Unermüdlicher Einsatz für den Sport – „Blumenstrauß des Monats“ August 2025 geht an Gabriele Haschke

Im August geht der „Blumenstrauß des Monats“ an eine Frau, die seit vielen Jahren eine feste Größe in der Iserlohner Leichtathletik ist: Gabriele Haschke. Mit dieser Auszeichnung würdigt unsere Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk das außergewöhnliche ehrenamtliche Engagement von Menschen, die ihre Zeit, ihre Energie und ganz viel Herzblut in unsere Gesellschaft investieren.

Die Entscheidung, Gabriele Haschke mit dem Blumenstrauß des Monats auszuzeichnen, war im August besonders eindeutig, denn sie wurde gleich zweimal vorgeschlagen, und zwar von Dagmar Freitag und Meike Sadowski. Beide kennen Gabriele Haschke als eine unermüdliche Organisatorin, verlässliche Stütze und echte Teamspielerin, im Verein und darüber hinaus.

Seit der Gründung des Leichtathletik Zentrums (LAZ) Iserlohn im Jahr 2013 prägt Gabriele Haschke dessen Entwicklung. Als Ressortleiterin für Breitensport und Veranstaltungen und Mitglied im Vorstand organisiert sie Sportfeste, plant Trainingslager und setzt sich mit besonderem Herzblut für die Nachwuchsarbeit ein.

Darüber hinaus engagiert sie sich im Kreisleichtathletikausschuss Iserlohn. Als Kampfrichterwartin koordiniert sie Ausbildung und Einsatz der Kampfrichterinnen und Kampfrichter. Eine Aufgabe, die Organisationstalent und Ausdauer verlangt.

„Gabriele Haschke packt lieber an, als im Rampenlicht zu stehen, und bewegt damit enorm viel“, betont Bettina Lugk bei der Übergabe. „Sie ist eine treibende Kraft im Ehrenamt. Verlässlich, freundlich, hochengagiert. Menschen wie sie machen Vereine lebendig und zeigen, dass Sport weit mehr ist als Leistung, nämlich Gemeinschaft, Freude und Teilhabe.“

Mit der Aktion „Blumenstrauß des Monats“ möchte Bettina Lugk ehrenamtlich Engagierte sichtbar machen und Danke sagen. Denn ohne sie würde vieles im Alltag schlicht nicht funktionieren.

Kennen auch Sie jemanden, der sich mit Herzblut für andere einsetzt? Dann schlagen Sie ihn oder sie gerne vor und das ganz unkompliziert über das Formular auf der Homepage von Bettina Lugk: www.bettina-lugk.de/ehrenamt

Gemeinsam bringen wir das Ehrenamt sprichwörtlich zum Blühen!

Verschlusssysteme mit Tradition und Zukunftsblick – Bettina Lugk zu Besuch bei Firma Sudhaus in Iserlohn

Bei einem Unternehmensbesuch im Rahmen Ihrer Sommertour informierte sich unsere Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk gemeinsam mit Eva Kitz, Fraktionsvorsitzende der SPD Iserlohn, über die Lage der Sudhaus GmbH. Das Traditionsunternehmen von 1844 ist heute auf Schlösser und Schließsysteme mit eigener Entwicklung spezialisiert. Nach einer Phase intensiver Aktivitäten im Automotive-Bereich liegt der Schwerpunkt wieder klar auf der Kernkompetenz von Verschlusssystemen „Made in Iserlohn“.

Im Gespräch mit Dr. Stephan Keidel (Geschäftsführer/CEO) wurden Rahmenbedingungen und Perspektiven der Branche erörtert. Sudhaus setzt auf hochwertige, passgenaue Lösungen und kurze Wege zwischen Entwicklung und Fertigung. Stärken, die auch in einem anspruchsvollen Marktumfeld tragen. Zugleich wurde deutlich, dass wirtschaftliche Stabilität und Investitionsfreude verlässliche politische und regulatorische Leitplanken brauchen.

Thematisiert wurden unter anderem Fragen rund um den Mindestlohn. Aus Unternehmenssicht ist wichtig, dass die Mindestlohnkommission wieder dauerhaft die inhaltliche Ausgestaltung im Blick behält, damit Lohnabstände verlässlich gewahrt bleiben und Planungssicherheit entsteht. Positiv diskutiert wurde auch die Idee, europäische Standards stärker zu harmonisieren. Bettina Lugk betonte: „Gute Löhne und faire Arbeitsbedingungen gehören zum Markenzeichen unserer Region. Gleichzeitig brauchen Betriebe Berechenbarkeit. Beides lässt sich durch klare, praxistaugliche Prozesse zusammenbringen.“

Mit Blick auf die Galvanik/Chrom-Verarbeitung wurden von Dr. Keidel Wettbewerbsverzerrungen angesprochen, die durch unterschiedliche internationale Regelungen entstehen können. Bestimmte Verfahren mit Chrom sind in Deutschland und der EU aus Gesundheits- und Umweltschutzgründen nicht mehr zulässig bzw. stark eingeschränkt. Außerhalb Europas sind diese Verfahren teils weiterhin erlaubt und entsprechend behandelte Waren können in unseren Markt eingeführt werden Das benachteiligt Betriebe, die bereits auf sichere Alternativen umgestellt haben. Bettina Lugk wirbt hier für faire Wettbewerbsbedingungen. Wir brauche gleiche Bedingungen für alle, ohne Abstriche bei Qualität und Sicherheit.

Einen weiteren Schwerpunkt bildeten Bürokratie und Dokumentationspflichten, die erhebliche Kapazitäten binden. Zudem erschweren Kreditvergaben, insbesondere bei Betrieben in Kurzarbeit, mitunter Investitionen, obwohl die wirtschaftliche Basis des Unternehmens solide ist. Hier braucht es pragmatische Lösungen, etwa bei der KfW Bank, um Transformation und Innovation nicht auszubremsen.

Im Anschluss an das Gespräch folgte ein Rundgang durch das Unternehmen mit wertvollen Einblicken in die Fertigung. Bettina Lugk dankte Dr. Stephan Keidel für die Einladung, den offenen Austausch und freut sich, den Dialog in Zukunft fortzusetzen.

Bettina Lugk besucht Knauf Aquapanel in Iserlohn

Im Rahmen ihrer Unternehmensbesuche war unsere Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk zu Gast bei der Knauf Aquapanel GmbH & Co. KG in Iserlohn. Gemeinsam mit Geschäftsführer Claus Ripken, Werkleiter Adam Dmowski, Assistenz Julia Gaus und dem Leiter Politik der Knauf Gruppe, Christopher Dürr, sprach sie über die Entwicklung des Standorts und die Herausforderungen für die Industrie im Märkischen Kreis.

Am Standort Iserlohn werden mit über 40 Mitarbeitenden zementgebundene Platten gefertigt, die als Bestandteil moderner Leichtbausysteme insbesondere im Fassadenbau und in der Gebäudesanierung zum Einsatz kommen. Als Teil der international tätigen Knauf Gruppe leistet Aquapanel damit einen Beitrag zur nachhaltigen Bauweise, durch innovative Materialien, hohe Energieeffizienz und vielseitige Einsatzmöglichkeiten.

Wie bei vielen Industrieunternehmen in der Region spielen auch hier die Themen Energieversorgung und bürokratische Anforderungen eine Rolle. Dabei wurde deutlich, dass gerade im internationalen Wettbewerb verlässliche Rahmenbedingungen entscheidend sind. „Unternehmen wie Knauf zeigen, wie Innovation und Standorttreue zusammengehen können“, so Bettina Lugk. „Damit das auch in Zukunft so bleibt, braucht es planbare Strukturen und Impulse, die Investitionen fördern.“

Bettina Lugk dankte für den offenen Austausch und den spannenden Einblick in die Produktionsabläufe vor Ort. „Der Termin hat einmal mehr gezeigt, wie vielfältig und zukunftsorientiert unsere Industrie im Märkischen Kreis aufgestellt ist. Ich freue mich auf den weiteren Dialog.“

Bettina Lugk zu Besuch bei BWS in Letmathe: Austausch zur Zukunft des Industriestandorts

Im Rahmen ihrer Sommertour besuchte die Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk die BWS Philipp Boecker + Wender Stahl GmbH & Co. KG in Iserlohn-Letmathe. Das traditionsreiche Familienunternehmen, das auf eine über 200-jährige Geschichte zurückblickt, gilt heute als einer der führenden Anbieter von rostfreiem Präzisband auch aus Sonderwerkstoffen wie Nickel und Titan. Mit rund 180 Mitarbeitenden an zwei Standorten verbindet BWS technologische Spitzenleistung mit der Flexibilität eines mittelständischen Unternehmens.

Im Austausch mit den Geschäftsführern Stefan Haupt und Andreas Wallberg standen die aktuellen Herausforderungen für die mittelständische Industrie im Fokus. Ein zentrales Thema war die Sorge um die Energiekosten am Standort Deutschland. „Die Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie hängt entscheidend von bezahlbarer, verlässlicher Energieversorgung ab“, betonte Bettina Lugk. „Dauerhafte Lösungen statt befristeter Hilfen sind gefragt, denn so werden wir unsere Wertschöpfung und Arbeitsplätze im Land halten können.“ Auch die Planungssicherheit bei künftigen Energieträgern und die offenen Fragen rund um einen möglichen Industriestrompreis wurden angesprochen.

Darüber hinaus ging es um die Auswirkungen des europäischen CO₂-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM). Zwar schützt dieser die Primärproduktion, führe aber entlang der Wertschöpfungskette zu zunehmendem Wettbewerbsdruck und Produktionsverlagerungen ins Ausland, so Andreas Wallberg. Auch bürokratische Auflagen wie Lieferkettenregulierungen, Energiemanagementpflichten oder die elektronische Krankschreibung stellten für mittelständische Betriebe wie BWS erhebliche Belastungen dar.

Sorge bereitet zudem die Entwicklung am Arbeitsmarkt, denn hohe Krankenstände und Nachwuchsmangel beispielsweise in der dualen Ausbildung machen sich auch bei BWS bemerkbar. Die Geschäftsführung sieht in einem Mentalitätswandel einen zentralen Hebel, um Leistungsbereitschaft und Fachkräftebindung wieder zu stärken.

Trotz der Herausforderungen blickt das Unternehmen mit langfristiger Perspektive positiv in die Zukunft. „Der industrielle Mittelstand ist das Rückgrat unserer Wirtschaft. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, ihm auch in schwierigen Zeiten den Rücken zu stärken“, so Bettina Lugk abschließend. Sie dankte Stefan Haupt und Andreas Wallberg für den offenen und konstruktiven Austausch und freut sich darauf, den Dialog fortzusetzen.

Erster „Blumenstrauß des Monats“ geht an Hans-Jürgen Michels

Der erste „Blumenstrauß des Monats“ ist vergeben und zwar an einen echten „Dauerbrenner“ des Ehrenamts: Hans-Jürgen Michels. Mit dieser kleinen Anerkennung ehrt unsere Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk, jeden Monat einen Menschen, der sich mit Herzblut und Ausdauer für andere einsetzt. „Das Ehrenamt ist das unsichtbare Netz, das unsere Gesellschaft zusammenhält. Ich möchte die Menschen dahinter sichtbar machen“, so Bettina Lugk.

Vorgeschlagen wurde Hans-Jürgen Michels von Gabriele Bien und das völlig zu Recht. Hans-Jürgen Michels lebt das Ehrenamt seit Jahrzehnten. Schatzmeister beim SVI 95, viele Jahre Presbyter in der Evangelischen Kirchengemeinde, Organisator unzähliger Gemeindefreizeiten und vieles mehr und wenn dann doch noch Zeit bleibt, widmet er sich mit Leidenschaft seinem Garten. Eigentlich wollte er längst kürzertreten. Doch wer Hans-Jürgen Michels kennt, der weiß, wenn irgendwo Unterstützung gebraucht wird, ist er zur Stelle. So reiht sich in seinem Leben ein Ehrenamt ans nächste, meist mehrere parallel aber immer mit Begeisterung und einem Lächeln im Gesicht.

„Hans-Jürgen Michels ist ein echtes Vorbild für gelebtes Ehrenamt. Er engagiert sich seit Jahrzehnten in verschiedenen Bereichen, übernimmt Verantwortung und macht das mit einer Selbstverständlichkeit, die beeindruckt. Genau solche Menschen machen unsere Gesellschaft stark und lebendig. Deshalb war es mir eine besondere Freude, ihm den ersten Blumenstrauß des Monats zu überreichen“, sagt Bettina Lugk.

Mit der Aktion „Blumenstrauß des Monats“ soll genau dieses Engagement ins Licht gerückt werden. Damit es gesehen und wertgeschätzt wird und vielleicht auch ein bisschen ansteckend wirkt.

Wenn Sie auch jemanden kennen, der sich mit ganzem Herzen für andere einsetzt, dann schlagen Sie ihn oder sie ganz einfach über das Formular auf der Homepage von Bettina Lugk vor: www.bettina-lugk.de/ehrenamt

Gemeinsam bringen wir das Ehrenamt sprichwörtlich zum Blühen!

Pressemitteilung: Bettina Lugk besucht Kita Löwenzahn in Iserlohn anlässlich der MINTmachtage

Im Rahmen der bundesweiten MINTmachtage besuchte unsere Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk kürzlich die Johanniter-Kindertagesstätte Löwenzahn in Iserlohn. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Kreises Junger Unternehmer Iserlohn e. V. (KJU Iserlohn) machte sie sich ein Bild davon, wie frühkindliche Bildung im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) in der Praxis gelingen kann.

Die MINTmachtage sind eine Initiative der Stiftung Kinder forschen und stehen bundesweit für gute frühe Bildung in den Bereichen MINT und Nachhaltigkeit. Ziel der Aktionswoche ist es, Kinder schon frühzeitig für das Entdecken und Forschen zu begeistern und dabei ihre natürliche Neugier zu fördern.

„Es ist beeindruckend zu sehen, mit wie viel Freude, Kreativität und Wissensdurst die Kinder hier in der Kita Löwenzahn forschen. Diese frühen Erfahrungen legen den Grundstein für späteres Interesse an Naturwissenschaften und Technik und für ein besseres Verständnis unserer Welt“, betonte Bettina Lugk beim Besuch der Einrichtung. „Die pädagogischen Fachkräfte leisten hier einen großartigen Beitrag, indem sie die Kinder dabei begleiten, Fragen zu stellen, Zusammenhänge zu erkennen und Dinge selbst auszuprobieren.“

Die Kita Löwenzahn beteiligte sich mit vielfältigen Mitmach-Experimenten am Aktionstag und stellte eindrucksvoll unter Beweis, wie frühe MINT-Bildung im Alltag gelebt werden kann. Die ganze Aktionswoche stand in der Einrichtung unter dem Zeichen des Forschens und Entdeckens. Hier zeigte sich einmal mehr, dass Bildung nicht erst in der Schule beginnt.

Die MINTmachtage setzen damit ein sichtbares Zeichen für die Bedeutung früher Bildung und dafür, dass nachhaltige Entwicklung bei unseren Jüngsten beginnt.

Frauentalk und Frühstück der SPD Frauen Iserlohn

Bettina Lugks politischer Weg begann in der Kommunalpolitik in Brandenburg und führte mit Unterstützung von Dagmar Freitag nach NRW und in die Bundespolitik. „Die Menschen hier im Sauerland haben mir einen Vertrauensvorschuss geben, diesem wollte ich gerecht werden und daran arbeite ich täglich.“, so Bettina Lugk.

Die Arbeit einer Bundestagsabgeordneten erfordert ständige Einsatzbereitschaft: Ob im Wahlkreis oder in Berlin bis spät in die Nacht im Plenarsaal und sogar im Urlaub – erreichbar ist man immer. „Es macht mir viel Spaß, aber wirklich privat ist man im Wahlkreis so gut wie nie“, erklärt sie.

Bettina Lugk betont die meist lösungsorientierte Arbeit in Ausschüssen – zum Teil auch mit der vormaligen Oppositionspartei – CDU, während sie die Haltung bzw. das Agieren von BSW und AfD kritisiert. Eine sachorientierte Zusammenarbeit mit diesen Parteien sei nicht möglich. Besonders auch die frauenfeindliche Politik der AfD und das Risiko, unter einer rechtsextremen Regierung die Errungenschaften der Gleichstellung zu verlieren, beunruhigt alle anwesenden Frauen und ist damit eine Triebfeder, für unsere Demokratie zu kämpfen! Sie wird leider viel zu häufig als selbstverständlich gesehen – was sie nicht ist.

Rechtsextreme Parteien nutzen Social-Media gezielt, um vor allem junge Menschen zu erreichen. Bettina Lugk betont zwar die Bedeutung sozialer Medien in der politischen Kommunikation, doch für sie bleibt die inhaltliche Arbeit ihr Fokusthema, nicht aufwendige Marketingstrategien.

Mit Blick auf die Kommunalpolitik sagt sie zudem: „Die Politikerinnen hier vor Ort arbeiten ehrenamtlich und können eine umfassende Social-Media-Präsenz zeitlich kaum leisten. Sie arbeiten hier für unsere Stadt und unsere Region und müssen noch viel häufiger um die Sichtbarkeit ihrer Arbeitsergebnisse kämpfen.” Annegret Simon ergänzt: „Jeder von uns muss mit den Menschen reden – im Supermarkt, auf der Arbeit und überall dort, wo uns rechte Parolen begegnen. Das geht uns alle an und darf nicht unkommentiert bleiben.“ Mit den Omas gegen Rechts setzt sie sich regelmäßig aktiv vor Ort ein.

Bettina Lugk setzt klare Prioritäten für den Märkischen Kreis: Investitionen in die Sanierung von Brücken und Straßen stehen für sie an erster Stelle. Wichtig ist ihr der Bürokratieabbau, um Zeit und Ressourcen effizienter zu nutzen. Besonders bei dem Vergabe- und Abrechnungsverfahren für die Fördermitteln des Bundes sieht sie Einsparpotenzial, durch die Reduzierung von Controllingaufgaben kosten zu senken. Beim öffentlichen Nahverkehr sieht sie genauso wie die anwesenden Frauen Handlungsbedarf – von der Verbesserung der Infrastruktur bis hin zur Gewinnung von dringend benötigtem Personal.

Mit unterhaltsamen Erzählungen gewährte Uta Preuße vom Schauspielensemble Iserlohn Einblicke in ihren interessanten Werdegang: Nach einer Banklehre und verschiedenen beruflichen Stationen fand sie 1989 durch eine Theater-begeisterte Kollegin zum Schauspiel. Heute führt sie Regie, arbeitet als Souffleuse und hat auch auf der Bühne Erfahrungen gesammelt – ihr Debüt als 80-jährige Großmutter beeindruckte nicht nur das Publikum, sondern brachte sogar ihre Mutter zum Staunen, die glaubte, ihre eigene Mutter auf der Bühne zu sehen.

Annegret Simon ging der Frage nach, wie man sich die Aufgabe einer Souffleuse praktisch vorstellen muss. Uta Preuße erklärte humorvoll die „Magischen 6 Wörter“ der Schauspieler: „Der Zuschauer weiß es nicht besser“ und „Auf die Entfernung sieht man’s nicht“. Schauspieler geben jedoch auch bestimmte Zeichen, wenn sie hängen, aber improvisieren auch des Öfteren – wobei Kinder, so Preuße, keine Souffleuse benötigen.

Laienschauspieler beweisen nicht nur auf der Bühne ihre kreativen Fähigkeiten – ihre handwerklichen Fähigkeiten abseits des Scheinwerferlichts sind ebenso beeindruckend. Sie fertigen Kostüme und Requisiten oft selbst an, wobei Kreativität und Improvisation gefragt sind. So entstehen aus PU-Schaum täuschend echte Muffins oder ein beeindruckender Vulkan aus Bauschaum. Diese Vielseitigkeit macht das Engagement als Laienschauspieler spannend und abwechslungsreich. „Die Besetzung muss zum Ensemble passen“, erklärt Uta Preuße zur Stückauswahl. Selbst steht sich nicht mehr auf die Bühne, aber sie führt weiter Regie und „lässt die Puppen tanzen“. Dabei bleibt alles ehrenamtlich – eine Leidenschaft, die viele Laienschauspieler neben ihren Berufen ausüben.

Am Anfang ist die Theaterbühne ein „schwarzer Raum“, leer und abgeräumt – das Versprechen, dass etwas Neues – ein unbeschreibliches Gefühl. Aktuell wird das Erwachsenen Stück „Wer hat Angst vor Virgina Woolf vorbereitet, beim Kinderstück ist es „Die Rückkehr des Zauberers Rabatz im Zauberwald 2“.

Wer Interesse hat, mitzumachen, oder sich für den Newsletter interessiert: www.Schauspielensemble.de.

Ansprechpartnerinnen für Fragen:
Manuela und Doris Rickert
SPD-Frauen Iserlohn
01520-1986217
01522-8917608
Manuela.rickert@spd-iserlohn.de
Doris.rickert@spd-iserlohn.de

Pressemitteilung: Jung, engagiert, politisch – Bettina Lugk im Austausch mit Kindern und Jugendlichen

Unsere Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk, folgte der Einladung der Mitglieder des Kinder- und Jugendrates Iserlohn zu einem intensiven Austausch mit zahlreichen jungen Menschen im Vorfeld der Bundestagswahl am 23. Februar. Die Veranstaltung fand im Jugendkulturcafé YOU in der Brüderstraße statt und bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, ihre Anliegen und Fragen direkt an die Abgeordnete zu richten.

Der Kinder- und Jugendrat Iserlohn ist ein unparteiisches Gremium, das die Interessen aller Kinder und Jugendlichen der Stadt vertritt. Schülerinnen und Schüler ab der fünften Klasse bis zur 13. Jahrgangsstufe können sich in diesem demokratisch gewählten Rat engagieren und aktiv an politischen und gesellschaftlichen Prozessen mitwirken. Partizipation steht dabei im Mittelpunkt: Junge Menschen sollen sich für ihr Umfeld verantwortlich fühlen und aktiv mitgestalten können. Das Jugendkulturcafé YOU bietet hierfür eine Plattform. Es ist ein Ort für Gemeinschaft, Kreativität und Austausch, an dem Jugendliche eigene Ideen verwirklichen und sich an Projekten beteiligen können auch über die Zugehörigkeit im Kinder- und Jugendrat hinaus.

Tommy Köhler und Ahmad El Haj Hassan vom Kinder- und Jugendrat übernahmen an diesem Sonntag die Moderation der Veranstaltung und führten souverän durch den Vormittag. In einer lebendigen Diskussion wurden zahlreiche Themenbereiche behandelt – von Migration und Integration über Bildung, Mitbestimmung und Infrastruktur bis hin zu Wirtschafts-, Steuer- und Rentenfragen sowie zur Verteidigungs- und Sicherheitspolitik.

Bettina Lugk nahm sich über drei Stunden Zeit, um die Fragen der jungen Menschen ausführlich zu beantworten. Die Teilnehmenden waren bestens vorbereitet und stellten auch kritische Fragen, etwa dazu, wie Kinder und Jugendliche für Politik begeistert werden können. Die Abgeordnete betonte, dass Veranstaltungen wie diese ein wichtiger erster Schritt seien, um junge Menschen einzubinden. Sie verwies zudem auf die Bedeutung von Begegnungen mit Jugendlichen in Vereinen und auf die Möglichkeit, Praktika in ihrem Wahlkreisbüro oder im Bundestag in Berlin zu absolvieren.

Auch politische Ziele, die besonders junge Menschen betreffen, wurden thematisiert. Bettina Lugk sprach sich unter anderem für den Ausbau der Infrastruktur und des öffentlichen Personennahverkehrs, eine Herabsetzung des Wahlalters auf 16 Jahre, eine Erhöhung der Mindestausbildungsvergütung sowie für eine Reform des BAföG aus.

Ein weiteres zentrales Thema war der Krieg in der Ukraine. Die Jugendlichen fragten nach der Lieferung des Taurus-Marschflugkörpers, zu der Bettina Lugk ihre ablehnende Haltung erklärte. Sie habe sich umfassend über das Waffensystem informiert und kann einer Lieferung dieses Waffensystems nicht zustimmen. Sie betonte, dass Deutschland der wichtigste Unterstützer der Ukraine innerhalb der EU sei und dies auch bleiben müsse – nicht nur durch militärische Hilfe, sondern auch durch humanitäre Unterstützung, etwa in der medizinischen Versorgung von Verletzten.

Auch die Frage nach der Wiedereinführung der Wehrpflicht wurde angesprochen. Bettina Lugk sprach sich für ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr aus, das sowohl einen Dienst bei der Bundeswehr als auch in sozialen Einrichtungen oder Organisationen wie Feuerwehr oder Technischem Hilfswerk umfassen könnte. Ein solches Modell könne einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten.

Zum Abschluss der Veranstaltung bedankte sich Bettina Lugk für die Einladung und den anregenden Austausch. Sie zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen und betonte: „Wer behauptet, dass sich junge Menschen nicht mehr für Politik interessieren, wurde heute eines Besseren belehrt. Das Engagement der jungen Leute ist absolut bewundernswert, und ich hoffe, dass sich noch viele neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter finden. Gerne komme ich wieder einmal zu einem Austausch vorbei.“

Pressemitteilung: Bettina Lugk begrüßt 50 politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger in Berlin

Nach Berlin ging es für 50 politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger aus dem Wahlkreis von Bettina Lugk, die der Einladung unserer Bundestagsabgeordneten zu einer viertägigen politischen Informationsfahrt folgten. Organisiert wurde die Reise in Zusammenarbeit mit dem Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA), das mit diesen Fahrten das Ziel verfolgt, den Teilnehmenden die Arbeit der Bundesregierung und des Parlaments näherzubringen. Bundestagsabgeordnete haben die Möglichkeit, jährlich drei Besuchergruppen aus ihren Wahlkreisen nach Berlin einzuladen, um ihnen politische Institutionen, historische Stätten und kulturelle Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt vorzustellen. Die Kosten für An- und Abreise, Unterkunft sowie Teile der Verpflegung werden dabei vom BPA übernommen.

Auf die 50 Gäste wartete ein abwechslungsreiches und informatives Programm mit der Besichtigung des Plenarsaals im Deutschen Bundestag, einem Vortrag über die Aufgaben und die Arbeit des Parlaments sowie einer anschließenden Diskussion mit Bettina Lugk und einem Besuch der berühmten Besucherkuppel. Zudem fanden zwei an politischen Gesichtspunkten orientierte Stadtrundfahrten durch Berlin statt. Weitere Programmpunkte waren der Besuch des Humboldt Forums, ein Informationsgespräch im Bundesministerium des Innern und für Heimat, der Besuch der “Parlamentshistorischen Ausstellung des Deutschen Bundestages” im Deutschen Dom sowie ein Informationsgespräch beim Technischen Hilfswerk (THW).

Bettina Lugk freute sich über das große Interesse der Besucherinnen und Besucher an ihrer parlamentarischen Arbeit sowie am umfangreichen Programm. Sie betonte, dass diese Fahrten eine großartige Gelegenheit bieten, Politik hautnah zu erleben und einen Einblick in die Funktionsweise unseres demokratischen Systems zu erhalten. Besonders erfreut zeigte sie sich darüber, dass so viele Menschen aus ihrem Wahlkreis die Gelegenheit genutzt haben, um sich vor Ort ein Bild zu machen. Die Informationsfahrten des BPA sind ein wichtiger Baustein politischer Bildung und tragen dazu bei, das Verständnis für politische Entscheidungsprozesse zu vertiefen.

 

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Pressemitteilung: Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk besucht Schlüter-Systems KG in Iserlohn

Unsere Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk besuchte kürzlich die Schlüter-Systems KG mit Sitz in Iserlohn, als einen der führenden Anbieter von Systemlösungen für die Verlegung von Fliesen und Naturstein. Empfangen wurde sie von den Geschäftsführern Udo und Marc Schlüter.

Das Unternehmen bietet ein umfangreiches Sortiment von mehr als 12.000 praxiserprobten Produkten an, darunter Profile, elektrische und wassergeführte Flächenheizungen, Entkopplungsmatten, Abdichtungsbahnen sowie Dusch- und Entwässerungssysteme. Mit innovativen Lösungen wie der Schlüter-SCHIENE, dem Originalprofil für Bodenbeläge, und der Fußbodenheizung Schlüter-BEKOTEC-THERM setzt das Unternehmen Maßstäbe in der Branche. Getreu dem Motto des Gründers Werner Schlüter, „aus der Praxis für die Praxis“, unterstützt Schlüter-Systems seine Kunden zuverlässig bei Auswahl, Einbau und Verarbeitung der Produkte.

Beim Besuch von Bettina Lugk standen zahlreiche Themen im Fokus des Gesprächs mit den Geschäftsführern. Dabei wurde unter anderem die Verkehrs- und Infrastrukturproblematik in der Region erörtert. Die Sperrung der A45 sowie zahlreiche Umleitungen durch marode Straßen und abgelastete Brücken stellen auch für Schlüter-Systems eine erhebliche Belastung dar. Dies führt zu Zeitverlusten und erhöhten Kosten für das Unternehmen.

Ebenso wurde der Fachkräftemangel thematisiert. Während Stellen im akademischen Bereich, etwa in der IT, vergleichsweise schnell besetzt werden können, gestaltet sich die Suche nach Fachkräften für nicht-akademische Berufe zunehmend schwieriger. Besonders betroffen sind Sachbearbeiter-, Lager- und Empfangsstellen. Udo Schlüter betonte, dass viele Eltern und Lehrer in erster Linie eine akademische Laufbahn für Schülerinnen und Schüler anstreben und Ausbildungsberufe daher seltener gewählt werden, obwohl die Chancen auf dem Arbeitsmarkt und die Verdienstmöglichkeiten in vielen Fällen sehr gut sind. Zudem kommen Schülerpraktikanten vermehrt aus Realschulen und seltener vom Gymnasium. Udo Schlüter plädierte daher für ein Umdenken, um die Attraktivität handwerklicher und technischer Berufe wieder stärker in den Fokus zu rücken.

Ein weiteres zentrales Thema war die Bürokratiebelastung für Unternehmen. Hohe bürokratische Anforderungen, wie das Lieferkettengesetz und weitere Berichtspflichten, verursachen erheblichen administrativen Aufwand. Auch wenn einige dieser Vorgaben Schlüter-Systems nicht direkt betreffen, so wirken sie sich doch auf Zulieferer aus und beeinflussen damit indirekt auch das Unternehmen. Laut Marc Schlüter sind mehrere Mitarbeiter ausschließlich mit der Erfüllung bürokratischer Vorgaben beschäftigt, was erhebliche Ressourcen bindet. Bettina Lugk unterstrich die Notwendigkeit, Doppelstrukturen abzubauen, insbesondere beim Lieferkettengesetz auf nationaler und europäischer Ebene. Sie sprach sich generell für einen verstärkten Bürokratieabbau aus, betonte aber, dass es nicht eine einzelne Maßnahme gebe, die Bürokratie auf einen Schlag beseitige, sondern dass zahlreiche Gesetze überarbeitet und gestrafft werden müssten.

Zum Abschluss des Besuchs erfolgte eine Besichtigung des neuen Versand- und Logistikzentrums. Das Gebäude entspricht modernsten Standards und ermöglicht eine schnelle und flexible Auslieferung der Produkte. Schlüter-Systems hält sämtliche Artikel auf Lager und kann sie sofort verpacken und an Kunden versenden – von kleinen Einzelteilen in kompakten Kartons bis hin zu ganzen LKW-Ladungen für Großprojekte. Diese effiziente Logistik ermöglicht eine zeitnahe Belieferung der Kunden.

Bettina Lugk zeigte sich beeindruckt von der Innovationskraft und der effizienten Organisation des Unternehmens. Sie bedankte sich bei Udo und Marc Schlüter für das konstruktive Gespräch und die interessanten Einblicke in die Unternehmensstruktur und Herausforderungen von Schlüter-Systems.