Mit Herzblut für einen Ort der Begegnung – Blumenstrauß des Monats September 2026 geht an Karin Schimmel

Der „Blumenstrauß des Monats“ im September 2026 geht an Karin Schimmel aus Iserlohn. Als Vorsitzende des Fördervereins „Kapelle & Pavillon Ortlohnpark Iserlohn e.V.“ engagiert sie sich mit viel Herzblut dafür, den Ortlohnpark am Nußberg zu erhalten und mit neuem Leben zu füllen. Gemeinsam mit vielen Mitstreiterinnen und Mitstreitern hat sie dazu beigetragen, dass aus einer Idee ein lebendiger Ort für Begegnung, Kultur und Gemeinschaft entstanden ist.

Schon vor der Gründung des Fördervereins am 1. Februar 2024 setzte sich Karin Schimmel gemeinsam mit einem Arbeitskreis für die Wiederbelebung des Pavillons, der Kapelle und des Ortlohnparks ein. Heute finden dort regelmäßig Veranstaltungen statt, die Menschen zusammenbringen. Dazu gehört unter anderem die Reihe „Mittwochs im Park“ mit kulturellen, musikalischen und spirituellen Angeboten.

Neben den Veranstaltungen arbeitet der Förderverein kontinuierlich daran, das Gelände weiterzuentwickeln und besser zugänglich zu machen. Ein wichtiger Schritt war zuletzt die Eröffnung der neuen, rund 40 Meter langen Zuwegung zur Kapelle Ende August. Auch dieses Projekt zeigt, wie sich der Ortlohnpark Schritt für Schritt zu einem lebendigen Kultur- und Begegnungsort entwickelt.

Hinter dieser Entwicklung stehen viele Menschen, die gemeinsam anpacken. Karin Schimmel gelingt es dabei, Unterstützerinnen und Unterstützer zusammenzubringen, Menschen für die gemeinsame Idee zu begeistern und neue Projekte anzustoßen. „Karin Schimmel zeigt, was ehrenamtliches Engagement bewirken kann, wenn aus einer Idee eine gemeinsame Aufgabe wird“, so Bettina Lugk bei der Übergabe des Blumenstraußes. „Mit viel Energie, Beharrlichkeit und Freude bringt sie Menschen zusammen und trägt gemeinsam mit ihrem Team dazu bei, einen besonderen Ort in Iserlohn zu erhalten und weiterzuentwickeln. Der Ortlohnpark ist heute wieder ein Ort der Begegnung, der Gemeinschaft und des Miteinanders. Dafür möchte ich Karin Schimmel und allen, die sie dabei unterstützen, ganz herzlich Danke sagen.“

Mit der Aktion „Blumenstrauß des Monats“ möchte Bettina Lugk Danke sagen und zeigen, Ehrenamt ist unverzichtbar. Es macht unsere Gesellschaft wärmer und stärker.

Kennen auch Sie jemanden, der sich mit Herzblut für andere einsetzt? Dann schlagen Sie ihn oder sie gerne vor und das ganz unkompliziert über das Formular auf der Homepage von Bettina Lugk: www.bettina-lugk.de/ehrenamt

Gemeinsam bringen wir das Ehrenamt sprichwörtlich zum Blühen!

Über 7,1 Millionen Euro für Schwimmbäder in Hemer und Iserlohn – Bettina Lugk freut sich über Bundesförderung

Gute Nachrichten für den Märkischen Kreis: Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat die Förderung von zwei Schwimmbadprojekten im Wahlkreis der heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten Bettina Lugk beschlossen. Insgesamt fließen damit rund 7,13 Millionen Euro Bundesmittel nach Hemer und Iserlohn.

Konkret erhält die Sanierung des Freibades „Am Damm“ in Hemer 288.315 Euro. Für die Erweiterung des Hallenbades Aquamathe in Iserlohn-Letmathe durch einen Ersatzneubau werden 6.840.437 Euro bereitgestellt.

„Das sind hervorragende Nachrichten für unsere Region! Ich freue mich sehr, dass gleich zwei Schwimmbäder in meinem Wahlkreis von der Bundesförderung profitieren. Mit diesen Investitionen unterstützen wir unsere Kommunen dabei, ihre Bäder zukunftsfest aufzustellen und wichtige Angebote für die Menschen vor Ort zu erhalten“, erklärt Bettina Lugk.

Die Förderung erfolgt im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder“. Dafür stellt der Bund zusätzlich zur sogenannten Sportmilliarde weitere 250 Millionen Euro aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität bereit. Ziel ist es, Kommunen bei der Sanierung und Modernisierung ihrer Hallen- und Freibäder zu unterstützen.

Für Lugk, die auch Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion für Sport und Ehrenamt ist, geht es dabei um weit mehr als die bauliche Modernisierung: „Jedes Kind sollte die Möglichkeit haben, sicher schwimmen zu lernen. Dafür brauchen wir ausreichend Wasserflächen, funktionierende Bäder und gute Bedingungen für den Schwimmunterricht und unsere Vereine. Dass der Bund nun in Hemer und Iserlohn investiert, ist deshalb auch eine Investition in die Sicherheit und Gesundheit unserer Kinder.“

Gerade angesichts der angespannten Haushaltslage vieler Städte und Gemeinden sei die Unterstützung des Bundes von großer Bedeutung. Die nun beschlossenen Förderungen helfen dabei, die kommunale Schwimminfrastruktur langfristig zu sichern.

„Unsere Schwimmbäder gehören zur Lebensqualität im Märkischen Kreis. Sie sind Orte, an denen Kinder ihre ersten Schwimmzüge machen, Vereine trainieren und Familien gemeinsam Zeit verbringen. Ich freue mich, dass wir mit den Bundesmitteln dazu beitragen können, diese Angebote für die kommenden Generationen zu erhalten“, so Lugk abschließend.

Landwirtschaft im Märkischen Kreis: Drei Höfe und viele Einblicke

Wie vielfältig Landwirtschaft im Märkischen Kreis heute ist und vor welchen Herausforderungen die Betriebe stehen, zeigte sich bei einer Landwirtschaftstour durch Iserlohn und Menden. Gemeinsam mit ihrem Bundestagskollegen Jens Behrens, Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, besuchte Bettina Lugk drei landwirtschaftliche Betriebe und kam mit den Landwirtinnen und Landwirten vor Ort ins Gespräch.

Die erste Station führte zum Hof Drepper in Iserlohn-Sümmern. Dort reicht das Spektrum vom Gemüseanbau und der Verarbeitung bis zur direkten Vermarktung mit eigener Metzgerei und Bäckerei.

Im Gespräch ging es unter anderem um Saisonarbeitskräfte, langjährig Beschäftigte und die wirtschaftliche Situation der Landwirtschaft. Thematisiert wurden die Marktmacht großer Konzerne, die Preisbildung im Lebensmitteleinzelhandel und der Preisdruck auf die Erzeuger.

„Wir haben ein eigenes Interesse daran, dass Lebensmittel auch künftig hier bei uns produziert werden. Dafür brauchen unsere Landwirtinnen und Landwirte faire Bedingungen und die Perspektive, mit ihrer Arbeit ein verlässliches Einkommen erzielen zu können“, betonte Bettina Lugk.

Landwirtschaft erlebbar machen

Weiter ging es zum Hof Scheffer in Menden, wo Acker- und Kartoffelanbau sowie die Selbstvermarktung im Mittelpunkt standen.

Dabei wurde auch darüber gesprochen, wie wichtig es ist, Landwirtschaft wieder stärker erlebbar zu machen. Ein gutes Beispiel dafür ist der Mendener Kartoffelmarkt, der am 19. und 20. September 2026 bereits zum 29. Mal auf dem Hof stattfindet.

Auch ein Besuch im Kuhstall durfte nicht fehlen. Für einen heiteren Moment sorgte Jens Wilkens, der beim Füttern beinahe noch ein „Küsschen“ von einer Kuh bekommen hätte.

Biogas und erneuerbare Energien

Zum Abschluss führte die Tour zum Hof Bedehäsing/Kopstadt in der Iserlohner Rheinermark. Neben Ackerbau und Legehennenhaltung spielt dort die Energieerzeugung aus Biogas und Solarenergie eine wichtige Rolle.

Im Mittelpunkt stand besonders das Potenzial von Biogas. Anlagen können ihre Stromproduktion gezielt dann erhöhen, wenn Wind und Sonne nicht ausreichend Energie liefern, und damit zur Stabilität des Stromnetzes beitragen.

Für Investitionen in Anlagen, Speicher und Technik brauchen die Betriebe jedoch verlässliche und langfristige Rahmenbedingungen. Auch die aktuellen Reformüberlegungen des Bundeswirtschaftsministeriums waren deshalb Thema des Gesprächs.

„Wenn wir erneuerbare Energien weiter ausbauen und gleichzeitig Versorgungssicherheit gewährleisten wollen, sollten wir das Potenzial von Biogas nicht aus dem Blick verlieren“, erklärte Bettina Lugk.

Die Landwirtschaftstour zeigte, wie vielseitig die Betriebe in der Region aufgestellt sind und welchen Beitrag sie für Lebensmittelversorgung, regionale Wertschöpfung und Energieversorgung leisten.

Bettina Lugk bedankte sich bei den Familien Drepper, Scheffer und Bedehäsing für die offenen Gespräche und die Einblicke in ihre Betriebe.

Engagement für die Kultur – Blumenstrauß des Monats Juli 2026 geht an Andrea Albrecht und Martin Kramer

Im Juli 2026 geht der „Blumenstrauß des Monats“ an zwei Menschen, die den Förderverein Haus Letmathe und die Veranstaltungsreihe „Kultur im Gewölbekeller“ auf besondere Weise prägen: Andrea Albrecht und Martin Kramer. Beide übernehmen seit vielen Jahren Verantwortung, bringen Ideen ein und tragen entscheidend dazu bei, dass aus einem vielfältigen Programm immer wieder besondere Kulturabende entstehen.

Vorgeschlagen wurde Andrea Albrecht von Martin Kramer. Er beschreibt sie als die gute Seele des Vereins, die mit viel Kreativität und Leidenschaft das Programm Gewölbekeller gestaltet. Immer wieder gelingt es ihr, ein abwechslungsreiches Angebot auf die Beine zu stellen, das möglichst viele Menschen anspricht. Dazu gehören Musik, Kabarett und Comedy ebenso wie Zauberei, Chöre oder besondere Veranstaltungen zur Weihnachtszeit. Viele Termine sind bereits frühzeitig ausverkauft. Darüber hinaus versteht es Andrea Albrecht, neue Menschen für die ehrenamtliche Mitarbeit zu gewinnen.

Martin Kramer wiederum wurde von Monika Stockmann vorgeschlagen. Als erster Vorsitzender trägt er dazu bei, dass aus vielen Ideen gelungene Veranstaltungen werden. Er hält die organisatorischen Fäden zusammen, koordiniert die Arbeit des Fördervereins und schafft gemeinsam mit allen Beteiligten die Voraussetzungen dafür, dass sich sowohl die Künstlerinnen und Künstler als auch das Publikum im Gewölbekeller wohlfühlen.

Der Förderverein Haus Letmathe organisiert an 12-14 Terminen im Jahr ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm. In der besonderen Atmosphäre des Gewölbekellers erleben die Besucherinnen und Besucher die unterschiedlichsten Programmangebote. Dabei suchen die Verantwortlichen immer wieder nach neuen Ideen und Verbesserungsmöglichkeiten sowohl bei den Abläufen, in der Organisation, bei der Gestaltung der Räumlichkeiten und natürlich beim Programm.

Bei der Übergabe der Blumensträuße betonten Andrea Albrecht und Martin Kramer, dass sie die Auszeichnung stellvertretend für das gesamte Team entgegennehmen. Sechs Vorstandsmitglieder und rund 25 aktive Helferinnen und Helfer arbeiten mit großem Vertrauen und viel Herzblut zusammen. Sie alle tragen dazu bei, dass die Veranstaltungen im Gewölbekeller in dieser Form möglich sind und sich das Angebot stetig weiterentwickelt.

„Andrea Albrecht und Martin Kramer zeigen, wie viel entstehen kann, wenn Menschen Verantwortung übernehmen, Ideen einbringen und gemeinsam an einem Ziel arbeiten“, sagt Bettina Lugk bei der Übergabe der Blumensträuße. „Sie prägen den Förderverein auf unterschiedliche Weise und schaffen es gemeinsam mit ihren Mitstreiterinnen und Mitstreitern, Kultur in Letmathe lebendig und erlebbar zu machen. Dafür gebührt ihnen und dem gesamten Team ein herzliches Dankeschön.“

Mit der Aktion „Blumenstrauß des Monats“ möchte Bettina Lugk Danke sagen und zeigen, Ehrenamt ist unverzichtbar. Es macht unsere Gesellschaft wärmer und stärker.

Kennen auch Sie jemanden, der sich mit Herzblut für andere einsetzt? Dann schlagen Sie ihn oder sie gerne vor und das ganz unkompliziert über das Formular auf der Homepage von Bettina Lugk: www.bettina-lugk.de/ehrenamt

Gemeinsam bringen wir das Ehrenamt sprichwörtlich zum Blühen!

Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk besucht LEADER-Projekte in Nachrodt-Wiblingwerde und Altena

Im Rahmen ihrer diesjährigen Sommertour durch den Wahlkreis stand für unsere heimische Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk auch eine Projektrundfahrt mit dem Regionalmanagement der LEADER-Region LenneSchiene auf dem Programm. Dabei besichtigte Bettina Lugk mit LEADER-Fördermitteln umgesetzte Projekte und kam mit den jeweiligen Projektträgerinnen und Projektträgern direkt ins Gespräch.

Nach einem ersten Halt in Letmathe, ging es an der Lenne entlang in Richtung Nachrodt-Wiblingwerde. Dort informierte sich Bettina Lugk über die entstehende Sportkirche. Die ehemalige katholische Kirche wird zu einem modernen Begegnungsort mit Sport-, Freizeit- und Aufenthaltsangeboten umgebaut.

In Altena besuchte Lugk die „Grüne Oase“ des Jugendzentrums JuZ26. Der Außenbereich wurde gemeinsam mit Jugendlichen neu gestaltet. Das Projekt verbindet Nachhaltigkeit, Gemeinschaft und Beteiligung und schafft einen Ort, an dem sich Kinder und Jugendliche gerne treffen und ihre Ideen einbringen können.

Anschließend besuchte die Abgeordnete die modernisierten Räume des Blauen Kreuzes Sauerland. Hier wurde deutlich, wie wichtig wohnortnahe Beratungs- und Unterstützungsangebote für suchtkranke Menschen und ihre Angehörigen sind. Die Förderung hat dazu beigetragen, bessere Rahmenbedingungen für diese wertvolle Arbeit zu schaffen.

„Alle drei Projekte zeigen, wie vielfältig LEADER wirkt. Es entstehen neue Orte für Begegnung, Bewegung, Beteiligung und Beratung“, erklärte Bettina Lugk.

LEADER richtet sich an Vereine, Verbände, Privatpersonen und Kommunen. Lugk ermutigte dazu, eigene Ideen einzubringen und die Beratung des Regionalmanagements zu nutzen. Anschließend führte die Tour weiter zu Projekten nach Plettenberg.

Bettina Lugk dankte Nina Maus und Sonja Büsing vom Regionalmanagement für die Begleitung und die gelungene Auswahl der Stationen.

Bettina Lugk wählt Pia Krämer für USA-Stipendium des Bundestages aus

Für Pia Krämer aus Iserlohn geht ein großer Traum in Erfüllung: Die 16-Jährige wurde von der heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten Bettina Lugk für das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) des Deutschen Bundestages ausgewählt und wird im Programmjahr 2026/2027 für ein Jahr in den Vereinigten Staaten leben.

Pia Krämer hatte sich gemeinsam mit weiteren jungen Menschen aus dem Wahlkreis um das Stipendium beworben. Im Auswahlverfahren überzeugte sie Bettina Lugk besonders durch ihre Motivation, ihre Offenheit und ihre starke Persönlichkeit.

„Pia hat mich mit ihrem unfassbaren Willen beeindruckt. Sie bringt genau die Neugier, Entschlossenheit und Offenheit mit, die es für ein solches Austauschjahr braucht“, betont Bettina Lugk. „Deshalb freue ich mich sehr, dass ich sie für das Parlamentarische Patenschafts-Programm auswählen durfte. Ich bin überzeugt, dass sie unsere Region in den USA hervorragend vertreten wird.“

Das Parlamentarische Patenschafts-Programm ist ein gemeinsames Austauschprogramm des Deutschen Bundestages und des US-Kongresses. Im Rahmen des Programms verbringen Schülerinnen und Schüler sowie junge Berufstätige von August 2026 bis Sommer 2027 ein Jahr in den Vereinigten Staaten, besuchen dort eine Schule oder arbeiten in einem Betrieb und leben bei Gastfamilien. Als Stipendiatinnen und Stipendiaten übernehmen sie zugleich die Rolle von Junior-Botschafterinnen und Junior-Botschaftern und tragen so zur Stärkung der deutsch-amerikanischen Freundschaft bei.

Eine Besonderheit des Programms ist die persönliche Patenschaft durch ein Mitglied des Deutschen Bundestages. Bettina Lugk wird Pia Krämer während ihres Austauschjahres als Patin begleiten und Ansprechpartnerin bleiben.

„Das PPP ist eine großartige Chance, ein anderes Land kennenzulernen, neue Perspektiven zu gewinnen und als junge Botschafterin für Deutschland aufzutreten“, so Lugk abschließend. „Ich wünsche Pia für ihr Jahr in den USA alles Gute, viele bereichernde Begegnungen und unvergessliche Erfahrungen.“

Bild Copyright: Iserlohner Kreisanzeiger/Dennis Echtermann

Achim Post und Bettina Lugk besuchen Firma Risse + Wilke in Iserlohn

Im Rahmen seines Besuchs im Märkischen Kreis war Achim Post, Landesvorsitzender der NRWSPD und stellvertretender Bundesvorsitzender der SPD, gemeinsam mit unserer heimischen Bundestagsabgeordneten Bettina Lugk zu Gast bei der Firma Risse + Wilke Kaltband in Iserlohn. Das traditionsreiche Familienunternehmen ist seit mehr als 100 Jahren in der Region verwurzelt und auf die Herstellung von hochwertigem Kaltband und Bandstahl spezialisiert.

Gastgeber Jörg Lohölter, geschäftsführender Gesellschafter von Risse + Wilke, begrüßte gemeinsam mit den Betriebsratsvertretern Tanju Yoldasoglu und Manuel Jimenez die Gäste zum Austausch im Unternehmen. An dem Gespräch nahmen neben Bettina Lugk und Achim Post auch Fabian Ferber, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Märkischer Kreis, sowie Iserlohns stellvertretender Bürgermeister Michael Scheffler teil.

Im Mittelpunkt des Austauschs standen die wirtschaftlichen Herausforderungen für energieintensive Industrieunternehmen wie Risse + Wilke. Jörg Lohölter machte deutlich, dass die hohen Stromkosten für ein international tätiges Unternehmen wie seines einen erheblichen Wettbewerbsnachteil darstellen. Ein wirksamer Industriestrompreis könne hier eine spürbare Entlastung bringen und dazu beitragen, industrielle Wertschöpfung am Standort zu sichern.

Achim Post unterstrich, dass die SPD seit langem für einen Industriestrompreis eintritt. Ziel müsse es sein, energieintensive Unternehmen im internationalen Wettbewerb zu stärken und die Kostenbelastung näher an das Niveau wichtiger Wettbewerber wie den USA oder China heranzuführen. Zugleich wurde deutlich, dass der geplante Industriestrompreis aus Sicht der SPD ein wichtiger Schritt ist. Die bislang absehbare Ausgestaltung bleibt jedoch hinter dem zurück, was die SPD für eine wirksame Entlastung energieintensiver Betriebe für notwendig hält. Die SPD werde deshalb auch innerhalb der Koalition weiter dafür werben, die Industriestandorte und ihre Beschäftigten noch stärker in den Blick zu nehmen.

Neben den Energiepreisen wurde u. a. auch über Bürokratie, wie z. B. Berichtspflichten oder das Lieferkettengesetz diskutiert. Dabei wurde deutlich, dass Unternehmen wie Risse + Wilke verlässliche Rahmenbedingungen brauchen, um investieren, ausbilden und Beschäftigung langfristig sichern zu können.

Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs war die gelebte Mitbestimmung im Unternehmen. Jörg Lohölter hob die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat hervor. Auch bei anstehenden Veränderungen und Zukunftsentscheidungen werde der Betriebsrat eng eingebunden. Der hohe Organisationsgrad der Beschäftigten und die aktive Rolle des Betriebsrates machten deutlich, welchen Stellenwert Mitbestimmung bei Risse + Wilke hat.

Positiv wurde auch der Blick auf die Ausbildung im Unternehmen bewertet. Aktuell beschäftigt Risse + Wilke elf Auszubildende, fünf weitere junge Menschen sollen im Herbst ihre Ausbildung beginnen.

Bettina Lugk hob nach dem Gespräch die Bedeutung des Unternehmens und der gelebten Mitbestimmung hervor: „Risse + Wilke zeigt, wie wichtig starke Industrieunternehmen für unsere Region sind. Hier geht es nicht nur um Produktion, sondern um gute Arbeitsplätze, Ausbildung, Mitbestimmung und Verantwortung für den Standort. Damit Unternehmen wie Risse + Wilke im Märkischen Kreis eine Zukunft haben, brauchen wir bezahlbare Energie, weniger unnötige Bürokratie und eine Politik, die industrielle Wertschöpfung in unserer Region stärkt.“

Achim Post und Bettina Lugk dankten Jörg Lohölter, Tanju Yoldasoglu, Manuel Jimenez sowie allen Beteiligten für die Einblicke in das Unternehmen und das konstruktive Gespräch. Für Bettina Lugk bleibt der direkte Austausch mit Unternehmen, Betriebsräten und Gewerkschaften ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit im Wahlkreis. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten sei es entscheidend, miteinander im Gespräch zu bleiben und gemeinsam für gute Industriearbeitsplätze in der Region einzutreten.

Bettina Lugk und Achim Post im Austausch mit der IG Metall Märkischer Kreis

Auf Einladung unserer heimischen Bundestagsabgeordneten Bettina Lugk besuchte Achim Post, Landesvorsitzender der NRWSPD und stellvertretender Bundesvorsitzender der SPD, den Märkischen Kreis. Zum Auftakt seines Besuchs trafen sich Post und Lugk dem Ortsvorstand der IG Metall Märkischer Kreis zum Austausch.

Fabian Ferber, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Märkischer Kreis, begrüßte die beiden SPD-Politiker in der Runde und machte deutlich, wie angespannt die wirtschaftliche Lage auch in unserer Region ist. In den vergangenen Jahren sind über 7.000 Industriearbeitsplätze im Märkischen Kreis verloren gegangen. Fabian Ferber machte deutlich, dass die IG Metall gemeinsam mit den Betriebsräten derzeit in vielen Unternehmen ganz konkret darum ringt, Standorte zu sichern, Beschäftigung zu halten und den Druck auf die Belegschaften nicht zur Antwort auf die wirtschaftlichen Probleme werden zu lassen.

Ein zentrales Thema des Gesprächs waren die hohen Energiepreise. Gerade viele Unternehmen im Märkischen Kreis gehören zu energieintensiven Branchen und stehen im internationalen Wettbewerb unter erheblichem Kostendruck. Die Forderung nach einem wirksamen Industriestrompreis spielte deshalb im Austausch eine wichtige Rolle. Achim Post machte deutlich, dass die SPD dieses Ziel bereits in der vergangenen Bundesregierung verfolgt habe. Im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD sei nun vereinbart, für bestimmte energieintensive Unternehmen eine besondere Entlastung einzuführen. Post machte deutlich, dass der geplante Industriestrompreis aus Sicht der SPD ein wichtiger Schritt ist aber die absehbare Ausgestaltung hinter dem zurückbleiben wird, was aus Sicht von Achim Post für eine wirksame Entlastung energieintensiver Betriebe notwendig ist.

Weitere Themen waren die anstehenden Reformen u. a. in den Bereichen Gesundheit, Pflege, Rente und Arbeitszeit. Dabei wurde deutlich: Veränderungen werden notwendig sein, dürfen aber nicht einseitig zulasten von Beschäftigten, kleinen und mittleren Einkommen gehen. Die SPD sieht sich hier in einer besonderen Verantwortung, soziale Sicherheit, wirtschaftliche Vernunft und die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zusammenzubringen.

Auch die geplanten Änderungen beim Arbeitszeitrecht wurden angesprochen. Fabian Feber betonte, dass das bestehende Arbeitszeitgesetz bereits heute viele flexible Lösungen ermögliche. Eine Ausweitung dürfe nicht dazu führen, dass längere Arbeitstage oder 12 Stunden Schichten zur neuen Normalität werden.

Bettina Lugk betonte nach dem Gespräch die Bedeutung des engen Austauschs mit den Gewerkschaften: „Der Märkische Kreis ist eine starke Industrieregion. Damit das so bleibt, brauchen unsere Unternehmen verlässliche Rahmenbedingungen, bezahlbare Energie und gut ausgebildete Fachkräfte. Gleichzeitig müssen die Interessen der Beschäftigten im Mittelpunkt bleiben. Gute Arbeit, faire Löhne und sichere Arbeitsplätze sind für uns als SPD keine Nebensache, sondern Grundlage einer starken Wirtschaft.“

Achim Post und Bettina Lugk bedankten sich bei der IG Metall Märkischer Kreis für den offenen, aber auch kritischen und vor allem konstruktiven Austausch. Einig waren sich alle Beteiligten darin, dass Politik, Gewerkschaften und Betriebsräte im Gespräch bleiben müssen, um gemeinsam für den Erhalt guter Industriearbeitsplätze im Märkischen Kreis einzutreten.

Girls’ Day im Bundestag: Bettina Lugk begrüßt Ina Hein aus Iserlohn in Berlin

Einen Blick hinter die Kulissen des parlamentarischen Alltags werfen – diese Möglichkeit bot sich jetzt Ina Hein aus Iserlohn. Anlässlich des bundesweiten Girls’ Day am 23. April folgte sie der Einladung der heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten ins politische Berlin und nahm dort am Programm der SPD-Bundestagsfraktion teil.

Rund 60 junge Frauen aus dem gesamten Bundesgebiet waren an diesem Tag in die Hauptstadt gereist, um ihre jeweiligen SPD-Bundestagsabgeordneten zu begleiten und den politischen Alltag im Bundestag aus nächster Nähe kennenzulernen.

Gemeinsam mit den anderen Teilnehmerinnen erhielt Ina Hein spannende Einblicke in die Arbeit im Deutschen Bundestag. Neben Gesprächen mit Abgeordneten standen auch interaktive Programmpunkte auf dem Plan, bei denen die Schülerinnen selbst aktiv werden konnten – etwa in einem Planspiel zur Gesetzgebung.

„Ich freue mich sehr, dass Ina Hein den Weg nach Berlin gefunden hat und den politischen Alltag hier hautnah erleben konnte“, betonte Bettina Lugk. „Gerade solche Angebote sind wichtig, um jungen Frauen zu zeigen, dass Politik von vielfältigen Perspektiven lebt und sie aktiv mitgestaltet werden kann.“
Im Rahmen des Girls’ Day hatten die Teilnehmerinnen die Gelegenheit, sich untereinander zu vernetzen und mit Politikerinnen über ihren Werdegang sowie aktuelle politische Themen zu sprechen. Ziel des Aktionstages ist es, Mädchen und jungen Frauen Einblicke in bislang unterrepräsentierte Bereiche zu ermöglichen – dazu gehört auch die Politik.

„Es ist wichtig, früh Interesse zu wecken und Mut zu machen, eigene Ideen einzubringen. Vielleicht sehen wir die eine oder andere Teilnehmerin ja in Zukunft selbst in politischer Verantwortung wieder“, so Lugk abschließend.

Bettina Lugk im Austausch mit dem Betriebsrat von Kirchhoff in Iserlohn

Unsere heimische Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk hat sich in Iserlohn mit dem Betriebsrat der Firma Kirchhoff ausgetauscht. Gesprächspartner waren der Betriebsratsvorsitzende Ali Kaya sowie sein Stellvertreter Torsten Cassel.

Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die aktuelle wirtschaftliche Lage, insbesondere mit Blick auf die Entwicklungen im Automobilsektor. Dabei wurde deutlich, dass das Unternehmen gut und zukunftsorientiert aufgestellt ist und kontinuierlich daran arbeitet, seine Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken.

Auch die Situation der Beschäftigten wurde thematisiert. In einzelnen Bereichen kommt es derzeit zu Kurzarbeit. Insgesamt zeigte sich jedoch, dass der Standort stabil aufgestellt ist und die Beschäftigungsperspektiven positiv bewertet werden. Mit Blick auf die kommenden Jahre wurde zudem die Hoffnung geäußert, bestehende Aufträge erfolgreich fortführen und neue gewinnen zu können.

Positiv hervorgehoben wurde die Rolle des Unternehmens als Ausbildungsbetrieb. Sowohl in der Fertigung als auch in der Verwaltung werden junge Menschen ausgebildet und im Anschluss an Ihre Ausbildung übernommen. Darüber hinaus zeichnet sich Kirchhoff durch eine hohe Betriebszugehörigkeit aus, nicht selten arbeiten mehrere Generationen einer Familie im Unternehmen.

Im Gespräch wurde deutlich, wie wichtig der enge Austausch zwischen Politik und Arbeitnehmervertretungen ist, um Entwicklungen frühzeitig einordnen und begleiten zu können.

„Der direkte Dialog mit den Beschäftigten und ihren Vertretungen ist für meine Arbeit als Abgeordnete von großer Bedeutung. Die Gespräche vor Ort machen deutlich, was die Menschen vor Ort bewegt und wo politische Unterstützung gebraucht wird“, so Bettina Lugk.