Bettina Lugk wählt Pia Krämer für USA-Stipendium des Bundestages aus

Für Pia Krämer aus Iserlohn geht ein großer Traum in Erfüllung: Die 16-Jährige wurde von der heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten Bettina Lugk für das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) des Deutschen Bundestages ausgewählt und wird im Programmjahr 2026/2027 für ein Jahr in den Vereinigten Staaten leben.

Pia Krämer hatte sich gemeinsam mit weiteren jungen Menschen aus dem Wahlkreis um das Stipendium beworben. Im Auswahlverfahren überzeugte sie Bettina Lugk besonders durch ihre Motivation, ihre Offenheit und ihre starke Persönlichkeit.

„Pia hat mich mit ihrem unfassbaren Willen beeindruckt. Sie bringt genau die Neugier, Entschlossenheit und Offenheit mit, die es für ein solches Austauschjahr braucht“, betont Bettina Lugk. „Deshalb freue ich mich sehr, dass ich sie für das Parlamentarische Patenschafts-Programm auswählen durfte. Ich bin überzeugt, dass sie unsere Region in den USA hervorragend vertreten wird.“

Das Parlamentarische Patenschafts-Programm ist ein gemeinsames Austauschprogramm des Deutschen Bundestages und des US-Kongresses. Im Rahmen des Programms verbringen Schülerinnen und Schüler sowie junge Berufstätige von August 2026 bis Sommer 2027 ein Jahr in den Vereinigten Staaten, besuchen dort eine Schule oder arbeiten in einem Betrieb und leben bei Gastfamilien. Als Stipendiatinnen und Stipendiaten übernehmen sie zugleich die Rolle von Junior-Botschafterinnen und Junior-Botschaftern und tragen so zur Stärkung der deutsch-amerikanischen Freundschaft bei.

Eine Besonderheit des Programms ist die persönliche Patenschaft durch ein Mitglied des Deutschen Bundestages. Bettina Lugk wird Pia Krämer während ihres Austauschjahres als Patin begleiten und Ansprechpartnerin bleiben.

„Das PPP ist eine großartige Chance, ein anderes Land kennenzulernen, neue Perspektiven zu gewinnen und als junge Botschafterin für Deutschland aufzutreten“, so Lugk abschließend. „Ich wünsche Pia für ihr Jahr in den USA alles Gute, viele bereichernde Begegnungen und unvergessliche Erfahrungen.“

Bild Copyright: Iserlohner Kreisanzeiger/Dennis Echtermann

Achim Post und Bettina Lugk besuchen Firma Risse + Wilke in Iserlohn

Im Rahmen seines Besuchs im Märkischen Kreis war Achim Post, Landesvorsitzender der NRWSPD und stellvertretender Bundesvorsitzender der SPD, gemeinsam mit unserer heimischen Bundestagsabgeordneten Bettina Lugk zu Gast bei der Firma Risse + Wilke Kaltband in Iserlohn. Das traditionsreiche Familienunternehmen ist seit mehr als 100 Jahren in der Region verwurzelt und auf die Herstellung von hochwertigem Kaltband und Bandstahl spezialisiert.

Gastgeber Jörg Lohölter, geschäftsführender Gesellschafter von Risse + Wilke, begrüßte gemeinsam mit den Betriebsratsvertretern Tanju Yoldasoglu und Manuel Jimenez die Gäste zum Austausch im Unternehmen. An dem Gespräch nahmen neben Bettina Lugk und Achim Post auch Fabian Ferber, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Märkischer Kreis, sowie Iserlohns stellvertretender Bürgermeister Michael Scheffler teil.

Im Mittelpunkt des Austauschs standen die wirtschaftlichen Herausforderungen für energieintensive Industrieunternehmen wie Risse + Wilke. Jörg Lohölter machte deutlich, dass die hohen Stromkosten für ein international tätiges Unternehmen wie seines einen erheblichen Wettbewerbsnachteil darstellen. Ein wirksamer Industriestrompreis könne hier eine spürbare Entlastung bringen und dazu beitragen, industrielle Wertschöpfung am Standort zu sichern.

Achim Post unterstrich, dass die SPD seit langem für einen Industriestrompreis eintritt. Ziel müsse es sein, energieintensive Unternehmen im internationalen Wettbewerb zu stärken und die Kostenbelastung näher an das Niveau wichtiger Wettbewerber wie den USA oder China heranzuführen. Zugleich wurde deutlich, dass der geplante Industriestrompreis aus Sicht der SPD ein wichtiger Schritt ist. Die bislang absehbare Ausgestaltung bleibt jedoch hinter dem zurück, was die SPD für eine wirksame Entlastung energieintensiver Betriebe für notwendig hält. Die SPD werde deshalb auch innerhalb der Koalition weiter dafür werben, die Industriestandorte und ihre Beschäftigten noch stärker in den Blick zu nehmen.

Neben den Energiepreisen wurde u. a. auch über Bürokratie, wie z. B. Berichtspflichten oder das Lieferkettengesetz diskutiert. Dabei wurde deutlich, dass Unternehmen wie Risse + Wilke verlässliche Rahmenbedingungen brauchen, um investieren, ausbilden und Beschäftigung langfristig sichern zu können.

Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs war die gelebte Mitbestimmung im Unternehmen. Jörg Lohölter hob die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat hervor. Auch bei anstehenden Veränderungen und Zukunftsentscheidungen werde der Betriebsrat eng eingebunden. Der hohe Organisationsgrad der Beschäftigten und die aktive Rolle des Betriebsrates machten deutlich, welchen Stellenwert Mitbestimmung bei Risse + Wilke hat.

Positiv wurde auch der Blick auf die Ausbildung im Unternehmen bewertet. Aktuell beschäftigt Risse + Wilke elf Auszubildende, fünf weitere junge Menschen sollen im Herbst ihre Ausbildung beginnen.

Bettina Lugk hob nach dem Gespräch die Bedeutung des Unternehmens und der gelebten Mitbestimmung hervor: „Risse + Wilke zeigt, wie wichtig starke Industrieunternehmen für unsere Region sind. Hier geht es nicht nur um Produktion, sondern um gute Arbeitsplätze, Ausbildung, Mitbestimmung und Verantwortung für den Standort. Damit Unternehmen wie Risse + Wilke im Märkischen Kreis eine Zukunft haben, brauchen wir bezahlbare Energie, weniger unnötige Bürokratie und eine Politik, die industrielle Wertschöpfung in unserer Region stärkt.“

Achim Post und Bettina Lugk dankten Jörg Lohölter, Tanju Yoldasoglu, Manuel Jimenez sowie allen Beteiligten für die Einblicke in das Unternehmen und das konstruktive Gespräch. Für Bettina Lugk bleibt der direkte Austausch mit Unternehmen, Betriebsräten und Gewerkschaften ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit im Wahlkreis. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten sei es entscheidend, miteinander im Gespräch zu bleiben und gemeinsam für gute Industriearbeitsplätze in der Region einzutreten.

Bettina Lugk und Achim Post im Austausch mit der IG Metall Märkischer Kreis

Auf Einladung unserer heimischen Bundestagsabgeordneten Bettina Lugk besuchte Achim Post, Landesvorsitzender der NRWSPD und stellvertretender Bundesvorsitzender der SPD, den Märkischen Kreis. Zum Auftakt seines Besuchs trafen sich Post und Lugk dem Ortsvorstand der IG Metall Märkischer Kreis zum Austausch.

Fabian Ferber, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Märkischer Kreis, begrüßte die beiden SPD-Politiker in der Runde und machte deutlich, wie angespannt die wirtschaftliche Lage auch in unserer Region ist. In den vergangenen Jahren sind über 7.000 Industriearbeitsplätze im Märkischen Kreis verloren gegangen. Fabian Ferber machte deutlich, dass die IG Metall gemeinsam mit den Betriebsräten derzeit in vielen Unternehmen ganz konkret darum ringt, Standorte zu sichern, Beschäftigung zu halten und den Druck auf die Belegschaften nicht zur Antwort auf die wirtschaftlichen Probleme werden zu lassen.

Ein zentrales Thema des Gesprächs waren die hohen Energiepreise. Gerade viele Unternehmen im Märkischen Kreis gehören zu energieintensiven Branchen und stehen im internationalen Wettbewerb unter erheblichem Kostendruck. Die Forderung nach einem wirksamen Industriestrompreis spielte deshalb im Austausch eine wichtige Rolle. Achim Post machte deutlich, dass die SPD dieses Ziel bereits in der vergangenen Bundesregierung verfolgt habe. Im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD sei nun vereinbart, für bestimmte energieintensive Unternehmen eine besondere Entlastung einzuführen. Post machte deutlich, dass der geplante Industriestrompreis aus Sicht der SPD ein wichtiger Schritt ist aber die absehbare Ausgestaltung hinter dem zurückbleiben wird, was aus Sicht von Achim Post für eine wirksame Entlastung energieintensiver Betriebe notwendig ist.

Weitere Themen waren die anstehenden Reformen u. a. in den Bereichen Gesundheit, Pflege, Rente und Arbeitszeit. Dabei wurde deutlich: Veränderungen werden notwendig sein, dürfen aber nicht einseitig zulasten von Beschäftigten, kleinen und mittleren Einkommen gehen. Die SPD sieht sich hier in einer besonderen Verantwortung, soziale Sicherheit, wirtschaftliche Vernunft und die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zusammenzubringen.

Auch die geplanten Änderungen beim Arbeitszeitrecht wurden angesprochen. Fabian Feber betonte, dass das bestehende Arbeitszeitgesetz bereits heute viele flexible Lösungen ermögliche. Eine Ausweitung dürfe nicht dazu führen, dass längere Arbeitstage oder 12 Stunden Schichten zur neuen Normalität werden.

Bettina Lugk betonte nach dem Gespräch die Bedeutung des engen Austauschs mit den Gewerkschaften: „Der Märkische Kreis ist eine starke Industrieregion. Damit das so bleibt, brauchen unsere Unternehmen verlässliche Rahmenbedingungen, bezahlbare Energie und gut ausgebildete Fachkräfte. Gleichzeitig müssen die Interessen der Beschäftigten im Mittelpunkt bleiben. Gute Arbeit, faire Löhne und sichere Arbeitsplätze sind für uns als SPD keine Nebensache, sondern Grundlage einer starken Wirtschaft.“

Achim Post und Bettina Lugk bedankten sich bei der IG Metall Märkischer Kreis für den offenen, aber auch kritischen und vor allem konstruktiven Austausch. Einig waren sich alle Beteiligten darin, dass Politik, Gewerkschaften und Betriebsräte im Gespräch bleiben müssen, um gemeinsam für den Erhalt guter Industriearbeitsplätze im Märkischen Kreis einzutreten.

Wie können Bundeswehr, Politik und Verwaltung ihre Verantwortung in der Zeitenwende wahrnehmen?

Presseinformation der Bezirksregierung Arnsberg

Zum zweiten Mal feiert Deutschland rund um den 15. Juni den Nationalen Veteranentag. Dieser beruht auf einem Beschluss des Deutschen Bundestages und wird seit 2025 von der Bundesregierung ausgerichtet. Er würdigt die Leistungen aller ehemaligen und aktiven Bundeswehrsoldatinnen und -soldaten und stärkt das Band zwischen ihnen und der Gesellschaft. Bei der Bezirksregierung wurde der Tag auf Initiative von Regierungspräsident Heinrich Böckelühr mit einer Podiumsdiskussion zur Fragestellung „Zeitenwende gestalten – Welche Verantwortung tragen Bundeswehr, Politik und Gesellschaft?“ gestaltet. Gut 80 Mitarbeitende der Bezirksregierung Arnsberg verfolgten die Diskussion am Montag, 15. Juni 2026, mit großem Interesse.

Nach der Begrüßung durch Regierungspräsident Heinrich Böckelühr tauschten Generalmajor Michael Hogrebe, stellvertretender Kommandeur des Air Component Command in Kalkar, Bettina Lugk, Mitglied des Bundestags aus Iserlohn und stellvertretende Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Dr. Dirk Freudenberg von der Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung in Bad Neuenahr-Ahrweiler sowie Marcel Purtz, Regierungsrat bei der Bezirksregierung Arnsberg sowie aktiver Reservist, ihre Erfahrungen und Einschätzungen zur Zeitenwende aus.

„Anerkennung und Wertschätzung für unsere Soldaten kann nicht auf einen Tag im Jahr beschränkt sein. Der nationale Veteranentag setzt jedoch ein wichtiges und sichtbares Zeichen. Zugleich verdient auch der Dienst all jener Anerkennung, die sich in ziviler Verantwortung für unsere Gesellschaft einsetzen“, betont Regierungspräsident Heinrich Böckelühr.

Einig waren sich die Diskussionsteilnehmer – auch in ihren unterschiedlichen Rollen –, dass die Verankerung der Bundeswehr als notwendiges und akzeptiertes Element in Staat und Gesellschaft in der Bevölkerung eine wichtige und sensible Aufgabe ist. Hier sind nach Einschätzung der Diskutanten Politik, Verwaltung und die Bundeswehr selbst gefordert, eine sachliche aber auch ehrliche Diskussion insbesondere über die Wehrpflicht anzustoßen und zu führen. Generalmajor Michael Hogrebe betonte, dass die Information und die Aufklärung der Bevölkerung über militärische Maßnahmen sensibel, offen und realistisch erfolgen müsse. Auch für Marcel Purtz als Reserveoffizier ist die Diskussion über die sowohl im militärischen Bereich und im zivilen Sektor notwendigen Maßnahmen in der Kommunikation gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern eine wichtige Aufgabe.

Bei der Verwendung und Umsetzung der zur Verfügung stehenden Mittel aus dem Sondervermögen zur Ertüchtigung der Bundeswehr sah die Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende des Verteidigungsausschusses Bettina Lugk die dringende Notwendigkeit der zügigen Verausgabung der zur Verfügung stehenden Mittel als große Herausforderung für die Industrie. Vergaberechtliche Hindernisse stünden hier oft einer zügigen Beschaffung im Wege. Für Dr. Dirk Freudenberg ist die Stärkung der zivilen Seite der Verteidigung eine vorrangige Aufgabe. Die zivile Alarmplanung müsse auf allen Ebenen dringend weiter aufgebaut werden.

Der Überflug eines „Eurofighters“ vom Luftwaffenstützpunkt Nörvenich vor Beginn der Veranstaltung über Arnsberg und die Kommunen des Hochsauerlandkreises war sichtbarer Ausdruck der Präsenz und der Bedeutung der Bundeswehr.

Start der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada

Mit dem Start der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada beginnt eines der größten Sportgroßereignisse der Welt. Das erstmals von drei Ländern gemeinsam ausgerichtete Turnier verspricht einen spannenden sportlichen Wettkampf, wird jedoch von kontroversen Debatten über die Lage in den USA begleitet.

Dirk Wiese, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer:

„Eine Fußball-Weltmeisterschaft ist immer ein besonderes Ereignis für Fans auf der ganzen Welt. Wir hoffen sehr, dass die deutsche Nationalmannschaft nach zuletzt zwei enttäuschenden Weltmeisterschaften wieder an vergangene Erfolge anknüpfen kann – dafür drücken wir fest die Daumen. Bei aller sportlichen Vorfreude lassen sich die Begleitumstände jedoch nicht ausblenden. Ein solches Turnier sollte für internationale Begegnung und ein Miteinander über Grenzen hinweg stehen. Durch Einreiseverweigerungen und pauschale Einreiseverbote für Fans einiger teilnehmenden Nationen in die USA wird der Gedanke einer offenen und verbindenden Weltmeisterschaft spürbar eingeschränkt.”

Bettina Lugk, Sprecherin für Sport und Ehrenamt:

„Wir blicken mit Sorge und Unverständnis auf viele Themen außerhalb des Sports, die dieses Turnier begleiten. Allein die absurd hohen Ticketpreise für die Spiele geben Anlass zu deutlicher Kritik. Gerade in der aktuellen Zeit wäre ein solches Turnier eine wichtige Gelegenheit für ein verbindendes Erlebnis. Wir hoffen, dass die Weltmeisterschaft trotz der schwierigen Rahmenbedingungen eine solche positive Wirkung entfalten kann. Wir stehen an der Seite unserer deutschen Elf und werden von hier aus die Spiele und das Turnier begleiten.“

7.025 Euro für die Amateurmusik in Menden

AKTIVOKAL e.V. hatte sich um Förderung aus Bundesmitteln beworben und hat nun die gute Nachricht erhalten: Die Unterstützung steht! Insgesamt 7.025 Euro hat eine Fachjury bewilligt, um das Projekt „Sei AktiVokal!“ und die Amateurmusik in Menden zu fördern.

„Amateurmusik ist viel mehr als gemeinsames Singen oder Musizieren. Sie stiftet Gemeinschaft, bringt Menschen unterschiedlicher Generationen zusammen und lebt vom großen ehrenamtlichen Engagement vor Ort. Deshalb freue ich mich sehr, dass AKTIVOKAL e.V. für das Projekt „Sei AktiVokal!“ eine Förderung aus Bundesmitteln erhält. Das ist eine starke Unterstützung für die Kultur in Menden und eine verdiente Anerkennung für die Arbeit des Vereins“, so die heimische Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk.

Der Amateurmusikfonds des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) unterstützt innovative Projekte und stärkt musikalische Strukturen vor Ort. Gezielt gefördert werden unter anderem Nachwuchsgewinnung und kreative Kooperationen. Die Förderung für AKTIVOKAL e.V. wurde im Rahmen der aktuellen Auswahlrunde des Amateurmusikfonds vergeben. Bundesweit hat die Jury 209 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 2,05 Millionen Euro ausgewählt. Beworben hatten sich über 500 Projekte.

Weitere Informationen finden Sie unter www.bundesmusikverband.de/amf

Ein Ehrenamt, das Nähe und Halt schenkt – Der Blumenstrauß des Monats Mai geht an Manuela Gäbler

Der „Blumenstrauß des Monats“ im Mai 2026 geht an Manuela Gäbler aus Menden. Seit mittlerweile 30 Jahren engagiert sie sich mit großer Hingabe im Hospizkreis Menden und begleitet schwerstkranke Menschen sowie deren Angehörige in einer besonders sensiblen Phase ihres Lebens.

Vorgeschlagen wurde Manuela Gäbler gleich von zwei Menschen, die ihr langjähriges Engagement aus nächster Nähe kennen. Von Ilona Düppe aus dem Hospizkreis sowie von Daniel Cordes, SPD-Ratsmitglied. Beide betonen, wie wertvoll und außergewöhnlich ihr jahrzehntelanger Einsatz für andere ist.

Manuela Gäbler gehört zu den Mitbegründerinnen des Hospizkreises Menden und ist seit der Gründung im Jahr 1996 aktiv dabei. Über viele Jahre arbeitete sie im Vorstand mit und absolvierte in dieser Zeit zwei Kurse zur Sterbebegleitung. Für sie war diese Arbeit immer mehr als ein Ehrenamt. „Es hat mir selbst gutgetan, ich habe mich weiterentwickelt und gleichzeitig anderen Menschen helfen können“, beschreibt sie ihren persönlichen Zugang.

Gemeinsam mit einem engagierten Team begleitet der Hospizkreis schwerstkranke Menschen und ihre Familien mit Zeit, Gesprächen und menschlicher Nähe. Gerade diese Unterstützung sei für viele Betroffene und Angehörige von unschätzbarem Wert.

Besonders wichtig ist Manuela Gäbler dabei auch der Blick nach vorne. Der Hospizkreis lebt vom ehrenamtlichen Engagement und finanziert sich überwiegend durch Spenden. Zwar zählt der Verein rund 120 Mitglieder, aktiv engagieren sich derzeit aber etwa 20 Helferinnen und Helfer. Viele Menschen scheuten das Thema Sterbebegleitung, dabei könne die Mitarbeit auch persönlich bereichernd sein. Deshalb wünscht sich Manuela Gäbler sehr, dass neue aktive, aber auch passive Unterstützerinnen und Unterstützer den Weg zum Hospizkreis Menden finden.

„Manuela Gäbler hat über drei Jahrzehnte hinweg Menschen begleitet, ihnen zugehört und ihnen in schweren Zeiten Halt gegeben“, sagt Bettina Lugk bei der Übergabe des Blumenstraußes. „Dieses Engagement verdient höchsten Respekt. Gleichzeitig macht Frau Gäbler auch deutlich, wie wichtig es ist, dass sich weiterhin Menschen für diese wertvolle Arbeit einsetzen. Deshalb werbe auch ich gerne dafür, Teil dieses wichtigen Ehrenamtes zu werden und die Arbeit des Hospizkreises zu unterstützen.“

Auch wenn sie sich aus familiären Gründen aus dem Vorstand zurückzieht, bleibt Manuela Gäbler dem Hospizkreis weiterhin verbunden und damit einer Aufgabe, die ihr seit vielen Jahren am Herzen liegt.

Mit der Aktion „Blumenstrauß des Monats“ möchte Bettina Lugk Danke sagen und zeigen, Ehrenamt ist unverzichtbar. Es macht unsere Gesellschaft wärmer und stärker.

Kennen auch Sie jemanden, der sich mit Herzblut für andere einsetzt? Dann schlagen Sie ihn oder sie gerne vor und das ganz unkompliziert über das Formular auf der Homepage von Bettina Lugk: www.bettina-lugk.de/ehrenamt

Gemeinsam bringen wir das Ehrenamt sprichwörtlich zum Blühen!

Dein Jahr in den USA: Bettina Lugk ruft zur Teilnahme am Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) auf.

Einmal den „American Dream“ nicht nur im Film sehen, sondern selbst erleben:

Die heimische Abgeordnete Bettina Lugk ruft alle interessierten Schüler: innen und junge Berufstätige aus dem Märkischen Kreis dazu auf, sich für das 43. Parlamentarische Patenschafts-Programm des Deutschen Bundestages und des Kongresses der Vereinigten Staaten für 2027/2028 zu bewerben.

Die Bewerbungsphase hat mit dem 04. Mai offiziell begonnen und endet am 11. September 2026.

Ein Jahr lang in den USA zur High School gehen oder in einem US-Betrieb arbeiten, und das komplett finanziert durch ein Vollstipendium des Deutschen Bundestages. Das PPP macht es möglich und sucht jetzt wieder neugierige junge Leute, die Lust auf das Abenteuer ihres Lebens haben.

Was ist das PPP?

Jedes Jahr reisen die Schüler: innen sowie junge Berufstätige aus Deutschland in die Vereinigten Staaten. Sie leben für ein Jahr in Gastfamilien, besuchen Schulen oder absolvieren Praktika in Betrieben. Der Deutsche Bundestag und der US-Kongress übernehmen die Kosten für Reise, Unterkunft, Versicherungen und die Vorbereitung.

Wer kann dabei sein?

Der Bundestag vergibt jährlich 300 Stipendien an zwei Gruppen:

    • Schülerinnen & Schüler: Du bist zum Zeitpunkt der Ausreise (August 2027) zwischen 15 und 17 Jahre alt.
    • Junge Berufstätige: Du hast deine Ausbildung abgeschlossen und bist bei der Ausreise höchstens 24 Jahre alt.

Der Bezug zur Politik: Abgeordnete als Paten

Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer wird von einem Mitglied des Deutschen Bundestages persönlich betreut. Diese Abgeordneten übernehmen die Patenschaft für dich und sind während deines Jahres in den Vereinigten Staaten deine direkten Ansprechpartner.

So bewirbst du dich

Der Weg über den Großen Teich beginnt mit ein paar Klicks. Die Bewerbung läuft unkompliziert über das Online-Portal des Bundestages.

Trikottag würdigt Breitensport und Ehrenamt im Märkischen Kreis

Am morgigen vierten bundesweiten Trikottag zeigen Menschen in ganz Deutschland mit dem Tragen ihres Vereinstrikots, wie wichtig der organisierte Sport für unsere Gesellschaft ist. Auch im Märkischen Kreis wird damit ein sichtbares Zeichen für den Breitensport, für Gemeinschaft und für ehrenamtliches Engagement gesetzt.

„Der Trikottag steht für Wertschätzung – für den Breitensport und vor allem für die vielen Ehrenamtlichen, die unsere Sportvereine am Laufen halten“, erklärt die heimische SPD‑Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk. „Trainerinnen und Trainer, Vorstände, Betreuerinnen und Helfer investieren Zeit, Energie und Herzblut. Ohne sie gäbe es keine Trainingszeiten, keine Wettkämpfe und keine lebendigen Vereine vor Ort.“

Sportvereine sind wichtige Orte des sozialen Zusammenhalts. Sie bringen Menschen unterschiedlicher Generationen und Hintergründe zusammen, vermitteln Werte wie Fairness, Respekt und Teamgeist und leisten einen wichtigen Beitrag für Gesundheit, Integration und Teilhabe. Gerade der Breitensport mit seinen bundesweit 86.000 Vereinen erreicht Millionen Menschen, unabhängig von Herkunft oder Einkommen.

„Wertschätzung allein reicht aber nicht aus“, so Lugk. „Mit dem Zukunftspakt Ehrenamt arbeiten wir als SPD politisch daran, freiwilliges Engagement nachhaltig zu stärken.“ In einem ersten Schritt seien bereits die Übungsleiter‑ und die Ehrenamtspauschale erhöht sowie Verbesserungen beim Haftungsprivileg und im Gemeinnützigkeitsrecht erreicht worden. „Nun geht es darum, Bürokratie abzubauen und Vereine spürbar zu entlasten. Wer sich engagiert, soll seine Zeit auf dem Sportplatz oder in der Halle verbringen – und nicht am Schreibtisch.“

Gleichzeitig nutzt der Bund mit der Sportmilliarde das Sondervermögen gezielt zur Stärkung der Sportstätten des Breiten‑ und Vereinssports. „Mit dem Bundesprogramm Sanierung kommunaler Sportstätten modernisieren wir die Infrastruktur vor Ort“, betont Lugk. „Die Mittel kommen auch Plettenberg zugute, für das Stadtstadion Elsewiese stellt der Bund 534.461,64 € bereit.“

Reform des Gewaltschutzgesetzes verabschiedet – Besserer Schutz vor häuslicher Gewalt

Der Deutsche Bundestag hat die Reform des Gewaltschutzgesetzes verabschiedet. Die Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk bewertet die beschlossenen Änderungen als wichtigen Fortschritt im Kampf gegen häusliche Gewalt: „Wer bedroht oder verfolgt wird, muss sich darauf verlassen können, dass der Staat wirksam schützt. Mit der Reform schaffen wir bessere Möglichkeiten, Täter frühzeitig zu stoppen und Betroffene konsequenter zu schützen.“

Ein zentraler Bestandteil des Gesetzes ist die Einführung der elektronischen Aufenthaltsüberwachung für Gewalttäter nach dem sogenannten spanischen Modell. Durch die sogenannte Fußfessel können Annäherungsverbote künftig effektiver überwacht werden. Sobald sich ein Täter der geschützten Person nähert, erfolgt automatisch eine Warnung. Ergänzend wird eine Sicherheitszone eingerichtet, sodass Polizei und Betroffene bereits informiert werden, bevor ein Verstoß gegen Auflagen unmittelbar eintritt. Dadurch können Einsatzkräfte schneller reagieren und gefährliche Situationen im besten Fall verhindert werden.

Darüber hinaus werden Anti-Gewalt-Trainings für Täter verpflichtend, Verstöße gegen Schutzanordnungen künftig mit bis zu drei statt bisher zwei Jahren bestraft, und Opfer dürfen bei Gerichtsanhörungen eine Vertrauensperson mitbringen. Familiengerichte erhalten zudem Zugang zum Waffenregister, damit Gefährdungslagen besser eingeschätzt werden können.

Bettina Lugk betont: „Häusliche Gewalt betrifft nicht nur einzelne Familien, sondern unsere gesamte Gesellschaft. Frauen und Kinder brauchen Schutz, Unterstützung und die Gewissheit, dass Gewalt niemals toleriert wird. Mit dem neuen Gesetz gehen wir einen wichtigen Schritt hin zu mehr Sicherheit und mehr Schutz für Betroffene.“ Zugleich verweist Lugk darauf, dass weitere Reformen notwendig seien – unter anderem beim Schutz vor digitaler Gewalt sowie bei familienrechtlichen Verfahren im Sorge- und Umgangsrecht.