Statement der heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten Bettina Lugk zur aktuellen Debatte um Entlastungen angesichts steigender Kraftstoffpreise

„Aktuell sorgt der Weg zur Zapfsäule für Frust und Ärger. Das geht mir genauso wie vielen anderen auch. Umso verständlicher ist der Unmut, gerade weil wir inzwischen wissen, dass die Spritpreise in Deutschland im europäischen Vergleich besonders stark angezogen haben.

Vor diesem Hintergrund sind die am Wochenende von der Bundesregierung beschlossenen Entlastungen ein wichtiger Schritt. Die Senkung der Steuer auf Kraftstoffe um 17 Cent pro Liter ist grundsätzlich positiv zu werten, weil sie nicht nur Pendlerinnen und Pendler entlastet, sondern breite Teile der Bevölkerung. Ich denke da an all jene, die der Care-Arbeit, der Betreuung der Kinder jenseits von Steuervergünstigungen nachgehen. Auch all jene, die im Ehrenamt tätig sind und damit eine tragende Rolle für unsere Gesellschaft übernehmen, profitieren von dieser Entlastung.

Dafür ist aber entscheidend, dass die Entlastung auch tatsächlich bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen. Es darf nicht sein, dass nun auch die Steuersenkung in den Taschen großer Mineralölkonzerne landet, die bereits jetzt übermäßig von der Krise profitieren. Gewinnmitnahmen auf Kosten der Allgemeinheit, sei es aus dem Geldbeutel der Menschen oder indirekt aus Steuermitteln, sind nicht akzeptabel.

Das Kartellamt ist deshalb jetzt besonders gefordert. Gestärkt durch die Beschlüsse der Bundesregierung muss es die Preisentwicklung zügig und gründlich prüfen und, wenn nötig, konsequent einschreiten.

In diesem Zusammenhang lohnt sich auch ein Blick auf die sozialdemokratischen Vorschläge, wie sie unter anderem von Lars Klingbeil formuliert wurden. Diese zielten darauf ab, übermäßige Krisengewinne stärker zu begrenzen und für die Allgemeinheit nutzbar zu machen. Dass entsprechende Ansätze – etwa von Katharina Reiche – schnell abgelehnt wurden, während Signale aus der EU-Kommission unseren SPD-Finanzminister stützen, zeigt, dass hier weiterhin politischer Diskussionsbedarf besteht.“

Austausch mit neuem Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis Markus Märtens

Unsere heimische Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk hat die Geschäftsstelle der Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis in Iserlohn besucht, um den neuen Hauptgeschäftsführer Markus Märtens kennenzulernen und sich mit ihm über aktuelle Herausforderungen im Handwerk auszutauschen.

Die Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis vertritt als Zusammenschluss von 23 Innungen mit über 1.000 Betrieben die Interessen des regionalen Handwerks und engagiert sich unter anderem bei zentralen Zukunftsthemen wie Fachkräftesicherung, Energiewende und beruflicher Bildung.

Markus Märtens hat die Geschäftsführung zum Jahreswechsel übernommen und folgt auf Dirk H. Jedan, der die Kreishandwerkerschaft über 20 Jahre hinweg geprägt hat. Im Gespräch wurde deutlich, dass das Handwerk vor großen Aufgaben steht. Steigende Energie- und Mobilitätskosten, Fachkräftemangel sowie die Herausforderung, für viele Betriebe rechtzeitig Nachfolgerinnen und Nachfolger zu finden.

„Ohne das Handwerk geht nichts, ob beim Wohnungsbau, der Sanierung unserer Infrastruktur wie Straßen und Brücken oder der Modernisierung von Bundeswehrstandorten. Wir sind auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen“, betonte Bettina Lugk. „Gerade deshalb müssen wir mehr junge Menschen für eine Ausbildung im Handwerk gewinnen. Die Chancen sind richtig gut, mit vielen Weiterbildungsmöglichkeiten, sicheren Jobs und der Option, später den eigenen Betrieb zu führen.“

Auch die Bedeutung moderner Technologien wurde thematisiert. Digitalisierung und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz werden künftig eine noch größere Rolle im Handwerk spielen, sowohl in den Betrieben als auch in der Ausbildung. Gleichzeitig machte Markus Märtens den Bedarf an Investitionen in Bildungszentren und Ausbildungsstätten deutlich und hofft dabei auf staatliche Unterstützung, beispielsweise in Form von Förderprogrammen.

Abschließend dankte Bettina Lugk für den konstruktiven Austausch: „Ich wünsche Markus Märtens für seine neue Aufgabe viel Erfolg und freue mich auf eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.“

Bettina Lugk zur Reform der GKV-Finanzen: Für eine stabile, gute sowie gerechte Krankenversorgung

Unsere heimische Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk erklärt zur Reform der Finanzen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV):
„Die finanzielle Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung darf nicht zulasten der Versicherten gehen. Statt höherer Beiträge oder Leistungskürzungen setzen wir auf strukturelle Reformen für mehr Effizienz und eine bessere, gerechtere Versorgung. Die von der Kommission dazu erarbeiteten Vorschläge sind eine fundierte und tragfähige Grundlage für die nun anstehenden Beratungen in der Koalition.
In der gesetzlichen Krankenversicherung haben wir kein Einnahme-, sondern vor allem ein Ausgabenproblem und zugleich eine Frage der Gerechtigkeit. Deutschland verfügt über eines der teuersten Gesundheitssysteme weltweit, dennoch erleben viele Versicherte den Zugang zur Versorgung als unzureichend oder zu langsam.
Die Beitragszahlerinnen und Beitragszahler haben in den vergangenen Jahren bereits erhebliche Lasten getragen. Deshalb ist für uns entscheidend: Eine nachhaltige Stabilisierung der GKV darf nicht mehr zulasten der Versicherten gehen. Weder durch steigende Beiträge oder zusätzliche Belastungen noch durch Leistungskürzungen!
Unser Fokus liegt auf der Begrenzung der Ausgabendynamik in den zentralen Versorgungsbereichen und auf strukturellen Reformen, die Effizienzreserven heben und die Versorgung der Versicherten spürbar verbessern.
Wir werden uns die Vorschläge der Bundesgesundheitsministerin auf Grundlage der Kommissionsarbeit jetzt in der Koalition genau anschauen und zügig zu einer tragfähigen sowie ausgewogenen Lösung für die gesetzlich Versicherten kommen.”

Neuer Projektaufruf gestartet: Weitere 250 Millionen Euro für kommunale Schwimmbäder

Die heimische Bundestagsabgeordnete und Sprecherin für Sport und Ehrenamt, Bettina Lugk, informiert über den Start eines erneuten Förderprogramms für die Sanierung kommunaler Schwimmbäder.

Der Bund hat den Projektaufruf für das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder“ gestartet. Insgesamt stehen zusätzlich zur sogenannten Sportmilliarde weitere 250 Millionen Euro aus dem Sondervermögen zur Verfügung. Gefördert werden die Sanierung und Modernisierung von Hallen- und Freibädern. Kommunen können ihre Projekte bis zum 19. Juni 2026 einreichen. Lugk setzt nun auf die heimischen Kommunen im Märkischen Kreis: „Ich ermutige unsere Kommunen, sich um die Mittel aus diesem Förderprogramm zu bewerben, denn so könnten unsere Schwimmbäder vor Ort von den erneuten 250 Millionen profitieren.“

Die heimische Bundestagsabgeordnete weiter „Schwimmen ist Gesundheitsvorsorge, eine unerlässliche Basissportart und bietet Sicherheit – für Kinder ebenso wie für Erwachsene. Damit Schwimmunterricht stattfinden kann, Vereine Trainingszeiten bekommen und Familien Orte für Bewegung und Begegnung haben, brauchen wir intakte Bäder. Mit dem Programm leisten wir einen wichtigen Beitrag, um die Voraussetzungen für Sport, Teilhabe und Schwimmfähigkeit dauerhaft zu sichern.“

Das Programm richtet sich gezielt an Kommunen. Eine Weiterleitung der Fördermittel an Dritte ist jedoch möglich.

Junger Rat für Bettina: Unsere Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk bietet jungen Menschen eine Möglichkeit sich politisch einzubringen

Mit dem „Jungen Rat für Bettina“ ruft die Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk ein neues Projekt ins Leben, welches jungen Menschen eine Stimme geben soll. Das Ganze soll im Rahmen von 3 bis 4 Treffen im Wahlkreis stattfinden. Menschen, die nicht älter als 23 Jahre sind, können auf diesem Wege mit der Abgeordneten Lugk an einen Tisch kommen und über Politik und Gesetzesvorhaben diskutieren und beraten. Junge Menschen aus dem Wahlkreis können sich per Mail Bettina.Lugk.wk@bundestag.de oder über Instagram, bettina_lugk, anmelden. Interessierte geben in der Anmeldung ihre Handynummer an und werden dadurch Mitglied in einer WhatsApp-Gruppe. In dieser Gruppe werden dann zum einen die Termine für die Treffen mitgeteilt und zum anderen über die Themen abgestimmt, die auf den Treffen besprochen werden sollen. Für die Teilnehmenden entsteht durch dieses Projekt keine dauerhafte Verpflichtung. Im Vordergrund steht das Mitmachen.

„Seit 2021 bin ich Bundestagsabgeordnete für den Märkischen Kreis und bin selbst mittlerweile auch schon Anfang 40. Es wird also Zeit, dass zu den Menschen, mit denen ich über Politik und Gesetzesvorhaben diskutiere und die mich beraten, junge Menschen aus meinem Wahlkreis dazukommen. Ich freue mich sehr über alle, die Lust haben sich mit Ideen, Fragen und Anregungen einzubringen.“, so die Abgeordnete.

Girls’Day 2026: Bettina Lugk lädt junge Frauen im Alter von 16-18 Jahren in den Bundestag ein

Dieses Jahr findet am 23.04.2026 erneut der Girls’Day statt. Ein Tag, der junge Frauen dazu ermutigen soll, Berufe kennenzulernen, in denen sie heutzutage noch unterrepräsentiert sind. Auch die SPD – Bundestagsfraktion macht es sich erneut zur Aufgabe, Räume und Möglichkeiten zu schaffen, um jungen Frauen einen Zugang in den politischen Betrieb, der noch immer mehrheitlich von Männern geprägt ist. Gerade deswegen lädt die heimische Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk von der SPD – Bundestagfraktion, an diesem Tag, eine politisch interessierte junge Frau zwischen 16-18 Jahren – die aus den eingegangen Bewerbungen ausgewählt wird –  nach Berlin ein, um ihr einen ausführlichen Einblick in den Alltag von Politikerinnen und Politikern im Bundestag zu geben.

„Die Politik ist ein Ort mit vielfältigen beruflichen Möglichkeiten, die bei Frauen allerdings auch heutzutage nicht ausreichend ankommen. Deshalb freut es mich, dass die SPD – Bundestagfraktion sich auch dieses Jahr, aktiv für die Förderung von jungen Frauen in der Politik einsetzt“ erklärt Bettina Lugk

Die Teilnehmerin erhält im Zuge des Programms die Gelegenheit, bei einer Sitzung des Deutschen Bundestags dabei zu sein und das Reichstagsgebäude kennenzulernen. Zudem wird sie sie die Möglichkeit haben, mit einigen weiblichen Abgeordneten der SPD – Bundestagsfraktion in den Austausch zu kommen. Wobei die Abgeordneten von ihrem persönlichen Werdegang in der Politik berichten werden.

„Ich glaube, dass der Austausch von Politikerinnen und Politikern mit jungen Menschen und besonders mit jungen Frauen, essenziell ist. Einerseits, um Perspektiven auszutauschen, andererseits, um jungen Frauen zu motivieren sich politisch zu engagieren und dabei zu unterstützen mitzubestimmen“ betont Bettina Lugk

Das Programm beginnt am 22.04.2026 und endet am Nachmittag des 23.04.2026. Die Reise- und Aufenthaltskosten werden vollständig von der Fraktion übernommen. Wenn du Lust hast dabei zu sein, bewirb dich einfach mit einem kurzen Motivationsschreiben unter bettina.lugk.wk@bundestag.de um einen Platz.

Bettina Lugk ruft Jugendliche aus dem Märkischen Kreis zur Teilnahme an Jugend & Parlament auf – Bewerbungsfrist bis zum 10. April!

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk lädt junge Menschen aus dem Märkischen Kreis ein, sich für das Planspiel „Jugend und Parlament 2026“ des Deutschen Bundestages zu bewerben. Die viertägige Veranstaltung findet vom 6. bis 9. Juni 2026 im Deutschen Bundestag in Berlin statt und bietet jungen Erwachsenen die Möglichkeit, parlamentarische Abläufe hautnah zu erleben.

„Demokratie lebt davon, dass junge Menschen sich einbringen und politische Prozesse verstehen“, erklärt Lugk. „‚Jugend und Parlament‘ ermöglicht einen intensiven Einblick in die Arbeit des Bundestages – vom Austausch in Fraktionen über Ausschussberatungen bis hin zu Plenardebatten.“

Während des Planspiels übernehmen die Teilnehmenden die Rollen fiktiver Abgeordneter, diskutieren Gesetzesvorlagen und erleben den parlamentarischen Entscheidungsprozess aus erster Hand. Da Bettina Lugk ausgewählt wurde, eine junge, engagierte und politisch interessierte Person aus ihrem Wahlkreis zu benennen, ruft sie interessierte Jugendliche und junge Erwachsene aus dem Märkischen Kreis zur Bewerbung auf:

„Ich möchte einer jungen Stimme aus unserer Region die Chance geben, Politik einmal aus der Perspektive einer Abgeordneten oder eines Abgeordneten zu erleben. Besonders spannend ist dabei, neue Blickwinkel kennenzulernen und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten“, so Lugk.

Interessierte können sich mit einem kurzen Motivationsschreiben bis zum 10. April per E-Mail unter bettina.lugk.wk@bundestag.de bewerben. Die Kosten für An- und Abreise, Unterkunft sowie Verpflegung übernimmt der Deutsche Bundestag.

Kritische Infrastrukturen vor Ort schützen: KRITIS-Dachgesetz stärkt Kommunen in Nordrhein-Westfalen

Der Deutsche Bundestag hat diese Woche das Gesetz zur Umsetzung der CER-Richtlinie und zur Stärkung der Resilienz kritischer Anlagen (KRITIS-Dachgesetz) verabschiedet. Damit wird erstmals ein bundeseinheitlicher Rahmen geschaffen, um kritische Infrastrukturen besser zu schützen – ganz konkret auch hier bei uns. Ob Energie- und Wasserversorgung, Krankenhäuser, Verkehr oder digitale Netze: „Gerade vor Ort in unseren Städten und Gemeinden entscheidet sich, wie widerstandsfähig unsere Versorgung im Ernstfall ist“, betont Bettina Lugk, Bundestagsabgeordnete für den Märkischen Kreis.

Das Gesetz stärkt den Schutz kritischer Infrastrukturen dort, wo sie betrieben werden – in den Kommunen. Neben der Cybersicherheit rückt nun auch der physische Schutz stärker in den Fokus. Einheitliche Mindeststandards, verpflichtende Risikoanalysen und ein systematisches Störungsmonitoring helfen dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen und Ausfälle zu verhindern. Davon profitieren die Menschen in NRW unmittelbar in ihrem Alltag.

Sebastian Fiedler, Bundestagsabgeordneter aus Mülheim – Essen und innenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion: „Wenn Strom ausfällt, Wasser nicht mehr fließt oder Krankenhäuser beeinträchtigt sind, dann spüren die Bürgerinnen und Bürger das sofort – hier vor Ort in unseren Städten und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen. Der Anschlag auf das Stromnetz in Berlin hat noch einmal deutlich gemacht, wie wichtig der physische Schutz kritischer Infrastrukturen ist. Mit dem KRITIS-Dachgesetz schaffen wir klare Regeln und mehr Verlässlichkeit. Im parlamentarischen Verfahren haben wir den Gesetzentwurf verbessert: Sicherheitsvorfälle müssen nicht nur gemeldet werden, sondern es fließen auch Lagebilder und Rückmeldungen zurück. Das stärkt die Zusammenarbeit zwischen Betreibern, Kommunen und Behörden. Mit höheren Bußgeldern machen wir deutlich, dass Versorgungssicherheit keine freiwillige Aufgabe ist.“

Bettina Lugk: „Kritische Infrastrukturen stehen nicht abstrakt auf dem Papier, sie stehen mitten in Iserlohn und der gesamten Region. Deshalb ist der Schutz sensibler Daten besonders wichtig. Öffentliche Informationen über Standorte, Abläufe oder Schwachstellen können Sabotage und Anschläge erleichtern – auch hier bei uns aber auch in ganz Nordrhein-Westfalen. Mit einem Entschließungsantrag fordern wir die Bundesregierung auf, Transparenz- und Veröffentlichungspflichten kritisch zu prüfen und dort anzupassen, wo die Sicherheit bei uns vor Ort gefährdet ist. Das ist ein wichtiger Beitrag zum Schutz unserer Städte und Gemeinden.“

„Von der Landesregierung erwarte ich nun, dass auch sie alles in ihrer Macht Stehende unternimmt“, führt Lugk weiter aus. Bereits seit längerem fordert die SPD-Landtagsfraktion deshalb, dass auch die Landesregierung unter Ministerpräsident Hendrik Wüst endlich Schutzkonzepte entwickelt und die Bürgerinnen und Bürger stärker für die Risiken einer Störung unserer kritischen Infrastruktur sensibilisiert. Bislang ist zu wenig geschehen. Spätestens jetzt ist jedoch der Zeitpunkt zu Handeln gekommen – zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger auch in Iserlohn und dem gesamten Märkischen Kreis.

Demokratie zum Anfassen: Besuchergruppe aus dem Märkischen Kreis reiste auf Einladung unserer Bundestagsabgeordneten Bettina Lugk nach Berlin

Wie fühlt sich Politik an, wenn man ihr nicht nur in den Nachrichten begegnet, sondern mittendrin ist? 50 politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger aus dem Märkischen Kreis, unter anderem aus Iserlohn, Hemer, Menden, Balve, Neuenrade und Altena, machten sich deshalb in der vergangenen Woche auf Einladung unserer Bundestagsabgeordneten Bettina Lugk auf den Weg in die Bundeshauptstadt.

Die mehrtägige Informationsfahrt verband politische Bildung mit einem Blick auf deutsche Geschichte und auf die Orte, an denen sie bis heute nachwirkt. Gleich zu Beginn stand ein Besuch im Jüdischen Museum Berlin auf dem Programm. Die Dauerausstellung führte eindrucksvoll vor Augen, wie eng jüdisches Leben und deutsche Geschichte miteinander verwoben sind und warum Erinnerungskultur kein Blick zurück ist, sondern heute wichtiger denn je.

Bei einer Führung durch das Deutschlandradio-Funkhaus erlebte die Gruppe, wie journalistische Arbeit entsteht, vom ersten Thema bis zur Sendung, von Recherche bis Verantwortung. In Zeiten, in denen Desinformation und Zuspitzung in sozialen Medien oft schneller sind als die Fakten, wurde hier greifbar, warum unabhängige Medien zu den Stützpfeilern der Demokratie zählen.

Natürlich führte der Weg der Besuchergruppe auch dorthin, wo Demokratie täglich ausgehandelt wird in den Deutschen Bundestag. Die Besucherinnen und Besucher erhielten Einblicke in die Aufgaben und Abläufe des Parlaments und kamen anschließend im Reichstagsgebäude direkt mit Bettina Lugk ins Gespräch. Im Mittelpunkt standen dabei konkrete Fragen aus dem Alltag. Was bewegt die Menschen? Wo hakt es? Was braucht es, damit Politik nachvollziehbar bleibt und Vertrauen verdient?

„Solche Fahrten bringen Politiker und Bürger unkompliziert zusammen, denn Demokratie lebt davon, nicht nur zuzuschauen, sondern Fragen zu stellen, mitzureden und Entscheidungen kritisch zu begleiten“, betont Bettina Lugk.

Ergänzt wurde das Programm durch Stationen, die Mut und Zivilcourage in den Mittelpunkt rückten. In der Gedenkstätte Deutscher Widerstand setzte sich die Gruppe mit Menschen auseinander, die sich oft unter Lebensgefahr gegen die NS-Diktatur stellten. Am letzten Tag war ursprünglich ein Besuch der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße vorgesehen, der aufgrund der Witterungsverhältnisse jedoch nur in kurzer Form stattfinden konnte. Stattdessen besuchte die Gruppe die Ausstellung Dokumentationszentrum Topographie des Terrors, die die Strukturen und Verbrechen der nationalsozialistischen Herrschaft am historischen Ort von Gestapo und SS dokumentiert.

Abgerundet wurde die Fahrt durch zwei politisch ausgerichtete Stadtrundfahrten. Außerdem blieb für die Gäste noch Zeit, eigene Eindrücke in Berlin mitzunehmen – einer Stadt, in der Geschichte, Gegenwart und Zukunft auf engstem Raum zusammenkommen.

Bettina Lugk zur Entlastung von Weihnachtsmärkten: Musik bleibt bezahlbar

Der neue GEMA-Tarif für Weihnachts- und Christkindlmärkte entlastet Kommunen, Vereine und zahlreiche ehrenamtlich organisierte Märkte deutlich und sorgt für mehr Planungssicherheit. Zum Start der Weihnachtsmarktsaison erklärt unsere heimische Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk:

„Weihnachts- und Christkindlmärkte sind ein Ort voller weihnachtlicher Düfte, Musik und Kinderlachen. Sie sind ein Ort der Begegnung. Weihnachtsmärkte ohne Musik sind für mich nicht vorstellbar. Der neue GEMA-Tarif für Weihnachtsmärkte mit einer Senkung der Gebühren um 35 Prozent ist deshalb ein riesiger Erfolg: Wir entlasten Kommunen, Vereine und Ehrenamtliche deutlich. Kein Weihnachtsmarkt muss mehr ein Ort der Stille sein. Damit setzen wir den Auftrag aus dem Koalitionsvertrag um und schaffen endlich ein praxistaugliches Modell für nicht-kommerzielle Veranstaltungen. Ich freue mich besonders, dass sich das Bundesjustizministerium und insbesondere Justizministerin Dr. Stefanie Hubig sich so klar und erfolgreich für diese Lösung eingesetzt haben. Das nun gefundene Modell zeigt: Wenn alle Beteiligten an einem Tisch sitzen, kommen praxisnahe Lösungen heraus.“

Und weiter: „Die Senkung der GEMA-Gebühren ist ein Erfolg, der gerade den kleinen und ehrenamtlich organisierten Weihnachtsmärkten eine spürbare finanzielle Entlastung verschafft. Der neue GEMA-Tarif schafft Planungssicherheit für den Weihnachtsmarkt, diesen identitätsstiftenden Ort der Begegnung und des Miteinanders. Einen solchen fairen Rahmen für Weihnachtsmärkte haben wir immer gefordert. Gleichzeitig muss die kreative Leistung der Urheber gerecht entlohnt werden, aber die Vergütung für die Musiknutzung auf Weihnachtsmärkten muss auch die Besonderheiten des Weihnachtsmarktes als Kulturgut anerkennen. Die zwischen den beteiligten Akteuren vereinbarte vierjährige Evaluationsphase ist ein guter Kompromiss. Wir erwarten, dass alle Beteiligten diese Zeit nutzen, um die gesammelten Erfahrungen dann in eine dauerhaft tragfähige und gerechte Lösung zu überführen, die nicht alle paar Jahre neu verhandelt werden muss. Denn Musik gehört zum Weihnachtsmarkt wie der Glühwein und diese Atmosphäre muss bezahlbar bleiben.“