Heimische Bundestagsabgeordnete Lugk freut sich über KfW-Fördermittel für den Märkischen Kreis im ersten Halbjahr

Im ersten Halbjahr 2025 flossen 77,5 Millionen Euro Fördermittel der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in den Märkischen Kreis. „Das ist ein starkes Signal für unsere Region“, sagt die heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk.

„Besonders erfreulich ist, dass 37,4 Millionen Euro in zukunftsgerichtete Bereiche wie Wohnen, Leben, Energieeffizienz und erneuerbare Energien geflossen sind. Diese Investitionen kommen direkt bei den Menschen im Märkischen Kreis an und stärken unsere Region nachhaltig“, so Lugk weiter.

Kleine und mittelständische Unternehmen erhielten zudem 38,2 Millionen Euro für Innovationen, Investitionen, Gründungen sowie Klimaschutz. „Unsere Wirtschaft profitiert von diesen Mitteln, und das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der Region“, erklärt Lugk.

Der größte Einzelposten ist das KfW-Wohneigentumsprogramm mit 20 Millionen Euro, das den Kauf oder Bau von Eigenheimen und Eigentumswohnungen fördert. „Damit unterstützen wir Familien bei der Verwirklichung ihres Traums vom eigenen Zuhause“, betont Lugk abschließend.

Seit 1948 setzt sich die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Auftrag des Bundes und der Länder für Verbesserungen der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Lebensbedingungen ein. Sie ist eine der weltweit führenden Förderbanken.

Bettina Lugk zu Gast bei Spezialisten für Verbindungselemente. Abgeordnete besucht Firma Nedschroef in Altena

Beim Besuch des Unternehmens Nedschroef in Altena tauschte sich unsere Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk mit Geschäftsführer und Werkleiter Dr. Patrick Damm sowie Produktionsmanager Tobias Seitz über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen in der industriellen Produktion aus. Nedschroef ist Teil einer internationalen Unternehmensgruppe mit niederländischem Hauptsitz und zählt zu den führenden Herstellern von hochpräzisen Verbindungselementen, insbesondere für die Automobilindustrie. Über 250 Mitarbeitende sind am Standort tätig, darunter auch zahlreiche Auszubildende.

Das Unternehmen fertigt Spezialschrauben und Nieten, die in sicherheitsrelevanten Bereichen bei nahezu allen großen Pkw- und Lkw-Herstellern weltweit zum Einsatz kommen. Standardprodukte für den Baumarkt sucht man bei Nedschroef vergeblich, stattdessen steht die Entwicklung und Produktion komplexer, kundenindividueller Bauteile im Fokus. „Solche spezialisierten Mittelständler sind das Rückgrat unserer industriellen Leistungsfähigkeit“, so Bettina Lugk. „Gerade deshalb müssen wir darauf achten, dass sie unter verlässlichen Bedingungen arbeiten können.“

Neben den Nachwirkungen des Hochwassers 2021, das auch die Firma Nedschroef stark getroffen hat, beschäftigen das Unternehmen aktuell vor allem zwei Themen. Der wachsende bürokratische Aufwand im Zusammenhang mit Berichtspflichten und Regularien sowie wiederkehrende Probleme bei der Stromversorgung. Bereits kleinste Schwankungen im Netz führen bei den hochpräzisen Maschinen zu Ausfällen, da diese aus Sicherheitsgründen sofort abschalten und anschließend neu eingerichtet werden müssen. Das hat Auswirkungen auf Produktivität und Zeitpläne.

„Wenn Produktionsanlagen im Millisekundenbereich reagieren, braucht es eine stabile und leistungsfähige Infrastruktur, das ist ein wichtiger Standortfaktor“, betonte Lugk. Ebenso wichtig sei es, dass Berichtspflichten sinnvoll strukturiert und für mittelständische Betriebe leistbar bleiben, denn „Nachhaltigkeit und Transparenz dürfen nicht zu Bürokratiemonstern werden“, so die Abgeordnete.

Trotz dieser Herausforderungen zeigt sich Nedschroef zukunftsorientiert. Mit einer klaren Spezialisierung, hohem technischen Know-how und motivierten Teams stellt sich das Unternehmen den Anforderungen des Marktes. Bettina Lugk dankte für den offenen Austausch und den spannenden Einblick in die Produktion. „Der Besuch hat einmal mehr gezeigt, wie viel technologische Kompetenz in unserer Region steckt und wie wichtig der direkte Dialog mit den Unternehmen vor Ort ist.“

Bessere Ausbildung in der Pflege kommt

Das Bundeskabinett hat diese Woche den Gesetzentwurf für die Einführung einer bundeseinheitlichen Pflegefachassistenzausbildung beschlossen. Damit soll ein einheitliches Berufsprofil Pflegefachassistenz geschaffen werden. Dazu erklärt die heimische Bundestagsabgeordnete der SPD-Bundestagsfraktion, Bettina Lugk:

„Mit dem Gesetzentwurf sorgen wir sowohl für bessere Ausbildungschancen für junge Menschen als auch für eine bessere Versorgung von Pflegebedürftigen. Wir steigern die Attraktivität der Pflegefachassistenzausbildung. Bisher erhielt nur die Hälfte der Azubis eine Ausbildungsvergütung, in Zukunft soll sie während der gesamten Ausbildungszeit an alle gezahlt werden. Von guten Ausbildungsbedingungen in der Pflege werden vor allem die Menschen mit Pflegebedarf profitieren.

Eine bundeseinheitliche Regelung zur Ausbildung von Pflegefachassistenzpersonen trägt dazu bei, den steigenden Versorgungsbedarfen einer älter werdenden Gesellschaft gerecht zu werden. Sie stärkt die Attraktivität des Berufs und leistet langfristig einen Beitrag zur pflegerischen Versorgung. Wir wollen Aufstiege für junge Menschen ermöglichen. Notwendig ist ein neuer, kompetenzorientierter Personalmix mit klarer Aufgabenverteilung – insbesondere zwischen Pflegefachpersonen und Pflegefachassistenzen.

Auch Weiterentwicklungsmöglichkeiten werden gestärkt. Dies verbessert die Versorgungsqualität und entlastet das Gesundheitssystem strukturell.“

Wir machen es Schwarzarbeitern und Steuerhinterziehern schwer

Das Bundeskabinett hat diese Woche den Entwurf des Gesetzes zur Modernisierung und Digitalisierung der Schwarzarbeitsbekämpfung beschlossen. Gleichzeitig wird die Belegaufbewahrungsfrist der Banken verlängert. Damit sagt die Bundesregierung Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung den Kampf an und sorgt für mehr Steuergerechtigkeit in unserem Land. Dazu erklärt die heimische Bundestagsabgeordnete der SPD-Bundestagsfraktion, Bettina Lugk:

„Das Gesetz ist ein wichtiger und bedeutsamer Schritt zu mehr Steuergerechtigkeit. Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung sind keine Kavaliersdelikte. Während die ehrlichen Unternehmen ihren Teil zum Gemeinwohl beitragen, bereichern sich andere auf Kosten des Sozialstaats und lassen Menschen oft unter miserablen Bedingungen arbeiten. Damit muss jetzt Schluss sein. Mit dem neuen Gesetz stärken wir Kontrollen, verbessern die Sanktionen und schützen ehrliche Unternehmen vor unfairem Wettbewerb. Dazu werden die Prüfungs-, Ermittlungs- und Ahndungsprozesse der Finanzkontrolle Schwarzarbeit erweitert und effizienter gestaltet. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit wird zusätzlich mit neuen Befugnissen ausgestattet.

Gleichzeitig wird eine Verlängerung der Aufbewahrungsfristen für Buchungsbelege bei Banken, Versicherungen und Wertpapierinstituten auf den Weg gebracht. Um Steuerhinterziehung im großen Stil zu verhindern, machen wir damit die Verkürzung der Fristen aus der letzten Legislaturperiode rückgängig. Gestaltungsmodelle wie bei Cum-Cum und Cum-Ex wollen wir nicht nochmal erleben. Mit der längeren und besseren Sicherung von Beweisen machen wir es den Steuerhinterziehern schwer.“

Design, Qualität und Innovation aus dem Sauerland – Bettina Lugk besucht KEUCO in Hemer

Im Rahmen ihrer Unternehmensbesuche war unsere Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk zu Gast bei der Firma KEUCO GmbH & Co. KG in Hemer. Das traditionsreiche Familienunternehmen ist seit Jahrzehnten bekannt für hochwertige Ausstattung im Bereich Bad und Sanitär und zwar von Armaturen über Lichtspiegel bis hin zu Accessoires. Mit rund 500 Mitarbeitenden an drei Standorten in Deutschland und einem starken Fokus auf Deutschland, Österreich und die Schweiz als Märkte steht KEUCO für anspruchsvolles Design, technische Innovation und nachhaltige Produktqualität.

Im Gespräch mit CEO Lubert Winnecken und CFO Thomas Friesen wurde deutlich, wie gezielte Weiterentwicklung Wettbewerbsfähigkeit sichert. Durch eine umfassende Restrukturierung bis 2023 hat sich das Unternehmen erfolgreich neu aufgestellt und setzt heute konsequent auf Premium- und Luxuslösungen. Dabei versteht sich KEUCO nicht als Kostenführer, sondern als Leistungsführer mit besonderem Augenmerk auf Qualität, Funktionalität und Gestaltung.

„Es ist beeindruckend zu sehen, wie ein Unternehmen aus der Region mit einem klaren Profil im internationalen Wettbewerb bestehen kann“, so Bettina Lugk. „Gerade im hochwertigen Segment zeigt sich, dass „Made in Germany“ weiterhin eine starke Marke ist.“

Besonders erfreulich ist, dass Ausbildung bei KEUCO eine Selbstverständlichkeit ist und funktioniert und das auf hohem Niveau. Ob technische Berufe, Logistik oder kaufmännischer Bereich, die Ausbildungsquote ist solide, die Zufriedenheit mit dem Nachwuchs hoch. Auch das duale Studium ist fester Bestandteil des Konzepts. Langjährige Betriebszugehörigkeiten und eine starke Mitarbeiterbindung sind weitere Kennzeichen der Unternehmenskultur.

Wie in vielen anderen mittelständischen Betrieben wurde auch bei KEUCO über aktuelle Belastungen gesprochen. Die hohen Energiekosten bleiben ein drängendes Thema, ebenso wie bürokratische Anforderungen und der gestiegene Krankenstand. Geschäftsführer Lubert Winnecken betonte, wie wichtig es sei, dass von politischer Seite wieder stärkere Impulse ausgehen sowohl für die Wirtschaft als auch für die Gesellschaft insgesamt. Eine verbesserte Stimmung im Land könne ein wichtiger Hebel sein, um Investitionen zu fördern und unternehmerischen Mut zu stärken.

Bettina Lugk dankte für den offenen Austausch und den Einblick in die modernen Produktionsprozesse. „KEUCO zeigt, wie sich Tradition, Qualität und Zukunftsfähigkeit verbinden lassen. Es war ein sehr aufschlussreicher Besuch, und ich freue mich auf den weiteren Dialog.“

Bettina Lugk besucht Firma Möhling in Altena

Einladung und den offenen Austausch. „Ich nehme viele wichtige Impulse mit und bleibe auch Bei ihrem Unternehmensbesuch in Altena informierte sich unsere Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk über die aktuelle Lage und die Herausforderungen der Möhling GmbH & Co. KG. Das mittelständische Familienunternehmen mit langer Tradition ist einer der führenden Hersteller von Verbindungselementen und beliefert Kunden weltweit mit innovativen Produkten.

Im Gespräch mit Geschäftsführerin Britta Hölper ging es zunächst um eine gute Nachricht für das Unternehmen. Die ursprünglich geplante Vollsperrung der vor der Firma gelegenen Straße wurde doch durch eine Ampelregelung ersetzt. „Gerade für produzierende Unternehmen ist eine funktionierende Logistik überlebenswichtig“, betonte Bettina Lugk. „Es freut mich, dass hier eine Lösung gefunden wurde, die den Standort nicht zusätzlich belastet.“

Auch die Nachwirkungen des Hochwassers im Jahr 2021 sind im Betrieb noch spürbar,  sowohl in organisatorischer als auch in infrastruktureller Hinsicht, so Britta Hölper. In der aktuellen wirtschaftlichen Lage blickt das Unternehmen vorsichtig optimistisch in die Zukunft: Eine leichte konjunkturelle Belebung ist erkennbar. Gleichzeitig bleibt die Lage angesichts geopolitischer Unsicherheiten, etwa durch den Krieg in der Ukraine oder die politische Neuausrichtung in den USA, angespannt. Am Markt zeigt sich zudem ein Wandel berichtet Britta Hölper. Die Tendenz, unabhängiger von China zu werden, sei erkennbar. Nun komme es darauf an, Fertigungskapazitäten innerhalb Europas zu stärken. „Das ist eine Chance für den Industriestandort Deutschland, wenn wir es schaffen, durch kluge Standortpolitik, gute Infrastruktur und gezielte Förderung wettbewerbsfähig zu bleiben“, so Lugk.

Ein weiteres Thema des gemeinsamen Austauschs war auch die Förderlandschaft. Zwar gebe es eine Vielzahl von Programmen, doch deren Komplexität sei für mittelständische Unternehmen kaum ohne externe Beratung zu bewältigen, was wiederum Zeit und Kosten verursache. Zudem würden bestimmte Regelungen, etwa zur Konzernstruktur, in der Praxis zu Ausschlüssen von der Förderfähigkeit führen.

Auch der Fachkräftemangel stellt die Möhling GmbH & Co. KG vor Herausforderungen. Während Positionen im administrativen Bereich noch vergleichsweise gut zu besetzen seien, fehlen qualifizierte Arbeitskräfte für die Produktion.

Abgerundet wurde der Besuch durch einen Rundgang durch die Fertigung, bei dem die Abgeordnete einen anschaulichen Einblick in die hochspezialisierte Produktion vor Ort erhielt.

Bettina Lugk bedankte sich herzlich für die weiterhin mit Frau Hölper und ihrem Team im Gespräch, denn die Herausforderungen der Industrie betreffen uns alle.“

Bettina Lugk zu Besuch bei BWS in Letmathe: Austausch zur Zukunft des Industriestandorts

Im Rahmen ihrer Sommertour besuchte die Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk die BWS Philipp Boecker + Wender Stahl GmbH & Co. KG in Iserlohn-Letmathe. Das traditionsreiche Familienunternehmen, das auf eine über 200-jährige Geschichte zurückblickt, gilt heute als einer der führenden Anbieter von rostfreiem Präzisband auch aus Sonderwerkstoffen wie Nickel und Titan. Mit rund 180 Mitarbeitenden an zwei Standorten verbindet BWS technologische Spitzenleistung mit der Flexibilität eines mittelständischen Unternehmens.

Im Austausch mit den Geschäftsführern Stefan Haupt und Andreas Wallberg standen die aktuellen Herausforderungen für die mittelständische Industrie im Fokus. Ein zentrales Thema war die Sorge um die Energiekosten am Standort Deutschland. „Die Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie hängt entscheidend von bezahlbarer, verlässlicher Energieversorgung ab“, betonte Bettina Lugk. „Dauerhafte Lösungen statt befristeter Hilfen sind gefragt, denn so werden wir unsere Wertschöpfung und Arbeitsplätze im Land halten können.“ Auch die Planungssicherheit bei künftigen Energieträgern und die offenen Fragen rund um einen möglichen Industriestrompreis wurden angesprochen.

Darüber hinaus ging es um die Auswirkungen des europäischen CO₂-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM). Zwar schützt dieser die Primärproduktion, führe aber entlang der Wertschöpfungskette zu zunehmendem Wettbewerbsdruck und Produktionsverlagerungen ins Ausland, so Andreas Wallberg. Auch bürokratische Auflagen wie Lieferkettenregulierungen, Energiemanagementpflichten oder die elektronische Krankschreibung stellten für mittelständische Betriebe wie BWS erhebliche Belastungen dar.

Sorge bereitet zudem die Entwicklung am Arbeitsmarkt, denn hohe Krankenstände und Nachwuchsmangel beispielsweise in der dualen Ausbildung machen sich auch bei BWS bemerkbar. Die Geschäftsführung sieht in einem Mentalitätswandel einen zentralen Hebel, um Leistungsbereitschaft und Fachkräftebindung wieder zu stärken.

Trotz der Herausforderungen blickt das Unternehmen mit langfristiger Perspektive positiv in die Zukunft. „Der industrielle Mittelstand ist das Rückgrat unserer Wirtschaft. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, ihm auch in schwierigen Zeiten den Rücken zu stärken“, so Bettina Lugk abschließend. Sie dankte Stefan Haupt und Andreas Wallberg für den offenen und konstruktiven Austausch und freut sich darauf, den Dialog fortzusetzen.

Bettina Lugk besucht die Generalfeldmarschall Rommel Kaserne Augustdorf

Die heimische Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Verteidigungsausschuss, Bettina Lugk, war am 29.07.2025 zu Besuch bei der Generalfeldmarschall Rommel Kaserne in Augustdorf.

Bettina Lugk konnte sich hier ein Bild von der Panzerbrigade 21, dem Panzerbataillon 203 und dem Panzergrenadierbataillon 212 machen. Zudem konnte ein Austausch zwischen Lugk und allen Dienststellenleitenden und Soldaten stattfinden, in dem konkrete Probleme und Lösungsansätze besprochen wurden. Die Gesprächspartner äußerten die Hoffnung, dass alles dafür getan werde, den Frieden im Bündnisgebiet zu retten. Besonderer Schwerpunkt lag auf dem Thema Kaserneninfrastruktur, bei dem die Kaserne Augustdorf einige Best-Practice-Beispiele vorweisen kann, wie man Gebäude effizient und effektiv sanieren kann.

Das eindrucksvolle Programm und die neuen Informationen, die Bettina Lugk aus diesem Besuch mitnehmen konnte, dienen als wichtige Grundlage für die Arbeit im Verteidigungsausschuss im Deutschen Bundestag.

„Blumenstrauß des Monats“ Juli 2025 geht an Christa „Kiki“ Knoop

Der Juli-Blumenstrauß geht an eine Frau, die seit Jahrzehnten nicht nur ehrenamtlich dabei, sondern mittendrin ist: Christa „Kiki“ Knoop aus Balve. Unsere Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk überreichte der langjährigen Vorsitzenden des Stadtsportverbands Balve die Auszeichnung als kleines Dankeschön für ein großes Herz und unermüdlichen Einsatz.

Vorgeschlagen wurde Kiki Knoop von Volker Griese und das aus gutem Grund. Seit fast 50 Jahren engagiert sich Christa Knoop ehrenamtlich, mit vollem Herzen und offenem Ohr. Rund 20 Jahre führt sie nun schon den Stadtsportverband Balve, ruhig, freundlich und mit einem Blick für das Miteinander. Auch bei der SG Balve/Garbeck ist sie fest verankert. Als dritte Vorsitzende organisiert sie dort seit vier Jahren die Bewirtung bei den Heimspielen der Senioren. Sie kümmert sich nicht nur um das leibliche Wohl der Gäste, sondern sorgt auch dafür, dass Schiedsrichter gut versorgt werden und kein Vorstandstreffen vergeht, ohne dass Kiki einen kleinen Imbiss für alle mitbringt.

„Kiki ist die gute Seele im Verein“, sagt Volker Griese. Und wer mit ihr spricht, merkt schnell, hier brennt eine Frau wirklich für das, was sie tut. Bei der Verleihung erzählte Christa Knoop mit Begeisterung von ihrem Weg im Ehrenamt und davon, wie sie sich einst dafür stark gemacht hat, dass auch Frauen Verantwortung im Fußballverein übernehmen. Als sich spontan auf der Mitgliederversammlung keine Frau fand, machte sie es eben selbst und ist seither nicht mehr wegzudenken.

„Kiki Knoop ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie Ehrenamt Generationen prägt und Gemeinschaft lebendig hält. Mit viel Herz, Tatkraft und einem Lächeln auf den Lippen“, so Bettina Lugk. „Menschen wie Christa Knoop verdienen Anerkennung. Nicht nur für das, was sie tun, sondern auch für das, was sie ausstrahlen. Sie zeigen, dass ehrenamtliches Engagement keine Arbeit, sondern Freude ist.“

Mit der Aktion „Blumenstrauß des Monats“ möchte Bettina Lugk ehrenamtlich Engagierte sichtbar machen und Danke sagen. Denn ohne sie würde vieles im Alltag schlicht nicht funktionieren.

Kennen auch Sie jemanden, der sich mit Herzblut für andere einsetzt? Dann schlagen Sie ihn oder sie gerne vor und das ganz unkompliziert über das Formular auf der Homepage von Bettina Lugk: www.bettina-lugk.de/ehrenamt

Gemeinsam bringen wir das Ehrenamt sprichwörtlich zum Blühen!

Zwischen Gegenwart und Geschichte: 50 Bürgerinnen und Bürger aus dem Märkischen Kreis auf politischer Bildungsreise in Berlin

Berlin ist immer eine Reise wert, vor allem dann, wenn Politik, Geschichte und Gegenwart so eindrucksvoll miteinander verwoben werden, wie es die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der jüngsten politischen Bildungsfahrt auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Bettina Lugk erleben durften. Aus allen Ecken des Märkischen Kreises machten sich rund 50 politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger auf den Weg in die Hauptstadt.

Schon bei der Stadtrundfahrt wurde spürbar, dass Berlin mehr ist als die Summe seiner Sehenswürdigkeiten. Die Teilnehmenden erfuhren, an welchen Orten die Politik unseres Landes gestaltet wird und wie eng das Stadtbild mit den Kapiteln unserer Geschichte verwoben ist.

Einer der prägendsten Momente der Reise war ohne Zweifel der Besuch der Gedenkstätte Sachsenhausen in Oranienburg. Still und nachdenklich bewegte sich die Gruppe über das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers. Die bedrückende Atmosphäre dieses Ortes, an dem über 200.000 Menschen unter unmenschlichen Bedingungen litten und viele ihr Leben verloren, lässt sich kaum in Worte fassen. In den Ausstellungen und auf dem Rundgang wurde eindrücklich vermittelt, wie systematisch das NS-Regime Menschen entrechtete, quälte und vernichtete. Die persönlichen Schicksale und grausamen Tatsachen, die hier sichtbar werden, mahnen bis heute, wachsam gegenüber jeder Form von Menschenverachtung zu bleiben.

Im politischen Berlin bot das Auswärtige Amt einen spannenden Blick hinter die Kulissen deutscher Außenpolitik. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, um mit einem Mitarbeiter des Ministeriums über die komplexen Herausforderungen der internationalen Diplomatie ins Gespräch zu kommen.

Selbstverständlich durfte ein Besuch im Deutschen Bundestag nicht fehlen. Nach einem informativen Vortrag über die Arbeitsweise des Parlaments ging es direkt zum Dialog mit Bettina Lugk. Die Diskussion war lebendig und insbesondere Fragen zu ihrer Arbeit im Verteidigungsausschuss und ihre sport- und ehrenamtspolitischen Themen stießen auf reges Interesse.

Auch das THW beeindruckte die Gäste nachhaltig. Wie professionell die Katastrophenschützer in Krisensituationen helfen und welche Logistik dahintersteht, wurde beim Besuch der Bundesanstalt deutlich. Das kulturelle Herz Berlins schlug beim Besuch des Humboldt Forums. Einem imposanten Ort, der Kunst, Kultur und Geschichte aus aller Welt vereint.

Bettina Lugk zeigte sich am Ende der Fahrt beeindruckt vom politischen Interesse der Gruppe. „Gerade in diesen Zeiten ist es wichtiger denn je, zu verstehen, wie unsere Demokratie funktioniert und was wir alle tun können, um sie zu stärken.“