Zwei Tage unterwegs in Südwestfalen

Zwei Tage lang war Bettina Lugk gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus Bund, Land und Kommunen in Südwestfalen unterwegs. Im Mittelpunkt der Südwestfalentour 2026 standen Gespräche mit Betrieben, Einrichtungen und Verbänden sowie die Frage, welche Herausforderungen die Region aktuell beschäftigen.

Zum Auftakt ging es zum Haus Düsse in Bad Sassendorf. Bei einer Führung und im Austausch mit der Landwirtschaftskammer NRW standen die Situation der Landwirtschaft und die Zukunft der heimischen Betriebe im Mittelpunkt.

Anschließend führte die Tour nach Warstein zur Warsteiner Brauerei. Dort erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Einblicke in die Entwicklung des Biermarktes und die Herausforderungen, die mit dem sinkenden Bierkonsum in Deutschland verbunden sind. Zugleich zeigte sich, wie das Unternehmen mit neuen Getränkevariationen und einem breiteren Angebot auf den Wandel der Branche reagiert.

Der zweite Tag begann in Brilon mit einem gemeinsamen Frühstück und einem Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern der örtlichen Sozialverbände. Dabei ging es um aktuelle soziale Fragen und die Erfahrungen aus der täglichen Arbeit vor Ort.

Zum Abschluss stand ein Besuch bei Egger Holzwerkstoffe auf dem Programm. Der Rundgang bot Einblicke in einen bedeutenden Industriestandort der Region und machte deutlich, welche Rolle Industrie und Arbeitsplätze für Südwestfalen spielen.

„Südwestfalen ist eine starke und vielfältige Region. Gleichzeitig stehen viele Betriebe und Einrichtungen vor großen Herausforderungen. Deshalb ist es wichtig, nicht nur über die Region zu sprechen, sondern mit den Menschen vor Ort“, so Bettina Lugk.

Die Südwestfalentour bot zahlreiche Gelegenheiten für offene Gespräche und neue Einblicke. Bettina Lugk bedankte sich bei allen Gastgeberinnen und Gastgebern für den Austausch und die Gastfreundschaft.

Die gute Seele der Sportvereinigung Nachrodt – Blumenstrauß des Monats August 2026 geht an Tanja Hartwig

Der „Blumenstrauß des Monats“ im August 2026 geht an Tanja Hartwig aus Nachrodt-Wiblingwerde. Als Geschäftsführerin der Sportvereinigung Nachrodt (SpVgg) engagiert sie sich seit vielen Jahren mit viel Herzblut für ihren Verein und die Menschen, die dort zusammenkommen. Sie organisiert, kümmert sich und ist zur Stelle, wenn irgendwo Unterstützung gebraucht wird.

Vorgeschlagen wurde Tanja Hartwig von Resul Gökdag. Er beschreibt sie als die „gute Seele“ des Vereins und als jemanden, auf den jederzeit Verlass ist. Ob Spielerlizenzen organisiert werden müssen, Besorgungen für das Vereinslokal anstehen oder an anderer Stelle etwas geregelt werden muss, Tanja Hartwig kümmert sich. Auch wenn Resul Gökdag aus beruflichen Gründen bei der Übergabe nicht persönlich dabei sein konnte, war es ihm ein besonderes Anliegen, mit seinem Vorschlag auf den langjährigen und verlässlichen Einsatz von Tanja Hartwig aufmerksam zu machen.

Gerade in unseren Sportvereinen ist dieses Engagement von unschätzbarem Wert. Denn damit Training, Spiele und das Vereinsleben funktionieren, braucht es neben den Menschen auf dem Platz viele helfende Hände im Hintergrund. Davon profitieren nicht zuletzt die Kinder und Jugendlichen, für die ein Verein weit mehr sein kann als ein Ort zum Sporttreiben. Hier entstehen Freundschaften, Gemeinschaft und das Gefühl, dazuzugehören.

„Tanja Hartwig übernimmt Verantwortung, ist ansprechbar und hilft, wenn sie gebraucht wird. Menschen wie sie, sind für unsere Vereine und damit auch für das Leben vor Ort unglaublich wertvoll“, sagt Bettina Lugk bei der Übergabe des Blumenstraußes. „Mit ihrem Einsatz trägt sie dazu bei, dass Menschen zusammenkommen und gerade Kinder und Jugendliche Gemeinschaft erleben können. Dafür möchte ich ihr mit dem Blumenstrauß des Monats ganz herzlich Danke sagen.“

Die Auszeichnung soll deshalb eine kleine Anerkennung für die vielen Stunden sein, die Tanja Hartwig ihrem Verein und den Menschen in Nachrodt-Wiblingwerde schenkt und das ganz selbstverständlich und ohne viel Aufhebens darum zu machen.

Mit der Aktion „Blumenstrauß des Monats“ möchte Bettina Lugk Danke sagen und zeigen, Ehrenamt ist unverzichtbar. Es macht unsere Gesellschaft wärmer und stärker.

Kennen auch Sie jemanden, der sich mit Herzblut für andere einsetzt? Dann schlagen Sie ihn oder sie gerne vor und das ganz unkompliziert über das Formular auf der Homepage von Bettina Lugk: www.bettina-lugk.de/ehrenamt

Gemeinsam bringen wir das Ehrenamt sprichwörtlich zum Blühen!

Bund stärkt Katastrophenschutz im Märkischen Kreis

Gute Nachrichten für den Katastrophenschutz im Märkischen Kreis: Der Bund stellt dem Land Nordrhein-Westfalen fünf neue CBRN-Erkundungswagen für den Zivil- und Katastrophenschutz zur Verfügung. Eines der Fahrzeuge wird künftig im Märkischen Kreis stationiert.

Die heimische Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk begrüßt die Entscheidung ausdrücklich: „Unsere Einsatzkräfte leisten tagtäglich einen unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit der Menschen in unserer Region. Deshalb ist es wichtig, dass sie mit moderner und leistungsfähiger Technik ausgestattet werden. Die Stationierung eines dieser Fahrzeuge im Märkischen Kreis ist ein gutes Signal für den Bevölkerungsschutz vor Ort.“

Der CBRN-Erkundungswagen transportiert Personal und Fachdienstausstattung in das Einsatzgebiet und kann dabei auch auf teilzerstörter Verkehrsinfrastruktur eingesetzt werden. Zu seinen Aufgaben gehören die schnelle und mobile Detektion luftgetragener Chemikalien und radioaktiver beziehungsweise nuklearer Kontaminationen, die Probenahme von chemischen, biologischen und radiologischen Stoffen, die Markierung kontaminierter Gebiete sowie die Warnung der Bevölkerung. Messdaten können automatisiert übertragen werden.

Nach Angaben des Landes Nordrhein-Westfalen soll das Fahrzeug künftig bei der Feuerwehr in Iserlohn stationiert werden.

„Ob bei einem Gefahrstoffaustritt, einem Großschadensereignis oder in einer anderen Krisensituation: Entscheidend ist, Gefahren schnell zu erkennen und die Bevölkerung zuverlässig zu warnen. Der Bund übernimmt hier Verantwortung und ergänzt die Ausstattung von Ländern und Kommunen gezielt dort, wo sie im Ernstfall benötigt wird“, so Lugk weiter.

Starker Bevölkerungsschutz braucht ein starkes THW

Bei einem Besuch des THW-Ortsverbandes Altena hat sich Bettina Lugk über die Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sowie über aktuelle Herausforderungen im Bevölkerungsschutz informiert.

In lockerer Runde bei selbst zubereiteten Leberkäs-Brötchen ging es zunächst um die Erfahrungen der Einsatzkräfte und um die Rahmenbedingungen für das Ehrenamt. Ein wichtiges Thema war dabei die Helfergleichstellung. Wer sich freiwillig für die Sicherheit der Bevölkerung engagiert, braucht verlässliche und faire Bedingungen.

Gesprochen wurde auch über die wachsende Bedeutung des Bevölkerungsschutzes und der zivilen Verteidigung angesichts hybrider Bedrohungen. Dabei spielt eine bessere Abstimmung zwischen Bund, Ländern und Kommunen ebenso eine Rolle wie die Verzahnung ziviler und militärischer Planungen.

Bei einem Rundgang durch den Ortsverband konnte sich Bettina Lugk außerdem einen Eindruck von Fahrzeugen und Ausstattung verschaffen. Besonders interessant war ein neues, aus EU-Mitteln finanziertes Fahrzeug für die Kontaminationsbekämpfung.

„Wir müssen das THW und den Bevölkerungsschutz weiter stärken. Dafür brauchen die Einsatzkräfte moderne Ausstattung, verlässliche Strukturen und gute Bedingungen für ihr ehrenamtliches Engagement“, betonte Bettina Lugk.

Bis 2029 sind umfangreiche Investitionen in den Bevölkerungsschutz vorgesehen – unter anderem in moderne Ausstattung, resiliente Standorte sowie eine bessere Notstrom- und Trinkwasserversorgung.

Bettina Lugk bedankte sich bei den Helferinnen und Helfern des THW Altena für den offenen Austausch, die Einblicke in ihre Arbeit und ihren wichtigen Einsatz.

Bettina Lugk bietet am 26.08.2026 eine Bürgersprechstunde neben dem Wochenmarkt in Hemer an

Auch bei ihrer diesjährigen Sommertour bietet unsere heimische Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk wieder Bürgersprechstunden vor Ort an. Am 26.08.2026 ist sie von 09:30 Uhr bis 10:30 Uhr neben dem Wochenmarkt in Hemer anzutreffen.

„Der regelmäßige und direkte Austausch mit den Menschen in meinem Wahlkreis ist mir besonders wichtig. Bei meinen Bürgersprechstunden möchte ich erfahren, welche aktuellen Themen die Bürgerinnen und Bürger beschäftigen und welche Fragen und Wünsche sie an mich als Abgeordnete haben. Ich freue mich auf viele persönliche Gespräche und Anregungen“, so Bettina Lugk.

Landwirtschaft im Märkischen Kreis: Drei Höfe und viele Einblicke

2ie vielfältig Landwirtschaft im Märkischen Kreis heute ist und vor welchen Herausforderungen die Betriebe stehen, zeigte sich bei einer Landwirtschaftstour durch Iserlohn und Menden. Gemeinsam mit ihrem Bundestagskollegen Jens Behrens, Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, besuchte Bettina Lugk drei landwirtschaftliche Betriebe und kam mit den Landwirtinnen und Landwirten vor Ort ins Gespräch.

Die erste Station führte zum Hof Drepper in Iserlohn-Sümmern. Dort reicht das Spektrum vom Gemüseanbau und der Verarbeitung bis zur direkten Vermarktung mit eigener Metzgerei und Bäckerei.

Im Gespräch ging es unter anderem um Saisonarbeitskräfte, langjährig Beschäftigte und die wirtschaftliche Situation der Landwirtschaft. Thematisiert wurden die Marktmacht großer Konzerne, die Preisbildung im Lebensmitteleinzelhandel und der Preisdruck auf die Erzeuger.

„Wir haben ein eigenes Interesse daran, dass Lebensmittel auch künftig hier bei uns produziert werden. Dafür brauchen unsere Landwirtinnen und Landwirte faire Bedingungen und die Perspektive, mit ihrer Arbeit ein verlässliches Einkommen erzielen zu können“, betonte Bettina Lugk.

Landwirtschaft erlebbar machen

Weiter ging es zum Hof Scheffer in Menden, wo Acker- und Kartoffelanbau sowie die Selbstvermarktung im Mittelpunkt standen.

Dabei wurde auch darüber gesprochen, wie wichtig es ist, Landwirtschaft wieder stärker erlebbar zu machen. Ein gutes Beispiel dafür ist der Mendener Kartoffelmarkt, der am 19. und 20. September 2026 bereits zum 29. Mal auf dem Hof stattfindet.

Auch ein Besuch im Kuhstall durfte nicht fehlen. Für einen heiteren Moment sorgte Jens Wilkens, der beim Füttern beinahe noch ein „Küsschen“ von einer Kuh bekommen hätte.

Biogas und erneuerbare Energien

Zum Abschluss führte die Tour zum Hof Bedehäsing/Kopstadt in der Iserlohner Rheinermark. Neben Ackerbau und Legehennenhaltung spielt dort die Energieerzeugung aus Biogas und Solarenergie eine wichtige Rolle.

Im Mittelpunkt stand besonders das Potenzial von Biogas. Anlagen können ihre Stromproduktion gezielt dann erhöhen, wenn Wind und Sonne nicht ausreichend Energie liefern, und damit zur Stabilität des Stromnetzes beitragen.

Für Investitionen in Anlagen, Speicher und Technik brauchen die Betriebe jedoch verlässliche und langfristige Rahmenbedingungen. Auch die aktuellen Reformüberlegungen des Bundeswirtschaftsministeriums waren deshalb Thema des Gesprächs.

„Wenn wir erneuerbare Energien weiter ausbauen und gleichzeitig Versorgungssicherheit gewährleisten wollen, sollten wir das Potenzial von Biogas nicht aus dem Blick verlieren“, erklärte Bettina Lugk.

Die Landwirtschaftstour zeigte, wie vielseitig die Betriebe in der Region aufgestellt sind und welchen Beitrag sie für Lebensmittelversorgung, regionale Wertschöpfung und Energieversorgung leisten.

Bettina Lugk bedankte sich bei den Familien Drepper, Scheffer und Bedehäsing für die offenen Gespräche und die Einblicke in ihre Betriebe.

Austausch bei Kaffee und Kuchen mit dem SoVD Balve/Neuenrade

Beim monatlichen Kaffee trinken des SoVD Balve/Neuenrade war Bettina Lugk zu Gast, um mit den Mitgliedern über aktuelle politische und soziale Themen ins Gespräch zu kommen.

In gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen ging es vor allem um Fragen, die viele Menschen unmittelbar im Alltag betreffen. Im Mittelpunkt standen die Rente und ihre zukünftige Entwicklung, die Krankenversicherung sowie die Pflege.

Besonders ausführlich wurde über die Bedeutung des Pflegegrades 1 und die damit verbundenen Unterstützungsleistungen gesprochen. Dabei entwickelte sich ein lebendiger Austausch über die Erfahrungen und Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Nach den politischen Gesprächen durfte auch der gesellige Teil nicht fehlen: Zum Abschluss stand noch eine gemeinsame Bingo-Runde auf dem Programm.

Bettina Lugk bedankte sich beim SoVD Balve/Neuenrade für die Einladung und den offenen Austausch.

Bürgersprechstunde vor der Genuss-Bäckerei Tillmann in Balve am 23.08.2026

Auch bei ihrer diesjährigen Sommertour bietet unsere heimische Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk wieder Bürgersprechstunden vor Ort an. Am 23.08.2026 ist sie von 08:00 Uhr bis 09:00 Uhr vor der Genuss-Bäckerei Tillmann in Balve anzutreffen.

„Der regelmäßige und direkte Austausch mit den Menschen in meinem Wahlkreis ist mir besonders wichtig. Bei meinen Bürgersprechstunden möchte ich erfahren, welche aktuellen Themen die Bürgerinnen und Bürger beschäftigen und welche Fragen und Wünsche sie an mich als Abgeordnete haben. Ich freue mich auf viele persönliche Gespräche und Anregungen“, so Bettina Lugk.

Heimische Bundestagsabgeordnete Lugk freut sich über KfW-Fördermittel in Höhe von 126,3 Millionen Euro für den Märkischen Kreis im 1. Halbjahr 2026

Im 1. Halbjahr 2026 flossen 126,3 Millionen Euro Fördermittel der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in den Märkischen Kreis. „Das ist ein starkes Signal für unsere Region“, sagt die heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk.

„Besonders erfreulich ist, dass 44,7 Millionen Euro in zukunftsgerichtete Bereiche wie Wohnen, Leben, Energieeffizienz und erneuerbare Energien geflossen sind. Diese Investitionen kommen direkt bei den Menschen im Märkischen Kreis an und stärken unsere Region nachhaltig“. Kleine und mittelständische Unternehmen erhielten zudem 81 Millionen Euro für Innovationen, Investitionen, Gründungen sowie Klimaschutz. „Unsere Wirtschaft profitiert von diesen Mitteln, und das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der Region. Die Fördermittel sind eine wichtige Investition in die Zukunft des Märkischen Kreises. Sie unterstützen Unternehmen und Privathaushalte bei ihren Vorhaben und helfen den Kommunen, ihre Infrastruktur modern und klimafreundlich weiterzuentwickeln“, so Bettina Lugk weiter.

Seit 1948 setzt sich die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Auftrag des Bundes und der Länder für Verbesserungen der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Lebensbedingungen ein. Sie ist eine der weltweit führenden Förderbanken.

Bettina Lugk fordert Kurswechsel: „FIFA betreibt Ausverkauf des Weltfußballs“

„Die Kritik von UEFA und DFB ist absolut nachvollziehbar. Die FIFA darf die Weltmeisterschaft nicht immer weiter zu einem Geschäftsmodell für Investoren entwickeln. Der Fußball lebt von seiner Glaubwürdigkeit und seinen Fans, nicht von immer neuen Vermarktungsideen. Wer zentrale Entscheidungen ohne Transparenz und ohne die Verbände trifft, verspielt Vertrauen. Die FIFA sollte diesen Kurs überdenken und gemeinsam mit den Mitgliedsverbänden nach Lösungen suchen, statt vollendete Tatsachen zu schaffen.

Seit Jahren entsteht der Eindruck, dass Gianni Infantino die FIFA zunehmend wie einen globalen Wirtschaftskonzern führt: immer größere Turniere, immer neue Vermarktungsmodelle und nun sogar Überlegungen, kommerzielle Anteile an der Weltmeisterschaft an Investoren zu verkaufen.

Nach einer Weltmeisterschaft, bei der der Eindruck entstanden ist, dass sich die FIFA den politischen Interessen des Gastgeberlandes allzu bereitwillig geöffnet hat, wäre jetzt der richtige Zeitpunkt gewesen, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen. Stattdessen folgt mit den Investorenplänen der nächste Schritt in Richtung weiterer Kommerzialisierung. Auch die Planungen für die Jubiläums-WM 2030 auf drei Kontinenten vermitteln den Eindruck, dass Vermarktung und Symbolpolitik wichtiger geworden sind als sportliche Vernunft, Nachhaltigkeit und die Interessen von Spielern und Fans. Das ist das falsche Signal.

Wer den Fußball immer weiter kommerzialisiert, riskiert am Ende genau das, was seinen Wert überhaupt erst ausmacht: Glaubwürdigkeit, Fairness und die Identifikation der Fans.

Der Fußball lebt von den Menschen, die ihn tragen: von den Fans auf den Rängen, den Spielerinnen und Spielern auf dem Platz und den Ehrenamtlichen in den Vereinen. An ihren Interessen muss sich die FIFA orientieren und nicht an der Frage, wie sich das nächste Geschäftsmodell erschließen lässt.“