Pressemitteilung: 20 Milliarden Investitionen in die Schulen: Startchancen-Programm geht endlich los!

Copyright Bettina Lugk / Marco Urban

Das größte bildungspolitische Schulprogramm der Bundesregierung startet: Bund und Länder geben in den nächsten zehn Jahren jeweils zehn Milliarden Euro aus, um Schulen in herausfordernden sozialen Lagen zu unterstützen. Deutschlandweit werden dadurch rund 4.000 Schulen gefördert, davon sind 60 Prozent Grundschulen.

„Für Nordrhein-Westfalen bedeutet dies, dass etwa 900 Schulen gefördert werden – dies ist eine Zahl, der sich sehen lassen kann.“, sagt die heimische Abgeordnete Bettina Lugk.

Die Schulen werden aktuell von den Ländern nach landeseigenen Sozialindizes ausgewählt.

Das Programm besteht aus drei Fördersäulen. So können Investitionen in die Schulgebäude und deren Ausstattung getätigt werden, es werden Mittel für multiprofessionelle Teams bereitgestellt und den Schulen ein individuelles Chancenbudget zur Verfügung gestellt, mit dem sie ganz spezifisch dort fördern können, wo es am dringendsten benötigt wird.

„Das Programm ist eine Antwort auf eine der größten schulpolitischen Herausforderungen, die es aktuell zu stemmen gibt“, erklärt die 42-Jährige Iserlohnerin.

Diverse Bildungsstudien bescheinigen zunehmende und teilweise starke Kompetenzdefizite und Chancenungleichheit einer heterogenen Schülerschaft. Am stärksten betroffen sind junge Menschen aus sozioökonomisch benachteiligten Familien.

Bettina Lugk weiter: „Gerade deshalb ist die Öffnung von Schulen in den Sozialraum zu stärken und die Bildungschancen junger Menschen unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten zu gestalten.“

Das Programm läutet ebenfalls erstmals einen Paradigmenwechsel in der finanziellen Förderung des Bundes ein. So wird das Geld nicht mehr nach Steueraufkommen und Einwohnerzahl verteilt, sondern folgt sozialen Kriterien wie der Armutsgefährdungsquote und dem Migrationsanteil an den jeweiligen Schulen.

Meine Zeit als IPS-Stipendiatin im Büro von Bettina Lugk, MdB

Ich bin Maryannita Odongo, eine IPS-Stipendiatin aus Kenia. Das Internationale Parlaments-Stipendium des Deutschen Bundestags (IPS) ist eine einzigartige Gelegenheit für politisch engagierte junge Menschen aus der ganzen Welt, ein Praktikum im Deutschen Bundestag zu absolvieren. Ich hatte das Privileg, dem Büro der SPD-Politikerin Bettina Lugk, MdB für eine Woche zugeteilt zu werden. Ich wurde herzlich von ihrem Team begrüßt, das mir ausführlich erklärte, womit ich sie unterstützen würde und wie die Abläufe im Büro funktionieren.

Während meiner Zeit im Büro unterstützte ich Bettina Lugk in ihrer Ausschussarbeit im Parlament. In dem Bereich der Außenpolitik durfte ich bei der Vorbereitung ihrer Berichterstattung zum MONUSCO-Einsatz im Kongo helfen, indem ich Hintergrundinformationen recherchierte. Außerdem durfte ich Bettina Lugk zur Sitzung des Sportausschusses begleiten und lernte vorab etwas über die Tradition der Schützenvereine in Deutschland. Auch bei der Wahlkreisarbeit durfte ich helfen. Weil mein Praktikum während einer Sitzungswoche stattfand, war Bettina Lugk in Berlin und wir konnten viel Zeit miteinander verbringen, zusammen Mittagessen gehen und einen Spaziergang im Schnee machen. Abgesehen von meiner Arbeit im Büro nahm ich zusätzlich am SPD-Praktikantenprogramm teil. Hier hatte ich die Gelegenheit mit Helmut Kleebank, MdB über die SPD in Ostdeutschland zu diskutieren.

Die Zeit verging sehr schnell und ich würde sie als Geschenk bezeichnen. Die Teilnahme an den Sitzungen und die Zeit mit einer Abgeordneten gaben mir eine neue Perspektive auf die politische Szene in Deutschland und der Europäischen Union im Allgemeinen. Die gesamte Erfahrung war atemberaubend und wird meinen beruflichen Weg fördern, wenn ich später in das politische Feld in meinem Heimatland, Kenia, eintrete. Ich gewann Freunde, vertiefte mein berufliches Netzwerk und vor allem verbrachte ich Zeit mit einem sehr netten Parlamentsmitglied.

Ich ermutige jeden, der kann, sich für das IPS-Programm zu bewerben und ein Praktikum im Bundestag zu absolvieren.

Pressemitteilung: Politische Expedition: Begegnung des Sauerlands mit Berlin

© Bundesregierung / StadtLandMensch-Fotografie

Auf Einladung der SPD-Bundestagsabgeordneten Bettina Lugk erlebten 44 Bürgerinnen und Bürger aus dem Märkischen Kreis vier informative und erlebnisreiche Tage in der Bundeshauptstadt Berlin.

Das vielseitige Programm startete mit einem Informationsgespräch im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer brennende Fragen zu Renten, Sozialhilfe und Lohngerechtigkeit stellten. Es folgte ein Besuch des Plenarsaals des Deutschen Bundestags mit einer darauffolgenden Kuppelbesichtigung und Diskussion mit der Bundestagsabgeordneten Bettina Lugk. Dort tauschte sie sich mit den Besuchern zu aktuellen Themen aus.

Die heimische Abgeordnete freute sich dabei über die vielseitigen Fragen und Kritik der Bürger an den verschiedenen Vorhaben und Gesetzen der Bundesregierung: „Bei solchen Gelegenheiten bin ich für jede kritische Nachfrage und Anmerkung der Bürgerinnen und Bürger aus meinem Wahlkreis dankbar, weil sie mir die Auswirkungen der Bundes- und Landespolitik auf den Wähler zeigen. Der Kontakt mit den Menschen aus meinem Wahlkreis erdet mich und gibt mir Orientierung für meine Arbeit im Bundestag.“

Weitere Höhepunkte waren eine Führung im neuen Dokumentationszentrum der Stiftung Flucht – Vertreibung – Versöhnung und eine Führung durch das Funkhaus des DeutschlandRadio. Am nächsten Tag waren eine Stadtrundfahrt, an politischen Punkten orientiert, und eine Führung durch das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit angesetzt. Ein Besuch des Humboldt Forums im wiederaufgebauten Berliner Schloss beendete die Exkursion.

Die Tage in Berlin wurden nicht nur für ein umfangreiches und vielfältiges Bildungsprogramm genutzt, sondern auch für das gegenseitige Kennenlernen, den Austausch von Meinungen und politische Diskussionen.

Die Teilnehmer kamen u.a. aus Balve, Hemer, Iserlohn, Menden und Neuenrade zusammen. Eine vielfältige Mischung von Generationen mit ihrem ehrenamtlichen Engagement aus Kirche, Sport und vielem mehr sorgte für einen lebendigen Austausch.

Nach der Fahrt fasste Bettina Lugk zusammen: „Die Bürger meines Wahlkreises haben durch die politischen Bildungsreisen nach Berlin die Möglichkeit, sich direkt mit dem aktuellen politischen Geschehen vertraut zu machen. Die gewonnenen Erkenntnisse über die Arbeitsweise des Bundestags und der Ministerien vermitteln ein Verständnis für die Abläufe politischer Prozesse. Solche Bildungsreisen stärken die Verbindung der Bürger zu unserer demokratischen Struktur.“

Die 41-Jährige blickt mit Freude und Dankbarkeit auf den Besuch aus dem Sauerland zurück: „In den vergangenen Tagen habe ich durch Fragen und Gespräche einen umfassenden Einblick gewonnen, wie meine politische Arbeit in Berlin die Bürger in meinem Wahlkreis beeinflusst. Die Ansichten, Eindrücke und Anliegen der Menschen sind mir wichtig und ich schätze sie sehr. Ich freue mich darauf, bald wieder weitere Gruppen in Berlin willkommen zu heißen.“

Interessierte an politischen Bildungsreisen nach Berlin können sich im Wahlkreisbüro von Bettina Lugk melden. Informationen gibt es per E-Mail unter bettina.lugk.wk@bundestag.de oder telefonisch unter 02352 / 3349720.

Pressemitteilung: Vollsperrung der Lennebrücke Nachrodt: Bettina Lugk fordert Ersatzneubau

Nach Verkündung der Vollsperrung der Lennebrücke am 26.01.2024 durch den Landesbetrieb Straßen.NRW mahnt die heimische Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk einen Ersatzneubau an:

“Diese Brücke und die Bedeutung des Streckeanabschnitts der B 236 sollten dem Landesbetrieb Straßen.NRW hinlänglich bekannt sein, nachdem dort brückennah im vergangenen Jahr eine Felsnase gesprengt werden musste. Die regionale Bedeutung der Lennebrücke ist nun aus Anlass der Vollsperrung besonders erkennbar:
Die B236 ist der einzige und dadurch sehr wichtige Verbindungsweg zwischen den Städten der “Lenneschiene”, der unter anderem die Städte Nachrodt, Altena und Werdohl mit dem Ruhrgebiet und der Region Lüdenscheid verbindet. Der Erhalt der B236 im Bereich der Lenne ist unabdingbar für eine Versorgung der lokalen Wirtschaft und mit ihren Handelsrouten. Zudem ist die Bedeutung der Wirtschafts- und Industrieregion für NRW und die gesamte Republik zu beachten.

Bettina Lugk bat um weitere Infos zum weiteren Instandsetzungs- bzw. Bauprozess und und betonte.

“Dadurch ist es nunmehr umso dringender nötig, dass die Instandsetzungsarbeiten an der bestehenden Brücke als besonders hoch zu priorisieren sind und ein Ersatzneubau dringend und zeitnah erforderlich ist.”

Pressemitteilung: Bettina Lugk besucht die CAVE der Fachhochschule Iserlohn: Innovation in der Lehre

Copyright Bundestagsbüro Bettina Lugk

Die heimische Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk war an der Fachhochschule Südwestfalen am Standort Iserlohn zu Gast, um sich die CAVE anzuschauen: Ein XR-Lab, das nun in der Lehre angewandt wird. Begleitet wurde sie von Eva Kitz, Vorsitzende der Iserlohner SPD-Ratsfraktion und Ausschussvorsitzende für Digitalisierung und Zukunft.

XR-Lab steht für Extended Reality-Labor. Mit der Extended Reality / Erweiterte Realität (XR) können virtuelle mit realen Umgebungen kombiniert erfahrbar gestaltet werden. Dazu werden in der Regel spezielle Brillen eingesetzt.

Mit einer CAVE (Cave Automatic Virtual Environment) – wörtlich übersetzt mit “Höhle für eine virtuelle Umwelt” – können bis zu zehn Personen gleichzeitig die Projektionsfläche nutzen und in die virtuelle Welt abtauchen, während weitere Personen von außen dabei zuschauen und in die virtuellen Welten Einblick erhalten.

„Ich bin von der Art und Weise, wie die CAVE die Lehre am Fachhochschulstandort unserer Region verändert, schwer begeistert. Hier erleben die Studierenden gemeinsam die virtuelle Welt und können sich direkt darüber austauschen. Ein tolles Beispiel dafür, wie digitale Tools unsere Gesellschaft bereichern können. Mein größter Respekt geht an das Team der FH Südwestfalen, dass einen Trend erkannt und mit langem Atem umgesetzt hat. Das ist gelebte Innovation”, so Bettina Lugk.

Eva Kitz zeigte sich ebenfalls begeistert: „Es profitieren nicht nur die Studierenden und die umliegenden Unternehmen von dieser neuen, interaktiven Art der Präsentation, damit könnten auch Entscheidungsträger besser über Projekte informiert werden, über die abgestimmt werden muss.“

Begrüßt wurden sie von Prof. Dr.-Ing. Mark Fiolka, Prof. Dr.-Ing. Wilhelm Hannibal, Sandra Heidrich aus dem Fachbereichsmarketing sowie Sachgebietsleiter für Gebäudemanagement Dirk Schluck. Nach einer einführenden Präsentation gab es die Möglichkeit zum persönlichen Austausch sowie zum Ausprobieren der CAVE. Wissenschaftlicher Mitarbeiter Robin Otto führte durch die Erprobung.

Pressemitteilung: Otto-Wels-Preis für Demokratie 2024 – Engagementwettbewerb für junge Menschen

© Die Hoffotografen

Die heimische Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk ruft Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 20 Jahren dazu auf, sich am Engagementswettbewerb für den diesjährigen „Otto-Wels-Preis für Demokratie 2024“ zu beteiligen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind aufgefordert, sich mit den Fragen „Was tun wir gegen Rassismus und Antisemitismus? Was tun wir gegen Israelfeindlichkeit und Judenhass?“ auseinanderzusetzen.

 

„Wir suchen kreative Ideen, die zeigen, wie junge Menschen in ihrem Lebensumfeld Antisemitismus, Rassismus und Feindlichkeit begegnen. Langfristige und nachhaltige Bekämpfung von Antisemitismus ist nur durch interreligiösen und interkulturellen Austausch möglich.“, sagt Bettina Lugk.

 

Mit dem Otto-Wels-Preis für Demokratie zeichnet die SPD-Bundestagsfraktion junge Menschen mit kreativen Ideen und Engagement aus, jeder Art von Antisemitismus entgegentreten. Der Preis soll einen Beitrag dazu leisten, dass sich junge Menschen mit Erinnerungskultur und einem friedlichen Zusammenleben in Europa beschäftigen.

 

Teilnehmen können Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 16 und 20 Jahren. Sie können Einzel- oder Gruppenarbeiten einreichen. Die Wettbewerbsausschreibung und das Teilnahmeformular sind unter www.spdfraktion.de/ottowelspreis abrufbar. Einsendeschluss ist der 16. Februar 2024.

 

„Die Preisträgerinnen und Preisträger laden wir zur Preisverleihung nach Berlin ein“, kündigt Bettina Lugk an. Den ausgezeichneten Beiträgen winken zudem attraktive Geldpreise, die von den SPD-Bundestagsabgeordneten gestiftet werden.

 

Die SPD-Bundestagsfraktion verleiht den „Otto-Wels-Preis für Demokratie 2024“ bereits zum neunten Mal. Anliegen des Preises ist, die Erinnerungen an die Schrecken der nationalsozialistischen Herrschaft wachzuhalten und im gesellschaftlichen Bewusstsein zu verankern, dass Demokratie, Rechtstaatlichkeit und ein friedliches Zusammenleben es, immer wieder verteidigt und gefestigt werden müssen.

1200 Weihnachtsbeutel der CariTasche

Die Iserlohner CariTasche bereitet zur Zeit 1200 Weihnachtsbeutel für bedürftige Menschen vor und gibt sie aus. Gemeinsam mit Monika Stockmann und Doris Rickert habe ich einen Schwung Süßes vorbeigebracht.

Wir haben uns darüber informiert, was die Arbeit der Tafel erleichtern könnte und was man verbessern müsste, damit weniger Menschen auf das Angebot angewiesen sind.

 

Pressemitteilung: Kinder- und Jugendkantorei Iserlohn erhält Förderung für Friedensmusical

Die Hoffotografen GmbH

Die Kinder- und Jugendkantorei Iserlohn erhält eine Förderung über den Amateurmusikfonds. Dies teilt die heimische Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk mit. Für das Projekt „Friedensmusical – Kantorei und Friedensfest“ erhält das Kantorat der evangelischen Versöhnungs-Kirchengemeinde Iserlohn 9300,- Euro aus dem Förderfonds.

Dazu die Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk: „Seit mehr als 20 Jahren trägt die Kinder- und Jugendkantorei dazu bei, dass junge Menschen in Iserlohn und dem Umkreis gemeinsam Singen, Freundschaften schließen und die Musiklandschaft im Märkischen Kreis bereichern. Ich freue mich für die vielen ehrenamtlichen Sängerinnen und Sänger, dass der Bundesmusikverband nun ihre Arbeit belohnt.”

Mit der Einrichtung eines Amateurmusikfonds in Höhe von 5 Millionen Euro hat der Deutsche Bundestag im November 2022 eine neue Fördermöglichkeit für Chöre, Orchester, Bands und viele weitere Akteur*innen aus dem Bereich der Amateurmusik geschaffen.

 

Der Amateurmusikfonds soll die Strukturen der Amateurmusik nach der Corona-Pandemie in der Fläche sichern und Musikensembles dabei unterstützen, sich neuen künstlerischen Projekten und Ausdrucksformen zu widmen und wieder mehr Amateurmusik auf die Bühne bringen. Er soll herausgehobene künstlerische Projekte fördern und die Lebendigkeit der musikalischen Breitenkultur in Deutschland erhalten.

 

Weitere Information finden Sie unter: https://bundesmusikverband.de/amateurmusikfonds/

Presseinfo: Das Kenia-Team der St. Aloysius-Gemeinde aus Iserlohn und Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk gemeinsam in Kenia

26.10.2023 / Nairobi, Kenia

Es ist noch früher Morgen als die Reisegruppe der Iserlohner St. Aloysius-Gemeinde und die heimische Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk, sich in einer belebten Innenstadt treffen. Jedoch ist diese nicht im Sauerland, sondern fernab der Heimat, in der Hauptstadt Kenias – Nairobi. Nach einer kurzen Begrüßung fahren die Kenia Reisenden und die Bundestagsdelegation in kleiner Wagenkolonne zu ihrem gemeinsamen Ziel: dem Kibagare Good News Centre.

Zum Kibagare Good News Centre gehört die St. Martin School, die inmitten des Slums Kibagare in Nairobi liegt und erstaunliche Arbeit leistet. Dank Spenden können hier Kinder und Jugendlichen von der ersten Klasse bis zum erweiterten Schulabschluss ein kostenloses umfassendes Bildungsangebot wahrnehmen. Das ist in Kenia keine Selbstverständlichkeit. Das Besondere an der Schule ist zudem ihre Unterstützung der Familien der Schülerinnen und Schüler im Alltag. Durch das Kibagare Good News Centre erhalten die Kinder jeden Tag ein freies Mittagessen. Für viele Kinder ist das die einzige Mahlzeit am Tag. Drei Mal im Monat öffnet auch am Wochenende das Good News Centre seine Tore, um für die Kinder aus den umliegenden Slums zu kochen. Hier haben die Iserlohner Kenia-Reisenden am 27. Oktober 2023 tatkräftigt selbst mit angepackt und bei der Essensausgabe geholfen.

Seit über 35 Jahren wird die Schule bereits durch das Kenia-Team der St. Aloysius-Gemeinde tatkräftig finanziell unterstützt. Das Kenia-Team sammelt regelmäßig mit besonderen Aktionen Spendengelder. Durch einen Verkauf von kreativen Herbstschmuck im Oktober 2021 entstand auch der Kontakt zu der Abgeordneten Bettina Lugk. Dass Bettina Lugk sich nun zwei Jahre nach dem ersten Treffen das Hilfsprojekt der Iserlohner in Nairobi selbst anschauen kann, freut die Abgeordnete besonders: „Ich bin wirklich baff, mit welchem Engagement hier gearbeitet wird. Durch Bildung, Sport und Ernährung wird hier der Grundstein für eine positive Perspektive der Kinder und Jugendlichen gelegt. Es ist schön zu sehen, welche Früchte die Unterstützung der Iserlohner hier tragen“.

Eigentlich ist Bettina Lugk in dieser Woche aus einem anderen Grund in Kenia. Als Leitung einer Delegation führt sie Auswahlgespräche und Werbeveranstaltungen für das Internationale Parlamentsstipendium des Deutschen Bundestages durch. Abseits ihrer Pflichttermine nutzt sie ihre Zeit, sich zusätzlich zivilgesellschaftliche Projekte anzuschauen. Zufällig überschnitt sich die Dienstreise Lugks wenige Tage mit dem Aufenthalt der Kenia-Reisenden in Nairobi, sodass es zu einer gemeinsamen Besichtigung kommen konnte. Die Besucher hatte sich in den Tagen zuvor zahlreiche Bildungs-, Sport und Betreuungsprojekte in der Region angeschaut und konnte von zahlreichen positiven Entwicklungen in den vergangenen Jahren berichten.

So gut die Arbeit der St. Martin School auch sei, nach dem Besuch bleibt ein Wehrmutstropfen bestehen: „Das Angebot der Schule deckt leider bei weitem nicht den Bedarf. Es wollen noch viel mehr Kinder aus Kibagare lernen, können es aber nicht. Um das zu ändern, bräuchte es einfach mehr Geld“, stellt Gaby Kaiser fest, die gemeinsam mit vielen Mitstreiterinnen und Mitstreitern des Kenia-Teams schon oft hier zu Gast war. Es gab auch das ein oder andere herzliche Wiedersehen zwischen den ehrenamtlichen engagierten Iserlohnern und so manchem Schulkind. „Wir haben eine junge Frau wieder getroffen, die sich mit ihrer guten Bildung, die sie an der St. Martin School erfahren hat, einen Auslandsaufenthalt in Spanien erarbeitet hat. Uns freut die Begeisterung der vielen jungen Menschen für die schulische Bildung. Sie sehen diese als einmalige Chance, sich aus den finanziellen sehr schwierigen Verhältnissen, in denen sie aufwachsen, herauszuarbeiten. Und es ist so schön zu sehen, dass es einigen Schulkindern auch wirklich gelingt.“ so Gaby Kaiser weiter.

Deswegen sammelt das Kenia-Team der St. Aloysius-Gemeinde auch dieses Jahr wieder Spenden für das Kibagare Good News Centre. Im Dezember wird es in der Laarstraße einen Verkaufsstand des Kenia-Teams geben. Jede Iserlohnerin und jeder Iserlohner kann mit dem Kauf von Weihnachtsartikeln das Hilfsprojekt unterstützen.