Bei einem Besuch des THW-Ortsverbandes Altena hat sich Bettina Lugk über die Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sowie über aktuelle Herausforderungen im Bevölkerungsschutz informiert.
In lockerer Runde bei selbst zubereiteten Leberkäs-Brötchen ging es zunächst um die Erfahrungen der Einsatzkräfte und um die Rahmenbedingungen für das Ehrenamt. Ein wichtiges Thema war dabei die Helfergleichstellung. Wer sich freiwillig für die Sicherheit der Bevölkerung engagiert, braucht verlässliche und faire Bedingungen.
Gesprochen wurde auch über die wachsende Bedeutung des Bevölkerungsschutzes und der zivilen Verteidigung angesichts hybrider Bedrohungen. Dabei spielt eine bessere Abstimmung zwischen Bund, Ländern und Kommunen ebenso eine Rolle wie die Verzahnung ziviler und militärischer Planungen.
Bei einem Rundgang durch den Ortsverband konnte sich Bettina Lugk außerdem einen Eindruck von Fahrzeugen und Ausstattung verschaffen. Besonders interessant war ein neues, aus EU-Mitteln finanziertes Fahrzeug für die Kontaminationsbekämpfung.
„Wir müssen das THW und den Bevölkerungsschutz weiter stärken. Dafür brauchen die Einsatzkräfte moderne Ausstattung, verlässliche Strukturen und gute Bedingungen für ihr ehrenamtliches Engagement“, betonte Bettina Lugk.
Bis 2029 sind umfangreiche Investitionen in den Bevölkerungsschutz vorgesehen – unter anderem in moderne Ausstattung, resiliente Standorte sowie eine bessere Notstrom- und Trinkwasserversorgung.
Bettina Lugk bedankte sich bei den Helferinnen und Helfern des THW Altena für den offenen Austausch, die Einblicke in ihre Arbeit und ihren wichtigen Einsatz.

