Vorsorge und neuer Wehrdienst: Voller Saal bei Diskussion mit Bettina Lugk

„Sicherheitspolitik muss verständlich kommuniziert werden, konkrete Orientierung bieten und die Menschen einbinden – vor Ort ebenso wie auf Bundesebene“, resümiert SPD-Fraktionsvorsitzende Eva Kitz. Dass die offene Fraktionssitzung einen Nerv traf, zeigte das volle Plenum im KAI neben dem Stadtbahnhof. Unvorhergesehen passte der Abend besonders gut zur aktuellen Lage: Der Stromausfall in Berlin zeigte, wie schnell Alltag und Kommunikation aus dem Takt geraten – selbst dann, wenn außerhalb einzelner betroffener Stadtteile Versorgung und Einkauf weiterlaufen. Zugleich prägte die Sicherheit in Europa den Abend.

„In Berlin wird gerade entschieden, wie Deutschland und Europa handlungsfähig bleiben – von der Stärkung der Wehrfähigkeit bis zu resilienter Infrastruktur. Wichtig ist, dass verständlich wird, welche Ziele verfolgt und welche Maßnahmen getroffen werden und welche Auswirkungen das vor Ort hat“, unterstrich Bettina Lugk, stellvertretende Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Ihre Motivation. Zentraler Bezugspunkt war dabei der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine: Er verändert Sicherheitslagen, Belastungen und Erwartungen in Europa dauerhaft und stellt Politik auf allen Ebenen vor neue Entscheidungen.

In der Diskussion wurde deutlich, dass internationale Entwicklungen bis in den kommunalen Alltag hineinwirken: Handlungsfähigkeit in der Kommune bedeutet das klar erkennbare Anlaufstellen für Notlagen, Informationen, wenn Strom oder Telefonnetze ausfallen, sowie geübten Abläufen im Krisenmanagement und eindeutig geregelte Zuständigkeiten. Genau deswegen bleibt die SPD-Fraktion bei der Stelle des Ressortleiters Sicherheit weiter dran, die der Bürgermeister seit über drei Monaten unbesetzt hält: „Strukturen müssen im Ernstfall belastbar sein und den Menschen in unserer Stadt Orientierung geben, damit die Sicherheitskräfte ihrer Arbeit nachgehen können“, so Kitz weiter.

Zugleich ging es um die bundespolitische Debatte zum Neuen Wehrdienst und um die Frage, wie Wehrfähigkeit und Einsatzbereitschaft in Deutschland und Europa künftig gestärkt werden können – mit Blick auf Verantwortung, Zumutbarkeit und die Auswirkungen auf junge Menschen, Familien und Arbeitgeber. Besonders Eltern nutzten die Gelegenheit für interessierte Nachfragen: Was ist geplant, wen betrifft es, und wie lassen sich Entscheidungen für Ausbildung, Beruf und Familie verlässlich einordnen? Auch die Lage in Venezuela wurde angesprochen; ergänzend rückten mit jüngsten Äußerungen aus dem Umfeld des US-Präsidenten zu Grönland weitere sicherheitspolitische Fragestellungen in das Interesse der Teilnehmenden.

Die große Resonanz machte deutlich, wie groß der Bedarf an Einordnung und praktischer Orientierung ist. Wer vorbereitet sein will, braucht keine Schlagworte, sondern verlässliche Informationen und klare Zuständigkeiten. „Sicherheit entsteht durch Orientierung und verlässliche Information“, fassten Kitz und Lugk den Abend zusammen und dankten allen Teilnehmenden, die sich mit Fragen und Stellungnahmen eingebracht haben.

Verteilt wurde auf der Veranstaltung auch der Ratgeber „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, digital abrufbar und analog bestellbar (derzeit lange Lieferzeiten) unter https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html.

Mit dieser Pressemitteilung wird ein Foto der Veranstaltung zur Verfügung gestellt, abgebildet sind v.l.n.r. Eva Kitz und Bettina Lugk.

Martin Luckert
Fraktionsgeschäftsführer SPD Iserlohn
(02371) 217 – 1091
martin.luckert@spd-iserlohn.de

Mit Herz, Verlässlichkeit und Ausdauer – „Blumenstrauß des Monats“ Dezember 2025 geht an Christhild Kriwet

Im Dezember 2025 geht der „Blumenstrauß des Monats“ an Christhild Kriwet aus Iserlohn, eine Frau, die sich über zwei Jahrzehnte lang mit großer Hingabe für bedürftige Menschen eingesetzt hat. Sie war von Anfang an dabei, als das Projekt „Iss was?!“ von Caritas und Kirchengemeinde ins Leben gerufen wurde und blieb über 20 Jahre lang eine der tragenden Säulen.

Ob beim Organisieren, Vorbereiten oder einfach beim Dasein, Christhild Kriwet war mit Herz, Seele und viel Ausdauer dabei und sorgte mit zahlreichen anderen engagierten Menschen dafür, dass bis zu 70 Gäste nicht nur eine warme Mahlzeit bekamen, sondern auch Aufmerksamkeit, Würde und Gemeinschaft.

„Iss was?!“ war über viele Jahre weit mehr als ein Mittagstisch, es war ein Ort der Begegnung. Dass das Projekt mittlerweile ruht, war für alle Beteiligten ein schmerzlicher Schritt. Doch es soll weitergehen, und zwar als Bürgerfrühstück der Caritas und der Drogenberatung „Drobs“. Christhild Kriwet kann zwar altersbedingt nicht mehr in vorderster Reihe mitwirken, will aber auch in Zukunft ab und zu dabei sein – so wie es für sie immer selbstverständlich war.

Vorgeschlagen für den Blumenstrauß des Monats wurde Christhild Kriwet von Dagmar Freitag, die das Projekt „Iss was?!“ und das Team über viele Jahre im Rahmen ihrer Wahlkreisarbeit begleitet hat. „Der unermüdliche Einsatz von Frau Kriwet war beeindruckend; sie war immer mit ganzem Herzen dabei“, so die frühere Bundestagsabgeordnete.

„Christhild Kriwet hat über viele Jahre hinweg Großes geleistet. Leise, verlässlich und mit beeindruckender Ausdauer“, sagt Bettina Lugk bei der Übergabe des Blumenstraußes. „Ihr Engagement hat vielen Menschen gutgetan und unsere Gesellschaft ein Stück menschlicher gemacht.“

Mit der Aktion „Blumenstrauß des Monats“ möchte Bettina Lugk Danke sagen und zeigen, Ehrenamt ist unverzichtbar. Es macht unsere Gesellschaft wärmer und stärker.

Kennen auch Sie jemanden, der sich mit Herzblut für andere einsetzt? Dann schlagen Sie ihn oder sie gerne vor und das ganz unkompliziert über das Formular auf der Homepage von Bettina Lugk: www.bettina-lugk.de/ehrenamt

Gemeinsam bringen wir das Ehrenamt sprichwörtlich zum Blühen!

Einblick in hochmoderne Fertigung: Bettina Lugk besucht gemeinsam mit ihrem Team Firma BWS in Letmathe

Unsere heimische Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk hat gemeinsam mit ihrem Berliner und ihrem Wahlkreis Team die Produktionsstandorte der BWS Philipp Boecker + Wender Stahl GmbH & Co. KG in Hohenlimburg und Letmathe besucht. Nachdem beim Austausch im August vor allem wirtschaftspolitische Themen im Vordergrund standen, bot der erneute Termin nun die Gelegenheit, die Fertigungsprozesse vor Ort näher kennenzulernen.

Während der Werkführung erhielten Bettina Lugk und ihr Team einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Produktionsschritte des mittelständischen Familienunternehmens, das für seine hochpräzisen rostfreien Bänder und Spezialwerkstoffe bekannt ist. Deutlich wurde dabei, wie stark BWS auf modernste Technologien und kontinuierliche Weiterentwicklung setzt, um am internationalen Markt wettbewerbsfähig zu bleiben.

Besonders das Zusammenspiel aus langjährigem Know-how, qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie innovativen Fertigungsmethoden beeindruckten die Abgeordnete und ihr Team. Auch Themen wie Fachkräftebedarf, Energiepreise und bürokratische Rahmenbedingungen spielten im Gespräch eine wichtige Rolle.

„Solche Einblicke in die Produktion sind für meine parlamentarische Arbeit immens wertvoll“, betonte Bettina Lugk. „Sie zeigen, wie viel Engagement und technische Exzellenz in unserer Region zu Hause sind und wo politische Unterstützung notwendig ist, damit Unternehmen wie BWS weiterhin erfolgreich arbeiten können.“

Zum Abschluss bedankte sich Bettina Lugk: „Mein Dank gilt insbesondere Geschäftsführer Andreas Wallberg und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Führung durch die zwei Standorte und die vielen Einblicke. Der Besuch war für mein Team und mich sehr aufschlussreich und hat uns ein noch klareres Bild der Abläufe und aktuellen Herausforderungen bei BWS vermittelt.“

Engagement für Gemeinschaft und Zusammenhalt – Blumenstrauß des Monats November 2025 geht an Ansgar Spiekermann

Im November 2025 geht der Blumenstrauß des Monats an einen Mann, der sich seit vielen Jahren in Sümmern und Griesenbrauck verlässlich und mit großem Einsatz engagiert: Ansgar Spiekermann.

Vorgeschlagen wurde Ansgar Spiekermann von Peter Graf, der seinen Namen mit Überzeugung einreichte. Peter Graf beschreibt ihn als jemanden, der seit Jahren zuverlässig Verantwortung übernimmt. Ob als langjähriger Vorsitzender der DJK Sümmern oder als aktiver Motor der Bürgergemeinschaft Sümmern Griesenbrauck e. V.

Und genau das trifft auf Ansgar Spiekermann zu. Er hält sich nicht mit Worten auf, er handelt. Er gehört zu den Menschen, die da sind, wenn sie gebraucht werden und beherzt anpacken, wo es nötig ist.

Sein Engagement wirkt dabei über seine offiziellen Funktionen hinaus. Durch seine Arbeit gelingt es, Vereine miteinander zu verbinden, Traditionen lebendig zu halten und neue Impulse für das Miteinander in Sümmern, Griesenbrauck und darüber hinaus zu setzen. Vieles davon geschieht abseits der Öffentlichkeit, oftmals hinter den Kulissen.

„Ansgar Spiekermann steht für ein Ehrenamt, das aus innerer Überzeugung kommt und das ist vielleicht die wertvollste Form des Engagements“, sagt Bettina Lugk bei der Übergabe des Blumenstraußes. „Er zeigt, wie viel man erreichen kann, wenn einem das Wohl der Gemeinschaft am Herzen liegt.“ Dieser Blumenstrauß soll ein kleines Dankeschön sein, für die Zeit, die Energie und den langen Atem, den Ansgar Spiekermann seit vielen Jahren einbringt. Und ein Zeichen für all jene, die wie er das Ehrenamt tragen.

Mit der Aktion „Blumenstrauß des Monats“ möchte Bettina Lugk Danke sagen und zeigen, Ehrenamt ist unverzichtbar. Es macht unsere Gesellschaft wärmer und stärker.

Kennen auch Sie jemanden, der sich mit Herzblut für andere einsetzt? Dann schlagen Sie ihn oder sie gerne vor und das ganz unkompliziert über das Formular auf der Homepage von Bettina Lugk: www.bettina-lugk.de/ehrenamt

Gemeinsam bringen wir das Ehrenamt sprichwörtlich zum Blühen!

Rap aus der Sporenstraße gewinnt 3. Platz beim bundesweiten Kreativwettbewerb

Berlin./Iserlohn. Große Freude bei der Diakonie Mark-Ruhr Teilhabe und Wohnen (DMR-T&W): Der Rap-Song „DIGGAKONIE – Abzweig Sporenstraße“, entstanden im Ambulant Betreuten Wohnen (Wohnprojekt Sporenstraße) in Iserlohn, hat beim bundesweiten Kreativwettbewerb „Siehst Du mich? – Die Lebenswelten von Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung“ den 3. Platz gewonnen.

Der Wettbewerb wurde vom Evangelischen Bundesfachverband für Teilhabe (BeB) und der Fürst Donnersmarck-Stiftung ausgelobt. Über 140 Beiträge aus ganz Deutschland wurden eingereicht – darunter Fotoreportagen, Texte, Filme, Podcasts und Performances. Der Rap aus Iserlohn überzeugte die Jury durch seine Authentizität, Ausdruckskraft und gesellschaftliche Relevanz.

Die Idee zum Rap entwickelte sich im vergangenen Jahr mit Unterstützung eines Praktikanten, der selbst als Rapper aktiv ist. Über Wochen wurde gemeinsam getextet, ausprobiert und schließlich ein kompletter Song aufgenommen – professionell im HOA House of Arts Studio in Bottrop, wofür das Team ein großes Dankeschön ausspricht. Das Ergebnis: ein eindrucksvolles Stück Musik, das persönliche Erfahrungen, Sorgen und Hoffnungen junger Menschen mit psychischer Erkrankung hörbar macht.

„Wir sind sehr stolz auf unsere Klient:innen, die mit großem Mut und Kreativität diesen Beitrag entwickelt haben. Der Song zeigt, wie Musik ein starkes Mittel sein kann, um Gefühle auszudrücken und gehört zu werden“, sagt Tanja Bücker, Bereichsleitung Ambulant Betreutes Wohnen bei der DMR-T&W.

Die Preisverleihung fand am 23. September 2025 im „Kunstwerk Blisse“ in Berlin statt. Zwei Klient:innen nahmen stellvertretend für die Gruppe teil – begleitet von den Mitarbeitenden Tanja Bücker, Jennifer Stoya und Julia Windscheif. Neben der feierlichen Auszeichnung blieb auch Zeit, die Hauptstadt zu erkunden: Reichstag, Brandenburger Tor und ein gemeinsames Abendessen standen auf dem Programm. „Es war ein unvergessliches Erlebnis und ein großartiger Moment der Anerkennung für alle Beteiligten“, berichten Tanja Bücker, Jennifer Stoya und Julia Wind-scheif.

Auch die heimische Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk (SPD) gratulierte: „Ich gratuliere Ihnen und allen Beteiligten herzlich zum 3. Platz beim Kreativwettbewerb 2025. Diese Auszeichnung ist eine großartige Anerkennung Ihrer Arbeit und vor allem des Engagements der jungen Menschen, die mit viel Mut, Offenheit und Kreativität einen Rap-Song erarbeitet und aufgenommen haben. Ihr Beitrag zeigt, Teilhabe gelingt dort, wo Menschen ernst genommen, unterstützt und gestärkt werden. Dafür danke ich Ihnen von Herzen.“

Mit dem dritten Platz und einem Preisgeld von 250 Euro ist der Rap „Sporenstraße“ nun Teil einer bundesweiten Präsentation. Die prämierten Werke werden über die Kanäle des BeB und der Fürst Donnersmarck-Stiftung veröffentlicht – und damit einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Herzlichen Glückwunsch an die Sporenstraße!

Weitere Informationen und die Möglichkeit, den Song anzuhören, finden Sie hier:
https://beb-ev.de/projekte/kreativwettbewerb-2025/

© Bild Diakonie Mark-Ruhr:
Julia Windscheif (Mitarbeiterin Wohnprojekt Sporenstraße) und Teamleitung Jennifer Stoya mit zwei Song-Protagonisten – nach der Preisverleihung in Berlin glücklich und stolz über den 3. Platz

Mittelstand zwischen Tradition und Zukunft – Bettina Lugk zu Besuch bei Firma Heinrich Stamm GmbH in Iserlohn

Im Rahmen ihrer Sommertour besuchte unsere Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk gemeinsam mit der Fraktionsvorsitzenden der SPD Iserlohn, Eva Kitz, die Heinrich Stamm GmbH. Das traditionsreiche Unternehmen gehört zur BenderWire Group, die neben der Stahl- und Edelmetallverarbeitung auch Produkte für die Kosmetik- und Nahrungsmittelindustrie herstellt. Mit Standorten unter anderem in Iserlohn, Altena und Hagen ist die Gruppe fest in Südwestfalen verwurzelt.

Im Gespräch mit den Geschäftsführern Sebastian Ablas und Timo Fichtel standen die aktuellen Rahmenbedingungen für den industriellen Mittelstand im Mittelpunkt. Deutlich wurde, dass die Energiekosten inzwischen den größten Belastungsfaktor darstellen und die früher dominanten Personalkosten überholt haben. Auch die zunehmende Bürokratie bindet Zeit und Geld, die in Wertschöpfung und Innovation besser investiert wären. „Unsere Unternehmen müssen bei Energie und Verwaltungsaufwand spürbar entlastet werden, damit sie wettbewerbsfähig bleiben und Arbeitsplätze sichern können“, so Bettina Lugk.

Gleichzeitig setzt die Heinrich Stamm GmbH gezielt auf Ausbildung, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, und verstärkt ihre Aktivitäten in neuen Märkten und Nischen. Mit innovativen Produkten und einer klaren Marketingstrategie gelingt es dem Unternehmen, sich auch international zu behaupten. Lugk betonte: „Der industrielle Mittelstand ist das Rückgrat unserer Region, mit Tradition, Innovationskraft und motivierten Beschäftigten.“

Nach dem Gespräch erhielten Bettina Lugk und Eva Kitz bei einem Rundgang durch die Fertigung eindrückliche Einblicke in die Produktionsprozesse. Bettina Lugk bedankte sich für den offenen Austausch und den freundlichen Empfang und freut sich darauf, den Dialog fortzuführen.

Kompetenzzentrum für den Markt der Generation 50plus – Bettina Lugk besucht im Rahmen ihrer Sommertour die GGT in Iserlohn

Im Rahmen ihrer diesjährigen Sommertour besuchte unsere SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk die GGT – Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik® mbH in Iserlohn. Begleitet wurde sie von Michael Scheffler, Stadtverbandsvorsitzender der SPD Iserlohn und stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins für Gerontotechnik e. V.

Die GGT ist ein deutschlandweit anerkannter Kompetenzträger im Wachstumsmarkt 50plus. Sie unterstützt Unternehmen, Handel und Handwerk dabei, ihre Produkte generationengerecht auszurichten, und informiert gleichzeitig ältere Menschen über innovative Lösungen, die den Alltag erleichtern. Das Angebot reicht von Marktanalysen und Beratung über Schulungen bis hin zu Ausstellungen, Modellhäusern und Publikationen. Mit einem bundesweiten Netzwerk von über 4.500 geschulten Fachbetrieben bringt die GGT Wirtschaft und Verbraucherinnen sowie Verbraucher zusammen.

Im Gespräch mit Geschäftsführerin Martina Koepp ging es um aktuelle Herausforderungen und Chancen im demografischen Wandel. „Die GGT zeigt eindrucksvoll, wie Wissen, Beratung und Praxisbeispiele dazu beitragen, die Lebensqualität im Alter zu sichern und Unternehmen für die Bedürfnisse der Generation 50plus zu sensibilisieren“, betonte Bettina Lugk.

Bettina Lugk bedankt sich für den offenen Austausch und die Einblicke, welche neuen Möglichkeiten es für die Gestaltung des Lebens im Alter gibt und welche Produkte dabei für mehr Lebensqualität sorgen können.

Von der Büroklammer bis zum eLKW – Bettina Lugk besucht DURABLE in Iserlohn

Im Rahmen ihrer Sommertour besuchte unsere Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk gemeinsam mit Eva Kitz (Fraktionsvorsitzende der SPD Iserlohn) das Logistikzentrum der Firma DURABLE in Iserlohn. Das 1920 gegründete mittelständische Unternehmen gestaltet seit über 100 Jahren die Arbeitswelt von morgen mit, durch innovative Lösungen für Struktur, Effizienz und Flexibilität im beruflichen Alltag. Das Angebot reicht von klassischen Ordnungssystemen bis hin zu digitalen Arbeitsplatzkonzepten.

Im Gespräch mit Geschäftsführer Rolf Schifferens, Standortleiter Jörg Olaf Schmidt, Logistikleiter Michael Truß und Kommunikationsleiterin Martina Heiland wurde deutlich, wie sehr sich die Anforderungen an Bürostrukturen und Arbeitsumgebungen durch Digitalisierung und flexible Arbeitsformen verändert haben. DURABLE reagiert darauf mit einem klaren Fokus auf Kundenbedürfnisse und einer stetigen Weiterentwicklung des eigenen Portfolios. „Gerade Unternehmen mit langer Tradition zeigen oft, wie gut Wandel gelingen kann, wenn man ihn aktiv gestaltet“, so Bettina Lugk. „DURABLE geht hier einen mutigen und zugleich praxisnahen Weg.“

Neben der Transformation der Arbeitswelt spielt auch das Thema Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle. So setzt das Unternehmen nicht nur am Logistikstandort gezielt auf Ressourcenschonung, unter anderem durch den Einsatz von Photovoltaikanlagen auf den Dachflächen. Bereits in 2024 wurde zudem der innerbetriebliche Transport zwischen der Fertigung in Kamen-Methler und dem Distributionszentrum in Iserlohn-Sümmern in Kooperation mit dem Logistikpartner Dachser auf elektrisch betriebene LKWs umgestellt.

Darüber hinaus ist DURABLE ein engagierter Ausbildungsbetrieb. Junge Menschen werden sowohl im Bereich Lagerlogistik als auch im kaufmännischen Bereich qualifiziert, inklusive der Möglichkeit eines dualen Logistikstudiums.

Bettina Lugk und Eva Kitz bedankten sich herzlich für die Einladung und den offenen Austausch. Der Besuch bot nicht nur einen spannenden Einblick in die Abläufe des Logistikzentrums, sondern auch in die strategischen Überlegungen eines Unternehmens, das seit über einem Jahrhundert erfolgreich am Markt besteht und dennoch nicht stehenbleibt.

Verschlusssysteme mit Tradition und Zukunftsblick – Bettina Lugk zu Besuch bei Firma Sudhaus in Iserlohn

Bei einem Unternehmensbesuch im Rahmen Ihrer Sommertour informierte sich unsere Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk gemeinsam mit Eva Kitz, Fraktionsvorsitzende der SPD Iserlohn, über die Lage der Sudhaus GmbH. Das Traditionsunternehmen von 1844 ist heute auf Schlösser und Schließsysteme mit eigener Entwicklung spezialisiert. Nach einer Phase intensiver Aktivitäten im Automotive-Bereich liegt der Schwerpunkt wieder klar auf der Kernkompetenz von Verschlusssystemen „Made in Iserlohn“.

Im Gespräch mit Dr. Stephan Keidel (Geschäftsführer/CEO) wurden Rahmenbedingungen und Perspektiven der Branche erörtert. Sudhaus setzt auf hochwertige, passgenaue Lösungen und kurze Wege zwischen Entwicklung und Fertigung. Stärken, die auch in einem anspruchsvollen Marktumfeld tragen. Zugleich wurde deutlich, dass wirtschaftliche Stabilität und Investitionsfreude verlässliche politische und regulatorische Leitplanken brauchen.

Thematisiert wurden unter anderem Fragen rund um den Mindestlohn. Aus Unternehmenssicht ist wichtig, dass die Mindestlohnkommission wieder dauerhaft die inhaltliche Ausgestaltung im Blick behält, damit Lohnabstände verlässlich gewahrt bleiben und Planungssicherheit entsteht. Positiv diskutiert wurde auch die Idee, europäische Standards stärker zu harmonisieren. Bettina Lugk betonte: „Gute Löhne und faire Arbeitsbedingungen gehören zum Markenzeichen unserer Region. Gleichzeitig brauchen Betriebe Berechenbarkeit. Beides lässt sich durch klare, praxistaugliche Prozesse zusammenbringen.“

Mit Blick auf die Galvanik/Chrom-Verarbeitung wurden von Dr. Keidel Wettbewerbsverzerrungen angesprochen, die durch unterschiedliche internationale Regelungen entstehen können. Bestimmte Verfahren mit Chrom sind in Deutschland und der EU aus Gesundheits- und Umweltschutzgründen nicht mehr zulässig bzw. stark eingeschränkt. Außerhalb Europas sind diese Verfahren teils weiterhin erlaubt und entsprechend behandelte Waren können in unseren Markt eingeführt werden Das benachteiligt Betriebe, die bereits auf sichere Alternativen umgestellt haben. Bettina Lugk wirbt hier für faire Wettbewerbsbedingungen. Wir brauche gleiche Bedingungen für alle, ohne Abstriche bei Qualität und Sicherheit.

Einen weiteren Schwerpunkt bildeten Bürokratie und Dokumentationspflichten, die erhebliche Kapazitäten binden. Zudem erschweren Kreditvergaben, insbesondere bei Betrieben in Kurzarbeit, mitunter Investitionen, obwohl die wirtschaftliche Basis des Unternehmens solide ist. Hier braucht es pragmatische Lösungen, etwa bei der KfW Bank, um Transformation und Innovation nicht auszubremsen.

Im Anschluss an das Gespräch folgte ein Rundgang durch das Unternehmen mit wertvollen Einblicken in die Fertigung. Bettina Lugk dankte Dr. Stephan Keidel für die Einladung, den offenen Austausch und freut sich, den Dialog in Zukunft fortzusetzen.

Bettina Lugk besucht Knauf Aquapanel in Iserlohn

Im Rahmen ihrer Unternehmensbesuche war unsere Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk zu Gast bei der Knauf Aquapanel GmbH & Co. KG in Iserlohn. Gemeinsam mit Geschäftsführer Claus Ripken, Werkleiter Adam Dmowski, Assistenz Julia Gaus und dem Leiter Politik der Knauf Gruppe, Christopher Dürr, sprach sie über die Entwicklung des Standorts und die Herausforderungen für die Industrie im Märkischen Kreis.

Am Standort Iserlohn werden mit über 40 Mitarbeitenden zementgebundene Platten gefertigt, die als Bestandteil moderner Leichtbausysteme insbesondere im Fassadenbau und in der Gebäudesanierung zum Einsatz kommen. Als Teil der international tätigen Knauf Gruppe leistet Aquapanel damit einen Beitrag zur nachhaltigen Bauweise, durch innovative Materialien, hohe Energieeffizienz und vielseitige Einsatzmöglichkeiten.

Wie bei vielen Industrieunternehmen in der Region spielen auch hier die Themen Energieversorgung und bürokratische Anforderungen eine Rolle. Dabei wurde deutlich, dass gerade im internationalen Wettbewerb verlässliche Rahmenbedingungen entscheidend sind. „Unternehmen wie Knauf zeigen, wie Innovation und Standorttreue zusammengehen können“, so Bettina Lugk. „Damit das auch in Zukunft so bleibt, braucht es planbare Strukturen und Impulse, die Investitionen fördern.“

Bettina Lugk dankte für den offenen Austausch und den spannenden Einblick in die Produktionsabläufe vor Ort. „Der Termin hat einmal mehr gezeigt, wie vielfältig und zukunftsorientiert unsere Industrie im Märkischen Kreis aufgestellt ist. Ich freue mich auf den weiteren Dialog.“