Bettina Lugk zur Reform der GKV-Finanzen: Für eine stabile, gute sowie gerechte Krankenversorgung

Unsere heimische Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk erklärt zur Reform der Finanzen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV):
„Die finanzielle Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung darf nicht zulasten der Versicherten gehen. Statt höherer Beiträge oder Leistungskürzungen setzen wir auf strukturelle Reformen für mehr Effizienz und eine bessere, gerechtere Versorgung. Die von der Kommission dazu erarbeiteten Vorschläge sind eine fundierte und tragfähige Grundlage für die nun anstehenden Beratungen in der Koalition.
In der gesetzlichen Krankenversicherung haben wir kein Einnahme-, sondern vor allem ein Ausgabenproblem und zugleich eine Frage der Gerechtigkeit. Deutschland verfügt über eines der teuersten Gesundheitssysteme weltweit, dennoch erleben viele Versicherte den Zugang zur Versorgung als unzureichend oder zu langsam.
Die Beitragszahlerinnen und Beitragszahler haben in den vergangenen Jahren bereits erhebliche Lasten getragen. Deshalb ist für uns entscheidend: Eine nachhaltige Stabilisierung der GKV darf nicht mehr zulasten der Versicherten gehen. Weder durch steigende Beiträge oder zusätzliche Belastungen noch durch Leistungskürzungen!
Unser Fokus liegt auf der Begrenzung der Ausgabendynamik in den zentralen Versorgungsbereichen und auf strukturellen Reformen, die Effizienzreserven heben und die Versorgung der Versicherten spürbar verbessern.
Wir werden uns die Vorschläge der Bundesgesundheitsministerin auf Grundlage der Kommissionsarbeit jetzt in der Koalition genau anschauen und zügig zu einer tragfähigen sowie ausgewogenen Lösung für die gesetzlich Versicherten kommen.”

Pressemitteilung: Sozialwahl 2023 – Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk wirbt für Stimmenabgabe

Sozialwahl 2023 – Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk wirbt für Stimmenabgabe

 Bis zum 31. Mai kann für die Sozialwahl gewählt werden.  Die heimische Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk ruft dringend dazu auf, bei der Sozialwahl abzustimmen. Mit rund 52 Millionen Stimmberechtigten ist es die drittgrößte Wahl in Deutschland, nach der Bundestags- und der Europawahl. Die Wahlunterlagen müssen per Brief oder online bis Ende Mai abgesendet werden.

Die Wählerinnen und Wähler können darüber entscheiden, wer sie in den Sozialparlamenten der Kranken-, Renten- und Ersatzkassen vertritt. Diese Ehrenamtlichen bestimmen in den Kassen über den Haushalt und damit über die Verwendung der Beiträge, die die Mitglieder monatlich leisten. So entscheiden sie zum Beispiel darüber, welche Bonusprogramme angeboten und welche Maßnahmen, zum Beispiel Reha-Angebote, von den jeweiligen Kassen übernommen werden. Auch bei der Besetzung des Vorstandes der Kassen bestimmen die Gewählten der Versicherten mit.

Lugk dazu: „Die demokratische Selbstverwaltung in den Vertreterversammlung der Rentenversicherung und die Verwaltungsräte der Krankenkassen ist wichtig, um den Versicherten in den Kranken-, Renten- und Ersatzkassen Mitsprache zu ermöglichen. Ihr Engagement ist unerlässlich für unser Sozialsystem. Deshalb möchte ich Sie alle bitten, sich an der Sozialwahl zu beteiligen und die Stimme abzugeben.“

Die Gewählten sind in der Regel ebenfalls in den Kassen Versicherte und üben ihre Tätigkeit in den Verwaltungsräten ehrenamtlich aus.

Alle Infos über die Wahl und die Anleitung zur Briefwahl gibt es unter sozialwahl.de