Pressemitteilung: Bettina Lugk ruft zu Teilnahme am Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ auf

Auch in diesem Jahr sucht der bundesweite Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ der Bundeszentrale für politische Bildung erneut erfolgreiche zivilgesellschaftliche Projekte, die einen Beitrag zu einer lebendigen und demokratischen Gesellschaft leisten.

„Der Wettbewerb ist eine Gelegenheit, tolle Projekte zu würdigen, die sich für Toleranz und gegen Hass und Ausgrenzung einsetzen. Gerade jetzt, da wir in einer Zeit leben, in der Demokratie und Werte immer wieder in Frage gestellt werden, ist es von großer Bedeutung, solche Initiativen zu fördern. Der Wettbewerb ist ein starkes Signal für die Vielfalt und den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft”, erklärt die Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk.

Preisträger können sich über ein Preisgeld von bis zu 10 000 Euro freuen und werden Teil des Aktiv-Netzwerks. Zudem profitieren sie von Qualifizierungsangeboten und dem Austausch mit anderen Preisträgern. In diesem Jahr stehen insbesondere Projekte im Fokus, die sich gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus einsetzen.

Interessierte können ihre Bewerbungen ab sofort über das Online-Formular einreichen. Der Bewerbungsschluss ist der 1. April 2025.

Weitere Informationen und Teilnahmebedingungen finden Sie unter www.bpb.de/aktiv .

 

Bettina Lugk ruft Jugendliche zur Teilnahme am Wettbewerb „INVENT a CHIP“ auf

In einer Zeit, in der technologische Berufe zunehmend gefragt sind, ist es wichtig, dass mehr junge Menschen für diese Bereiche begeistert werden. Um dem Fachkräftemangel in den zukunftsträchtigen Sektoren der Mikrochips und Künstlichen Intelligenz entgegenzuwirken, ruft die Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk alle Schülerinnen und Schüler auf, am Schülerwettbewerb „INVENT a CHIP“ teilzunehmen.

„Mit dem Wettbewerb INVENT a CHIP können Schülerinnen und Schüler aus unserer Region nicht nur spannende Einblicke in die Welt der Mikrochips und Künstlichen Intelligenz gewinnen, sondern auch wertvolle Fähigkeiten für ihre berufliche Zukunft erwerben. Der Wettbewerb ist eine tolle Möglichkeit, sich mit den Technologien von morgen auseinanderzusetzen – und dabei auch noch spannende Preise zu gewinnen“, erklärt Bettina Lugk.

Der Wettbewerb, der vom Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) organisiert wird, geht in die 24. Runde und richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 bis 13. Die Teilnahme erfordert keine speziellen Vorkenntnisse, Neugierde und die Bereitschaft, sich auf das Thema einzulassen reichen völlig aus. Mit unterstützenden Materialien und praxisnahen Workshops wird den Teilnehmenden der Einstieg in die Themen Mikrochips und KI erleichtert.

„Wir brauchen mehr junge Menschen, die sich für Technologie und Innovation begeistern“, so Lugk weiter. „INVENT a CHIP ist eine tolle Gelegenheit, wertvolle Kompetenzen zu entwickeln, die im späteren Berufsleben entscheidend sein können. Nutzt die Chance und macht mit!“

Der Wettbewerb startete Anfang Februar 2025 und bietet mit einem spannenden Quiz, einem Camp und einer Challenge jede Menge Abwechslung. Dabei können die Teilnehmer nicht nur ihre Fähigkeiten im Bereich der Mikrochips und KI erweitern, sondern auch tolle Preise wie Exkursionen zu Mikrochip-Fabriken oder Geldpreise gewinnen.

Alle Informationen zur Anmeldung, den Teilnahmebedingungen und den Wettbewerbsmöglichkeiten sind auf der Webseite unter www.invent-a-chip.de zu finden.

Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk besucht Schlüter-Systems KG in Iserlohn

Unsere Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk besuchte kürzlich die Schlüter-Systems KG mit Sitz in Iserlohn, als einen der führenden Anbieter von Systemlösungen für die Verlegung von Fliesen und Naturstein. Empfangen wurde sie von den Geschäftsführern Udo und Marc Schlüter.

Das Unternehmen bietet ein umfangreiches Sortiment von mehr als 12.000 praxiserprobten Produkten an, darunter Profile, elektrische und wassergeführte Flächenheizungen, Entkopplungsmatten, Abdichtungsbahnen sowie Dusch- und Entwässerungssysteme. Mit innovativen Lösungen wie der Schlüter-SCHIENE, dem Originalprofil für Bodenbeläge, und der Fußbodenheizung Schlüter-BEKOTEC-THERM setzt das Unternehmen Maßstäbe in der Branche. Getreu dem Motto des Gründers Werner Schlüter, „aus der Praxis für die Praxis“, unterstützt Schlüter-Systems seine Kunden zuverlässig bei Auswahl, Einbau und Verarbeitung der Produkte.

Beim Besuch von Bettina Lugk standen zahlreiche Themen im Fokus des Gesprächs mit den Geschäftsführern. Dabei wurde unter anderem die Verkehrs- und Infrastrukturproblematik in der Region erörtert. Die Sperrung der A45 sowie zahlreiche Umleitungen durch marode Straßen und abgelastete Brücken stellen auch für Schlüter-Systems eine erhebliche Belastung dar. Dies führt zu Zeitverlusten und erhöhten Kosten für das Unternehmen.

Ebenso wurde der Fachkräftemangel thematisiert. Während Stellen im akademischen Bereich, etwa in der IT, vergleichsweise schnell besetzt werden können, gestaltet sich die Suche nach Fachkräften für nicht-akademische Berufe zunehmend schwieriger. Besonders betroffen sind Sachbearbeiter-, Lager- und Empfangsstellen. Udo Schlüter betonte, dass viele Eltern und Lehrer in erster Linie eine akademische Laufbahn für Schülerinnen und Schüler anstreben und Ausbildungsberufe daher seltener gewählt werden, obwohl die Chancen auf dem Arbeitsmarkt und die Verdienstmöglichkeiten in vielen Fällen sehr gut sind. Zudem kommen Schülerpraktikanten vermehrt aus Realschulen und seltener vom Gymnasium. Udo Schlüter plädierte daher für ein Umdenken, um die Attraktivität handwerklicher und technischer Berufe wieder stärker in den Fokus zu rücken.

Ein weiteres zentrales Thema war die Bürokratiebelastung für Unternehmen. Hohe bürokratische Anforderungen, wie das Lieferkettengesetz und weitere Berichtspflichten, verursachen erheblichen administrativen Aufwand. Auch wenn einige dieser Vorgaben Schlüter-Systems nicht direkt betreffen, so wirken sie sich doch auf Zulieferer aus und beeinflussen damit indirekt auch das Unternehmen. Laut Marc Schlüter sind mehrere Mitarbeiter ausschließlich mit der Erfüllung bürokratischer Vorgaben beschäftigt, was erhebliche Ressourcen bindet. Bettina Lugk unterstrich die Notwendigkeit, Doppelstrukturen abzubauen, insbesondere beim Lieferkettengesetz auf nationaler und europäischer Ebene. Sie sprach sich generell für einen verstärkten Bürokratieabbau aus, betonte aber, dass es nicht eine einzelne Maßnahme gebe, die Bürokratie auf einen Schlag beseitige, sondern dass zahlreiche Gesetze überarbeitet und gestrafft werden müssten.

Zum Abschluss des Besuchs erfolgte eine Besichtigung des neuen Versand- und Logistikzentrums. Das Gebäude entspricht modernsten Standards und ermöglicht eine schnelle und flexible Auslieferung der Produkte. Schlüter-Systems hält sämtliche Artikel auf Lager und kann sie sofort verpacken und an Kunden versenden – von kleinen Einzelteilen in kompakten Kartons bis hin zu ganzen LKW-Ladungen für Großprojekte. Diese effiziente Logistik ermöglicht eine zeitnahe Belieferung der Kunden.

Bettina Lugk zeigte sich beeindruckt von der Innovationskraft und der effizienten Organisation des Unternehmens. Sie bedankte sich bei Udo und Marc Schlüter für das konstruktive Gespräch und die interessanten Einblicke in die Unternehmensstruktur und Herausforderungen von Schlüter-Systems.

Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk besucht die Werkstatt im Hinterhof in Iserlohn

Unsere Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk besuchte gemeinsam mit Jochen Ott, dem Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion, sowie Vertreterinnen und Vertretern der SPD Iserlohn die Werkstatt im Hinterhof in Iserlohn, eine Anlaufstelle für Menschen mit sozialen Schwierigkeiten. Die Einrichtung bietet niedrigschwellige Hilfsangebote für Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen, Wohnungslosigkeit oder psychischen Problemen. Sie dient als Treffpunkt, Aufenthaltsort und erste Anlaufstelle, um Kontakte zum Hilfesystem in Iserlohn zu knüpfen. Neben psychosozialer Beratung und Krisenintervention erhalten die Besucherinnen und Besucher auch Unterstützung in akuten Notlagen, etwa durch die Bereitstellung von Safer-Use-Materialien, die Vermittlung zu spezialisierten Fachdiensten oder die Möglichkeit, sich zu duschen, Wäsche zu waschen und eine warme Mahlzeit einzunehmen.

Während ihres Besuchs erkundigte sich Bettina Lugk nach der Zusammenarbeit mit dem Jobcenter. Einrichtungsleiterin Ute Przyklenk bestätigte eine sehr gute Kooperation und hob hervor, dass die Werkstatt im Hinterhof bei der Vermittlung von Arbeitsgelegenheiten und Hilfsmaßnahmen auf verlässliche Unterstützung zählen kann. Neben dem Beratungsangebot bietet die Einrichtung den Menschen auch eine Tagesstruktur durch verschiedene Tätigkeiten. Die Werkstatt verfolgt dabei einen akzeptierenden Ansatz, der Menschen auch ohne zwingende Abstinenzforderung unterstützt.

Die Werkstatt im Hinterhof gilt als Vorzeigeprojekt in Nordrhein-Westfalen und erfährt sowohl politisch als auch gesellschaftlich eine hohe Anerkennung. Täglich nutzen zwischen 40 und 60 Menschen das Angebot, die überwiegend aus Iserlohn, aber auch aus umliegenden Kommunen kommen. Etwa zehn Prozent der Besucherinnen und Besucher sind wohnungslos, das Verhältnis von Männern zu Frauen liegt bei 70 zu 30 Prozent. Gerade in den Wintermonaten ist der geschützte Aufenthaltsraum eine wichtige Alternative zum Verweilen im Freien.

Jochen Ott betonte die Bedeutung solcher Einrichtungen für Menschen mit Abhängigkeiten und hob hervor, dass die Gesellschaft Menschlichkeit zeigen und die Politik solche Angebote unterstützen müsse. Auch Bettina Lugk zeigte sich beeindruckt von der wertvollen Arbeit der Werkstatt im Hinterhof. Abschließend sagte sie: „Die Werkstatt im Hinterhof leistet einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Gesellschaft. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für den interessanten und wichtigen Austausch sowie für ihr unermüdliches Engagement.“

Pressemitteilung: Bettina Lugk ruft Schulen zur Teilnahme am Anne Frank Tag auf

Bettina Lugk ruft alle Schulen in der Region dazu auf , am bundesweiten Aktionstag von Schulen gegen Antisemitismus und Rassismus anlässlich Anne Franks Geburtstag am 12. Juni teilzunehmen. Das diesjährige Motto lautet »Erinnern und Engagieren digital«.

„Ich kenne bereits einige Schulen aus der Region, die erfolgreich an dem Aktionstag teilgenommen haben und weiß, wie wichtig die Teilnahme für das Zusammenleben in den Schulen, aber auch für die Schülerinnen und Schüler selbst ist. Ich würde mich deswegen sehr freuen, wenn in diesem Jahr eine noch größere Zahl an Schulen teilnehmen würde. Auch Schulen, die in den vergangenen Jahren mitgemacht haben, sind zur Teilnahme aufgerufen, da die Inhalte jedes Jahr neu konzipiert werden”, so die heimische Bundestagsabgeordnete.

In diesem Jahr können Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler über den Anne Frank Tag digitale Erinnerungsprojekte kennenlernen – wie beispielsweise den virtuellen Rundgang durch Anne Franks Versteck im Amsterdamer Hinterhaus. Dazu bekommen Sie medienpädagogische Unterstützung zu den Themen NS-Geschichte und Holocaust. Der Aktionstag will dazu anregen, sich mit der Erinnerung an Anne Frank auseinanderzusetzen, digitale Erinnerungsprojekte kennenzulernen und eigene Projekte zu starten, die sich für Demokratie und Vielfalt einsetzen.

Für die Gestaltung des Anne Frank Tags stellt das Anne Frank Zentrum e.V. kostenfrei gedruckte und digitale Lernmaterialien zur Verfügung. Anmelden können die Schulen sich bis zum 28. Februar 2025 ausschließlich über unser Online-Formular: www.annefranktag.de/anmeldung2025

 

Bildunterschrift: Das Bild wurde von Schülern der Städt. Gesamtschule Menden anlässlich der Präsentation der Arbeitsergebnisse vom Anne-Frank-Tag 2024 überreicht.

Rede im Plenum: Demokratische Kräfte in Venezuela stärken

Hier ist meine Rede vom 19.12.2024 im Deutschen Bundestag zum TOP 19: “Die demokratischen Kräfte in Venezuela stärken und den Wählerwillen des venezolanischen Volkes anerkennen”. Die Rede wurde zu Protokoll gegeben.


Sehr geehrte Frau Präsidentin,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
meine sehr geehrten Damen und Herren,

Venezuela befindet sich in einer tiefen wirtschaftlichen, sozialen und politischen KriseDiese Krise hat schwerste Auswirkungen auf das alltägliche Leben der Menschen. In Venezuela besteht eine erhebliche Unterversorgung bei den öffentlichen Dienstleistungen und es wird zunehmend schwerer für die Bevölkerung, an Lebensmittel zu gelangen.

Fast 8 Millionen Menschen haben das Land seit 2015 verlassen, was auch die Nachbarländer vor Herausforderungen stellt. Über 20 Millionen sind derzeit auf humanitäre Hilfe angewiesen. Dekadenz und Korruption haben die Wirtschaft völlig zerrieben und das Bruttoinlandsprodukt Venezuelas ist in weniger als 10 Jahren um 80% gesunken.

Neben der Misswirtschaft kommen die Verbrechen der Regierung an der eigenen Bevölkerung hinzu. Ausführliche Dokumentationen internationaler NGOs berichten von willkürlichen Verhaftungen und schweren Menschenrechtsverletzungen. Zu den Opfern gehören politische Führungspersonen der Opposition, Menschrechtsverteidiger:innen, Gewerkschaftsmitglieder und Journalisten:innen. Aber auch „normale“ Bürger:innen sind einem ernsthaften Risiko ausgesetzt, von der Regierung verfolgt zu werden.

Verantwortlich für diese katastrophale Lage ist vor allem ein Mann: Nicolas Maduro.

Der unfaire Wahlkampf und der offensichtliche Wahlbetrug der Präsidentschaftswahlen in diesem Jahr unterstreichen nur, dass es Maduro nicht um seine Landsleute geht, sondern nur um sich und seinen Machterhalt.

Liebe Kolleginnen und Kollegen der Union, die Außenpolitik ist ein Bereich, in dem wir oft Parteigrenzen überwinden können. Wir unterscheiden uns sicherlich in einigen Punkten, keine Frage, aber wir teilen oft das gleiche Ziel. Besonders mit dem Blick auf den aufziehenden Wahlkampf, finde ich, wir Demokraten sollten das nicht vergessen.

Ich begrüße es daher, dass Sie als Opposition mit Ihrem Antrag viele Punkte aufgenommen haben, die die Bundesregierung in den letzten Monaten bereits angegangen ist. Gut, dass Sie uns hier den Rücken stärken.

Sie fordern die Bundesregierung auf, die demokratischen Kräfte in Venezuela zu unterstützen und sich für die Freilassung politischer Gefangener in Venezuela einzusetzen. Ich stimme Ihnen zu, das sind zwei wichtige Punkte. Deswegen ist es gut, dass die Bundesregierung genau das tut.

Beispielsweise mit ihrer Erklärung vom 04. August dieses Jahres. Gemeinsam mit unseren europäischen Partnern fordert sie hier, den Wählerwillen in Venezuela endlich anzuerkennen, verdammt die Gefangennahme von politischen Gegnern und pocht auf das Demonstrationsrecht. Schön, dass Sie das auch so sehen wie wir und wir hier gemeinsam sprechen.

Ich finde es auch gut, dass Sie der gleichen Auffassung sind, dass es harte Sanktionen für das Regime Maduros geben muss. Die Bundesregierung hat noch im Mai 2024 erneut der Verlängerung der EU-Sanktionen zugestimmt. Die Sanktionen umfassen ein Waffenembargo sowie Reiseverbote und das Einfrieren von Vermögenswerten von Personen, die für Menschenrechtsverletzungen und der Untergrabung der Demokratie in Venezuela verantwortlich sind. Gut, dass wir auch hier einer Meinung sind.

Lassen Sie mich jedoch noch auf einen Punkt eingehen, der mich etwas gewundert hat. Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen der Union, fordern in Ihrem Antrag, dass wir gemeinsam mit anderen Ländern gegenüber Maduros Regime agieren sollen. Zum Beispiel mit Brasilien und Kolumbien. Das ist sinnvoll und begrüßenswert.

Deutschland ist traditionell ein großer Verfechter multilateraler Zusammenarbeit. Nun haben Sie diesen Dienstag Ihr Wahlprogramm für die Bundestagswahl vorgestellt. In diesem betonen Sie zwar die Bedeutung des Weimarer Dreiecks und der EU, das stimmt. Aber ich konnte nichts zu multilateralen Formaten außerhalb der EU finden. Die Vereinten Nationen oder die G20 werden nicht mal namentlich erwähnt.

Ich frage mich: Habe ich hier etwas übersehen? Oder kehren Sie hier einer guten Tradition deutscher Außenpolitik den Rücken zu? Das wäre sehr bedauerlich… Gerade in dieser Zeit, müssen wir doch den Multilateralismus stärken, ja reformieren!

Abschließend können wir glaube ich dennoch sagen, dass wir uns in der Bewertung der Lage in Venezuela ziemlich einig sind. Aus Ihrem Antrag kann ich außerdem eine grundsätzliche Zustimmung zum Regierungshandeln ableiten. Danke dafür!

Die heutige Debatte können wir daher nutzen, um die internationale Aufmerksamkeit hochzuhalten. Das sendet zwei wichtige Signale nach Venezuela: Erstens, gerichtet an das Regime Maduros: Wir sehen genau, was ihr da macht! Gebt euch keinen Illusionen hin, dass die Wahlfälschung unter den Teppich gekehrt werden kann. Und das zweite Signal geht an die demokratische Zivilgesellschaft in Venezuela: Wir haben und wir werden euch nicht vergessen. Wir unterstützen euch auch zukünftig in eurem Streben nach einer freien und demokratischen Zukunft.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Presseinfo: Besuch unserer Bundestagsabgeordneten Bettina Lugk bei der Leader-Region HIM – Einblick in innovative Projekte für die Region

Unsere Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk besuchte am Freitag, den 13. Dezember 2024, die Leader-Region HIM, um sich gemeinsam mit dem Regionalmanagement über laufende und geplante Projekte zu informieren. Die Region, die sich im zweiten Jahr ihres Bestehens befindet, hat bereits zahlreiche Projekte umgesetzt und befindet sich mit weiteren in der Planungs- und Umsetzungsphase.

Das Leader-Förderprogramm ist ein EU-Förderinstrument zur Unterstützung ländlicher Regionen. Ziel ist es, lokale Akteure zu vernetzen und innovative Projekte zur Stärkung der regionalen Entwicklung zu fördern. Durch die finanzielle Unterstützung können Projekte zur Verbesserung der Lebensqualität, der sozialen Teilhabe und der wirtschaftlichen Entwicklung realisiert werden. Besonderer Wert wird dabei auf die Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger gelegt. Die noch junge Leader-Region HIM umfasst die Kommunen Hemer, Iserlohn und Menden.

Jeweils ein Projekt in jeder Kommune standen im Fokus des Besuchs von Bettina Lugk.

Generationenpark Menden-Lahrfeld

Im Mendener Stadtteil Lahrfeld soll ein Generationenpark entstehen, der als zentraler Begegnungsort für Jung und Alt dient. Aktuell wird ein Konzept erarbeitet, das in einem gemeinsamen Prozess mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern entwickelt wird. Ziel ist es, den Stadtteil durch die Schaffung eines sozialen Treffpunkts mit Aufenthaltsqualität zu beleben. Der Park soll Raum für Spiel-, Sport- und Begegnungsmöglichkeiten bieten und durch die Integration der umliegenden Gebäude wie Kirche, Schule und Kindergarten einen zentralen Anlaufpunkt im Quartier bilden. „Das Engagement der Menschen vor Ort, die ihre Freizeit in die Gestaltung ihres Stadtteils investieren, ist beeindruckend und verdient höchste Anerkennung“, betonte Bettina Lugk während ihres Besuchs.

Ehrenamtlicher Rikscha-Service für Seniorinnen und Senioren in Hemer

Mit Unterstützung der Leader-Kleinprojekte-Förderung wurde in Hemer ein ehrenamtlicher Rikscha-Service für Seniorinnen und Senioren aufgebaut. Dieser Service ermöglicht es mobilitätseingeschränkten Menschen, Ausflüge in die Umgebung zu unternehmen und am sozialen Leben teilzuhaben. Die Fahrten mit der Rikscha bieten den Seniorinnen und Senioren ein besonderes Erlebnis, das sowohl mobil als auch emotional bereichert. Neben den positiven gesundheitlichen Effekten fördert das Projekt auch das Miteinander der Generationen. Erste Erfahrungsberichte zeigen eine überaus positive Resonanz der Teilnehmenden. Das Kleinprojekt wurde gemeinsam mit den Maltesern aus Balve umgesetzt, die diesen Service dort bereits erfolgreich anbieten. Aktuell 14 ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer haben sich beim ADFC entsprechend schulen lassen, um die Fahrgäste sich zu befördern.

Medienkompetenz mobil – Information, Kommunikation, Verständnis in Iserlohn

Der Verein Lebenswert-Iserlohn e. V. hat das Ziel, die Medienkompetenzvermittlung von Kindern und Jugendlichen zu stärken. Mit einem speziellen Medienmobil, das mit moderner Digital- und Gaming-Infrastruktur ausgestattet ist, werden Jugendliche zwischen 16 und 20 Jahren zu „Mediencoaches“ ausgebildet. Diese übernehmen Schulungen und Workshops für Grundschüler, Eltern und Lehrkräfte zu Themen wie Cyberkriminalität, Umgang mit sozialen Medien und Künstlicher Intelligenz. Darüber hinaus wird das Medienmobil auch für Feste und Veranstaltungen in der Region eingesetzt. „Dieses Projekt greift die Bedürfnisse der Zeit auf und leistet einen wichtigen Beitrag zur digitalen Bildung“, so Bettina Lugk.

Die Leader-Region HIM zeigt eindrucksvoll, wie durch Zusammenarbeit und Engagement bedeutende Projekte realisiert werden können. „Die hier entstehenden Projekte verdeutlichen, wie wichtig die Förderung der ländlichen Entwicklung ist“, resümiert Bettina Lugk. „Es sind die Bürgerinnen und Bürger vor Ort, die mit ihrem Einsatz und ihrer Kreativität das Bild ihrer Heimat gestalten“. Der Besuch zeigte, wie die Leader-Förderung zur aktiven Gestaltung der drei Städte beiträgt.

Pressemitteilung: Verlängerung des Kurzarbeitergelds: Sicherheit für Betriebe und Beschäftigte bis Ende 2025

Die heimische Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk berichtet vom Beschluss im Bundeskabinett: „Die Verlängerung der Bezugsdauer für das Kurzarbeitergeld auf bis zu 24 Monate wurde nun beschlossen. Diese Regelung gilt bis zum 31. Dezember 2025 und schafft in herausfordernden Zeiten dringend benötigte Planungssicherheit für Betriebe und ihre Beschäftigten im Märkischen Kreis.“

In den vergangenen Monaten mussten viele Betriebe in der Region, insbesondere in der Industrie, wieder vermehrt auf Kurzarbeit zurückgreifen. Mit der Verlängerung der Bezugsdauer können Unternehmen konjunkturelle und geopolitische Herausforderungen besser bewältigen. Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bedeutet das: Sie bleiben im Job und ihre Einkommen werden gesichert.

„Das Kurzarbeitergeld hat sich als ein starkes und bewährtes Instrument erwiesen. Es schützt Arbeitsplätze, sichert Einkommen und gibt Betrieben die Möglichkeit, ihre Fachkräfte zu halten. Dies ist ein wichtiger Schritt, um langfristige Perspektiven für die Firmen und die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu schaffen.“

Die Verordnung tritt zum 1. Januar 2025 in Kraft.

Pressemitteilung: Geplante Arbeiten an der B236-Brücke in Altena – Bettina Lugk, MdB setzt sich für beschleunigten Neubau ein

Auf Initiative der heimischen Bundestagsabgeordneten Bettina Lugk wurde nun die genaue Sperrpause für die Arbeiten an der Brücke der B236 (Bahnhofstraße) in Altena bekannt. Im Zeitraum vom 15. September bis 6. Oktober 2026 ist die Maßnahme seitens der Deutschen Bahn geplant und genehmigt.

„Es ist erfreulich, dass ein konkreter Zeitraum für die Arbeiten an der Brücke festgelegt wurde. Allerdings würde ich mir wünschen, dass der vollständige Neubau der Brücke noch früher kommt. Ich bleibe daher dran,“ betont Bettina Lugk.

Die Brücke der B236 über die Ruhr-Sieg-Strecke ist eine essenzielle Verbindung für Pendler und den Wirtschaftsverkehr in der Region. Ihr derzeitiger Zustand führt zu erheblichen Einschränkungen für die die lokale Wirtschaft. Die geplanten Arbeiten stellen einen wichtigen Schritt dar, um die Mobilität und Wirtschaftskraft der Region langfristig zu sichern.

Pressemitteilung: Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk zu Besuch beim 18. Internationalen Hönne-Cup 2024

Der 18. Internationale Hönne-Cup begeisterte am vergangenen Wochenende Hunderte von Fußballfans in Menden. Aufgrund der Sperrung der Kreissporthalle fand das U10-Hallenfußballturnier in der Walramhalle des Gymnasiums an der Hönne statt – ein Umstand, der der Stimmung jedoch keinen Abbruch tat.

Unsere Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk sprach zu Beginn des traditionsreichen Turniers ein Grußwort und zeigte sich beeindruckt von der vollen Halle und der mitreißenden Atmosphäre. Sie lobte die professionelle Organisation unter der Leitung von Turnierorganisator Matthias Luig sowie das engagierte Team aus zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. „Solche Veranstaltungen sind nur möglich, wenn viele Menschen mit anpacken. Das verdient größten Respekt“, betonte Lugk. Sie wünschte Groß und Klein ein spannendes Turnier, viel Spaß und faire Spiele.

Neben den regionalen Jugendmannschaften nahmen auch internationale Teams am Turnier teil, darunter Gäste aus Tschechien und Südkorea. Hochkarätige Nachwuchsteams der ersten und zweiten Bundesliga, wie Borussia Dortmund, Schalke 04, Hertha BSC, Werder Bremen und Eintracht Frankfurt, waren ebenfalls wieder mit von der Partie.

Ein emotionales Highlight lieferte die Mannschaft des VfL Platte Heide. Die U10-Spieler erkämpften ein grandioses 2:2-Unentschieden gegen den Favoriten Borussia Dortmund, was die fast 900 Zuschauerinnen und Zuschauer in der Walramhalle in Begeisterung versetzte.

Den Turniersieg sicherten sich am Ende die jungen Spieler von Borussia Dortmund, die im Finale Hertha BSC mit einem souveränen 5:0 besiegten. Zum zweiten Mal nach 2015 geht der Pokal damit in den Ruhrpott.

Abseits des Spielfelds wurde die Stimmung durch eine mitreißende Eröffnungsshow mit einer großartigen Tanzeinlage angeheizt. Die Fans des VfL Platte Heide setzten zum Abschluss noch ein weiteres Ausrufezeichen, als sie mit dem Titel „Beste Fans des Turniers“ ausgezeichnet wurden.

Turnierorganisator Matthias Luig zeigte sich am Ende der Veranstaltung zufrieden und bedankte sich bei allen Helferinnen und Helfern sowie bei den Eltern, die wieder Gastkinder bei sich aufnahmen. Auch die anwesenden Trainer und Fans der Gastmannschaften sparten nicht mit Lob für die rundum gelungene Organisation.

„Mit dem 18. Hönne-Cup wurde nicht nur wieder sportlich ein Ausrufezeichen gesetzt, sondern auch die Bedeutung ehrenamtlichen Engagements für den Jugendfußball deutlich gemacht“, so Bettina Lugk nach ihrem Besuch.