Bettina Lugk: „Sportstätten sind Orte der Begegnung und Gesundheit“ – Bund fördert Projekte in Plettenberg und Lennestadt

Gute Nachrichten für Südwestfalen: Aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ erhalten gleich zwei Projekte in der Region eine umfangreiche finanzielle Unterstützung. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk freut sich, die Förderzusagen bekanntgeben zu können.

In Plettenberg wird die Sanierung des Stadtstadions Elsewiese mit 534.461,64 Euro gefördert. In Lennestadt erhält der Ersatzneubau der Sporthalle der Grundschule in Lennestadt-Elspe eine Förderung in Höhe von 922.500,00 Euro.

„Sportstätten sind weit mehr als Orte für Bewegung – sie sind Treffpunkte für Menschen, fördern den Zusammenhalt und leisten einen wichtigen Beitrag für Gesundheit und Lebensqualität“, erklärt Lugk. „Ich freue mich sehr, dass der Bund hier konkret investiert und unsere Region stärkt.“

Im Fokus der Förderung in Plettenberg steht die dringend notwendige Erneuerung der Tartan- und Kunstrasenflächen im Stadtstadion Elsewiese. Die bestehenden Anlagen stammen aus dem Jahr 2008 und sind inzwischen stark abgenutzt. Beschädigte Oberflächen stellen aktuell ein erhöhtes Verletzungsrisiko für die Sportlerinnen und Sportler dar. Mit der Förderung können die Flächen umfassend saniert und die Anlage wieder auf einen sicheren und zeitgemäßen Stand gebracht werden.

Die Elsewiese ist ein zentraler Ort für den Sport in Plettenberg: Neben dem Trainings- und Spielbetrieb des SC Plettenberg mit zahlreichen Jugend- und Seniorenmannschaften nutzt auch die benachbarte Grundschule die Anlage regelmäßig. Zudem steht der Platz der Öffentlichkeit zur Verfügung und wird von vielen Bürgerinnen und Bürgern genutzt.

Auch in Lennestadt wird gezielt in die Zukunft investiert. Der Ersatzneubau der Sporthalle in Elspe schafft moderne und nachhaltige Bedingungen für den Schul- und Vereinssport. Damit wird eine wichtige Infrastruktur für Kinder, Jugendliche und Vereine langfristig gesichert.

Das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ unterstützt bundesweit Städte und Gemeinden bei der Modernisierung ihrer Sportinfrastruktur. Gefördert werden insbesondere Projekte mit besonderer Bedeutung für den Breitensport, die soziale Integration und den Klimaschutz. Ziel ist es, die Qualität der Sportstätten zu verbessern und sie langfristig nutzbar zu machen.

„Gerade im ländlichen Raum sind solche Programme von großer Bedeutung. Sie ermöglichen Investitionen, die Kommunen allein oft nur schwer stemmen können“, so Lugk weiter. „Das stärkt nicht nur den Sport, sondern auch das gesellschaftliche Miteinander vor Ort.“

Mit den nun bewilligten Mitteln können die geplanten Maßnahmen in Plettenberg und Lennestadt zeitnah umgesetzt werden.

Statement der heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten Bettina Lugk zur aktuellen Debatte um Entlastungen angesichts steigender Kraftstoffpreise

„Aktuell sorgt der Weg zur Zapfsäule für Frust und Ärger. Das geht mir genauso wie vielen anderen auch. Umso verständlicher ist der Unmut, gerade weil wir inzwischen wissen, dass die Spritpreise in Deutschland im europäischen Vergleich besonders stark angezogen haben.

Vor diesem Hintergrund sind die am Wochenende von der Bundesregierung beschlossenen Entlastungen ein wichtiger Schritt. Die Senkung der Steuer auf Kraftstoffe um 17 Cent pro Liter ist grundsätzlich positiv zu werten, weil sie nicht nur Pendlerinnen und Pendler entlastet, sondern breite Teile der Bevölkerung. Ich denke da an all jene, die der Care-Arbeit, der Betreuung der Kinder jenseits von Steuervergünstigungen nachgehen. Auch all jene, die im Ehrenamt tätig sind und damit eine tragende Rolle für unsere Gesellschaft übernehmen, profitieren von dieser Entlastung.

Dafür ist aber entscheidend, dass die Entlastung auch tatsächlich bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen. Es darf nicht sein, dass nun auch die Steuersenkung in den Taschen großer Mineralölkonzerne landet, die bereits jetzt übermäßig von der Krise profitieren. Gewinnmitnahmen auf Kosten der Allgemeinheit, sei es aus dem Geldbeutel der Menschen oder indirekt aus Steuermitteln, sind nicht akzeptabel.

Das Kartellamt ist deshalb jetzt besonders gefordert. Gestärkt durch die Beschlüsse der Bundesregierung muss es die Preisentwicklung zügig und gründlich prüfen und, wenn nötig, konsequent einschreiten.

In diesem Zusammenhang lohnt sich auch ein Blick auf die sozialdemokratischen Vorschläge, wie sie unter anderem von Lars Klingbeil formuliert wurden. Diese zielten darauf ab, übermäßige Krisengewinne stärker zu begrenzen und für die Allgemeinheit nutzbar zu machen. Dass entsprechende Ansätze – etwa von Katharina Reiche – schnell abgelehnt wurden, während Signale aus der EU-Kommission unseren SPD-Finanzminister stützen, zeigt, dass hier weiterhin politischer Diskussionsbedarf besteht.“

Austausch mit neuem Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis Markus Märtens

Unsere heimische Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk hat die Geschäftsstelle der Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis in Iserlohn besucht, um den neuen Hauptgeschäftsführer Markus Märtens kennenzulernen und sich mit ihm über aktuelle Herausforderungen im Handwerk auszutauschen.

Die Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis vertritt als Zusammenschluss von 23 Innungen mit über 1.000 Betrieben die Interessen des regionalen Handwerks und engagiert sich unter anderem bei zentralen Zukunftsthemen wie Fachkräftesicherung, Energiewende und beruflicher Bildung.

Markus Märtens hat die Geschäftsführung zum Jahreswechsel übernommen und folgt auf Dirk H. Jedan, der die Kreishandwerkerschaft über 20 Jahre hinweg geprägt hat. Im Gespräch wurde deutlich, dass das Handwerk vor großen Aufgaben steht. Steigende Energie- und Mobilitätskosten, Fachkräftemangel sowie die Herausforderung, für viele Betriebe rechtzeitig Nachfolgerinnen und Nachfolger zu finden.

„Ohne das Handwerk geht nichts, ob beim Wohnungsbau, der Sanierung unserer Infrastruktur wie Straßen und Brücken oder der Modernisierung von Bundeswehrstandorten. Wir sind auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen“, betonte Bettina Lugk. „Gerade deshalb müssen wir mehr junge Menschen für eine Ausbildung im Handwerk gewinnen. Die Chancen sind richtig gut, mit vielen Weiterbildungsmöglichkeiten, sicheren Jobs und der Option, später den eigenen Betrieb zu führen.“

Auch die Bedeutung moderner Technologien wurde thematisiert. Digitalisierung und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz werden künftig eine noch größere Rolle im Handwerk spielen, sowohl in den Betrieben als auch in der Ausbildung. Gleichzeitig machte Markus Märtens den Bedarf an Investitionen in Bildungszentren und Ausbildungsstätten deutlich und hofft dabei auf staatliche Unterstützung, beispielsweise in Form von Förderprogrammen.

Abschließend dankte Bettina Lugk für den konstruktiven Austausch: „Ich wünsche Markus Märtens für seine neue Aufgabe viel Erfolg und freue mich auf eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.“

Junger Rat für Bettina: Unsere Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk bietet jungen Menschen eine Möglichkeit sich politisch einzubringen

Mit dem „Jungen Rat für Bettina“ ruft die Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk ein neues Projekt ins Leben, welches jungen Menschen eine Stimme geben soll. Das Ganze soll im Rahmen von 3 bis 4 Treffen im Wahlkreis stattfinden. Menschen, die nicht älter als 23 Jahre sind, können auf diesem Wege mit der Abgeordneten Lugk an einen Tisch kommen und über Politik und Gesetzesvorhaben diskutieren und beraten. Junge Menschen aus dem Wahlkreis können sich per Mail Bettina.Lugk.wk@bundestag.de oder über Instagram, bettina_lugk, anmelden. Interessierte geben in der Anmeldung ihre Handynummer an und werden dadurch Mitglied in einer WhatsApp-Gruppe. In dieser Gruppe werden dann zum einen die Termine für die Treffen mitgeteilt und zum anderen über die Themen abgestimmt, die auf den Treffen besprochen werden sollen. Für die Teilnehmenden entsteht durch dieses Projekt keine dauerhafte Verpflichtung. Im Vordergrund steht das Mitmachen.

„Seit 2021 bin ich Bundestagsabgeordnete für den Märkischen Kreis und bin selbst mittlerweile auch schon Anfang 40. Es wird also Zeit, dass zu den Menschen, mit denen ich über Politik und Gesetzesvorhaben diskutiere und die mich beraten, junge Menschen aus meinem Wahlkreis dazukommen. Ich freue mich sehr über alle, die Lust haben sich mit Ideen, Fragen und Anregungen einzubringen.“, so die Abgeordnete.

Heimische Bundestagsabgeordnete Lugk freut sich über KfW-Fördermittel in Höhe von 157,8 Millionen Euro für den Märkischen Kreis im Jahr 2025

Im Jahr 2025 flossen 157,8 Millionen Euro Fördermittel der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in den Märkischen Kreis. „Das ist ein starkes Signal für unsere Region“, sagt die heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk.

„Besonders erfreulich ist, dass 94 Millionen Euro in zukunftsgerichtete Bereiche wie Wohnen, Leben, Energieeffizienz und erneuerbare Energien geflossen sind. Diese Investitionen kommen direkt bei den Menschen im Märkischen Kreis an und stärken unsere Region nachhaltig“, so Lugk weiter.

Kleine und mittelständische Unternehmen erhielten zudem 56,8 Millionen Euro für Innovationen, Investitionen, Gründungen sowie Klimaschutz. „Unsere Wirtschaft profitiert von diesen Mitteln, und das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der Region“, erklärt Lugk.

Der größte Einzelposten ist das KfW-Wohneigentumsprogramm mit 44,3 Millionen Euro, das den Kauf oder Bau von Eigenheimen und Eigentumswohnungen fördert. „Damit unterstützen wir Familien bei der Verwirklichung ihres Traums vom eigenen Zuhause“, betont Lugk abschließend.

Seit 1948 setzt sich die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Auftrag des Bundes und der Länder für Verbesserungen der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Lebensbedingungen ein. Sie ist eine der weltweit führenden Förderbanken.

Kritische Infrastrukturen vor Ort schützen: KRITIS-Dachgesetz stärkt Kommunen in Nordrhein-Westfalen

Der Deutsche Bundestag hat diese Woche das Gesetz zur Umsetzung der CER-Richtlinie und zur Stärkung der Resilienz kritischer Anlagen (KRITIS-Dachgesetz) verabschiedet. Damit wird erstmals ein bundeseinheitlicher Rahmen geschaffen, um kritische Infrastrukturen besser zu schützen – ganz konkret auch hier bei uns. Ob Energie- und Wasserversorgung, Krankenhäuser, Verkehr oder digitale Netze: „Gerade vor Ort in unseren Städten und Gemeinden entscheidet sich, wie widerstandsfähig unsere Versorgung im Ernstfall ist“, betont Bettina Lugk, Bundestagsabgeordnete für den Märkischen Kreis.

Das Gesetz stärkt den Schutz kritischer Infrastrukturen dort, wo sie betrieben werden – in den Kommunen. Neben der Cybersicherheit rückt nun auch der physische Schutz stärker in den Fokus. Einheitliche Mindeststandards, verpflichtende Risikoanalysen und ein systematisches Störungsmonitoring helfen dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen und Ausfälle zu verhindern. Davon profitieren die Menschen in NRW unmittelbar in ihrem Alltag.

Sebastian Fiedler, Bundestagsabgeordneter aus Mülheim – Essen und innenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion: „Wenn Strom ausfällt, Wasser nicht mehr fließt oder Krankenhäuser beeinträchtigt sind, dann spüren die Bürgerinnen und Bürger das sofort – hier vor Ort in unseren Städten und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen. Der Anschlag auf das Stromnetz in Berlin hat noch einmal deutlich gemacht, wie wichtig der physische Schutz kritischer Infrastrukturen ist. Mit dem KRITIS-Dachgesetz schaffen wir klare Regeln und mehr Verlässlichkeit. Im parlamentarischen Verfahren haben wir den Gesetzentwurf verbessert: Sicherheitsvorfälle müssen nicht nur gemeldet werden, sondern es fließen auch Lagebilder und Rückmeldungen zurück. Das stärkt die Zusammenarbeit zwischen Betreibern, Kommunen und Behörden. Mit höheren Bußgeldern machen wir deutlich, dass Versorgungssicherheit keine freiwillige Aufgabe ist.“

Bettina Lugk: „Kritische Infrastrukturen stehen nicht abstrakt auf dem Papier, sie stehen mitten in Iserlohn und der gesamten Region. Deshalb ist der Schutz sensibler Daten besonders wichtig. Öffentliche Informationen über Standorte, Abläufe oder Schwachstellen können Sabotage und Anschläge erleichtern – auch hier bei uns aber auch in ganz Nordrhein-Westfalen. Mit einem Entschließungsantrag fordern wir die Bundesregierung auf, Transparenz- und Veröffentlichungspflichten kritisch zu prüfen und dort anzupassen, wo die Sicherheit bei uns vor Ort gefährdet ist. Das ist ein wichtiger Beitrag zum Schutz unserer Städte und Gemeinden.“

„Von der Landesregierung erwarte ich nun, dass auch sie alles in ihrer Macht Stehende unternimmt“, führt Lugk weiter aus. Bereits seit längerem fordert die SPD-Landtagsfraktion deshalb, dass auch die Landesregierung unter Ministerpräsident Hendrik Wüst endlich Schutzkonzepte entwickelt und die Bürgerinnen und Bürger stärker für die Risiken einer Störung unserer kritischen Infrastruktur sensibilisiert. Bislang ist zu wenig geschehen. Spätestens jetzt ist jedoch der Zeitpunkt zu Handeln gekommen – zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger auch in Iserlohn und dem gesamten Märkischen Kreis.

Demokratie zum Anfassen: Besuchergruppe aus dem Märkischen Kreis reiste auf Einladung unserer Bundestagsabgeordneten Bettina Lugk nach Berlin

Wie fühlt sich Politik an, wenn man ihr nicht nur in den Nachrichten begegnet, sondern mittendrin ist? 50 politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger aus dem Märkischen Kreis, unter anderem aus Iserlohn, Hemer, Menden, Balve, Neuenrade und Altena, machten sich deshalb in der vergangenen Woche auf Einladung unserer Bundestagsabgeordneten Bettina Lugk auf den Weg in die Bundeshauptstadt.

Die mehrtägige Informationsfahrt verband politische Bildung mit einem Blick auf deutsche Geschichte und auf die Orte, an denen sie bis heute nachwirkt. Gleich zu Beginn stand ein Besuch im Jüdischen Museum Berlin auf dem Programm. Die Dauerausstellung führte eindrucksvoll vor Augen, wie eng jüdisches Leben und deutsche Geschichte miteinander verwoben sind und warum Erinnerungskultur kein Blick zurück ist, sondern heute wichtiger denn je.

Bei einer Führung durch das Deutschlandradio-Funkhaus erlebte die Gruppe, wie journalistische Arbeit entsteht, vom ersten Thema bis zur Sendung, von Recherche bis Verantwortung. In Zeiten, in denen Desinformation und Zuspitzung in sozialen Medien oft schneller sind als die Fakten, wurde hier greifbar, warum unabhängige Medien zu den Stützpfeilern der Demokratie zählen.

Natürlich führte der Weg der Besuchergruppe auch dorthin, wo Demokratie täglich ausgehandelt wird in den Deutschen Bundestag. Die Besucherinnen und Besucher erhielten Einblicke in die Aufgaben und Abläufe des Parlaments und kamen anschließend im Reichstagsgebäude direkt mit Bettina Lugk ins Gespräch. Im Mittelpunkt standen dabei konkrete Fragen aus dem Alltag. Was bewegt die Menschen? Wo hakt es? Was braucht es, damit Politik nachvollziehbar bleibt und Vertrauen verdient?

„Solche Fahrten bringen Politiker und Bürger unkompliziert zusammen, denn Demokratie lebt davon, nicht nur zuzuschauen, sondern Fragen zu stellen, mitzureden und Entscheidungen kritisch zu begleiten“, betont Bettina Lugk.

Ergänzt wurde das Programm durch Stationen, die Mut und Zivilcourage in den Mittelpunkt rückten. In der Gedenkstätte Deutscher Widerstand setzte sich die Gruppe mit Menschen auseinander, die sich oft unter Lebensgefahr gegen die NS-Diktatur stellten. Am letzten Tag war ursprünglich ein Besuch der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße vorgesehen, der aufgrund der Witterungsverhältnisse jedoch nur in kurzer Form stattfinden konnte. Stattdessen besuchte die Gruppe die Ausstellung Dokumentationszentrum Topographie des Terrors, die die Strukturen und Verbrechen der nationalsozialistischen Herrschaft am historischen Ort von Gestapo und SS dokumentiert.

Abgerundet wurde die Fahrt durch zwei politisch ausgerichtete Stadtrundfahrten. Außerdem blieb für die Gäste noch Zeit, eigene Eindrücke in Berlin mitzunehmen – einer Stadt, in der Geschichte, Gegenwart und Zukunft auf engstem Raum zusammenkommen.

Konferenz der SPD-Fraktion für die Interessenvertretungen der Beschäftigten

Zum 38. Mal hat die SPD-Bundestagsfraktion Betriebsräte, Schwerbehindertenvertretungen und Personalräte aus ganz Deutschland in den Bundestag eingeladen. Unter dem Titel „Handeln schafft Halt“ wurde der steigende Druck thematisiert, den viele arbeitende Menschen empfinden. Aber auch Interessenvertretungen erleben derzeit, dass ihr Engagement für demokratische Mitbestimmung längst nicht mehr überall als selbstverständlich angesehen wird.

 Auf Einladung der SPD-Bundestagsabgeordneten Bettina Lugk nahmen die Betriebs- und Personalräte Sebastian Eisengardt, Maik Horn, Dennis Schäfer, Daniel Schmidt, Tanju Yoldasoglu sowie der 1. Bevollmächtigter der IG Metall im Märkischer Kreis Fabian Ferber teil.

Der Einladung der arbeits- und sozialpolitischen Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Annika Klose folgten etwa 200 Betriebsräte. Sie sprachen mit Abgeordneten der Fraktion wie dem Fraktionsvorsitzenden Matthias Miersch und Gästen aus Wissenschaft und Praxis wie der Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Yasmin Fahimi, über die Themen, die viele arbeitende Menschen derzeit umtreiben: Sorgen vor Transformation, Standortschließungen und Stellenstreichungen, Verlängerungen der Arbeitszeiten, Angriffe auf demokratische Mitbestimmung und die Vielfalt in den Betrieben.

In den Gesprächen wurde deutlich, dass viele alte Gewissheiten, auf die Beschäftigte sich seit Jahrzehnten verlassen konnten, heute nicht mehr selbstverständlich sind. Die Arbeit der Interessenvertretungen schafft Halt für alle Kolleginnen und Kollegen, wirkt sich positiv auf die Demokratiezufriedenheit aus und gibt ganz real Sicherheit in Zeiten der Umbrüche. Betriebliche Interessenvertretungen setzen sich für Weiterbildungsmaßnahmen ein, engagieren sich für betriebliche Arbeitszeitregelungen im Sinne der Beschäftigten und handeln im Ernstfall die Sozialpläne aus.

Wir erleben jedoch, dass sich immer mehr Arbeitgeber dem Modell der gelebten Sozialpartnerschaft entziehen: Jede fünfte Betriebsratsgründung wird verhindert und die Tarifbindung ist seit Jahren rückläufig. Diese Herausforderungen sind unser Auftrag, die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesarbeitsministerium, Katja Mast, stellte dazu die Pläne der Bundesregierung vor. Neben dem Bundestariftreuegesetz zur Stärkung der Tarifbindung, welches im Bundestag in erster Lesung bereits beraten wurde, plant die Koalition unter anderem eine Weiterentwicklung der betrieblichen Mitbestimmung.

Die Konferenz ist ein zentraler Bestandteil der Zusammenarbeit zwischen den Interessenvertretungen der Betriebe und den politischen Entscheidungsträgen. Sie ist ein Frühwarnsystem für aktuelle Probleme und Herausforderungen, dient der Weiterbildung sowie dem fortwährenden Austausch.

Neue EH55-Plus-Förderung bringt dringend benötigten Impuls für den Wohnungsbau

Mit der neuen EH55-Plus-Förderung setzt die Bundesregierung einen wichtigen Impuls, um dringend benötigte Wohnungsbauprojekte wieder in Bewegung zu bringen. Darauf weist unsere heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk hin. „Jede Wohnung zählt, auch bei uns im Märkischen Kreis“, betont Lugk.

Zwar hellt sich die Stimmung in der Bau- und Immobilienbranche langsam auf, doch der Wohnungsneubau bleibt aktuell hinter dem Bedarf. Bundesweit stehen allerdings rund 760.000 Wohnungen auf der Warteliste. Sie sind geplant, genehmigt und baureif, wurden aber wegen der stark gestiegenen Bau- und Finanzierungskosten nicht realisiert. „Viele dieser Projekte sind dringend nötig, scheiterten aber zuletzt an der Wirtschaftlichkeit. Genau hier setzt das neue Förderprogramm an“, so Bettina Lugk.

Mit der Entscheidung des Haushaltsausschusses, einmalig 800 Millionen Euro aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität bereitzustellen, können nun über die KfW zinsgünstige Kredite für baureife Projekte vergeben werden. Das Programm startet am 16. Dezember 2025 und läuft, bis die Mittel ausgeschöpft sind. Voraussetzung ist der Effizienzhausstandard EH55 sowie eine vollständige Versorgung mit erneuerbaren Energien, etwa über Wärmepumpen, Solarthermie, Fernwärme oder Biomasse. Fossile Heizsysteme wie Gas oder Öl sind ausgeschlossen. Zudem muss eine gültige Baugenehmigung vorliegen, der Bau darf jedoch noch nicht begonnen haben.

Für die Region eröffnen sich damit neue Chancen, denn auch im Märkischen Kreis gibt es Bauvorhaben, die derzeit auf Eis liegen. Lugk ruft daher alle Akteure dazu auf, die Fördermöglichkeiten zu prüfen: „Wenn Projekte nur aus finanziellen Gründen ins Stocken geraten sind, bietet die EH55-Plus-Förderung jetzt eine echte Perspektive. Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum für Familien, für junge Menschen, für ältere Menschen. Deshalb ist es wichtig, dass alle Akteure jetzt schnell handeln.“ Mit diesem Programm setze die Koalition ein weiteres Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag um, nach dem Bauturbo und der Stärkung des sozialen Wohnungsbaus. „Jetzt kommt es darauf an, dass wir ins Bauen kommen auch hier bei uns im Märkischen Kreis“, so Bettina Lugk.