Trikottag würdigt Breitensport und Ehrenamt im Märkischen Kreis

Am morgigen vierten bundesweiten Trikottag zeigen Menschen in ganz Deutschland mit dem Tragen ihres Vereinstrikots, wie wichtig der organisierte Sport für unsere Gesellschaft ist. Auch im Märkischen Kreis wird damit ein sichtbares Zeichen für den Breitensport, für Gemeinschaft und für ehrenamtliches Engagement gesetzt.

„Der Trikottag steht für Wertschätzung – für den Breitensport und vor allem für die vielen Ehrenamtlichen, die unsere Sportvereine am Laufen halten“, erklärt die heimische SPD‑Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk. „Trainerinnen und Trainer, Vorstände, Betreuerinnen und Helfer investieren Zeit, Energie und Herzblut. Ohne sie gäbe es keine Trainingszeiten, keine Wettkämpfe und keine lebendigen Vereine vor Ort.“

Sportvereine sind wichtige Orte des sozialen Zusammenhalts. Sie bringen Menschen unterschiedlicher Generationen und Hintergründe zusammen, vermitteln Werte wie Fairness, Respekt und Teamgeist und leisten einen wichtigen Beitrag für Gesundheit, Integration und Teilhabe. Gerade der Breitensport mit seinen bundesweit 86.000 Vereinen erreicht Millionen Menschen, unabhängig von Herkunft oder Einkommen.

„Wertschätzung allein reicht aber nicht aus“, so Lugk. „Mit dem Zukunftspakt Ehrenamt arbeiten wir als SPD politisch daran, freiwilliges Engagement nachhaltig zu stärken.“ In einem ersten Schritt seien bereits die Übungsleiter‑ und die Ehrenamtspauschale erhöht sowie Verbesserungen beim Haftungsprivileg und im Gemeinnützigkeitsrecht erreicht worden. „Nun geht es darum, Bürokratie abzubauen und Vereine spürbar zu entlasten. Wer sich engagiert, soll seine Zeit auf dem Sportplatz oder in der Halle verbringen – und nicht am Schreibtisch.“

Gleichzeitig nutzt der Bund mit der Sportmilliarde das Sondervermögen gezielt zur Stärkung der Sportstätten des Breiten‑ und Vereinssports. „Mit dem Bundesprogramm Sanierung kommunaler Sportstätten modernisieren wir die Infrastruktur vor Ort“, betont Lugk. „Die Mittel kommen auch Plettenberg zugute, für das Stadtstadion Elsewiese stellt der Bund 534.461,64 € bereit.“

Reform des Gewaltschutzgesetzes verabschiedet – Besserer Schutz vor häuslicher Gewalt

Der Deutsche Bundestag hat die Reform des Gewaltschutzgesetzes verabschiedet. Die Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk bewertet die beschlossenen Änderungen als wichtigen Fortschritt im Kampf gegen häusliche Gewalt: „Wer bedroht oder verfolgt wird, muss sich darauf verlassen können, dass der Staat wirksam schützt. Mit der Reform schaffen wir bessere Möglichkeiten, Täter frühzeitig zu stoppen und Betroffene konsequenter zu schützen.“

Ein zentraler Bestandteil des Gesetzes ist die Einführung der elektronischen Aufenthaltsüberwachung für Gewalttäter nach dem sogenannten spanischen Modell. Durch die sogenannte Fußfessel können Annäherungsverbote künftig effektiver überwacht werden. Sobald sich ein Täter der geschützten Person nähert, erfolgt automatisch eine Warnung. Ergänzend wird eine Sicherheitszone eingerichtet, sodass Polizei und Betroffene bereits informiert werden, bevor ein Verstoß gegen Auflagen unmittelbar eintritt. Dadurch können Einsatzkräfte schneller reagieren und gefährliche Situationen im besten Fall verhindert werden.

Darüber hinaus werden Anti-Gewalt-Trainings für Täter verpflichtend, Verstöße gegen Schutzanordnungen künftig mit bis zu drei statt bisher zwei Jahren bestraft, und Opfer dürfen bei Gerichtsanhörungen eine Vertrauensperson mitbringen. Familiengerichte erhalten zudem Zugang zum Waffenregister, damit Gefährdungslagen besser eingeschätzt werden können.

Bettina Lugk betont: „Häusliche Gewalt betrifft nicht nur einzelne Familien, sondern unsere gesamte Gesellschaft. Frauen und Kinder brauchen Schutz, Unterstützung und die Gewissheit, dass Gewalt niemals toleriert wird. Mit dem neuen Gesetz gehen wir einen wichtigen Schritt hin zu mehr Sicherheit und mehr Schutz für Betroffene.“ Zugleich verweist Lugk darauf, dass weitere Reformen notwendig seien – unter anderem beim Schutz vor digitaler Gewalt sowie bei familienrechtlichen Verfahren im Sorge- und Umgangsrecht.

 

Girls’ Day im Bundestag: Bettina Lugk begrüßt Ina Hein aus Iserlohn in Berlin

Einen Blick hinter die Kulissen des parlamentarischen Alltags werfen – diese Möglichkeit bot sich jetzt Ina Hein aus Iserlohn. Anlässlich des bundesweiten Girls’ Day am 23. April folgte sie der Einladung der heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten ins politische Berlin und nahm dort am Programm der SPD-Bundestagsfraktion teil.

Rund 60 junge Frauen aus dem gesamten Bundesgebiet waren an diesem Tag in die Hauptstadt gereist, um ihre jeweiligen SPD-Bundestagsabgeordneten zu begleiten und den politischen Alltag im Bundestag aus nächster Nähe kennenzulernen.

Gemeinsam mit den anderen Teilnehmerinnen erhielt Ina Hein spannende Einblicke in die Arbeit im Deutschen Bundestag. Neben Gesprächen mit Abgeordneten standen auch interaktive Programmpunkte auf dem Plan, bei denen die Schülerinnen selbst aktiv werden konnten – etwa in einem Planspiel zur Gesetzgebung.

„Ich freue mich sehr, dass Ina Hein den Weg nach Berlin gefunden hat und den politischen Alltag hier hautnah erleben konnte“, betonte Bettina Lugk. „Gerade solche Angebote sind wichtig, um jungen Frauen zu zeigen, dass Politik von vielfältigen Perspektiven lebt und sie aktiv mitgestaltet werden kann.“
Im Rahmen des Girls’ Day hatten die Teilnehmerinnen die Gelegenheit, sich untereinander zu vernetzen und mit Politikerinnen über ihren Werdegang sowie aktuelle politische Themen zu sprechen. Ziel des Aktionstages ist es, Mädchen und jungen Frauen Einblicke in bislang unterrepräsentierte Bereiche zu ermöglichen – dazu gehört auch die Politik.

„Es ist wichtig, früh Interesse zu wecken und Mut zu machen, eigene Ideen einzubringen. Vielleicht sehen wir die eine oder andere Teilnehmerin ja in Zukunft selbst in politischer Verantwortung wieder“, so Lugk abschließend.

Bettina Lugk: „Sportstätten sind Orte der Begegnung und Gesundheit“ – Bund fördert Projekte in Plettenberg und Lennestadt

Gute Nachrichten für Südwestfalen: Aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ erhalten gleich zwei Projekte in der Region eine umfangreiche finanzielle Unterstützung. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk freut sich, die Förderzusagen bekanntgeben zu können.

In Plettenberg wird die Sanierung des Stadtstadions Elsewiese mit 534.461,64 Euro gefördert. In Lennestadt erhält der Ersatzneubau der Sporthalle der Grundschule in Lennestadt-Elspe eine Förderung in Höhe von 922.500,00 Euro.

„Sportstätten sind weit mehr als Orte für Bewegung – sie sind Treffpunkte für Menschen, fördern den Zusammenhalt und leisten einen wichtigen Beitrag für Gesundheit und Lebensqualität“, erklärt Lugk. „Ich freue mich sehr, dass der Bund hier konkret investiert und unsere Region stärkt.“

Im Fokus der Förderung in Plettenberg steht die dringend notwendige Erneuerung der Tartan- und Kunstrasenflächen im Stadtstadion Elsewiese. Die bestehenden Anlagen stammen aus dem Jahr 2008 und sind inzwischen stark abgenutzt. Beschädigte Oberflächen stellen aktuell ein erhöhtes Verletzungsrisiko für die Sportlerinnen und Sportler dar. Mit der Förderung können die Flächen umfassend saniert und die Anlage wieder auf einen sicheren und zeitgemäßen Stand gebracht werden.

Die Elsewiese ist ein zentraler Ort für den Sport in Plettenberg: Neben dem Trainings- und Spielbetrieb des SC Plettenberg mit zahlreichen Jugend- und Seniorenmannschaften nutzt auch die benachbarte Grundschule die Anlage regelmäßig. Zudem steht der Platz der Öffentlichkeit zur Verfügung und wird von vielen Bürgerinnen und Bürgern genutzt.

Auch in Lennestadt wird gezielt in die Zukunft investiert. Der Ersatzneubau der Sporthalle in Elspe schafft moderne und nachhaltige Bedingungen für den Schul- und Vereinssport. Damit wird eine wichtige Infrastruktur für Kinder, Jugendliche und Vereine langfristig gesichert.

Das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ unterstützt bundesweit Städte und Gemeinden bei der Modernisierung ihrer Sportinfrastruktur. Gefördert werden insbesondere Projekte mit besonderer Bedeutung für den Breitensport, die soziale Integration und den Klimaschutz. Ziel ist es, die Qualität der Sportstätten zu verbessern und sie langfristig nutzbar zu machen.

„Gerade im ländlichen Raum sind solche Programme von großer Bedeutung. Sie ermöglichen Investitionen, die Kommunen allein oft nur schwer stemmen können“, so Lugk weiter. „Das stärkt nicht nur den Sport, sondern auch das gesellschaftliche Miteinander vor Ort.“

Mit den nun bewilligten Mitteln können die geplanten Maßnahmen in Plettenberg und Lennestadt zeitnah umgesetzt werden.

Statement der heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten Bettina Lugk zur aktuellen Debatte um Entlastungen angesichts steigender Kraftstoffpreise

„Aktuell sorgt der Weg zur Zapfsäule für Frust und Ärger. Das geht mir genauso wie vielen anderen auch. Umso verständlicher ist der Unmut, gerade weil wir inzwischen wissen, dass die Spritpreise in Deutschland im europäischen Vergleich besonders stark angezogen haben.

Vor diesem Hintergrund sind die am Wochenende von der Bundesregierung beschlossenen Entlastungen ein wichtiger Schritt. Die Senkung der Steuer auf Kraftstoffe um 17 Cent pro Liter ist grundsätzlich positiv zu werten, weil sie nicht nur Pendlerinnen und Pendler entlastet, sondern breite Teile der Bevölkerung. Ich denke da an all jene, die der Care-Arbeit, der Betreuung der Kinder jenseits von Steuervergünstigungen nachgehen. Auch all jene, die im Ehrenamt tätig sind und damit eine tragende Rolle für unsere Gesellschaft übernehmen, profitieren von dieser Entlastung.

Dafür ist aber entscheidend, dass die Entlastung auch tatsächlich bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen. Es darf nicht sein, dass nun auch die Steuersenkung in den Taschen großer Mineralölkonzerne landet, die bereits jetzt übermäßig von der Krise profitieren. Gewinnmitnahmen auf Kosten der Allgemeinheit, sei es aus dem Geldbeutel der Menschen oder indirekt aus Steuermitteln, sind nicht akzeptabel.

Das Kartellamt ist deshalb jetzt besonders gefordert. Gestärkt durch die Beschlüsse der Bundesregierung muss es die Preisentwicklung zügig und gründlich prüfen und, wenn nötig, konsequent einschreiten.

In diesem Zusammenhang lohnt sich auch ein Blick auf die sozialdemokratischen Vorschläge, wie sie unter anderem von Lars Klingbeil formuliert wurden. Diese zielten darauf ab, übermäßige Krisengewinne stärker zu begrenzen und für die Allgemeinheit nutzbar zu machen. Dass entsprechende Ansätze – etwa von Katharina Reiche – schnell abgelehnt wurden, während Signale aus der EU-Kommission unseren SPD-Finanzminister stützen, zeigt, dass hier weiterhin politischer Diskussionsbedarf besteht.“

Austausch mit neuem Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis Markus Märtens

Unsere heimische Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk hat die Geschäftsstelle der Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis in Iserlohn besucht, um den neuen Hauptgeschäftsführer Markus Märtens kennenzulernen und sich mit ihm über aktuelle Herausforderungen im Handwerk auszutauschen.

Die Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis vertritt als Zusammenschluss von 23 Innungen mit über 1.000 Betrieben die Interessen des regionalen Handwerks und engagiert sich unter anderem bei zentralen Zukunftsthemen wie Fachkräftesicherung, Energiewende und beruflicher Bildung.

Markus Märtens hat die Geschäftsführung zum Jahreswechsel übernommen und folgt auf Dirk H. Jedan, der die Kreishandwerkerschaft über 20 Jahre hinweg geprägt hat. Im Gespräch wurde deutlich, dass das Handwerk vor großen Aufgaben steht. Steigende Energie- und Mobilitätskosten, Fachkräftemangel sowie die Herausforderung, für viele Betriebe rechtzeitig Nachfolgerinnen und Nachfolger zu finden.

„Ohne das Handwerk geht nichts, ob beim Wohnungsbau, der Sanierung unserer Infrastruktur wie Straßen und Brücken oder der Modernisierung von Bundeswehrstandorten. Wir sind auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen“, betonte Bettina Lugk. „Gerade deshalb müssen wir mehr junge Menschen für eine Ausbildung im Handwerk gewinnen. Die Chancen sind richtig gut, mit vielen Weiterbildungsmöglichkeiten, sicheren Jobs und der Option, später den eigenen Betrieb zu führen.“

Auch die Bedeutung moderner Technologien wurde thematisiert. Digitalisierung und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz werden künftig eine noch größere Rolle im Handwerk spielen, sowohl in den Betrieben als auch in der Ausbildung. Gleichzeitig machte Markus Märtens den Bedarf an Investitionen in Bildungszentren und Ausbildungsstätten deutlich und hofft dabei auf staatliche Unterstützung, beispielsweise in Form von Förderprogrammen.

Abschließend dankte Bettina Lugk für den konstruktiven Austausch: „Ich wünsche Markus Märtens für seine neue Aufgabe viel Erfolg und freue mich auf eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.“

Junger Rat für Bettina: Unsere Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk bietet jungen Menschen eine Möglichkeit sich politisch einzubringen

Mit dem „Jungen Rat für Bettina“ ruft die Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk ein neues Projekt ins Leben, welches jungen Menschen eine Stimme geben soll. Das Ganze soll im Rahmen von 3 bis 4 Treffen im Wahlkreis stattfinden. Menschen, die nicht älter als 23 Jahre sind, können auf diesem Wege mit der Abgeordneten Lugk an einen Tisch kommen und über Politik und Gesetzesvorhaben diskutieren und beraten. Junge Menschen aus dem Wahlkreis können sich per Mail Bettina.Lugk.wk@bundestag.de oder über Instagram, bettina_lugk, anmelden. Interessierte geben in der Anmeldung ihre Handynummer an und werden dadurch Mitglied in einer WhatsApp-Gruppe. In dieser Gruppe werden dann zum einen die Termine für die Treffen mitgeteilt und zum anderen über die Themen abgestimmt, die auf den Treffen besprochen werden sollen. Für die Teilnehmenden entsteht durch dieses Projekt keine dauerhafte Verpflichtung. Im Vordergrund steht das Mitmachen.

„Seit 2021 bin ich Bundestagsabgeordnete für den Märkischen Kreis und bin selbst mittlerweile auch schon Anfang 40. Es wird also Zeit, dass zu den Menschen, mit denen ich über Politik und Gesetzesvorhaben diskutiere und die mich beraten, junge Menschen aus meinem Wahlkreis dazukommen. Ich freue mich sehr über alle, die Lust haben sich mit Ideen, Fragen und Anregungen einzubringen.“, so die Abgeordnete.

Heimische Bundestagsabgeordnete Lugk freut sich über KfW-Fördermittel in Höhe von 157,8 Millionen Euro für den Märkischen Kreis im Jahr 2025

Im Jahr 2025 flossen 157,8 Millionen Euro Fördermittel der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in den Märkischen Kreis. „Das ist ein starkes Signal für unsere Region“, sagt die heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk.

„Besonders erfreulich ist, dass 94 Millionen Euro in zukunftsgerichtete Bereiche wie Wohnen, Leben, Energieeffizienz und erneuerbare Energien geflossen sind. Diese Investitionen kommen direkt bei den Menschen im Märkischen Kreis an und stärken unsere Region nachhaltig“, so Lugk weiter.

Kleine und mittelständische Unternehmen erhielten zudem 56,8 Millionen Euro für Innovationen, Investitionen, Gründungen sowie Klimaschutz. „Unsere Wirtschaft profitiert von diesen Mitteln, und das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der Region“, erklärt Lugk.

Der größte Einzelposten ist das KfW-Wohneigentumsprogramm mit 44,3 Millionen Euro, das den Kauf oder Bau von Eigenheimen und Eigentumswohnungen fördert. „Damit unterstützen wir Familien bei der Verwirklichung ihres Traums vom eigenen Zuhause“, betont Lugk abschließend.

Seit 1948 setzt sich die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Auftrag des Bundes und der Länder für Verbesserungen der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Lebensbedingungen ein. Sie ist eine der weltweit führenden Förderbanken.

Kritische Infrastrukturen vor Ort schützen: KRITIS-Dachgesetz stärkt Kommunen in Nordrhein-Westfalen

Der Deutsche Bundestag hat diese Woche das Gesetz zur Umsetzung der CER-Richtlinie und zur Stärkung der Resilienz kritischer Anlagen (KRITIS-Dachgesetz) verabschiedet. Damit wird erstmals ein bundeseinheitlicher Rahmen geschaffen, um kritische Infrastrukturen besser zu schützen – ganz konkret auch hier bei uns. Ob Energie- und Wasserversorgung, Krankenhäuser, Verkehr oder digitale Netze: „Gerade vor Ort in unseren Städten und Gemeinden entscheidet sich, wie widerstandsfähig unsere Versorgung im Ernstfall ist“, betont Bettina Lugk, Bundestagsabgeordnete für den Märkischen Kreis.

Das Gesetz stärkt den Schutz kritischer Infrastrukturen dort, wo sie betrieben werden – in den Kommunen. Neben der Cybersicherheit rückt nun auch der physische Schutz stärker in den Fokus. Einheitliche Mindeststandards, verpflichtende Risikoanalysen und ein systematisches Störungsmonitoring helfen dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen und Ausfälle zu verhindern. Davon profitieren die Menschen in NRW unmittelbar in ihrem Alltag.

Sebastian Fiedler, Bundestagsabgeordneter aus Mülheim – Essen und innenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion: „Wenn Strom ausfällt, Wasser nicht mehr fließt oder Krankenhäuser beeinträchtigt sind, dann spüren die Bürgerinnen und Bürger das sofort – hier vor Ort in unseren Städten und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen. Der Anschlag auf das Stromnetz in Berlin hat noch einmal deutlich gemacht, wie wichtig der physische Schutz kritischer Infrastrukturen ist. Mit dem KRITIS-Dachgesetz schaffen wir klare Regeln und mehr Verlässlichkeit. Im parlamentarischen Verfahren haben wir den Gesetzentwurf verbessert: Sicherheitsvorfälle müssen nicht nur gemeldet werden, sondern es fließen auch Lagebilder und Rückmeldungen zurück. Das stärkt die Zusammenarbeit zwischen Betreibern, Kommunen und Behörden. Mit höheren Bußgeldern machen wir deutlich, dass Versorgungssicherheit keine freiwillige Aufgabe ist.“

Bettina Lugk: „Kritische Infrastrukturen stehen nicht abstrakt auf dem Papier, sie stehen mitten in Iserlohn und der gesamten Region. Deshalb ist der Schutz sensibler Daten besonders wichtig. Öffentliche Informationen über Standorte, Abläufe oder Schwachstellen können Sabotage und Anschläge erleichtern – auch hier bei uns aber auch in ganz Nordrhein-Westfalen. Mit einem Entschließungsantrag fordern wir die Bundesregierung auf, Transparenz- und Veröffentlichungspflichten kritisch zu prüfen und dort anzupassen, wo die Sicherheit bei uns vor Ort gefährdet ist. Das ist ein wichtiger Beitrag zum Schutz unserer Städte und Gemeinden.“

„Von der Landesregierung erwarte ich nun, dass auch sie alles in ihrer Macht Stehende unternimmt“, führt Lugk weiter aus. Bereits seit längerem fordert die SPD-Landtagsfraktion deshalb, dass auch die Landesregierung unter Ministerpräsident Hendrik Wüst endlich Schutzkonzepte entwickelt und die Bürgerinnen und Bürger stärker für die Risiken einer Störung unserer kritischen Infrastruktur sensibilisiert. Bislang ist zu wenig geschehen. Spätestens jetzt ist jedoch der Zeitpunkt zu Handeln gekommen – zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger auch in Iserlohn und dem gesamten Märkischen Kreis.