Einblick in die Produktion: Bettina Lugk besucht gemeinsam mit ihrem Team Enders Colsman in Werdohl

Bei ihrem erneuten Besuch der Enders Colsman AG in Werdohl holte die heimische Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk die im September ausgefallene Werkführung nach. Nachdem beim ersten Treffen vor allem der Austausch mit der Geschäftsführung im Mittelpunkt stand, bot sich nun die Gelegenheit, die Produktion von Colsman direkt vor Ort zu erleben.

Im Beisein ihres Berliner und ihres Wahlkreis Teams erhielt Bettina Lugk einen umfassenden Einblick in die hochspezialisierte Metallumformung, Metallverformung und das Metallziehen. Bereiche, in denen Colsman seit über 100 Jahren Expertise aufweist. Die Fertigung in Werdohl zeichnet sich insbesondere durch individuelle Lösungen die exakt auf die Bedürfnisse der Industriepartner zugeschnitten sind. Um auch künftig wettbewerbsfähig zu bleiben, investiert das Unternehmen konsequent in Digitalisierung und Automatisierung.

Als führender deutscher Hersteller von Gasgrills legt Enders großen Wert auf Qualität und Innovation. Um sich ein umfassendes Bild zu machen, nutzte die Gruppe die Gelegenheit, den Showroom in Werdohl zu besuchen. Dort präsentierte sich die gesamte Bandbreite des Sortiments. Von Gasgrills in unterschiedlichsten Größen und Ausstattungen bis hin zu Terrassenheizern und weiteren Outdoorprodukten.

Bettina Lugk betonte die Bedeutung solcher Unternehmensbesuche für ihre politische Arbeit: „Der direkte Einblick in die Produktionsprozesse und die strategischen Entscheidungen vor Ort hilft enorm, die Herausforderungen des Mittelstands besser nachzuvollziehen. Besonders beeindruckt hat mich, wie viel Innovationskraft und individuelle Fertigungstiefe hier in Werdohl vereint sind.“

Zum Abschluss bedankte sich Bettina Lugk herzlich: „Mein Dank gilt Dr. Robin Colsman und seinem gesamten Team für die Zeit, die ausführlichen Erläuterungen und den offenen Austausch.“

Einblick in hochmoderne Fertigung: Bettina Lugk besucht gemeinsam mit ihrem Team Firma BWS in Letmathe

Unsere heimische Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk hat gemeinsam mit ihrem Berliner und ihrem Wahlkreis Team die Produktionsstandorte der BWS Philipp Boecker + Wender Stahl GmbH & Co. KG in Hohenlimburg und Letmathe besucht. Nachdem beim Austausch im August vor allem wirtschaftspolitische Themen im Vordergrund standen, bot der erneute Termin nun die Gelegenheit, die Fertigungsprozesse vor Ort näher kennenzulernen.

Während der Werkführung erhielten Bettina Lugk und ihr Team einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Produktionsschritte des mittelständischen Familienunternehmens, das für seine hochpräzisen rostfreien Bänder und Spezialwerkstoffe bekannt ist. Deutlich wurde dabei, wie stark BWS auf modernste Technologien und kontinuierliche Weiterentwicklung setzt, um am internationalen Markt wettbewerbsfähig zu bleiben.

Besonders das Zusammenspiel aus langjährigem Know-how, qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie innovativen Fertigungsmethoden beeindruckten die Abgeordnete und ihr Team. Auch Themen wie Fachkräftebedarf, Energiepreise und bürokratische Rahmenbedingungen spielten im Gespräch eine wichtige Rolle.

„Solche Einblicke in die Produktion sind für meine parlamentarische Arbeit immens wertvoll“, betonte Bettina Lugk. „Sie zeigen, wie viel Engagement und technische Exzellenz in unserer Region zu Hause sind und wo politische Unterstützung notwendig ist, damit Unternehmen wie BWS weiterhin erfolgreich arbeiten können.“

Zum Abschluss bedankte sich Bettina Lugk: „Mein Dank gilt insbesondere Geschäftsführer Andreas Wallberg und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Führung durch die zwei Standorte und die vielen Einblicke. Der Besuch war für mein Team und mich sehr aufschlussreich und hat uns ein noch klareres Bild der Abläufe und aktuellen Herausforderungen bei BWS vermittelt.“

Mit Leichtmetallrädern aus Neuenrade auf der Überholspur – Bettina Lugk besucht Firma ALCAR in Neuenrade

Unsere Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk besuchte die ALCAR Leichtmetallräder Produktion GmbH in Neuenrade, die Teil der österreichischen ALCAR Gruppe ist. Der Konzern erzielt rund 360 Mio. Euro Umsatz, produziert und vertreibt in 16 europäischen Ländern jährlich über 3,2 Millionen Aluminium- und Stahlräder, 1,3 Millionen Reifen sowie rund 700.000 Reifendruckkontrollsensoren und beschäftigt insgesamt über 800 Mitarbeitende. In Neuenrade, wo aktuell rund 200 Beschäftigte tätig sind, werden Leichtmetallräder produziert. Der Standort ist ein wichtiger Pfeiler der Gruppe, die neben Neuenrade auch an einem Standort in der Schweiz fertigt. In Neuenrade investierte das Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr rund 2,6 Mio. Euro in moderne Produktionsanlagen.

Im Gespräch mit der Geschäftsführung um Carsten Hellwig (kaufmännischer Geschäftsführer), Harald Pux (technischer Geschäftsführer), Hieronymus Tupay (Leiter Konzernkommunikation), Alexander Stüke (Energie- und Umweltmanager) sowie Werkleiter Marvin Jansen wurden sowohl die Stärken als auch die Herausforderungen des Standorts thematisiert.

Besonderen Stellenwert hat bei ALCAR die Ausbildung. Durch Kooperationen mit Schulen, Auftritte auf Ausbildungsmessen, eine starke Präsenz in den sozialen Medien und moderne Präsentationsformen wie VR-Brillen wirbt das Unternehmen erfolgreich um Nachwuchs. Damit wird jungen Menschen nicht nur ein spannender Einblick in die Produktion gegeben, sondern auch eine attraktive berufliche Perspektive eröffnet. Die Gesundheitsförderung der Belegschaft ist ein weiterer Schwerpunkt: Mit Hebe- und Transporthilfen werden körperlich belastende Tätigkeiten, etwa beim Handling von bis zu 20 Kilogramm schweren Felgen, spürbar erleichtert. Erkrankungen des Bewegungsapparats konnten dadurch deutlich reduziert werden.

Zur Sprache kamen auch die gestiegenen Energiekosten, die gerade bei energieintensiven Prozessen wie dem Aluminiumschmelzen ein erheblicher Wettbewerbsfaktor sind. Daneben binden auch umfangreiche Verwaltungsaufwände und lange Genehmigungsverfahren Kapazitäten, die Unternehmen lieber in Innovation und Wertschöpfung investieren würden. Bettina Lugk machte deutlich: „Es braucht Entlastung bei Energiepreisen und Bürokratie, damit unsere Betriebe ihre Stärken ausspielen können. Das ist entscheidend für Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und den Erhalt von guten Arbeitsplätzen in unserer Region.“

Bei einer Werksführung erhielt die Abgeordnete einen direkten Einblick in die Produktion der Leichtmetallräder. Sie zeigte sich beeindruckt von der Fertigungstiefe, den Investitionen in moderne Technik und dem klaren Bekenntnis zum Standort Neuenrade. Zum Abschluss dankte Bettina Lugk der Unternehmensleitung für die Einladung, den offenen Austausch und die anschaulichen Einblicke in die Produktion von ALCAR.

Mittelstand zwischen Tradition und Zukunft – Bettina Lugk zu Besuch bei Firma Heinrich Stamm GmbH in Iserlohn

Im Rahmen ihrer Sommertour besuchte unsere Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk gemeinsam mit der Fraktionsvorsitzenden der SPD Iserlohn, Eva Kitz, die Heinrich Stamm GmbH. Das traditionsreiche Unternehmen gehört zur BenderWire Group, die neben der Stahl- und Edelmetallverarbeitung auch Produkte für die Kosmetik- und Nahrungsmittelindustrie herstellt. Mit Standorten unter anderem in Iserlohn, Altena und Hagen ist die Gruppe fest in Südwestfalen verwurzelt.

Im Gespräch mit den Geschäftsführern Sebastian Ablas und Timo Fichtel standen die aktuellen Rahmenbedingungen für den industriellen Mittelstand im Mittelpunkt. Deutlich wurde, dass die Energiekosten inzwischen den größten Belastungsfaktor darstellen und die früher dominanten Personalkosten überholt haben. Auch die zunehmende Bürokratie bindet Zeit und Geld, die in Wertschöpfung und Innovation besser investiert wären. „Unsere Unternehmen müssen bei Energie und Verwaltungsaufwand spürbar entlastet werden, damit sie wettbewerbsfähig bleiben und Arbeitsplätze sichern können“, so Bettina Lugk.

Gleichzeitig setzt die Heinrich Stamm GmbH gezielt auf Ausbildung, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, und verstärkt ihre Aktivitäten in neuen Märkten und Nischen. Mit innovativen Produkten und einer klaren Marketingstrategie gelingt es dem Unternehmen, sich auch international zu behaupten. Lugk betonte: „Der industrielle Mittelstand ist das Rückgrat unserer Region, mit Tradition, Innovationskraft und motivierten Beschäftigten.“

Nach dem Gespräch erhielten Bettina Lugk und Eva Kitz bei einem Rundgang durch die Fertigung eindrückliche Einblicke in die Produktionsprozesse. Bettina Lugk bedankte sich für den offenen Austausch und den freundlichen Empfang und freut sich darauf, den Dialog fortzuführen.

Innovative Verfahren aus dem Märkischen Kreis – Bettina Lugk besucht Firma fischer Hydroforming in Menden

Unsere Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk informierte sich im Rahmen ihrer Sommertour bei der fischer Hydroforming GmbH in Menden über die aktuelle Lage des Unternehmens und die besonderen Fertigungsverfahren. Das Unternehmen besteht seit 1968, beschäftigt rund 230 Mitarbeitende und erzielt einen Jahresumsatz von etwa 40 Mio. Euro. Mit dem Innenhochdruckumformen (Hydroforming) werden metallische Rohre durch hohen Flüssigkeitsdruck von innen in komplexe Formen gebracht. Eine Technologie, die vielfältige Einsatzmöglichkeiten eröffnet und Menden zu einem wichtigen Standort für diese Spezialfertigung macht.

Hergestellt werden dabei vor allem Produkte für die Automobilindustrie, insbesondere für Abgasanlagen. Gute Ansatzpunkte finden sich auch über Bauteile im Sanitär- und Apparatebau. Zum Einsatz kommen Materialien wie Stahl, Messing, Aluminium oder Inconel. „Die hier angewendeten Verfahren zeigen eindrucksvoll, wie durch Ingenieurskunst und Hightech neue Möglichkeiten in der Produktion geschaffen werden“, so Bettina Lugk.

Wie viele mittelständische Betriebe spürt auch die fischer Hydroforming GmbH die Belastungen durch gestiegene Energiekosten. Für ein energieintensives Verfahren wie das Hydroforming ist eine planbare und verlässliche Energieversorgung von besonderer Bedeutung.

Bei einem anschließenden Rundgang erhielt die Abgeordnete einen anschaulichen Einblick in die Produktion und zeigte sich beeindruckt von der Präzision und Vielfalt der Anwendungsmöglichkeiten. Bettina Lugk dankte Geschäftsführer Dr. Stefan Geißler für die Einladung, den offenen Austausch und die interessanten Einblicke in das Unternehmen.

Kompetenzzentrum für den Markt der Generation 50plus – Bettina Lugk besucht im Rahmen ihrer Sommertour die GGT in Iserlohn

Im Rahmen ihrer diesjährigen Sommertour besuchte unsere SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk die GGT – Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik® mbH in Iserlohn. Begleitet wurde sie von Michael Scheffler, Stadtverbandsvorsitzender der SPD Iserlohn und stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins für Gerontotechnik e. V.

Die GGT ist ein deutschlandweit anerkannter Kompetenzträger im Wachstumsmarkt 50plus. Sie unterstützt Unternehmen, Handel und Handwerk dabei, ihre Produkte generationengerecht auszurichten, und informiert gleichzeitig ältere Menschen über innovative Lösungen, die den Alltag erleichtern. Das Angebot reicht von Marktanalysen und Beratung über Schulungen bis hin zu Ausstellungen, Modellhäusern und Publikationen. Mit einem bundesweiten Netzwerk von über 4.500 geschulten Fachbetrieben bringt die GGT Wirtschaft und Verbraucherinnen sowie Verbraucher zusammen.

Im Gespräch mit Geschäftsführerin Martina Koepp ging es um aktuelle Herausforderungen und Chancen im demografischen Wandel. „Die GGT zeigt eindrucksvoll, wie Wissen, Beratung und Praxisbeispiele dazu beitragen, die Lebensqualität im Alter zu sichern und Unternehmen für die Bedürfnisse der Generation 50plus zu sensibilisieren“, betonte Bettina Lugk.

Bettina Lugk bedankt sich für den offenen Austausch und die Einblicke, welche neuen Möglichkeiten es für die Gestaltung des Lebens im Alter gibt und welche Produkte dabei für mehr Lebensqualität sorgen können.

Präzision aus Familienhand – Bettina Lugk zu Besuch bei Firma Schürholz in Plettenberg

Im Rahmen ihrer Sommertour durch den Märkischen Kreis besuchte unsere Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk die Schürholz Gruppe am Stammsitz in Plettenberg. Das Traditionsunternehmen besteht seit 1918, wird heute in der vierten Generation geführt und liefert Präzisionsteile, Baugruppen und Komponenten für namhafte Kunden der Automobilindustrie.

Im Austausch mit Geschäftsführer Angelo Castrignano und Geschäftsbereichsleiter Produktion und Technik Stefan Wortmann standen die internationale Aufstellung und die Situation am Industriestandort im Fokus. Schürholz beschäftigt am Hauptstandort in Plettenberg über 190 Mitarbeitende, betreibt Werke in Polen und China und baut seit 2023 eine Präsenz in den USA auf. Rund 99 % der Produkte gehen in die Automobilindustrie. Die Produkte der Firma Schürholz finden sich insbesondere in Tanksystemen, Karosserie, Fahrwerk, Interieur sowie Elektrik und Elektronik wieder. „Firma Schürholz zeigt, wie man aus dem Sauerland heraus Weltmärkte bedient, und zwar mit guter Ausbildung, verlässlichen Jobs, klugen Investitionen und hochwertigen, passgenauen Produkten, denn genau so bleibt unsere Industrie vor Ort stark,“ betont Bettina Lugk.

Ein wichtiger Baustein des Unternehmens ist die Ausbildung junger Menschen. Schürholz bildet mit Überzeugung aus, vom technischen bis in die kaufmännischen Berufe. Zunehmend schwierig sei es jedoch, neue motivierte Auszubildende insbesondere für den Werkzeugbau zu gewinnen.

Das Thema Nachhaltigkeit ist im Unternehmen fest verankert. Wo es möglich ist, nutzt das Unternehmen Photovoltaikanlagen, setzt auf Wärmepumpen und bezieht 100 % Ökostrom. Beim Mindestlohn sieht sich Schürholz gut aufgestellt, denn die Entlohnung liegt darüber.

Es wurde jedoch angesprochen, dass den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durch die hohen Lohnnebenkosten weniger Netto vom Brutto bleibt. Des Weiteren wurden die im internationalen Vergleich hohen Lohnnebenkosten und die steuerliche Belastung des Mittelstandes thematisiert.

Die Energiekosten kann das Unternehmen aktuell zwar tragen, die Mehrbelastungen führen jedoch zu Kosten im sechsstelligen Bereich pro Jahr. Für die Zukunft wünscht sich die Firma Schürholz hier Entlastungen, die Planungssicherheit geben.

Als größte Hürde nennt die Geschäftsführung allerdings die Bürokratie. Insbesondere bei Baugenehmigungen und Dokumentationspflichten binden Verfahren viel Zeit und Kapital, zuletzt sichtbar beim Bau einer neuen Fertigungshalle. „Unsere Betriebe brauchen verlässliche, zügige Verfahren, damit Investitionen schneller in Wertschöpfung und neuen Arbeitsplätzen münden.“, so Bettina Lugk.

Zum Abschluss des Besuchs folgte ein Rundgang durch die Produktion mit anschaulichen Einblicken in die Fertigungstiefe und die Qualitätssicherung. Bettina Lugk dankte für die Einladung sowie den offenen Austausch und würde sich freuen, den Dialog fortzusetzen.

Von der Büroklammer bis zum eLKW – Bettina Lugk besucht DURABLE in Iserlohn

Im Rahmen ihrer Sommertour besuchte unsere Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk gemeinsam mit Eva Kitz (Fraktionsvorsitzende der SPD Iserlohn) das Logistikzentrum der Firma DURABLE in Iserlohn. Das 1920 gegründete mittelständische Unternehmen gestaltet seit über 100 Jahren die Arbeitswelt von morgen mit, durch innovative Lösungen für Struktur, Effizienz und Flexibilität im beruflichen Alltag. Das Angebot reicht von klassischen Ordnungssystemen bis hin zu digitalen Arbeitsplatzkonzepten.

Im Gespräch mit Geschäftsführer Rolf Schifferens, Standortleiter Jörg Olaf Schmidt, Logistikleiter Michael Truß und Kommunikationsleiterin Martina Heiland wurde deutlich, wie sehr sich die Anforderungen an Bürostrukturen und Arbeitsumgebungen durch Digitalisierung und flexible Arbeitsformen verändert haben. DURABLE reagiert darauf mit einem klaren Fokus auf Kundenbedürfnisse und einer stetigen Weiterentwicklung des eigenen Portfolios. „Gerade Unternehmen mit langer Tradition zeigen oft, wie gut Wandel gelingen kann, wenn man ihn aktiv gestaltet“, so Bettina Lugk. „DURABLE geht hier einen mutigen und zugleich praxisnahen Weg.“

Neben der Transformation der Arbeitswelt spielt auch das Thema Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle. So setzt das Unternehmen nicht nur am Logistikstandort gezielt auf Ressourcenschonung, unter anderem durch den Einsatz von Photovoltaikanlagen auf den Dachflächen. Bereits in 2024 wurde zudem der innerbetriebliche Transport zwischen der Fertigung in Kamen-Methler und dem Distributionszentrum in Iserlohn-Sümmern in Kooperation mit dem Logistikpartner Dachser auf elektrisch betriebene LKWs umgestellt.

Darüber hinaus ist DURABLE ein engagierter Ausbildungsbetrieb. Junge Menschen werden sowohl im Bereich Lagerlogistik als auch im kaufmännischen Bereich qualifiziert, inklusive der Möglichkeit eines dualen Logistikstudiums.

Bettina Lugk und Eva Kitz bedankten sich herzlich für die Einladung und den offenen Austausch. Der Besuch bot nicht nur einen spannenden Einblick in die Abläufe des Logistikzentrums, sondern auch in die strategischen Überlegungen eines Unternehmens, das seit über einem Jahrhundert erfolgreich am Markt besteht und dennoch nicht stehenbleibt.

Bettina Lugk setzt Unternehmensdialog bei VDM Metals fort: Besuch des Standorts Unna

Unsere Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk hat ihren Austausch mit VDM Metals fortgesetzt und nach einem ersten Gespräch im Wahlkreis am Standort Werdohl nun den Produktionsstandort in Unna besucht. Begleitet wurde Sie vom Landtagsabgeordneten und Bürgermeisterkandidaten für Unna, Hartmut Ganzke (MdL).

VDM Metals ist ein weltweit führender Hersteller von Hochleistungswerkstoffen und gehört seit 2020 zum spanischen Edelstahlkonzern Acerinox. In Deutschland produziert das Unternehmen an fünf Standorten (alle in NRW u. a. auch in Altena und Werdohl. Außerdem betreibt zwei Werke in den USA. Weltweit beschäftigt VDM rund 2.000 Mitarbeitende und beliefert über 1.700 Kunden aus Schlüsselbranchen wie Automobil, Öl & Gas, Elektronik/Elektrotechnik sowie Luft- und Raumfahrt.

Im Mittelpunkt des Besuchs standen die industriellen Perspektiven des Unternehmens und aktuelle Investitionsvorhaben. Acerinox plant weiterhin Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe in die deutschen Standorte. „Solche Investitionen sind ein klares Bekenntnis zum Industriestandort Nordrhein-Westfalen“, hoben Bettina Lugk und Hartmut Ganzke hervor.

Auch das Thema Nachhaltigkeit prägte den Austausch. VDM Metals hat sich zum Ziel gesetzt, die CO₂-Emissionen je Tonne Fertigmaterial bis 2030 um über 90 % gegenüber 2015 zu senken; zugleich arbeitet das Unternehmen daran, den Anteil erneuerbarer Energien in der Produktion weiter zu steigern. „Gerade für ein so energieintensives Unternehmen wie VDM Metals sind diese Fortschritte und Ambitionen sehr gute Nachrichten“, so Lugk.

Mit Blick auf die Rahmenbedingungen der Industrie ging es u. a. auch um Bürokratie und Berichtspflichten für unsere Unternehmen, etwa bei Genehmigungsverfahren und Dokumentationspflichten. Bettina Lugk betonte, es gelte, notwendige Transparenz mit praxisnahen, planbaren Prozessen zu verbinden, damit Betriebe sich auf Innovation, Ausbildung und Wachstum konzentrieren können und vor allem Arbeitsplätze sichern und auch neue zu schaffen.

„Der heutige Termin knüpft an unsere Gespräche im Märkischen Kreis an und zeigt eindrucksvoll, wie leistungsfähig und zukunftsorientiert die Industrie in unserer Region und darüber hinaus ist“, erklärte Bettina Lugk. „Ich nehme viele konstruktive Impulse mit. Vom Investitionskurs über die Energie- und Klimathemen bis zu Fragen der Entbürokratisierung.“

Bettina Lugk dankte Dr. Niclas Müller (CEO), Holger Arnold (CTO) und Thomas Molz (Leiter Zentrale Technik) für den offenen Austausch sowie den spannenden Einblick in die Produktion und freut sich auch weiterhin im Dialog zu bleiben.

Verschlusssysteme mit Tradition und Zukunftsblick – Bettina Lugk zu Besuch bei Firma Sudhaus in Iserlohn

Bei einem Unternehmensbesuch im Rahmen Ihrer Sommertour informierte sich unsere Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk gemeinsam mit Eva Kitz, Fraktionsvorsitzende der SPD Iserlohn, über die Lage der Sudhaus GmbH. Das Traditionsunternehmen von 1844 ist heute auf Schlösser und Schließsysteme mit eigener Entwicklung spezialisiert. Nach einer Phase intensiver Aktivitäten im Automotive-Bereich liegt der Schwerpunkt wieder klar auf der Kernkompetenz von Verschlusssystemen „Made in Iserlohn“.

Im Gespräch mit Dr. Stephan Keidel (Geschäftsführer/CEO) wurden Rahmenbedingungen und Perspektiven der Branche erörtert. Sudhaus setzt auf hochwertige, passgenaue Lösungen und kurze Wege zwischen Entwicklung und Fertigung. Stärken, die auch in einem anspruchsvollen Marktumfeld tragen. Zugleich wurde deutlich, dass wirtschaftliche Stabilität und Investitionsfreude verlässliche politische und regulatorische Leitplanken brauchen.

Thematisiert wurden unter anderem Fragen rund um den Mindestlohn. Aus Unternehmenssicht ist wichtig, dass die Mindestlohnkommission wieder dauerhaft die inhaltliche Ausgestaltung im Blick behält, damit Lohnabstände verlässlich gewahrt bleiben und Planungssicherheit entsteht. Positiv diskutiert wurde auch die Idee, europäische Standards stärker zu harmonisieren. Bettina Lugk betonte: „Gute Löhne und faire Arbeitsbedingungen gehören zum Markenzeichen unserer Region. Gleichzeitig brauchen Betriebe Berechenbarkeit. Beides lässt sich durch klare, praxistaugliche Prozesse zusammenbringen.“

Mit Blick auf die Galvanik/Chrom-Verarbeitung wurden von Dr. Keidel Wettbewerbsverzerrungen angesprochen, die durch unterschiedliche internationale Regelungen entstehen können. Bestimmte Verfahren mit Chrom sind in Deutschland und der EU aus Gesundheits- und Umweltschutzgründen nicht mehr zulässig bzw. stark eingeschränkt. Außerhalb Europas sind diese Verfahren teils weiterhin erlaubt und entsprechend behandelte Waren können in unseren Markt eingeführt werden Das benachteiligt Betriebe, die bereits auf sichere Alternativen umgestellt haben. Bettina Lugk wirbt hier für faire Wettbewerbsbedingungen. Wir brauche gleiche Bedingungen für alle, ohne Abstriche bei Qualität und Sicherheit.

Einen weiteren Schwerpunkt bildeten Bürokratie und Dokumentationspflichten, die erhebliche Kapazitäten binden. Zudem erschweren Kreditvergaben, insbesondere bei Betrieben in Kurzarbeit, mitunter Investitionen, obwohl die wirtschaftliche Basis des Unternehmens solide ist. Hier braucht es pragmatische Lösungen, etwa bei der KfW Bank, um Transformation und Innovation nicht auszubremsen.

Im Anschluss an das Gespräch folgte ein Rundgang durch das Unternehmen mit wertvollen Einblicken in die Fertigung. Bettina Lugk dankte Dr. Stephan Keidel für die Einladung, den offenen Austausch und freut sich, den Dialog in Zukunft fortzusetzen.