Bettina Lugk, MdB lädt zum Austausch über Verteidigungsfähigkeit und Zivilschutz nach Balve ein

Die sicherheits- und verteidigungspolitische Lage hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Was das für Deutschland, die Bundeswehr und den Zivilschutz bedeutet, steht im Mittelpunkt eines Informations- und Diskussionsabends mit unserer heimischen Bundestagsabgeordneten Bettina Lugk.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 23. Juli 2026, von 18:30 bis 20:00 Uhr im Gasthaus Padberg, Hönnetalstraße 2, 58802 Balve, statt.

Die Veranstaltung trägt den Titel „Von der Zeitenwende zur Einsatzbereitschaft – Abschreckung und Verteidigungsfähigkeit konkret denken“. Bettina Lugk wird zu Beginn einen Überblick über die aktuelle sicherheits- und verteidigungspolitische Lage geben. Danach soll vor allem das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern im Mittelpunkt stehen.
Dabei geht es auch um die Frage, was Landesverteidigung heute konkret bedeutet und wie Deutschland insgesamt widerstandsfähiger werden kann.

„Viele Menschen wollen wissen, was die aktuellen Entwicklungen konkret bedeuten für unser Land und unsere Region, für die Bundeswehr, aber auch für junge Menschen und ihre Familien“, erklärt Bettina Lugk. „Deshalb möchte ich einen Informationsabend anbieten, an dem offen gefragt, sachlich informiert und miteinander diskutiert werden kann.“

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen und ihre Fragen einzubringen.

Termin: Donnerstag, 23. Juli 2026
Uhrzeit: 18:30 bis 20:00 Uhr
Ort: Gasthaus Padberg, Hönnetalstraße 2, 58802 Balve

Bettina Lugk, MdB lädt zum Informationsabend nach Plettenberg ein: „Von der Zeitenwende zur Einsatzbereitschaft“

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat die sicherheits- und verteidigungspolitische Lage in Europa grundlegend verändert. Themen wie Landesverteidigung, Zivilschutz und gesellschaftliche Resilienz werden deshalb wieder intensiver diskutiert.

Unsere heimische Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk möchte diese Fragen gemeinsam mit dem SPD-Ortsverein Plettenberg aufgreifen und lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einem Informations- und Diskussionsabend ein. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 22. Juli 2026, von 18:30 bis 20:00 Uhr im Haus der AWO, Brachtstraße 6, 58840 Plettenberg, statt.

Unter dem Titel „Von der Zeitenwende zur Einsatzbereitschaft – Abschreckung und Verteidigungsfähigkeit konkret denken“ wird Bettina Lugk zunächst die aktuelle sicherheits- und verteidigungspolitische Lage einordnen. Im Anschluss soll vor allem Raum für Fragen und Diskussion sein. Dabei geht es unter anderem darum, was Landesverteidigung heute bedeutet, welche Rolle der Zivilschutz spielt, wie Deutschland widerstandsfähiger werden kann und wie der aktuelle Stand beim neuen Wehrdienst ist.

„Gerade beim Thema neuer Wehrdienst merken wir, dass viele Fragen im Raum stehen, bei jungen Menschen genauso wie bei Eltern und Großeltern“, erklärt Bettina Lugk. „Gleichzeitig kursieren im Internet viele Falschinformationen und Gerüchte. Deshalb möchte ich gemeinsam mit dem SPD-Ortsverein Plettenberg einen Raum schaffen, in dem offen gefragt, sachlich informiert und miteinander gesprochen werden kann.“

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen und mit Bettina Lugk sowie dem SPD-Ortsverein Plettenberg ins Gespräch zu kommen.

Termin: Mittwoch, 22. Juli 2026
Uhrzeit:  18:30 bis 20:00 Uhr
Ort: Haus der AWO, Brachtstraße 6, 58840 Plettenberg

Bettina Lugk lädt zum Gespräch über Verteidigung, Zivilschutz und neuen Wehrdienst nach Altena ein

Unsere heimische Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk lädt gemeinsam mit dem SPD-Ortsverein Altena alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung ein. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 16. Juli 2026, von 18:30 bis 20:00 Uhr im Haus Lennestein, Werdohler Straße 15, 58762 Altena, statt.

Unter dem Titel „Bettina Lugk im Gespräch: Verteidigung & Zivilschutz“ soll es um Fragen gehen, die derzeit viele Menschen bewegen: Wie verändert sich die Sicherheitslage in Europa? Was bedeutet Landesverteidigung heute? Welche Rolle spielen Zivilschutz und gesellschaftliche Resilienz? Und was ist der aktuelle Stand beim neuen Wehrdienst?

Bettina Lugk ist Mitglied des Deutschen Bundestages und stellvertretende Vorsitzende des Verteidigungsausschusses. Zu Beginn der Veranstaltung wird sie einen kurzen Überblick über die aktuelle sicherheits- und verteidigungspolitische Lage geben und anschließend mit den Gästen ins Gespräch kommen.

„Gerade beim Thema neuer Wehrdienst merken wir, dass viele Fragen im Raum stehen – bei jungen Menschen genauso wie bei Eltern und Großeltern“, erklärt Bettina Lugk. „Gleichzeitig kursieren im Internet viele Informationen, Einschätzungen und Gerüchte. Deshalb möchte ich gemeinsam mit dem SPD-Ortsverein Altena einen Raum schaffen, in dem offen gefragt, sachlich informiert und miteinander gesprochen werden kann.“

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht ausdrücklich der Austausch. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und mit Bettina Lugk sowie dem SPD-Ortsverein Altena ins Gespräch zu kommen.

Termin: Donnerstag, 16. Juli 2026
Uhrzeit:  18:30 bis 20:00 Uhr
Ort: Haus Lennestein, Werdohler Straße 15, 58762 Altena
Thema: Bettina Lugk im Gespräch: Verteidigung & Zivilschutz

Vorsorge und neuer Wehrdienst: Voller Saal bei Diskussion mit Bettina Lugk

„Sicherheitspolitik muss verständlich kommuniziert werden, konkrete Orientierung bieten und die Menschen einbinden – vor Ort ebenso wie auf Bundesebene“, resümiert SPD-Fraktionsvorsitzende Eva Kitz. Dass die offene Fraktionssitzung einen Nerv traf, zeigte das volle Plenum im KAI neben dem Stadtbahnhof. Unvorhergesehen passte der Abend besonders gut zur aktuellen Lage: Der Stromausfall in Berlin zeigte, wie schnell Alltag und Kommunikation aus dem Takt geraten – selbst dann, wenn außerhalb einzelner betroffener Stadtteile Versorgung und Einkauf weiterlaufen. Zugleich prägte die Sicherheit in Europa den Abend.

„In Berlin wird gerade entschieden, wie Deutschland und Europa handlungsfähig bleiben – von der Stärkung der Wehrfähigkeit bis zu resilienter Infrastruktur. Wichtig ist, dass verständlich wird, welche Ziele verfolgt und welche Maßnahmen getroffen werden und welche Auswirkungen das vor Ort hat“, unterstrich Bettina Lugk, stellvertretende Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Ihre Motivation. Zentraler Bezugspunkt war dabei der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine: Er verändert Sicherheitslagen, Belastungen und Erwartungen in Europa dauerhaft und stellt Politik auf allen Ebenen vor neue Entscheidungen.

In der Diskussion wurde deutlich, dass internationale Entwicklungen bis in den kommunalen Alltag hineinwirken: Handlungsfähigkeit in der Kommune bedeutet das klar erkennbare Anlaufstellen für Notlagen, Informationen, wenn Strom oder Telefonnetze ausfallen, sowie geübten Abläufen im Krisenmanagement und eindeutig geregelte Zuständigkeiten. Genau deswegen bleibt die SPD-Fraktion bei der Stelle des Ressortleiters Sicherheit weiter dran, die der Bürgermeister seit über drei Monaten unbesetzt hält: „Strukturen müssen im Ernstfall belastbar sein und den Menschen in unserer Stadt Orientierung geben, damit die Sicherheitskräfte ihrer Arbeit nachgehen können“, so Kitz weiter.

Zugleich ging es um die bundespolitische Debatte zum Neuen Wehrdienst und um die Frage, wie Wehrfähigkeit und Einsatzbereitschaft in Deutschland und Europa künftig gestärkt werden können – mit Blick auf Verantwortung, Zumutbarkeit und die Auswirkungen auf junge Menschen, Familien und Arbeitgeber. Besonders Eltern nutzten die Gelegenheit für interessierte Nachfragen: Was ist geplant, wen betrifft es, und wie lassen sich Entscheidungen für Ausbildung, Beruf und Familie verlässlich einordnen? Auch die Lage in Venezuela wurde angesprochen; ergänzend rückten mit jüngsten Äußerungen aus dem Umfeld des US-Präsidenten zu Grönland weitere sicherheitspolitische Fragestellungen in das Interesse der Teilnehmenden.

Die große Resonanz machte deutlich, wie groß der Bedarf an Einordnung und praktischer Orientierung ist. Wer vorbereitet sein will, braucht keine Schlagworte, sondern verlässliche Informationen und klare Zuständigkeiten. „Sicherheit entsteht durch Orientierung und verlässliche Information“, fassten Kitz und Lugk den Abend zusammen und dankten allen Teilnehmenden, die sich mit Fragen und Stellungnahmen eingebracht haben.

Verteilt wurde auf der Veranstaltung auch der Ratgeber „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, digital abrufbar und analog bestellbar (derzeit lange Lieferzeiten) unter https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html.

Mit dieser Pressemitteilung wird ein Foto der Veranstaltung zur Verfügung gestellt, abgebildet sind v.l.n.r. Eva Kitz und Bettina Lugk.

Martin Luckert
Fraktionsgeschäftsführer SPD Iserlohn
(02371) 217 – 1091
martin.luckert@spd-iserlohn.de

Verpflichtende Musterung und mehr Attraktivität – MdB Lugk begrüßt Einigung zum neuen Wehrdienst

„Die Bundeswehr benötigt mehr Personal, um die Sicherheit unseres Landes garantieren zu können. Mit dem neuen Wehrdienst stärken wir gemeinsam die Wehrhaftigkeit unseres Landes, denn wir ermöglichen den nötigen Aufwuchs der Streitkräfte auf mittelfristig rund 260.000 aktiven Soldatinnen und Soldaten und rund 200.000 Reservistinnen und Reservisten“, sagt die SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk. Zuvor hatte die Koalition eine Einigung zum neuen Wehrdienst präsentiert.

Wie vom Verteidigungsminister Boris Pistorius vorgesehen sollen demnach alle Männer, die ab dem 1. Januar 2008 geboren wurden, gemustert werden. Zugleich steigt die Attraktivität, um genug Freiwillige zu gewinnen: Wer freiwillig dient, erhält zukünftig rund 2.600 Euro brutto monatlich. Ab einer Verpflichtungszeit von einem Jahr wird ein Führerscheinzuschuss gewährt. „Neben Sinnhaftigkeit und Attraktivität ist mir persönlich auch die gesellschaftliche Wertschätzung unserer Soldatinnen und Soldaten ein Herzensanliegen. Ich bin zuversichtlich, dass sich dann genug junge Menschen finden, die sich in den Dienst der Gemeinschaft stellen und für unsere aller Sicherheit einen Beitrag leisten wollen“, sagt die Verteidigungspolitikerin Lugk.

Einig ist sich die Koalition auch, dass der Bundestag durch ein weiteres Gesetzgebungsverfahren eine sogenannte Bedarfswehrpflicht einsetzten kann. Dies würde nötig werden, wenn die verteidigungspolitische Lage oder die Personallage der Streitkräfte dies erforderlich machten. „Damit die Einführung einer etwaigen Bedarfswehrpflicht reibungslos funktionieren kann, schaffen wir schon jetzt die nötigen Voraussetzungen – von Strukturen zur Musterung über Infrastruktur bis hin zu den nötigen Ausbildungskapazitäten, die einen möglichst sinnstiftenden Dienst ermöglichen“, betont Lugk. Unabhängig davon für gilt weiterhin die im Grundgesetz verankerte allgemeine Wehrpflicht, die unter Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) ausgesetzt wurde. Sie würde wieder in Kraft treten, sobald der Bundestag einen Spannungsfall beschließen müsste. „Wir hoffen vermutlich alle, dass eine derart verschärfte Sicherheitslage nicht eintreten wird“, so Lugk abschließend.

Die Bundestagsabgeordnete zum Regierungsbeschluss des Entwurfs für ein Wehrdienst-Modernisierungsgesetz

„Mit dem Wehrdienst-Modernisierungsgesetz setzt die Bundesregierung ein starkes Signal für die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands. Zugleich schafft der Entwurf eine neue Grundlage für die Arbeit im Verteidigungsausschuss, der die Umsetzung eng begleiten wird.“ äußert sich Bettina Lugk, stellvertretende Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages.

Die Bundesregierung hat in ihrer Kabinettssitzung am 27.08.2025 im Bendlerblock des Verteidigungsministeriums den Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Wehrdienstes (Wehrdienst-Modernisierungsgesetz, WDModG) beschlossen. Damit beginnt das parlamentarische Verfahren für den neuen Wehrdienst, den die Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk wie folgt erläutert:

Hintergrund sind die verschärfte sicherheitspolitische Lage in Europa sowie die neuen NATO-Fähigkeitsziele. Um die Landes- und Bündnisverteidigung zu stärken, soll die Bundeswehr personell deutlich wachsen. Nach ersten Schätzungen werden insgesamt rund 460.000 Soldatinnen und Soldaten für Truppe und Reserve benötigt.

Der neue Wehrdienst soll vor allem den Aufwuchs der Reserve sichern und junge Menschen für den Dienst in einer modernen Bundeswehr gewinnen.
Künftig erhalten alle Männer und Frauen ab dem 18. Lebensjahr einen digitalen Fragebogen, in dem Daten, Qualifikationen und die Bereitschaft zum Dienst abgefragt werden. Diese Abfrage wird mit dem Jahrgang 2008 beginnen und für Männer ist diese Erhebung verpflichtend. Ab 2027 gilt zudem eine verpflichtende Musterung. Nach einer einheitlichen Grundausbildung können sich Soldatinnen und Soldaten je nach Verpflichtungsdauer weiter in die Strukturen der Teilstreitkräfte und Unterstützungsbereiche integrieren.

Der bisherige freiwillige Wehrdienst fällt weg und alle Soldatinnen und Soldaten werden ab ihrem Dienstbeginn in den Status eines Soldaten bzw. einer Soldatin auf Zeit berufen. Die Dienstzeiten sind flexibel gestaltet und reichen von sechs bis 23 Monaten im Rahmen des neuen Wehrdienstes bis hin zu längeren Verpflichtungen von bis zu 25 Jahren. Ergänzt wird das Angebot durch finanzielle Anreize, Zugang zu Sprachkursen, Zuschüsse zum Führerschein und moderne Ausbildungsmöglichkeiten.

Mit der sogenannten Wehrerfassung 2.0 wird zudem auch auf Jahrgänge vor 2008 zurückgegriffen, um ein umfassendes Lage- und Datenbild sicherzustellen. Sollte sich trotz der Attraktivitätsmaßnahmen nicht genügend Nachwuchs gewinnen lassen, sieht der Entwurf vor, dass die Bundesregierung mit Zustimmung des Bundestages kurzfristig eine verpflichtende Einberufung zum Grundwehrdienst beschließen kann.