Junger Rat für Bettina: Unsere Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk bietet jungen Menschen eine Möglichkeit sich politisch einzubringen

Mit dem „Jungen Rat für Bettina“ ruft die Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk ein neues Projekt ins Leben, welches jungen Menschen eine Stimme geben soll. Das Ganze soll im Rahmen von 3 bis 4 Treffen im Wahlkreis stattfinden. Menschen, die nicht älter als 23 Jahre sind, können auf diesem Wege mit der Abgeordneten Lugk an einen Tisch kommen und über Politik und Gesetzesvorhaben diskutieren und beraten. Junge Menschen aus dem Wahlkreis können sich per Mail Bettina.Lugk.wk@bundestag.de oder über Instagram, bettina_lugk, anmelden. Interessierte geben in der Anmeldung ihre Handynummer an und werden dadurch Mitglied in einer WhatsApp-Gruppe. In dieser Gruppe werden dann zum einen die Termine für die Treffen mitgeteilt und zum anderen über die Themen abgestimmt, die auf den Treffen besprochen werden sollen. Für die Teilnehmenden entsteht durch dieses Projekt keine dauerhafte Verpflichtung. Im Vordergrund steht das Mitmachen.

„Seit 2021 bin ich Bundestagsabgeordnete für den Märkischen Kreis und bin selbst mittlerweile auch schon Anfang 40. Es wird also Zeit, dass zu den Menschen, mit denen ich über Politik und Gesetzesvorhaben diskutiere und die mich beraten, junge Menschen aus meinem Wahlkreis dazukommen. Ich freue mich sehr über alle, die Lust haben sich mit Ideen, Fragen und Anregungen einzubringen.“, so die Abgeordnete.

Girls’Day 2026: Bettina Lugk lädt junge Frauen im Alter von 16-18 Jahren in den Bundestag ein

Dieses Jahr findet am 23.04.2026 erneut der Girls’Day statt. Ein Tag, der junge Frauen dazu ermutigen soll, Berufe kennenzulernen, in denen sie heutzutage noch unterrepräsentiert sind. Auch die SPD – Bundestagsfraktion macht es sich erneut zur Aufgabe, Räume und Möglichkeiten zu schaffen, um jungen Frauen einen Zugang in den politischen Betrieb, der noch immer mehrheitlich von Männern geprägt ist. Gerade deswegen lädt die heimische Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk von der SPD – Bundestagfraktion, an diesem Tag, eine politisch interessierte junge Frau zwischen 16-18 Jahren – die aus den eingegangen Bewerbungen ausgewählt wird –  nach Berlin ein, um ihr einen ausführlichen Einblick in den Alltag von Politikerinnen und Politikern im Bundestag zu geben.

„Die Politik ist ein Ort mit vielfältigen beruflichen Möglichkeiten, die bei Frauen allerdings auch heutzutage nicht ausreichend ankommen. Deshalb freut es mich, dass die SPD – Bundestagfraktion sich auch dieses Jahr, aktiv für die Förderung von jungen Frauen in der Politik einsetzt“ erklärt Bettina Lugk

Die Teilnehmerin erhält im Zuge des Programms die Gelegenheit, bei einer Sitzung des Deutschen Bundestags dabei zu sein und das Reichstagsgebäude kennenzulernen. Zudem wird sie sie die Möglichkeit haben, mit einigen weiblichen Abgeordneten der SPD – Bundestagsfraktion in den Austausch zu kommen. Wobei die Abgeordneten von ihrem persönlichen Werdegang in der Politik berichten werden.

„Ich glaube, dass der Austausch von Politikerinnen und Politikern mit jungen Menschen und besonders mit jungen Frauen, essenziell ist. Einerseits, um Perspektiven auszutauschen, andererseits, um jungen Frauen zu motivieren sich politisch zu engagieren und dabei zu unterstützen mitzubestimmen“ betont Bettina Lugk

Das Programm beginnt am 22.04.2026 und endet am Nachmittag des 23.04.2026. Die Reise- und Aufenthaltskosten werden vollständig von der Fraktion übernommen. Wenn du Lust hast dabei zu sein, bewirb dich einfach mit einem kurzen Motivationsschreiben unter bettina.lugk.wk@bundestag.de um einen Platz.

Bettina Lugk ruft Jugendliche aus dem Märkischen Kreis zur Teilnahme an Jugend & Parlament auf – Bewerbungsfrist bis zum 10. April!

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk lädt junge Menschen aus dem Märkischen Kreis ein, sich für das Planspiel „Jugend und Parlament 2026“ des Deutschen Bundestages zu bewerben. Die viertägige Veranstaltung findet vom 6. bis 9. Juni 2026 im Deutschen Bundestag in Berlin statt und bietet jungen Erwachsenen die Möglichkeit, parlamentarische Abläufe hautnah zu erleben.

„Demokratie lebt davon, dass junge Menschen sich einbringen und politische Prozesse verstehen“, erklärt Lugk. „‚Jugend und Parlament‘ ermöglicht einen intensiven Einblick in die Arbeit des Bundestages – vom Austausch in Fraktionen über Ausschussberatungen bis hin zu Plenardebatten.“

Während des Planspiels übernehmen die Teilnehmenden die Rollen fiktiver Abgeordneter, diskutieren Gesetzesvorlagen und erleben den parlamentarischen Entscheidungsprozess aus erster Hand. Da Bettina Lugk ausgewählt wurde, eine junge, engagierte und politisch interessierte Person aus ihrem Wahlkreis zu benennen, ruft sie interessierte Jugendliche und junge Erwachsene aus dem Märkischen Kreis zur Bewerbung auf:

„Ich möchte einer jungen Stimme aus unserer Region die Chance geben, Politik einmal aus der Perspektive einer Abgeordneten oder eines Abgeordneten zu erleben. Besonders spannend ist dabei, neue Blickwinkel kennenzulernen und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten“, so Lugk.

Interessierte können sich mit einem kurzen Motivationsschreiben bis zum 10. April per E-Mail unter bettina.lugk.wk@bundestag.de bewerben. Die Kosten für An- und Abreise, Unterkunft sowie Verpflegung übernimmt der Deutsche Bundestag.

Kritische Infrastrukturen vor Ort schützen: KRITIS-Dachgesetz stärkt Kommunen in Nordrhein-Westfalen

Der Deutsche Bundestag hat diese Woche das Gesetz zur Umsetzung der CER-Richtlinie und zur Stärkung der Resilienz kritischer Anlagen (KRITIS-Dachgesetz) verabschiedet. Damit wird erstmals ein bundeseinheitlicher Rahmen geschaffen, um kritische Infrastrukturen besser zu schützen – ganz konkret auch hier bei uns. Ob Energie- und Wasserversorgung, Krankenhäuser, Verkehr oder digitale Netze: „Gerade vor Ort in unseren Städten und Gemeinden entscheidet sich, wie widerstandsfähig unsere Versorgung im Ernstfall ist“, betont Bettina Lugk, Bundestagsabgeordnete für den Märkischen Kreis.

Das Gesetz stärkt den Schutz kritischer Infrastrukturen dort, wo sie betrieben werden – in den Kommunen. Neben der Cybersicherheit rückt nun auch der physische Schutz stärker in den Fokus. Einheitliche Mindeststandards, verpflichtende Risikoanalysen und ein systematisches Störungsmonitoring helfen dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen und Ausfälle zu verhindern. Davon profitieren die Menschen in NRW unmittelbar in ihrem Alltag.

Sebastian Fiedler, Bundestagsabgeordneter aus Mülheim – Essen und innenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion: „Wenn Strom ausfällt, Wasser nicht mehr fließt oder Krankenhäuser beeinträchtigt sind, dann spüren die Bürgerinnen und Bürger das sofort – hier vor Ort in unseren Städten und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen. Der Anschlag auf das Stromnetz in Berlin hat noch einmal deutlich gemacht, wie wichtig der physische Schutz kritischer Infrastrukturen ist. Mit dem KRITIS-Dachgesetz schaffen wir klare Regeln und mehr Verlässlichkeit. Im parlamentarischen Verfahren haben wir den Gesetzentwurf verbessert: Sicherheitsvorfälle müssen nicht nur gemeldet werden, sondern es fließen auch Lagebilder und Rückmeldungen zurück. Das stärkt die Zusammenarbeit zwischen Betreibern, Kommunen und Behörden. Mit höheren Bußgeldern machen wir deutlich, dass Versorgungssicherheit keine freiwillige Aufgabe ist.“

Bettina Lugk: „Kritische Infrastrukturen stehen nicht abstrakt auf dem Papier, sie stehen mitten in Iserlohn und der gesamten Region. Deshalb ist der Schutz sensibler Daten besonders wichtig. Öffentliche Informationen über Standorte, Abläufe oder Schwachstellen können Sabotage und Anschläge erleichtern – auch hier bei uns aber auch in ganz Nordrhein-Westfalen. Mit einem Entschließungsantrag fordern wir die Bundesregierung auf, Transparenz- und Veröffentlichungspflichten kritisch zu prüfen und dort anzupassen, wo die Sicherheit bei uns vor Ort gefährdet ist. Das ist ein wichtiger Beitrag zum Schutz unserer Städte und Gemeinden.“

„Von der Landesregierung erwarte ich nun, dass auch sie alles in ihrer Macht Stehende unternimmt“, führt Lugk weiter aus. Bereits seit längerem fordert die SPD-Landtagsfraktion deshalb, dass auch die Landesregierung unter Ministerpräsident Hendrik Wüst endlich Schutzkonzepte entwickelt und die Bürgerinnen und Bürger stärker für die Risiken einer Störung unserer kritischen Infrastruktur sensibilisiert. Bislang ist zu wenig geschehen. Spätestens jetzt ist jedoch der Zeitpunkt zu Handeln gekommen – zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger auch in Iserlohn und dem gesamten Märkischen Kreis.

Demokratie zum Anfassen: Besuchergruppe aus dem Märkischen Kreis reiste auf Einladung unserer Bundestagsabgeordneten Bettina Lugk nach Berlin

Wie fühlt sich Politik an, wenn man ihr nicht nur in den Nachrichten begegnet, sondern mittendrin ist? 50 politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger aus dem Märkischen Kreis, unter anderem aus Iserlohn, Hemer, Menden, Balve, Neuenrade und Altena, machten sich deshalb in der vergangenen Woche auf Einladung unserer Bundestagsabgeordneten Bettina Lugk auf den Weg in die Bundeshauptstadt.

Die mehrtägige Informationsfahrt verband politische Bildung mit einem Blick auf deutsche Geschichte und auf die Orte, an denen sie bis heute nachwirkt. Gleich zu Beginn stand ein Besuch im Jüdischen Museum Berlin auf dem Programm. Die Dauerausstellung führte eindrucksvoll vor Augen, wie eng jüdisches Leben und deutsche Geschichte miteinander verwoben sind und warum Erinnerungskultur kein Blick zurück ist, sondern heute wichtiger denn je.

Bei einer Führung durch das Deutschlandradio-Funkhaus erlebte die Gruppe, wie journalistische Arbeit entsteht, vom ersten Thema bis zur Sendung, von Recherche bis Verantwortung. In Zeiten, in denen Desinformation und Zuspitzung in sozialen Medien oft schneller sind als die Fakten, wurde hier greifbar, warum unabhängige Medien zu den Stützpfeilern der Demokratie zählen.

Natürlich führte der Weg der Besuchergruppe auch dorthin, wo Demokratie täglich ausgehandelt wird in den Deutschen Bundestag. Die Besucherinnen und Besucher erhielten Einblicke in die Aufgaben und Abläufe des Parlaments und kamen anschließend im Reichstagsgebäude direkt mit Bettina Lugk ins Gespräch. Im Mittelpunkt standen dabei konkrete Fragen aus dem Alltag. Was bewegt die Menschen? Wo hakt es? Was braucht es, damit Politik nachvollziehbar bleibt und Vertrauen verdient?

„Solche Fahrten bringen Politiker und Bürger unkompliziert zusammen, denn Demokratie lebt davon, nicht nur zuzuschauen, sondern Fragen zu stellen, mitzureden und Entscheidungen kritisch zu begleiten“, betont Bettina Lugk.

Ergänzt wurde das Programm durch Stationen, die Mut und Zivilcourage in den Mittelpunkt rückten. In der Gedenkstätte Deutscher Widerstand setzte sich die Gruppe mit Menschen auseinander, die sich oft unter Lebensgefahr gegen die NS-Diktatur stellten. Am letzten Tag war ursprünglich ein Besuch der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße vorgesehen, der aufgrund der Witterungsverhältnisse jedoch nur in kurzer Form stattfinden konnte. Stattdessen besuchte die Gruppe die Ausstellung Dokumentationszentrum Topographie des Terrors, die die Strukturen und Verbrechen der nationalsozialistischen Herrschaft am historischen Ort von Gestapo und SS dokumentiert.

Abgerundet wurde die Fahrt durch zwei politisch ausgerichtete Stadtrundfahrten. Außerdem blieb für die Gäste noch Zeit, eigene Eindrücke in Berlin mitzunehmen – einer Stadt, in der Geschichte, Gegenwart und Zukunft auf engstem Raum zusammenkommen.

Bettina Lugk zur Entlastung von Weihnachtsmärkten: Musik bleibt bezahlbar

Der neue GEMA-Tarif für Weihnachts- und Christkindlmärkte entlastet Kommunen, Vereine und zahlreiche ehrenamtlich organisierte Märkte deutlich und sorgt für mehr Planungssicherheit. Zum Start der Weihnachtsmarktsaison erklärt unsere heimische Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk:

„Weihnachts- und Christkindlmärkte sind ein Ort voller weihnachtlicher Düfte, Musik und Kinderlachen. Sie sind ein Ort der Begegnung. Weihnachtsmärkte ohne Musik sind für mich nicht vorstellbar. Der neue GEMA-Tarif für Weihnachtsmärkte mit einer Senkung der Gebühren um 35 Prozent ist deshalb ein riesiger Erfolg: Wir entlasten Kommunen, Vereine und Ehrenamtliche deutlich. Kein Weihnachtsmarkt muss mehr ein Ort der Stille sein. Damit setzen wir den Auftrag aus dem Koalitionsvertrag um und schaffen endlich ein praxistaugliches Modell für nicht-kommerzielle Veranstaltungen. Ich freue mich besonders, dass sich das Bundesjustizministerium und insbesondere Justizministerin Dr. Stefanie Hubig sich so klar und erfolgreich für diese Lösung eingesetzt haben. Das nun gefundene Modell zeigt: Wenn alle Beteiligten an einem Tisch sitzen, kommen praxisnahe Lösungen heraus.“

Und weiter: „Die Senkung der GEMA-Gebühren ist ein Erfolg, der gerade den kleinen und ehrenamtlich organisierten Weihnachtsmärkten eine spürbare finanzielle Entlastung verschafft. Der neue GEMA-Tarif schafft Planungssicherheit für den Weihnachtsmarkt, diesen identitätsstiftenden Ort der Begegnung und des Miteinanders. Einen solchen fairen Rahmen für Weihnachtsmärkte haben wir immer gefordert. Gleichzeitig muss die kreative Leistung der Urheber gerecht entlohnt werden, aber die Vergütung für die Musiknutzung auf Weihnachtsmärkten muss auch die Besonderheiten des Weihnachtsmarktes als Kulturgut anerkennen. Die zwischen den beteiligten Akteuren vereinbarte vierjährige Evaluationsphase ist ein guter Kompromiss. Wir erwarten, dass alle Beteiligten diese Zeit nutzen, um die gesammelten Erfahrungen dann in eine dauerhaft tragfähige und gerechte Lösung zu überführen, die nicht alle paar Jahre neu verhandelt werden muss. Denn Musik gehört zum Weihnachtsmarkt wie der Glühwein und diese Atmosphäre muss bezahlbar bleiben.“

„Aufträge müssen im Mittelstand ankommen“

Iserlohn (AWe) – Die heimische Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk (SPD) hat den Märkischen Arbeitgeberverband (MAV) besucht. Themen des Austausches mit Geschäftsführer Özgür Gökce waren die wirtschaftliche Lage und neue Perspektiven für die Metall- und Elektroindustrie durch das Investitionspaket der Bundesregierung.

Im Hinblick auf die wirtschaftliche Lage in der heimischen Metall- und Elektroindustrie unterstrich Özgür Gökce: „Die Herbstbelebung ist bislang ausgeblieben. Wir hoffen, dass durch das Investitionspaket nun endlich etwas passiert.“ Bettina Lugk nahm den Ball auf. Sie setze darauf, dass viele kleine Maßnahme und Modernisierungen in den Städten und Gemeinden wirtschaftliche Impulse ergeben würden und außerdem die Stimmung im Land verbesserten. „Im Alltag ärgern wir uns über viele ‚kleinere‘ Baustellen in unserer Region – von der renovierungsbedürftigen Toilette in der Sporthalle bis hin zur schlechten Beleuchtung von zentralen Plätzen. Diese Reparaturen sind wichtiger als manches Prestigeprojekt.‘‘

Bettina Lugk ist unter anderem Mitglied im Verteidigungsausschuss. In dieser Funktion fordert sie im Interesse ihrer Heimatregion: „Die zu erwartenden Aufträge für Wehrtechnik können und sollten auch bei unserem Mittelstand ankommen.“ Damit dies gelinge, brauche es geeignete Fachkräfte. Ein Abgleich der Berufsbilder aus der klassischen Metall- und Elektro-Indus-trie und für die Produktion von Rüstungsgütern sei zu untersuchen.

Da es an Themen nicht mangelte, soll der Austausch zwischen Politik und regionaler Wirtschaft auch in Zukunft fortgesetzt werden.

Kontakt:
Dr. Andreas Weber,
Leiter Öffentlichkeitsarbeit & Bildung,
Tel.-Nr.: 02371/8291-70;
E-Mail: weber@mav-net.de

Bild: MAV – Dr. Andreas Weber

Bettina Lugk informiert: Bundesmittel für den Erhalt historischer Denkmäler – Anträge jetzt möglich

„Der Bund steht zu seiner Verantwortung für den Schutz unserer historischen Bausubstanz“, erklärt Bettina Lugk. „Gerade im Märkischen Kreis mit seinen vielen denkmalgeschützten Gebäuden, Kirchen und Industrieanlagen ist das Programm eine wertvolle Unterstützung für Eigentümerinnen, Vereine und Kommunen.“

Die heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk informiert, dass der Bund im Rahmen des Denkmalschutz-Sonderprogramms erneut Mittel für die Sanierung und den Erhalt bedeutender Kulturdenkmäler bereitstellt. Gefördert werden Projekte, die zur Substanzerhaltung und Restaurierung historischer Bauten beitragen und damit das kulturelle Erbe bewahren.

Gefördert werden ausschließlich denkmalpflegerische Maßnahmen, keine Modernisierungen oder Umbauten. Der Bund kann bis zu 50 Prozent der Kosten übernehmen, die restliche Finanzierung erfolgt durch Länder, Kommunen oder private Träger.

Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen – also auch Vereine, Kirchengemeinden, Stiftungen oder Kommunen. Zuständig für den Märkischen Kreis ist die:

Bezirksregierung Arnsberg
Seibertzstraße 1, 59821 Arnsberg
www.mhkbg.nrw/themen/bau/denkmalschutz

„Ich möchte alle ermutigen, die ein historisches Gebäude oder Denkmal bewahren möchten, sich zu informieren und eine Förderung zu beantragen“, so Lugk weiter. „Unsere Denkmäler sind Zeugnisse der Geschichte und prägen das Gesicht unserer Städte und Dörfer.“

Bettina Lugk: „Wüst lässt NRW-Kommunen im Förderdschungel stehen“

Mit dem Sondervermögen Infrastruktur stellt der Bund 100 Milliarden Euro bereit, um Deutschland zu modernisieren und den Investitionsstau endlich abzubauen. Ein erheblicher Teil der Mittel ist für die Kommunen bestimmt – dort, wo der Bedarf am größten ist. Doch ausgerechnet die NRW-Landesregierung droht dieses Ziel zu verfehlen.

„Anstatt die Gelder unkompliziert weiterzugeben, spannt Ministerpräsident Hendrik Wüst ein bürokratisches Netz aus Förderprogrammen auf, das viele Städte und Gemeinden schlicht überfordert“, kritisiert die SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk. „Der Bund hat den Ländern bewusst Vertrauen geschenkt und auf komplizierte Antragsverfahren verzichtet. Dieses Vertrauen darf nicht enttäuscht werden.“

Nach den aktuellen Plänen der Landesregierung sollen von den 21 Milliarden Euro, die NRW aus dem Sondervermögen erhält, nur 10 Milliarden Euro direkt an die Kommunen fließen. Der Rest soll über bestehende oder neu aufgelegte Landesprogramme verteilt werden – oftmals mit unklaren Förderbedingungen und langen Verfahren. Dabei hatte der Bund ursprünglich vorgesehen, dass mindestens 60 Prozent der Mittel direkt an die Kommunen gehen sollen. Diese Mindestquote wurde auf Drängen der Länder – allen voran NRW – gestrichen.

„Die Kommunen in NRW brauchen jetzt schnelle Unterstützung, keine Schaufensterprogramme“, so Lugk weiter. „Während andere Länder die Bundesmittel zielgerichtet weiterleiten, verschiebt die Landesregierung Gelder und gefährdet so dringend notwendige Investitionen in Schulen, Straßen und Digitalisierung.“

Hintergrund:

Der Bund stellt den Ländern im Rahmen des Sondervermögens Infrastruktur insgesamt 100 Milliarden Euro zur Verfügung. Ziel ist es, Investitionen in Infrastruktur, Digitalisierung und Klimaschutz zu beschleunigen. NRW erhält daraus rund 21 Milliarden Euro und will nach eigenen Angaben 10 Milliarden Euro aus Landesmitteln ergänzen. Die Landesregierung plant jedoch, einen erheblichen Teil der Mittel über Förderprogramme zu vergeben. Die NRW-SPD bezeichnete die Pläne als „enttäuschend“ und fordert, dass die Gelder „zügig, transparent und unbürokratisch“ bei den Kommunen ankommen.

Bettina Lugk: Jetzt für kulturweit bewerben – Frist bis 12. Januar 2026!

Junge Menschen aus dem Märkischen Kreis haben die Chance, die Welt zu entdecken und sich gleichzeitig gesellschaftlich zu engagieren: Der internationale Freiwilligendienst kulturweit macht globale Verantwortung sicht- und erfahrbar. Teilnehmer:innen zwischen 18 und 26 Jahren können sich für sechs oder zwölf Monate weltweit in den Bereichen Bildung, Kultur, Natur und Sport engagieren. Noch bis zum 12. Januar 2026 um 12 Uhr mittags können sich Interessierte für einen Freiwilligendienst ab dem 1. September 2026 bewerben.

„Ich möchte junge Menschen aus dem Märkischen Kreis ausdrücklich dazu ermutigen, diese einzigartige Gelegenheit zu nutzen“, sagt die heimische Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk. „Ein Freiwilligendienst mit kulturweit eröffnet wertvolle persönliche Erfahrungen, stärkt interkulturelle Kompetenzen und ermöglicht Begegnungen, die ein Leben lang prägen. Gerade in einer Zeit wachsender globaler Herausforderungen ist es wichtig, Brücken zwischen Menschen und Kulturen zu bauen.“

„kulturweit“ ist ein Programm der Deutschen UNESCO-Kommission, gefördert vom Auswärtigen Amt. Es bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten weltweit:
Ob als Assistenz im Deutschunterricht an einer Partnerschule in Tiflis, in der Kulturprogramm-Abteilung am Goethe-Institut in Hanoi oder im UNESCO-Biosphärenreservat am Mount Elgon, die Freiwilligen engagieren sich gemeinsam mit Partnerorganisationen wie dem Goethe-Institut, dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), der Deutschen Welle Akademie oder dem Deutschen Archäologischen Institut.

Der Freiwilligendienst steht für eine weltoffene Gesellschaft im Sinne der UNESCO. Er fördert persönliche Entwicklung, Bildung für nachhaltige Entwicklung und die Werte von Frieden, Menschenwürde und Gerechtigkeit. Durch begleitende Seminare, Weiterbildungen und ein starkes Alumni-Netzwerk bleibt das Engagement auch über die Zeit im Ausland hinaus wirksam.

Alle Teilnehmenden werden umfassend vorbereitet und unterstützt, mit Seminaren, Sprachkursen, Versicherungen, Reisekosten- und Mietzuschüssen.

Interessierte aus dem Märkischen Kreis können sich online unter www.kulturweit.de informieren und bewerben. Bis zum Bewerbungsschluss bietet „kulturweit“ zudem Online-Infoabende an, die Einblicke in den Freiwilligendienst geben.