Unsere heimische Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk hat im Rahmen der Handwerkstour der Handwerkskammer Südwestfalen durch den Wahlkreis auch in Neuenrade Station gemacht. Gemeinsam mit einer Delegation der Handwerkskammer Südwestfalen besuchte sie die Ossenberg AST GmbH sowie Weiss Backhandwerk. Im Mittelpunkt stand der Austausch mit den Betrieben über die aktuelle Lage des Handwerks und die Herausforderungen in unterschiedlichen Gewerken.
Neben Bettina Lugk nahmen Jochen Renfordt, Präsident der Handwerkskammer Südwestfalen, Hauptgeschäftsführer Hendrik Schmitt, Uta Neumeister, Leitung Standortpolitik, Rüdiger Schnüttgen, Referent Berufliche Bildung, sowie Thomas Sommer aus dem Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit an den Terminen teil. Bei Firma Ossenberg nahmen Geschäftsführer Dominik Twer, Prokurist Ingo Antoni und Einkaufsleiter Meinolf Lohmann am Gespräch teil. Bei Weiss Backhandwerk war Inhaber Kevin Weiss dabei.
In den Gesprächen zeigte sich, dass die Probleme in vielen Bereichen ähnlich sind, auch wenn die Gewerke sehr unterschiedlich aufgestellt sind. Hohe Energie-, Material- und Betriebskosten, Bürokratie, langsame Verfahren und der Fachkräftemangel setzen viele Unternehmen unter Druck. Hinzu kommen konjunkturelle Unsicherheiten und die Frage, wie Ausbildung und Nachwuchsgewinnung langfristig gesichert werden können.
Bettina Lugk hob hervor, dass das Handwerk sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich eine zentrale Rolle spiele. „Die Gespräche in Neuenrade haben erneut gezeigt, wie groß die Bedeutung des Handwerks für unseren Alltag und für die wirtschaftliche Entwicklung der Region ist. Gleichzeitig stehen viele Betriebe unter erheblichem Druck.“ Wichtig seien deshalb vor allem schnellere und unbürokratischere Verfahren, mehr Planungssicherheit und bessere Rahmenbedingungen für Investitionen. „Mir ist wichtig, diese Rückmeldungen direkt mitzunehmen. Solche Einblicke aus erster Hand helfen sehr bei der politischen Beratung und dabei, den Blick auf die tatsächlichen Auswirkungen von Entscheidungen zu schärfen.“
Zum Abschluss dankte Lugk den beteiligten Unternehmen und der Handwerkskammer Südwestfalen für die Organisation der Termine und die offenen Einblicke in die Praxis. Die Handwerkstour führte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch nach Altena und Plettenberg.


