Erste Deutsche Militärstrategie zur Stärkung der Streitkräfte

Erste Deutsche Militärstrategie für Stärkung der Streitkräfte

Verteidigungsminister Boris Pistorius hat neue strategische Grundlagendokumente für die zukünftige Ausrichtung der Bundeswehr vorgestellt. Dazu gehört insbesondere die Gesamtkonzeption Militärische Verteidigung, bestehend aus den beiden Säulen Militärstrategie und Fähigkeitsprofil der Bundeswehr. Auch den Personellen Aufwuchsplan der Bundeswehr, die neue Strategie der Reserve und die Entbürokratisierungs- und Modernisierungsagenda hat Pistorius präsentiert.

Erarbeitet wurden diese Konzepte nicht zum Selbstzweck, sondern mit dem klaren Ziel, die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr weiter zu stärken. Sie schaffen strategische Klarheit, die aufgrund der aktuellen Bedrohungslage notwendig ist.

 

“Mit den neuen strategischen Grundlagendokumenten bringt Verteidigungsminister Boris Pistorius Klarheit und Tempo in die Neuausrichtung der Bundeswehr. Die Botschaft ist eindeutig: Wir nehmen die veränderte Bedrohungslage ernst – und handeln.”

 

Gesamtkonzeption militärische Verteidigung als Antwort auf Bedrohung

Wie bei militärischen Betrachtungen üblich, möchte auch ich hier nochmal auf die Bedrohungslage eingehen. So sagte der ranghöchste Soldat der Bundeswehr, Generalinspekteur, General Carsten Breuer: “Ich glaube, es war in den 40 Jahren, in denen ich Soldat bin, noch nie so bedrohlich wie jetzt gerade”. Dieses Zitat stammt aus März 2025. Seitdem ist über ein Jahr vergangen und Russland hat seitdem nicht nur seinen brutalen Angriffskrieg gegen die Ukraine mit aller Härte fortgesetzt, Putin rüstet seine Streitkräfte zugleich stetig auf. Zugleich sind auch wir in Deutschland immer wieder hybriden Angriffen ausgesetzt.

All das zeigt, dass Russland mit seinem Ziel einer Neuordnung der europäischen Sicherheitsarchitektur, eine gesamtstaatliche und umfassende militärstrategische Bedrohung darstellt. Diese Feststellung ist ein wesentlicher Inhalt der Bedrohungsanalyse in der Gesamtkonzeption militärische Verteidigung. Hinzu kommt etwa die zunehmende Multipolarität und strategische Rivalität sowie die wachsende Interkonnektivität von Akteuren und Krisenlagen, was dazu führt, dass regionale Konflikte globale Bedeutung gewinnen können.

Die Gesamtkonzeption militärische Verteidigung gibt die Antworten, um diese Bedrohung abschrecken und abwehren zu können. Konkret soll die Bundeswehr zur stärksten konventionellen Armee Europas werden. Deutschland wird so gezielt konventionell-strategische Verantwortung in und für Europa tragen. Das bedeutet neben der Verteidigungsfähigkeit auch eine nationale und europäische Projektionsfähigkeit.

Neues Kriegsbild fordert schnelle Anpassungsfähigkeit

Neben der Bedrohungslage greift die Militärstrategie auch relevante globale, technologische und gesellschaftliche Trends auf, die das Kriegsbild heute und in Zukunft definieren. Ein Beispiel ist etwa der Trend zu Automatisierung und Autonomisierung, der sich in unbemannten KI-gesteuertes Systemen zeigt. Die Gesamtkonzeption Militärische Verteidigung zieht aus diesen Analysen konkrete Ableitungen. Allgemein gesprochen, muss es etwa darum gehen, dass unsere Bundeswehr bei Anpassung und Innovation schnell sein muss als die Gegner.

Angesichts der aktuellen Bedrohung geht es kurzfristig darum, die Verteidigungsfähigkeit schnellstmöglich zu maximieren. Schon jetzt ist Deutschland bereit für den „fight tonight“ – also für den sofortigen Kampf zur Landes- und Bündnisverteidigung. Die Gesamtkonzeption militärische Verteidigung plant darüber hinaus und beschreibt die Weiterentwicklung unserer Streitkräfte bis 2039. So soll mittelfristig ein deutlicher
Fähigkeitszuwachs und langfristig technologisch überlegene, innovative Streitkräfte erreicht sein.

Die konkrete Ausgestaltung der Gesamtkonzeption militärische Verteidigung ist als GEHEIM eingestuft. Auf der Seite des BMVg finden sich dennoch viele weiterführende Informationen:

Bettina Lugk: „Sportstätten sind Orte der Begegnung und Gesundheit“ – Bund fördert Projekte in Plettenberg und Lennestadt

Gute Nachrichten für Südwestfalen: Aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ erhalten gleich zwei Projekte in der Region eine umfangreiche finanzielle Unterstützung. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk freut sich, die Förderzusagen bekanntgeben zu können.

In Plettenberg wird die Sanierung des Stadtstadions Elsewiese mit 534.461,64 Euro gefördert. In Lennestadt erhält der Ersatzneubau der Sporthalle der Grundschule in Lennestadt-Elspe eine Förderung in Höhe von 922.500,00 Euro.

„Sportstätten sind weit mehr als Orte für Bewegung – sie sind Treffpunkte für Menschen, fördern den Zusammenhalt und leisten einen wichtigen Beitrag für Gesundheit und Lebensqualität“, erklärt Lugk. „Ich freue mich sehr, dass der Bund hier konkret investiert und unsere Region stärkt.“

Im Fokus der Förderung in Plettenberg steht die dringend notwendige Erneuerung der Tartan- und Kunstrasenflächen im Stadtstadion Elsewiese. Die bestehenden Anlagen stammen aus dem Jahr 2008 und sind inzwischen stark abgenutzt. Beschädigte Oberflächen stellen aktuell ein erhöhtes Verletzungsrisiko für die Sportlerinnen und Sportler dar. Mit der Förderung können die Flächen umfassend saniert und die Anlage wieder auf einen sicheren und zeitgemäßen Stand gebracht werden.

Die Elsewiese ist ein zentraler Ort für den Sport in Plettenberg: Neben dem Trainings- und Spielbetrieb des SC Plettenberg mit zahlreichen Jugend- und Seniorenmannschaften nutzt auch die benachbarte Grundschule die Anlage regelmäßig. Zudem steht der Platz der Öffentlichkeit zur Verfügung und wird von vielen Bürgerinnen und Bürgern genutzt.

Auch in Lennestadt wird gezielt in die Zukunft investiert. Der Ersatzneubau der Sporthalle in Elspe schafft moderne und nachhaltige Bedingungen für den Schul- und Vereinssport. Damit wird eine wichtige Infrastruktur für Kinder, Jugendliche und Vereine langfristig gesichert.

Das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ unterstützt bundesweit Städte und Gemeinden bei der Modernisierung ihrer Sportinfrastruktur. Gefördert werden insbesondere Projekte mit besonderer Bedeutung für den Breitensport, die soziale Integration und den Klimaschutz. Ziel ist es, die Qualität der Sportstätten zu verbessern und sie langfristig nutzbar zu machen.

„Gerade im ländlichen Raum sind solche Programme von großer Bedeutung. Sie ermöglichen Investitionen, die Kommunen allein oft nur schwer stemmen können“, so Lugk weiter. „Das stärkt nicht nur den Sport, sondern auch das gesellschaftliche Miteinander vor Ort.“

Mit den nun bewilligten Mitteln können die geplanten Maßnahmen in Plettenberg und Lennestadt zeitnah umgesetzt werden.

Städtebauförderung: erstmals 1 Milliarde Euro für lebendige Orte und starke Gemeinschaften in Deutschland – Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk informiert zum „Tag der Städtebauförderung“ am Samstag, 9. Mai 2026

Die heimische Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk informiert zum Tag der Städtebauförderung am 9. Mai 2026 über die Sanierungsprojekte im Märkischen Kreis:

“Die Städtebauförderung spielt eine entscheidende Rolle für die Entwicklung des Märkischen Kreises und des Sauerlandes. Sie schafft Räume der Begegnung und stärkt den sozialen Zusammenhalt in unseren Gemeinden.”

Auch in diesem Jahr feiern Städte und Gemeinden in ganz Deutschland am 9. Mai 2026 unter dem Motto „Lebendige Orte, starke Gemeinschaften“ den Tag der Städtebauförderung. An diesem Tag zeigen rund 600 Städte und Gemeinden, wie sie mit Mitteln der Städtebauförderung attraktive Quartiere, Stadt- und Ortsteilzentren schaffen und ein gutes Zusammenleben in lebendigen Nachbarschaften fördern. Der Aktionstag zeigt auch, wie die Bürgerinnen und Bürger an der Entwicklung der eigenen Stadt und Gemeinde mitwirken können. Der Tag der Städtebauförderung ist eine gemeinsame Initiative von Bund, Ländern, Deutschem Städtetag und Deutschem Städte- und Gemeindebund.

Städtebauförderung im Märkischen Kreis

Auch die Bürgerinnen und Bürger im Märkischen Kreis können sich über die Unterstützung der Städtebauförderung bei der Entwicklung der Städte und Gemeinden freuen. Seit 1971 flossen ca. 52,3 Millionen Euro Bundesfinanzhilfen der Städtebauförderung in den Märkischen Kreis. Im Jahr 2025 erhielten die Städte & Gemeinden Hemer, Menden, Nachrodt-Wiblingwerde und Neuenrade Bundesmittel der Städtebauförderung – insgesamt 771.000 Euro. Schwerpunkte der Förderung waren im vergangenen Jahr 2025 unter anderem das aktive Stadtzentrum Nachrodt, Menden Lendringsen Mitte und die Gestaltung der Innenstädte von Hemer und Neuenrade. Die Mittel wurden in den Programmen der Städtebauförderung mit den Titeln „Lebendige Zentren“ und „Sozialer Zusammenhalt“ bereitgestellt.

Dazu Bettina Lugk weiter:

“Als Vertreterin des Märkischen Sauerlandes im Bundestag freue ich mich über die nachhaltige Unterstützung durch die Städtebauförderung. Sie trägt dazu bei, unsere Quartiere lebenswerter zu gestalten und die Lebensqualität unserer Bürgerinnen und Bürger zu verbessern.”

Städtebauförderung des Bundes und der Länder

Seit 1971 ist die Städtebauförderung als gemeinschaftliche Aufgabe von Bund, Ländern und Kommunen ein erfolgreiches Instrument der städtischen Erneuerung. Sie unterstützt die Kommunen dabei, ihre Städte an wirtschaftliche, gesellschaftliche und ökologische Veränderungen anzupassen. Mehr als 12.500 Gesamtmaßnahmen wurden bisher gefördert – in rund 4.000 Kommunen bundesweit. Allein der Bund hat seit 1971 ca. 23,9 Milliarden Euro investiert. Für das Jahr 2026 werden für die Städtebauförderung erstmals 1 Milliarde Euro Bundesmittel zur Verfügung stehen. Bis 2029 ist eine Erhöhung der Mittel auf 1,58 Milliarden Euro vorgesehen.

Programme der Städtebauförderung

Die Städtebauförderung umfasst die Programme „Lebendige Zentren“, „Sozialer Zusammenhalt“ sowie „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“. Diese sprechen die aktuellen Problemlagen gezielt an und berücksichtigen auch wesentliche Querschnittsaufgaben.

So sind Maßnahmen zum Klimaschutz oder zur Anpassung an den Klimawandel, insbesondere zur Verbesserung der grünen Infrastruktur, Voraussetzung für eine Förderung. Weitere Schwerpunkte sind die Verstärkung der interkommunalen Zusammenarbeit, die Stärkung von Stadt-Umland-Beziehungen sowie die Unterstützung zivilgesellschaftlichen Engagements.

„Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“

Für alle Menschen ist ihr Quartier eine wichtige Bezugsgröße. Es ist Zuhause und Begegnungsort zugleich. Mit dem Städtebauförderungsprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ unterstützen Bund und Länder den Erhalt und die Stärkung lebenswerter Quartiere. Ziel des Programms ist es, die Wohn- und Lebensqualität sowie die Nutzungsvielfalt in den Quartieren zu erhöhen, das Miteinander aller Bevölkerungsgruppen zu unterstützen und den Zusammenhalt in der Nachbarschaft zu stärken. Städtebauliche Investitionen in das Wohnumfeld, in die Infrastrukturausstattung und in die Qualität des Wohnens sorgen für mehr Generationengerechtigkeit sowie Familienfreundlichkeit im Quartier und verbessern die Chancen der dort Lebenden auf Teilhabe und Integration.

Lebendige Zentren – Erhalt und Entwicklung der Orts- und Stadtkerne

Innenstädte und Zentren sind Orte für Begegnung und Kommunikation, Einzelhandel, Arbeiten und Wohnen gleichermaßen. Stadt- und Ortsteilzentren sollen daher zu attraktiven und identitätsstiftenden Orten für Menschen unterschiedlicher Herkunft weiterentwickelt werden. Aufgabe des Programms „Lebendige Zentren“ ist es, hohe Aufenthaltsqualitäten durch vielfältige Nutzungsmöglichkeiten auf der Grundlage des Bestandes zu schaffen. Die Gestaltung des öffentlichen Raums spielt dabei eine ebenso wichtige Rolle wie das besondere baukulturelle Erbe – vor allem in den historischen Altstädten.

Bettina Lugk dazu: “Der Tag der Städtebauförderung bietet eine großartige Gelegenheit, die Vielfalt und Bedeutung dieses Programms zu würdigen. Im Märkischen Kreis und darüber hinaus zeigen die zahlreichen Veranstaltungen, wie die Städtebauförderung aktiv zur positiven Entwicklung unserer Städte und Gemeinden beiträgt.”

Wachstum und nachhaltige Erneuerung – Lebenswerte Quartiere gestalten

Das Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ unterstützt Städte und Gemeinden dabei, öffentlichen Raum und gebaute Umwelt an neue und sich ändernde Bedarfe anzupassen. Ziel sind resiliente städtebauliche Strukturen in wachsenden und in schrumpfenden Städten und Gemeinden aller Größenordnungen. Im Sinne einer nachhaltigen Erneuerung finden zudem umweltbezogene und ökologische Aspekte wie die Klimafolgenanpassung besondere Berücksichtigung. Das Programm setzt einen Schwerpunkt auf die Entwicklung neuer Quartiere auf Brach- und Konversionsflächen und auf die Ermöglichung von Wohnungsbau.

Weitere Informationen:
www.tag-der-staedtebaufoerderung.de
www.staedtebaufoerderung.info
www.instagram.com/staedtebaufoerderung

Handwerkstour in Neuenrade: Bettina Lugk besucht Betriebe aus Bau und Bäckerhandwerk

Unsere heimische Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk hat im Rahmen der Handwerkstour der Handwerkskammer Südwestfalen durch den Wahlkreis auch in Neuenrade Station gemacht. Gemeinsam mit einer Delegation der Handwerkskammer Südwestfalen besuchte sie die Ossenberg AST GmbH sowie Weiss Backhandwerk. Im Mittelpunkt stand der Austausch mit den Betrieben über die aktuelle Lage des Handwerks und die Herausforderungen in unterschiedlichen Gewerken.

Neben Bettina Lugk nahmen Jochen Renfordt, Präsident der Handwerkskammer Südwestfalen, Hauptgeschäftsführer Hendrik Schmitt, Uta Neumeister, Leitung Standortpolitik, Rüdiger Schnüttgen, Referent Berufliche Bildung, sowie Thomas Sommer aus dem Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit an den Terminen teil. Bei Firma Ossenberg nahmen Geschäftsführer Dominik Twer, Prokurist Ingo Antoni und Einkaufsleiter Meinolf Lohmann am Gespräch teil. Bei Weiss Backhandwerk war Inhaber Kevin Weiss dabei.

In den Gesprächen zeigte sich, dass die Probleme in vielen Bereichen ähnlich sind, auch wenn die Gewerke sehr unterschiedlich aufgestellt sind. Hohe Energie-, Material- und Betriebskosten, Bürokratie, langsame Verfahren und der Fachkräftemangel setzen viele Unternehmen unter Druck. Hinzu kommen konjunkturelle Unsicherheiten und die Frage, wie Ausbildung und Nachwuchsgewinnung langfristig gesichert werden können.

Bettina Lugk hob hervor, dass das Handwerk sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich eine zentrale Rolle spiele. „Die Gespräche in Neuenrade haben erneut gezeigt, wie groß die Bedeutung des Handwerks für unseren Alltag und für die wirtschaftliche Entwicklung der Region ist. Gleichzeitig stehen viele Betriebe unter erheblichem Druck.“ Wichtig seien deshalb vor allem schnellere und unbürokratischere Verfahren, mehr Planungssicherheit und bessere Rahmenbedingungen für Investitionen. „Mir ist wichtig, diese Rückmeldungen direkt mitzunehmen. Solche Einblicke aus erster Hand helfen sehr bei der politischen Beratung und dabei, den Blick auf die tatsächlichen Auswirkungen von Entscheidungen zu schärfen.“

Zum Abschluss dankte Lugk den beteiligten Unternehmen und der Handwerkskammer Südwestfalen für die Organisation der Termine und die offenen Einblicke in die Praxis. Die Handwerkstour führte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch nach Altena und Plettenberg.

Bettina Lugk informiert sich im Rahmen der Handwerkstour der Handwerkskammer Südwestfalen in Plettenberg über die Lage und die Zukunft des Handwerks

Im Rahmen der Handwerkstour durch den Märkischen Kreis hat unsere heimische Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Handwerkskammer Südwestfalen in Plettenberg zwei Handwerksbetriebe besucht: die Weyand & Co. GmbH sowie die Zimmerei Kahl GmbH. Gemeinsam suchten sie vor Ort das Gespräch mit den Verantwortlichen, um mehr über die aktuelle Situation, die Perspektiven und die Herausforderungen des Handwerks zu erfahren.

An der Tour nahmen neben Bettina Lugk auch Jochen Renfordt, Präsident der Handwerkskammer Südwestfalen, Hauptgeschäftsführer Hendrik Schmitt, Uta Neumeister, Leitung Standortpolitik, Rüdiger Schnüttgen, Referent Berufliche Bildung, sowie Thomas Sommer aus dem Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit teil. Bei Weyand & Co. standen Klaus Holzmann und Christiane Holzmann für den Austausch zur Verfügung, bei der Zimmerei Kahl Michaela und Dieter Kahl.

Bei beiden Stationen wurde deutlich, dass die Sicherung von Fachkräften und Nachwuchs eine der zentralen Zukunftsfragen bleibt. Viele Betriebe investieren bereits stark in Ausbildung, Praktika und Kontakte zu Schulen, dennoch wird es zunehmend schwieriger, geeignete Bewerberinnen und Bewerber zu gewinnen. Gleichzeitig belasten auch Bürokratie, hohe Kosten und wirtschaftliche Unsicherheiten die Entwicklungsmöglichkeiten der Unternehmen.

Bettina Lugk unterstrich die Bedeutung des persönlichen Austauschs mit den Betrieben: „Gerade im Handwerk zeigt sich sehr konkret, welche politischen Rahmenbedingungen funktionieren und wo nachgesteuert werden muss. Deshalb sind diese Gespräche vor Ort für mich besonders wichtig.“ Das Handwerk sei ein unverzichtbarer Bestandteil der regionalen Wirtschaft und verdiene verlässliche Perspektiven. „Wer über Fachkräftesicherung, Investitionen und weniger Bürokratie spricht, muss die Erfahrungen der Betriebe ernst nehmen. Die Eindrücke aus Plettenberg nehme ich mit in die SPD-Fraktion nach Berlin.“

Lugk dankte den beteiligten Unternehmen sowie der Handwerkskammer Südwestfalen für die Einladung, die Organisation und die Möglichkeit, vielfältige Einblicke in das Handwerk vor Ort zu erhalten. Die Tour führte die Delegation an diesem Tag noch nach Altena und Neuenrade.

Statement der heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten Bettina Lugk zur aktuellen Debatte um Entlastungen angesichts steigender Kraftstoffpreise

„Aktuell sorgt der Weg zur Zapfsäule für Frust und Ärger. Das geht mir genauso wie vielen anderen auch. Umso verständlicher ist der Unmut, gerade weil wir inzwischen wissen, dass die Spritpreise in Deutschland im europäischen Vergleich besonders stark angezogen haben.

Vor diesem Hintergrund sind die am Wochenende von der Bundesregierung beschlossenen Entlastungen ein wichtiger Schritt. Die Senkung der Steuer auf Kraftstoffe um 17 Cent pro Liter ist grundsätzlich positiv zu werten, weil sie nicht nur Pendlerinnen und Pendler entlastet, sondern breite Teile der Bevölkerung. Ich denke da an all jene, die der Care-Arbeit, der Betreuung der Kinder jenseits von Steuervergünstigungen nachgehen. Auch all jene, die im Ehrenamt tätig sind und damit eine tragende Rolle für unsere Gesellschaft übernehmen, profitieren von dieser Entlastung.

Dafür ist aber entscheidend, dass die Entlastung auch tatsächlich bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen. Es darf nicht sein, dass nun auch die Steuersenkung in den Taschen großer Mineralölkonzerne landet, die bereits jetzt übermäßig von der Krise profitieren. Gewinnmitnahmen auf Kosten der Allgemeinheit, sei es aus dem Geldbeutel der Menschen oder indirekt aus Steuermitteln, sind nicht akzeptabel.

Das Kartellamt ist deshalb jetzt besonders gefordert. Gestärkt durch die Beschlüsse der Bundesregierung muss es die Preisentwicklung zügig und gründlich prüfen und, wenn nötig, konsequent einschreiten.

In diesem Zusammenhang lohnt sich auch ein Blick auf die sozialdemokratischen Vorschläge, wie sie unter anderem von Lars Klingbeil formuliert wurden. Diese zielten darauf ab, übermäßige Krisengewinne stärker zu begrenzen und für die Allgemeinheit nutzbar zu machen. Dass entsprechende Ansätze – etwa von Katharina Reiche – schnell abgelehnt wurden, während Signale aus der EU-Kommission unseren SPD-Finanzminister stützen, zeigt, dass hier weiterhin politischer Diskussionsbedarf besteht.“

Austausch mit neuem Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis Markus Märtens

Unsere heimische Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk hat die Geschäftsstelle der Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis in Iserlohn besucht, um den neuen Hauptgeschäftsführer Markus Märtens kennenzulernen und sich mit ihm über aktuelle Herausforderungen im Handwerk auszutauschen.

Die Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis vertritt als Zusammenschluss von 23 Innungen mit über 1.000 Betrieben die Interessen des regionalen Handwerks und engagiert sich unter anderem bei zentralen Zukunftsthemen wie Fachkräftesicherung, Energiewende und beruflicher Bildung.

Markus Märtens hat die Geschäftsführung zum Jahreswechsel übernommen und folgt auf Dirk H. Jedan, der die Kreishandwerkerschaft über 20 Jahre hinweg geprägt hat. Im Gespräch wurde deutlich, dass das Handwerk vor großen Aufgaben steht. Steigende Energie- und Mobilitätskosten, Fachkräftemangel sowie die Herausforderung, für viele Betriebe rechtzeitig Nachfolgerinnen und Nachfolger zu finden.

„Ohne das Handwerk geht nichts, ob beim Wohnungsbau, der Sanierung unserer Infrastruktur wie Straßen und Brücken oder der Modernisierung von Bundeswehrstandorten. Wir sind auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen“, betonte Bettina Lugk. „Gerade deshalb müssen wir mehr junge Menschen für eine Ausbildung im Handwerk gewinnen. Die Chancen sind richtig gut, mit vielen Weiterbildungsmöglichkeiten, sicheren Jobs und der Option, später den eigenen Betrieb zu führen.“

Auch die Bedeutung moderner Technologien wurde thematisiert. Digitalisierung und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz werden künftig eine noch größere Rolle im Handwerk spielen, sowohl in den Betrieben als auch in der Ausbildung. Gleichzeitig machte Markus Märtens den Bedarf an Investitionen in Bildungszentren und Ausbildungsstätten deutlich und hofft dabei auf staatliche Unterstützung, beispielsweise in Form von Förderprogrammen.

Abschließend dankte Bettina Lugk für den konstruktiven Austausch: „Ich wünsche Markus Märtens für seine neue Aufgabe viel Erfolg und freue mich auf eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.“

Bettina Lugk zur Reform der GKV-Finanzen: Für eine stabile, gute sowie gerechte Krankenversorgung

Unsere heimische Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk erklärt zur Reform der Finanzen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV):
„Die finanzielle Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung darf nicht zulasten der Versicherten gehen. Statt höherer Beiträge oder Leistungskürzungen setzen wir auf strukturelle Reformen für mehr Effizienz und eine bessere, gerechtere Versorgung. Die von der Kommission dazu erarbeiteten Vorschläge sind eine fundierte und tragfähige Grundlage für die nun anstehenden Beratungen in der Koalition.
In der gesetzlichen Krankenversicherung haben wir kein Einnahme-, sondern vor allem ein Ausgabenproblem und zugleich eine Frage der Gerechtigkeit. Deutschland verfügt über eines der teuersten Gesundheitssysteme weltweit, dennoch erleben viele Versicherte den Zugang zur Versorgung als unzureichend oder zu langsam.
Die Beitragszahlerinnen und Beitragszahler haben in den vergangenen Jahren bereits erhebliche Lasten getragen. Deshalb ist für uns entscheidend: Eine nachhaltige Stabilisierung der GKV darf nicht mehr zulasten der Versicherten gehen. Weder durch steigende Beiträge oder zusätzliche Belastungen noch durch Leistungskürzungen!
Unser Fokus liegt auf der Begrenzung der Ausgabendynamik in den zentralen Versorgungsbereichen und auf strukturellen Reformen, die Effizienzreserven heben und die Versorgung der Versicherten spürbar verbessern.
Wir werden uns die Vorschläge der Bundesgesundheitsministerin auf Grundlage der Kommissionsarbeit jetzt in der Koalition genau anschauen und zügig zu einer tragfähigen sowie ausgewogenen Lösung für die gesetzlich Versicherten kommen.”

Engagement im Doppelpack – Blumenstrauß des Monats April geht an Dörte Kaul-Hentschel und Matthias Hentschel

Im April 2026 gibt es beim „Blumenstrauß des Monats“ eine kleine Premiere, denn erstmals geht das Dankeschön von Bettina Lugk an zwei Personen gleichzeitig und das aus gutem Grund. Mit Dörte Kaul-Hentschel und ihrem Ehemann Matthias Hentschel werden zwei Menschen ausgezeichnet, die sich seit vielen Jahren gemeinsam und mit großer Leidenschaft für andere einsetzen.

Vorgeschlagen wurden Dörte Kaul-Hentschel von Detlef Ashoff und Matthias Hentschel von Dagmar Freitag. Ein schönes Zeichen dafür, wie sehr ihr gemeinsames Engagement wahrgenommen und geschätzt wird.

In Plettenberg sind die beiden bekannt für ihren Einsatz für ältere Menschen und das soziale Miteinander. Dörte Kaul-Hentschel hat sich über viele Jahre in der Seniorenvertretung engagiert, zuletzt auch als Vorsitzende. Darüber hinaus bringt sie sich als „Grüne Dame“ im Krankenhaus ein. Immer mit einem offenen Ohr, viel Einfühlungsvermögen und Zeit für die Menschen, die sie begleitet.

Doch wer die beiden kennt, weiß: Dieses Engagement ist selten eine Einzelleistung. Dörte und Matthias Hentschel sind ein eingespieltes Team. Über viele Jahre hinweg haben sie sich gegenseitig unterstützt, begleitet und ergänzt und das bei vielen Veranstaltungen und Projekten.

Und Matthias Hentschel? Er bringt nicht nur Zeit und Unterstützung ein, sondern auch sein handwerkliches Können. Mit seinen selbstgebackenen Kuchen sorgt er als Konditormeister bei vielen Veranstaltungen für süße Momente. Man könnte fast sagen, dass es in Plettenberg kaum eine ehrenamtliche Veranstaltung gibt, bei der nicht schon einmal ein Kuchen von ihm auf dem Tisch stand.

Mit einem Augenzwinkern sagt er selbst: „Dörte ist mein Ehrenamt.“ Doch hinter diesem Satz steckt vor allem große Verbundenheit und die Freude daran, sich gemeinsam für andere einzusetzen.

„Dörte und Matthias Hentschel zeigen, wie stark Engagement sein kann, wenn man es gemeinsam lebt“, sagt Bettina Lugk bei der Übergabe der Blumensträuße. „Sie bringen Zeit, Herz und ganz viel Menschlichkeit ein und machen damit das Leben vieler Menschen ein Stück schöner.“

Der Blumenstrauß des Monats im April ist deshalb auch ein Dankeschön an ein eingespieltes Team, das mit viel Hilfsbereitschaft, Verlässlichkeit und einer guten Portion Humor das Ehrenamt in Plettenberg bereichert.

Mit der Aktion „Blumenstrauß des Monats“ möchte Bettina Lugk Danke sagen und zeigen, Ehrenamt ist unverzichtbar. Es macht unsere Gesellschaft wärmer und stärker.

Kennen auch Sie jemanden, der sich mit Herzblut für andere einsetzt? Dann schlagen Sie ihn oder sie gerne vor und das ganz unkompliziert über das Formular auf der Homepage von Bettina Lugk: www.bettina-lugk.de/ehrenamt

Gemeinsam bringen wir das Ehrenamt sprichwörtlich zum Blühen!

Bettina Lugk im Austausch mit dem Betriebsrat von Kirchhoff in Iserlohn

Unsere heimische Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk hat sich in Iserlohn mit dem Betriebsrat der Firma Kirchhoff ausgetauscht. Gesprächspartner waren der Betriebsratsvorsitzende Ali Kaya sowie sein Stellvertreter Torsten Cassel.

Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die aktuelle wirtschaftliche Lage, insbesondere mit Blick auf die Entwicklungen im Automobilsektor. Dabei wurde deutlich, dass das Unternehmen gut und zukunftsorientiert aufgestellt ist und kontinuierlich daran arbeitet, seine Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken.

Auch die Situation der Beschäftigten wurde thematisiert. In einzelnen Bereichen kommt es derzeit zu Kurzarbeit. Insgesamt zeigte sich jedoch, dass der Standort stabil aufgestellt ist und die Beschäftigungsperspektiven positiv bewertet werden. Mit Blick auf die kommenden Jahre wurde zudem die Hoffnung geäußert, bestehende Aufträge erfolgreich fortführen und neue gewinnen zu können.

Positiv hervorgehoben wurde die Rolle des Unternehmens als Ausbildungsbetrieb. Sowohl in der Fertigung als auch in der Verwaltung werden junge Menschen ausgebildet und im Anschluss an Ihre Ausbildung übernommen. Darüber hinaus zeichnet sich Kirchhoff durch eine hohe Betriebszugehörigkeit aus, nicht selten arbeiten mehrere Generationen einer Familie im Unternehmen.

Im Gespräch wurde deutlich, wie wichtig der enge Austausch zwischen Politik und Arbeitnehmervertretungen ist, um Entwicklungen frühzeitig einordnen und begleiten zu können.

„Der direkte Dialog mit den Beschäftigten und ihren Vertretungen ist für meine Arbeit als Abgeordnete von großer Bedeutung. Die Gespräche vor Ort machen deutlich, was die Menschen vor Ort bewegt und wo politische Unterstützung gebraucht wird“, so Bettina Lugk.