Dein Jahr in den USA: Bettina Lugk ruft zur Teilnahme am Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) auf.

Einmal den „American Dream“ nicht nur im Film sehen, sondern selbst erleben:

Die heimische Abgeordnete Bettina Lugk ruft alle interessierten Schüler: innen und junge Berufstätige aus dem Märkischen Kreis dazu auf, sich für das 43. Parlamentarische Patenschafts-Programm des Deutschen Bundestages und des Kongresses der Vereinigten Staaten für 2027/2028 zu bewerben.

Die Bewerbungsphase hat mit dem 04. Mai offiziell begonnen und endet am 11. September 2026.

Ein Jahr lang in den USA zur High School gehen oder in einem US-Betrieb arbeiten, und das komplett finanziert durch ein Vollstipendium des Deutschen Bundestages. Das PPP macht es möglich und sucht jetzt wieder neugierige junge Leute, die Lust auf das Abenteuer ihres Lebens haben.

Was ist das PPP?

Jedes Jahr reisen die Schüler: innen sowie junge Berufstätige aus Deutschland in die Vereinigten Staaten. Sie leben für ein Jahr in Gastfamilien, besuchen Schulen oder absolvieren Praktika in Betrieben. Der Deutsche Bundestag und der US-Kongress übernehmen die Kosten für Reise, Unterkunft, Versicherungen und die Vorbereitung.

Wer kann dabei sein?

Der Bundestag vergibt jährlich 300 Stipendien an zwei Gruppen:

    • Schülerinnen & Schüler: Du bist zum Zeitpunkt der Ausreise (August 2027) zwischen 15 und 17 Jahre alt.
    • Junge Berufstätige: Du hast deine Ausbildung abgeschlossen und bist bei der Ausreise höchstens 24 Jahre alt.

Der Bezug zur Politik: Abgeordnete als Paten

Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer wird von einem Mitglied des Deutschen Bundestages persönlich betreut. Diese Abgeordneten übernehmen die Patenschaft für dich und sind während deines Jahres in den Vereinigten Staaten deine direkten Ansprechpartner.

So bewirbst du dich

Der Weg über den Großen Teich beginnt mit ein paar Klicks. Die Bewerbung läuft unkompliziert über das Online-Portal des Bundestages.

Trikottag würdigt Breitensport und Ehrenamt im Märkischen Kreis

Am morgigen vierten bundesweiten Trikottag zeigen Menschen in ganz Deutschland mit dem Tragen ihres Vereinstrikots, wie wichtig der organisierte Sport für unsere Gesellschaft ist. Auch im Märkischen Kreis wird damit ein sichtbares Zeichen für den Breitensport, für Gemeinschaft und für ehrenamtliches Engagement gesetzt.

„Der Trikottag steht für Wertschätzung – für den Breitensport und vor allem für die vielen Ehrenamtlichen, die unsere Sportvereine am Laufen halten“, erklärt die heimische SPD‑Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk. „Trainerinnen und Trainer, Vorstände, Betreuerinnen und Helfer investieren Zeit, Energie und Herzblut. Ohne sie gäbe es keine Trainingszeiten, keine Wettkämpfe und keine lebendigen Vereine vor Ort.“

Sportvereine sind wichtige Orte des sozialen Zusammenhalts. Sie bringen Menschen unterschiedlicher Generationen und Hintergründe zusammen, vermitteln Werte wie Fairness, Respekt und Teamgeist und leisten einen wichtigen Beitrag für Gesundheit, Integration und Teilhabe. Gerade der Breitensport mit seinen bundesweit 86.000 Vereinen erreicht Millionen Menschen, unabhängig von Herkunft oder Einkommen.

„Wertschätzung allein reicht aber nicht aus“, so Lugk. „Mit dem Zukunftspakt Ehrenamt arbeiten wir als SPD politisch daran, freiwilliges Engagement nachhaltig zu stärken.“ In einem ersten Schritt seien bereits die Übungsleiter‑ und die Ehrenamtspauschale erhöht sowie Verbesserungen beim Haftungsprivileg und im Gemeinnützigkeitsrecht erreicht worden. „Nun geht es darum, Bürokratie abzubauen und Vereine spürbar zu entlasten. Wer sich engagiert, soll seine Zeit auf dem Sportplatz oder in der Halle verbringen – und nicht am Schreibtisch.“

Gleichzeitig nutzt der Bund mit der Sportmilliarde das Sondervermögen gezielt zur Stärkung der Sportstätten des Breiten‑ und Vereinssports. „Mit dem Bundesprogramm Sanierung kommunaler Sportstätten modernisieren wir die Infrastruktur vor Ort“, betont Lugk. „Die Mittel kommen auch Plettenberg zugute, für das Stadtstadion Elsewiese stellt der Bund 534.461,64 € bereit.“

Reform des Gewaltschutzgesetzes verabschiedet – Besserer Schutz vor häuslicher Gewalt

Der Deutsche Bundestag hat die Reform des Gewaltschutzgesetzes verabschiedet. Die Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk bewertet die beschlossenen Änderungen als wichtigen Fortschritt im Kampf gegen häusliche Gewalt: „Wer bedroht oder verfolgt wird, muss sich darauf verlassen können, dass der Staat wirksam schützt. Mit der Reform schaffen wir bessere Möglichkeiten, Täter frühzeitig zu stoppen und Betroffene konsequenter zu schützen.“

Ein zentraler Bestandteil des Gesetzes ist die Einführung der elektronischen Aufenthaltsüberwachung für Gewalttäter nach dem sogenannten spanischen Modell. Durch die sogenannte Fußfessel können Annäherungsverbote künftig effektiver überwacht werden. Sobald sich ein Täter der geschützten Person nähert, erfolgt automatisch eine Warnung. Ergänzend wird eine Sicherheitszone eingerichtet, sodass Polizei und Betroffene bereits informiert werden, bevor ein Verstoß gegen Auflagen unmittelbar eintritt. Dadurch können Einsatzkräfte schneller reagieren und gefährliche Situationen im besten Fall verhindert werden.

Darüber hinaus werden Anti-Gewalt-Trainings für Täter verpflichtend, Verstöße gegen Schutzanordnungen künftig mit bis zu drei statt bisher zwei Jahren bestraft, und Opfer dürfen bei Gerichtsanhörungen eine Vertrauensperson mitbringen. Familiengerichte erhalten zudem Zugang zum Waffenregister, damit Gefährdungslagen besser eingeschätzt werden können.

Bettina Lugk betont: „Häusliche Gewalt betrifft nicht nur einzelne Familien, sondern unsere gesamte Gesellschaft. Frauen und Kinder brauchen Schutz, Unterstützung und die Gewissheit, dass Gewalt niemals toleriert wird. Mit dem neuen Gesetz gehen wir einen wichtigen Schritt hin zu mehr Sicherheit und mehr Schutz für Betroffene.“ Zugleich verweist Lugk darauf, dass weitere Reformen notwendig seien – unter anderem beim Schutz vor digitaler Gewalt sowie bei familienrechtlichen Verfahren im Sorge- und Umgangsrecht.

 

Bettina Lugk bietet am 26.05.2026 eine telefonische Bürgersprechstunde an

Unsere heimische Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk bietet am 26. Mai 2026 eine telefonische Bürgersprechstunde an.

 

„Der direkte Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern ist mir ein wichtiges Anliegen – besonders in den Jahren zwischen den Wahlen. Meine kommende Bürgersprechstunde bietet die Gelegenheit, gemeinsam über die Anliegen und Herausforderungen in Ihrer Stadt und unserer Region allgemein zu sprechen. Ich freue mich darauf, Ihre Fragen und Anregungen persönlich entgegenzunehmen und gemeinsame Lösungen zu finden“, so die Abgeordnete.

Die Bürgersprechstunde findet zwischen 17:00 und 18:00 Uhr statt.

Um Wartezeiten zu vermeiden und die Gespräche gut einplanen zu können, bitten wir um kurze vorherige Anmeldung: telefonisch unter 02371 / 4370705 oder per E-Mail an bettina.lugk.wk@bundestag.de

Girls’ Day im Bundestag: Bettina Lugk begrüßt Ina Hein aus Iserlohn in Berlin

Einen Blick hinter die Kulissen des parlamentarischen Alltags werfen – diese Möglichkeit bot sich jetzt Ina Hein aus Iserlohn. Anlässlich des bundesweiten Girls’ Day am 23. April folgte sie der Einladung der heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten ins politische Berlin und nahm dort am Programm der SPD-Bundestagsfraktion teil.

Rund 60 junge Frauen aus dem gesamten Bundesgebiet waren an diesem Tag in die Hauptstadt gereist, um ihre jeweiligen SPD-Bundestagsabgeordneten zu begleiten und den politischen Alltag im Bundestag aus nächster Nähe kennenzulernen.

Gemeinsam mit den anderen Teilnehmerinnen erhielt Ina Hein spannende Einblicke in die Arbeit im Deutschen Bundestag. Neben Gesprächen mit Abgeordneten standen auch interaktive Programmpunkte auf dem Plan, bei denen die Schülerinnen selbst aktiv werden konnten – etwa in einem Planspiel zur Gesetzgebung.

„Ich freue mich sehr, dass Ina Hein den Weg nach Berlin gefunden hat und den politischen Alltag hier hautnah erleben konnte“, betonte Bettina Lugk. „Gerade solche Angebote sind wichtig, um jungen Frauen zu zeigen, dass Politik von vielfältigen Perspektiven lebt und sie aktiv mitgestaltet werden kann.“
Im Rahmen des Girls’ Day hatten die Teilnehmerinnen die Gelegenheit, sich untereinander zu vernetzen und mit Politikerinnen über ihren Werdegang sowie aktuelle politische Themen zu sprechen. Ziel des Aktionstages ist es, Mädchen und jungen Frauen Einblicke in bislang unterrepräsentierte Bereiche zu ermöglichen – dazu gehört auch die Politik.

„Es ist wichtig, früh Interesse zu wecken und Mut zu machen, eigene Ideen einzubringen. Vielleicht sehen wir die eine oder andere Teilnehmerin ja in Zukunft selbst in politischer Verantwortung wieder“, so Lugk abschließend.

Erste Deutsche Militärstrategie zur Stärkung der Streitkräfte

Erste Deutsche Militärstrategie für Stärkung der Streitkräfte

Verteidigungsminister Boris Pistorius hat neue strategische Grundlagendokumente für die zukünftige Ausrichtung der Bundeswehr vorgestellt. Dazu gehört insbesondere die Gesamtkonzeption Militärische Verteidigung, bestehend aus den beiden Säulen Militärstrategie und Fähigkeitsprofil der Bundeswehr. Auch den Personellen Aufwuchsplan der Bundeswehr, die neue Strategie der Reserve und die Entbürokratisierungs- und Modernisierungsagenda hat Pistorius präsentiert.

Erarbeitet wurden diese Konzepte nicht zum Selbstzweck, sondern mit dem klaren Ziel, die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr weiter zu stärken. Sie schaffen strategische Klarheit, die aufgrund der aktuellen Bedrohungslage notwendig ist.

 

“Mit den neuen strategischen Grundlagendokumenten bringt Verteidigungsminister Boris Pistorius Klarheit und Tempo in die Neuausrichtung der Bundeswehr. Die Botschaft ist eindeutig: Wir nehmen die veränderte Bedrohungslage ernst – und handeln.”

 

Gesamtkonzeption militärische Verteidigung als Antwort auf Bedrohung

Wie bei militärischen Betrachtungen üblich, möchte auch ich hier nochmal auf die Bedrohungslage eingehen. So sagte der ranghöchste Soldat der Bundeswehr, Generalinspekteur, General Carsten Breuer: “Ich glaube, es war in den 40 Jahren, in denen ich Soldat bin, noch nie so bedrohlich wie jetzt gerade”. Dieses Zitat stammt aus März 2025. Seitdem ist über ein Jahr vergangen und Russland hat seitdem nicht nur seinen brutalen Angriffskrieg gegen die Ukraine mit aller Härte fortgesetzt, Putin rüstet seine Streitkräfte zugleich stetig auf. Zugleich sind auch wir in Deutschland immer wieder hybriden Angriffen ausgesetzt.

All das zeigt, dass Russland mit seinem Ziel einer Neuordnung der europäischen Sicherheitsarchitektur, eine gesamtstaatliche und umfassende militärstrategische Bedrohung darstellt. Diese Feststellung ist ein wesentlicher Inhalt der Bedrohungsanalyse in der Gesamtkonzeption militärische Verteidigung. Hinzu kommt etwa die zunehmende Multipolarität und strategische Rivalität sowie die wachsende Interkonnektivität von Akteuren und Krisenlagen, was dazu führt, dass regionale Konflikte globale Bedeutung gewinnen können.

Die Gesamtkonzeption militärische Verteidigung gibt die Antworten, um diese Bedrohung abschrecken und abwehren zu können. Konkret soll die Bundeswehr zur stärksten konventionellen Armee Europas werden. Deutschland wird so gezielt konventionell-strategische Verantwortung in und für Europa tragen. Das bedeutet neben der Verteidigungsfähigkeit auch eine nationale und europäische Projektionsfähigkeit.

Neues Kriegsbild fordert schnelle Anpassungsfähigkeit

Neben der Bedrohungslage greift die Militärstrategie auch relevante globale, technologische und gesellschaftliche Trends auf, die das Kriegsbild heute und in Zukunft definieren. Ein Beispiel ist etwa der Trend zu Automatisierung und Autonomisierung, der sich in unbemannten KI-gesteuertes Systemen zeigt. Die Gesamtkonzeption Militärische Verteidigung zieht aus diesen Analysen konkrete Ableitungen. Allgemein gesprochen, muss es etwa darum gehen, dass unsere Bundeswehr bei Anpassung und Innovation schnell sein muss als die Gegner.

Angesichts der aktuellen Bedrohung geht es kurzfristig darum, die Verteidigungsfähigkeit schnellstmöglich zu maximieren. Schon jetzt ist Deutschland bereit für den „fight tonight“ – also für den sofortigen Kampf zur Landes- und Bündnisverteidigung. Die Gesamtkonzeption militärische Verteidigung plant darüber hinaus und beschreibt die Weiterentwicklung unserer Streitkräfte bis 2039. So soll mittelfristig ein deutlicher
Fähigkeitszuwachs und langfristig technologisch überlegene, innovative Streitkräfte erreicht sein.

Die konkrete Ausgestaltung der Gesamtkonzeption militärische Verteidigung ist als GEHEIM eingestuft. Auf der Seite des BMVg finden sich dennoch viele weiterführende Informationen:

Bettina Lugk: „Sportstätten sind Orte der Begegnung und Gesundheit“ – Bund fördert Projekte in Plettenberg und Lennestadt

Gute Nachrichten für Südwestfalen: Aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ erhalten gleich zwei Projekte in der Region eine umfangreiche finanzielle Unterstützung. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk freut sich, die Förderzusagen bekanntgeben zu können.

In Plettenberg wird die Sanierung des Stadtstadions Elsewiese mit 534.461,64 Euro gefördert. In Lennestadt erhält der Ersatzneubau der Sporthalle der Grundschule in Lennestadt-Elspe eine Förderung in Höhe von 922.500,00 Euro.

„Sportstätten sind weit mehr als Orte für Bewegung – sie sind Treffpunkte für Menschen, fördern den Zusammenhalt und leisten einen wichtigen Beitrag für Gesundheit und Lebensqualität“, erklärt Lugk. „Ich freue mich sehr, dass der Bund hier konkret investiert und unsere Region stärkt.“

Im Fokus der Förderung in Plettenberg steht die dringend notwendige Erneuerung der Tartan- und Kunstrasenflächen im Stadtstadion Elsewiese. Die bestehenden Anlagen stammen aus dem Jahr 2008 und sind inzwischen stark abgenutzt. Beschädigte Oberflächen stellen aktuell ein erhöhtes Verletzungsrisiko für die Sportlerinnen und Sportler dar. Mit der Förderung können die Flächen umfassend saniert und die Anlage wieder auf einen sicheren und zeitgemäßen Stand gebracht werden.

Die Elsewiese ist ein zentraler Ort für den Sport in Plettenberg: Neben dem Trainings- und Spielbetrieb des SC Plettenberg mit zahlreichen Jugend- und Seniorenmannschaften nutzt auch die benachbarte Grundschule die Anlage regelmäßig. Zudem steht der Platz der Öffentlichkeit zur Verfügung und wird von vielen Bürgerinnen und Bürgern genutzt.

Auch in Lennestadt wird gezielt in die Zukunft investiert. Der Ersatzneubau der Sporthalle in Elspe schafft moderne und nachhaltige Bedingungen für den Schul- und Vereinssport. Damit wird eine wichtige Infrastruktur für Kinder, Jugendliche und Vereine langfristig gesichert.

Das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ unterstützt bundesweit Städte und Gemeinden bei der Modernisierung ihrer Sportinfrastruktur. Gefördert werden insbesondere Projekte mit besonderer Bedeutung für den Breitensport, die soziale Integration und den Klimaschutz. Ziel ist es, die Qualität der Sportstätten zu verbessern und sie langfristig nutzbar zu machen.

„Gerade im ländlichen Raum sind solche Programme von großer Bedeutung. Sie ermöglichen Investitionen, die Kommunen allein oft nur schwer stemmen können“, so Lugk weiter. „Das stärkt nicht nur den Sport, sondern auch das gesellschaftliche Miteinander vor Ort.“

Mit den nun bewilligten Mitteln können die geplanten Maßnahmen in Plettenberg und Lennestadt zeitnah umgesetzt werden.

Städtebauförderung: erstmals 1 Milliarde Euro für lebendige Orte und starke Gemeinschaften in Deutschland – Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk informiert zum „Tag der Städtebauförderung“ am Samstag, 9. Mai 2026

Die heimische Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk informiert zum Tag der Städtebauförderung am 9. Mai 2026 über die Sanierungsprojekte im Märkischen Kreis:

“Die Städtebauförderung spielt eine entscheidende Rolle für die Entwicklung des Märkischen Kreises und des Sauerlandes. Sie schafft Räume der Begegnung und stärkt den sozialen Zusammenhalt in unseren Gemeinden.”

Auch in diesem Jahr feiern Städte und Gemeinden in ganz Deutschland am 9. Mai 2026 unter dem Motto „Lebendige Orte, starke Gemeinschaften“ den Tag der Städtebauförderung. An diesem Tag zeigen rund 600 Städte und Gemeinden, wie sie mit Mitteln der Städtebauförderung attraktive Quartiere, Stadt- und Ortsteilzentren schaffen und ein gutes Zusammenleben in lebendigen Nachbarschaften fördern. Der Aktionstag zeigt auch, wie die Bürgerinnen und Bürger an der Entwicklung der eigenen Stadt und Gemeinde mitwirken können. Der Tag der Städtebauförderung ist eine gemeinsame Initiative von Bund, Ländern, Deutschem Städtetag und Deutschem Städte- und Gemeindebund.

Städtebauförderung im Märkischen Kreis

Auch die Bürgerinnen und Bürger im Märkischen Kreis können sich über die Unterstützung der Städtebauförderung bei der Entwicklung der Städte und Gemeinden freuen. Seit 1971 flossen ca. 52,3 Millionen Euro Bundesfinanzhilfen der Städtebauförderung in den Märkischen Kreis. Im Jahr 2025 erhielten die Städte & Gemeinden Hemer, Menden, Nachrodt-Wiblingwerde und Neuenrade Bundesmittel der Städtebauförderung – insgesamt 771.000 Euro. Schwerpunkte der Förderung waren im vergangenen Jahr 2025 unter anderem das aktive Stadtzentrum Nachrodt, Menden Lendringsen Mitte und die Gestaltung der Innenstädte von Hemer und Neuenrade. Die Mittel wurden in den Programmen der Städtebauförderung mit den Titeln „Lebendige Zentren“ und „Sozialer Zusammenhalt“ bereitgestellt.

Dazu Bettina Lugk weiter:

“Als Vertreterin des Märkischen Sauerlandes im Bundestag freue ich mich über die nachhaltige Unterstützung durch die Städtebauförderung. Sie trägt dazu bei, unsere Quartiere lebenswerter zu gestalten und die Lebensqualität unserer Bürgerinnen und Bürger zu verbessern.”

Städtebauförderung des Bundes und der Länder

Seit 1971 ist die Städtebauförderung als gemeinschaftliche Aufgabe von Bund, Ländern und Kommunen ein erfolgreiches Instrument der städtischen Erneuerung. Sie unterstützt die Kommunen dabei, ihre Städte an wirtschaftliche, gesellschaftliche und ökologische Veränderungen anzupassen. Mehr als 12.500 Gesamtmaßnahmen wurden bisher gefördert – in rund 4.000 Kommunen bundesweit. Allein der Bund hat seit 1971 ca. 23,9 Milliarden Euro investiert. Für das Jahr 2026 werden für die Städtebauförderung erstmals 1 Milliarde Euro Bundesmittel zur Verfügung stehen. Bis 2029 ist eine Erhöhung der Mittel auf 1,58 Milliarden Euro vorgesehen.

Programme der Städtebauförderung

Die Städtebauförderung umfasst die Programme „Lebendige Zentren“, „Sozialer Zusammenhalt“ sowie „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“. Diese sprechen die aktuellen Problemlagen gezielt an und berücksichtigen auch wesentliche Querschnittsaufgaben.

So sind Maßnahmen zum Klimaschutz oder zur Anpassung an den Klimawandel, insbesondere zur Verbesserung der grünen Infrastruktur, Voraussetzung für eine Förderung. Weitere Schwerpunkte sind die Verstärkung der interkommunalen Zusammenarbeit, die Stärkung von Stadt-Umland-Beziehungen sowie die Unterstützung zivilgesellschaftlichen Engagements.

„Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“

Für alle Menschen ist ihr Quartier eine wichtige Bezugsgröße. Es ist Zuhause und Begegnungsort zugleich. Mit dem Städtebauförderungsprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ unterstützen Bund und Länder den Erhalt und die Stärkung lebenswerter Quartiere. Ziel des Programms ist es, die Wohn- und Lebensqualität sowie die Nutzungsvielfalt in den Quartieren zu erhöhen, das Miteinander aller Bevölkerungsgruppen zu unterstützen und den Zusammenhalt in der Nachbarschaft zu stärken. Städtebauliche Investitionen in das Wohnumfeld, in die Infrastrukturausstattung und in die Qualität des Wohnens sorgen für mehr Generationengerechtigkeit sowie Familienfreundlichkeit im Quartier und verbessern die Chancen der dort Lebenden auf Teilhabe und Integration.

Lebendige Zentren – Erhalt und Entwicklung der Orts- und Stadtkerne

Innenstädte und Zentren sind Orte für Begegnung und Kommunikation, Einzelhandel, Arbeiten und Wohnen gleichermaßen. Stadt- und Ortsteilzentren sollen daher zu attraktiven und identitätsstiftenden Orten für Menschen unterschiedlicher Herkunft weiterentwickelt werden. Aufgabe des Programms „Lebendige Zentren“ ist es, hohe Aufenthaltsqualitäten durch vielfältige Nutzungsmöglichkeiten auf der Grundlage des Bestandes zu schaffen. Die Gestaltung des öffentlichen Raums spielt dabei eine ebenso wichtige Rolle wie das besondere baukulturelle Erbe – vor allem in den historischen Altstädten.

Bettina Lugk dazu: “Der Tag der Städtebauförderung bietet eine großartige Gelegenheit, die Vielfalt und Bedeutung dieses Programms zu würdigen. Im Märkischen Kreis und darüber hinaus zeigen die zahlreichen Veranstaltungen, wie die Städtebauförderung aktiv zur positiven Entwicklung unserer Städte und Gemeinden beiträgt.”

Wachstum und nachhaltige Erneuerung – Lebenswerte Quartiere gestalten

Das Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ unterstützt Städte und Gemeinden dabei, öffentlichen Raum und gebaute Umwelt an neue und sich ändernde Bedarfe anzupassen. Ziel sind resiliente städtebauliche Strukturen in wachsenden und in schrumpfenden Städten und Gemeinden aller Größenordnungen. Im Sinne einer nachhaltigen Erneuerung finden zudem umweltbezogene und ökologische Aspekte wie die Klimafolgenanpassung besondere Berücksichtigung. Das Programm setzt einen Schwerpunkt auf die Entwicklung neuer Quartiere auf Brach- und Konversionsflächen und auf die Ermöglichung von Wohnungsbau.

Weitere Informationen:
www.tag-der-staedtebaufoerderung.de
www.staedtebaufoerderung.info
www.instagram.com/staedtebaufoerderung

Handwerkstour in Neuenrade: Bettina Lugk besucht Betriebe aus Bau und Bäckerhandwerk

Unsere heimische Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk hat im Rahmen der Handwerkstour der Handwerkskammer Südwestfalen durch den Wahlkreis auch in Neuenrade Station gemacht. Gemeinsam mit einer Delegation der Handwerkskammer Südwestfalen besuchte sie die Ossenberg AST GmbH sowie Weiss Backhandwerk. Im Mittelpunkt stand der Austausch mit den Betrieben über die aktuelle Lage des Handwerks und die Herausforderungen in unterschiedlichen Gewerken.

Neben Bettina Lugk nahmen Jochen Renfordt, Präsident der Handwerkskammer Südwestfalen, Hauptgeschäftsführer Hendrik Schmitt, Uta Neumeister, Leitung Standortpolitik, Rüdiger Schnüttgen, Referent Berufliche Bildung, sowie Thomas Sommer aus dem Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit an den Terminen teil. Bei Firma Ossenberg nahmen Geschäftsführer Dominik Twer, Prokurist Ingo Antoni und Einkaufsleiter Meinolf Lohmann am Gespräch teil. Bei Weiss Backhandwerk war Inhaber Kevin Weiss dabei.

In den Gesprächen zeigte sich, dass die Probleme in vielen Bereichen ähnlich sind, auch wenn die Gewerke sehr unterschiedlich aufgestellt sind. Hohe Energie-, Material- und Betriebskosten, Bürokratie, langsame Verfahren und der Fachkräftemangel setzen viele Unternehmen unter Druck. Hinzu kommen konjunkturelle Unsicherheiten und die Frage, wie Ausbildung und Nachwuchsgewinnung langfristig gesichert werden können.

Bettina Lugk hob hervor, dass das Handwerk sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich eine zentrale Rolle spiele. „Die Gespräche in Neuenrade haben erneut gezeigt, wie groß die Bedeutung des Handwerks für unseren Alltag und für die wirtschaftliche Entwicklung der Region ist. Gleichzeitig stehen viele Betriebe unter erheblichem Druck.“ Wichtig seien deshalb vor allem schnellere und unbürokratischere Verfahren, mehr Planungssicherheit und bessere Rahmenbedingungen für Investitionen. „Mir ist wichtig, diese Rückmeldungen direkt mitzunehmen. Solche Einblicke aus erster Hand helfen sehr bei der politischen Beratung und dabei, den Blick auf die tatsächlichen Auswirkungen von Entscheidungen zu schärfen.“

Zum Abschluss dankte Lugk den beteiligten Unternehmen und der Handwerkskammer Südwestfalen für die Organisation der Termine und die offenen Einblicke in die Praxis. Die Handwerkstour führte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch nach Altena und Plettenberg.

Bettina Lugk informiert sich im Rahmen der Handwerkstour der Handwerkskammer Südwestfalen in Plettenberg über die Lage und die Zukunft des Handwerks

Im Rahmen der Handwerkstour durch den Märkischen Kreis hat unsere heimische Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Handwerkskammer Südwestfalen in Plettenberg zwei Handwerksbetriebe besucht: die Weyand & Co. GmbH sowie die Zimmerei Kahl GmbH. Gemeinsam suchten sie vor Ort das Gespräch mit den Verantwortlichen, um mehr über die aktuelle Situation, die Perspektiven und die Herausforderungen des Handwerks zu erfahren.

An der Tour nahmen neben Bettina Lugk auch Jochen Renfordt, Präsident der Handwerkskammer Südwestfalen, Hauptgeschäftsführer Hendrik Schmitt, Uta Neumeister, Leitung Standortpolitik, Rüdiger Schnüttgen, Referent Berufliche Bildung, sowie Thomas Sommer aus dem Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit teil. Bei Weyand & Co. standen Klaus Holzmann und Christiane Holzmann für den Austausch zur Verfügung, bei der Zimmerei Kahl Michaela und Dieter Kahl.

Bei beiden Stationen wurde deutlich, dass die Sicherung von Fachkräften und Nachwuchs eine der zentralen Zukunftsfragen bleibt. Viele Betriebe investieren bereits stark in Ausbildung, Praktika und Kontakte zu Schulen, dennoch wird es zunehmend schwieriger, geeignete Bewerberinnen und Bewerber zu gewinnen. Gleichzeitig belasten auch Bürokratie, hohe Kosten und wirtschaftliche Unsicherheiten die Entwicklungsmöglichkeiten der Unternehmen.

Bettina Lugk unterstrich die Bedeutung des persönlichen Austauschs mit den Betrieben: „Gerade im Handwerk zeigt sich sehr konkret, welche politischen Rahmenbedingungen funktionieren und wo nachgesteuert werden muss. Deshalb sind diese Gespräche vor Ort für mich besonders wichtig.“ Das Handwerk sei ein unverzichtbarer Bestandteil der regionalen Wirtschaft und verdiene verlässliche Perspektiven. „Wer über Fachkräftesicherung, Investitionen und weniger Bürokratie spricht, muss die Erfahrungen der Betriebe ernst nehmen. Die Eindrücke aus Plettenberg nehme ich mit in die SPD-Fraktion nach Berlin.“

Lugk dankte den beteiligten Unternehmen sowie der Handwerkskammer Südwestfalen für die Einladung, die Organisation und die Möglichkeit, vielfältige Einblicke in das Handwerk vor Ort zu erhalten. Die Tour führte die Delegation an diesem Tag noch nach Altena und Neuenrade.